{"id":10033,"date":"2018-11-19T09:58:42","date_gmt":"2018-11-19T08:58:42","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=10033"},"modified":"2018-11-19T09:59:53","modified_gmt":"2018-11-19T08:59:53","slug":"kuenstliche-intelligenz-deutsche-haben-keine-scheu-vor-kollege-roboter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=10033","title":{"rendered":"Deutsche haben keine Scheu vor Kollege Roboter"},"content":{"rendered":"<p><strong>\u2022 Deutsche sehen gro\u00dfen Nutzen von k\u00fcnstlicher Intelligenz bei Mobilit\u00e4t und Fertigung <\/strong><\/p>\n<p><strong>\u2022 Jeder Zweite w\u00fcrde mit einem Roboter zusammenarbeiten <\/strong><\/p>\n<p><strong>\u2022 Bosch-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Bolle: \u201eDer Mensch beh\u00e4lt die Kontrolle \u00fcber die k\u00fcnstliche Intelligenz\u201c <\/strong><\/p>\n<p><strong>\u2022 Bosch schreibt Award f\u00fcr junge Forscher aus<\/strong><\/p>\n<p>Stuttgart \u2013 Ob zuhause, im Stra\u00dfenverkehr oder bei der Arbeit \u2013 k\u00fcnstliche Intelligenz (KI) wird die Welt grundlegend ver\u00e4ndern. Nicht alles ist dabei reine Zukunftsmusik: Smartphones zum Beispiel verf\u00fcgen bereits heute \u00fcber intelligente Sprachassistenten, in der Medizin wird KI zur Diagnose eingesetzt.<\/p>\n<p>\u201eJe st\u00e4rker intelligente Systeme den Alltag pr\u00e4gen, desto wichtiger ist es, den Menschen den Nutzen aufzuzeigen und so f\u00fcr Akzeptanz dieser wichtigen Technologie zu sorgen.\u201c<br \/>\nBosch-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Michael Bolle<\/p>\n<p>Doch auch wenn intelligente Systeme bereits Teil des Hier und Jetzt sind, hat die Mehrheit der Deutschen (85 Prozent) noch kein klares Bild davon, wo KI bereits heute eingesetzt wird.<\/p>\n<p>\u00c4hnlich sieht es beim Wissensstand aus: Zwar kennen die meisten Befragten (82 Prozent) den Begriff k\u00fcnstliche Intelligenz, mehr als die H\u00e4lfte (53 Prozent) wei\u00df aber nur ungef\u00e4hr, was damit gemeint ist. Das hat eine repr\u00e4sentative Umfrage von Bosch und dem Marktforschungsinstitut Innofact anl\u00e4sslich des KI-Symposiums \u201eAI CON\u201c in Renningen bei Stuttgart ergeben.<\/p>\n<p>\u201eJe st\u00e4rker intelligente Systeme den Alltag pr\u00e4gen, desto wichtiger ist es, den Menschen den Nutzen aufzuzeigen und so f\u00fcr Akzeptanz dieser wichtigen Technologie zu sorgen\u201c, sagte Dr. Michael Bolle, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer und zugleich Digital- und Technikchef von Bosch, anl\u00e4sslich der \u201eAI CON\u201c, bei der sich mehr als 200 Experten \u00fcber Chancen und Herausforderungen der KI austauschten. \u201eWir m\u00fcssen deutlich machen, dass der Mensch die Kontrolle \u00fcber die KI beh\u00e4lt\u201c, so Bolle.<\/p>\n<p><strong>Keine Scheu vor Robotern<\/strong><\/p>\n<p>Ein Beispiel daf\u00fcr, wie KI dem Menschen nutzen kann, ist das automatisierte Fahren. Bosch arbeitet daran, den Stra\u00dfenverkehr emissionsfrei, unfallfrei und stressfrei zu machen. Gehen gegenw\u00e4rtig neun von zehn Unf\u00e4llen auf menschliche Fehler zur\u00fcck, so k\u00f6nnte intelligente Technik durch die Nutzung von KI k\u00fcnftig eine Vielzahl dieser Unf\u00e4lle vermeiden. Ein weiteres Feld ist die vernetzte Fertigung: In der smarten Fabrik werden Mensch und Maschine als intelligente Mannschaft zusammenarbeiten \u2013 der Roboter nimmt dem Menschen anstrengende oder gef\u00e4hrliche Aufgaben ab, lernt aus Erfahrungen und entlastet den Menschen auf diese Weise. Ein Ausblick, mit dem sich laut der Bosch-Umfrage viele Deutsche anfreunden k\u00f6nnen. Zwei Drittel der Befragten (67 Prozent) sehen im Einsatz von k\u00fcnstlicher Intelligenz in den Bereichen Fertigung und Mobilit\u00e4t einen gro\u00dfen Nutzen. Offen zeigen sie sich auch daf\u00fcr, k\u00fcnftig mit einem Roboter zusammenzuarbeiten, wenn dieser ihnen Routineaufgaben abnimmt: Jeder Zweite (50 Prozent) k\u00f6nnte sich das gut vorstellen und w\u00fcrde die frei werdende Arbeitszeit vor allem daf\u00fcr nutzen, um sich sozialen oder kreativen T\u00e4tigkeiten zu widmen. Unterschiede bez\u00fcglich des Nutzens von KI zeigen sich mit Blick auf das Alter: Vor allem in der Gruppe der 18-29-J\u00e4hrigen werden auch das Smartphone und das eigene Zuhause als Bereiche gesehen, in denen die Befragten davon ausgehen, dass KI-Anwendungen n\u00fctzlich sein k\u00f6nnten.<\/p>\n<p><strong>Forschung an sicherer, robuster und nachvollziehbarer KI<\/strong><\/p>\n<p>Um bestehende Kompetenzen im Bereich KI auszubauen, hat Bosch Anfang 2017 das Bosch Center for Artificial Intelligence (BCAI) gegr\u00fcndet. Ein Schwerpunkt des BCAI ist es zu erforschen, nach welchen Regeln Maschinen lernen und welche Schl\u00fcsse sie aus dem Gelernten ziehen. Um junge Forscher in diesem Bereich zu f\u00f6rdern, wird Bosch im kommenden Jahr erstmals den mit 50 000 Euro dotierten Bosch AI Young Researcher Award ausschreiben. \u201eWir forschen an k\u00fcnstlicher Intelligenz, die sicher, robust und nachvollziehbar ist\u201c, sagte Bosch-Forschungschef Prof. Thomas Kropf. \u201eKI wird die F\u00e4higkeiten des Menschen erg\u00e4nzen.\u201c Um die Forschung im Bereich der k\u00fcnstlichen Intelligenz gemeinsam voranzutreiben, haben Bosch und Partner aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik Ende 2016 das Cyber Valley ins Leben gerufen. \u201eIm Cyber Valley schaffen Wissenschaft und Industrie gemeinsam ein \u00d6kosystem f\u00fcr die beste KI-Forschung\u201c, sagte Prof. Bernhard Sch\u00f6lkopf, Direktor am Max-Planck-Institut f\u00fcr Intelligente Systeme in T\u00fcbingen anl\u00e4sslich der \u201eAI CON\u201c. Ziel ist es, Erkenntnisse der Forschung m\u00f6glichst schnell in konkrete industrielle Anwendungen zu \u00fcberf\u00fchren, hochqualifizierte Forscher aus aller Welt nach Baden-W\u00fcrttemberg zu holen sowie KI-Experten dort auszubilden und zu halten.<\/p>\n<p><strong>Netzwerk ausbauen, Austausch vertiefen<\/strong><\/p>\n<p>Die \u201eAI CON\u201c wird vom BCAI und dem Forschungsb\u00fcndnis Cyber Valley ausgerichtet und findet in diesem Jahr erstmalig statt. Ziel ist es, f\u00fchrende KI-Experten aus Industrie und Forschung zusammenzubringen, um die Chancen und Herausforderungen auszuloten, die sich durch die Technologie ergeben. Zu den Referenten z\u00e4hlt neben Bosch-Experten wie Dr. Michael Bolle und Dr. Christoph Peylo (Leiter des BCAI) auch Prof. Bernhard Sch\u00f6lkopf, einer der weltweit f\u00fchrenden Wissenschaftler im Bereich maschinelles Lernen. Au\u00dferdem sind Referenten aus den USA (Carnegie Mellon University), der Schweiz (ETH Z\u00fcrich), \u00d6sterreich, Israel und Gro\u00dfbritannien vertreten.<\/p>\n<p>Umfragedesign: F\u00fcr die repr\u00e4sentative Studie zum Thema k\u00fcnstliche Intelligenz hat das Marktforschungsinstitut Innofact im Auftrag von Bosch bundesweit 1 022 Personen im Alter zwischen 18 und 69 Jahren befragt. Die Erhebung wurde im Oktober 2018 durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Quelle: Bosch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ob zuhause, im Stra\u00dfenverkehr oder bei der Arbeit \u2013 k\u00fcnstliche Intelligenz (KI) wird die Welt grundlegend ver\u00e4ndern. 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