{"id":10062,"date":"2018-11-19T14:28:02","date_gmt":"2018-11-19T13:28:02","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=10062"},"modified":"2018-11-19T14:28:02","modified_gmt":"2018-11-19T13:28:02","slug":"phoenix-contact-ist-werkzeugbau-des-jahres-2018","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=10062","title":{"rendered":"Phoenix Contact ist Werkzeugbau des Jahres 2018"},"content":{"rendered":"<div class=\"fhg-grid-item fhg-grid-3-2-1 fhg-content\">\n<p><b>Wie schon vor zwei Jahren hat es der interne Werkzeugbau der Phoenix Contact GmbH &amp; Co. KG wieder nach ganz oben auf das Siegertreppchen geschafft: Das Unternehmen aus Blomberg in Ostwestfalen-Lippe gewinnt abermals den Wettbewerb \u00bbExcellence in Production\u00ab und ist damit Werkzeugbau des Jahres 2018<\/b>.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"fhg-content-article fhg-grid\">\n<article>\n<div class=\"row\">\n<div class=\"fhg-grid-item fhg-grid-3-2-1 fhg-inline-image\">\n<div class=\"fhg-content fhg-richtext\">\n<p>Im vergangenen Jahr \u00fcberreichte Dr. Sven Holsten, Leiter Werkzeugbau bei Phoenix Contact, den begehrten Preis noch an die Sieger der Festo Polymer GmbH \u2013 in diesem Jahr kehrt der Pokal zur\u00fcck nach Westfalen: Phoenix Contact ist nun bereits zum zweiten Mal Gesamtsieger des Wettbewerbs \u00bbExcellence in Production\u00ab und tr\u00e4gt damit den Titel \u00bbWerkzeugbau des Jahres 2018\u00ab. W\u00e4hrend einer feierlichen Preisverleihung im Kr\u00f6nungssaal des Aachener Rathauses vor rund 300 G\u00e4sten nahm Holsten am 7. November 2018 den Preis stellvertretend f\u00fcr die Mitarbeiter des Unternehmens entgegen.<\/p>\n<h4>Werkzeugbau bei Phoenix Contact: Innovationstreiber mit hoher Zukunftsorientierung<\/h4>\n<p>Der interne Werkzeugbau von Phoenix Contact gilt der Jury mit seiner proaktiven Technologieentwicklung in den Bereichen Industrie 4.0 und der additiven Fertigung als Innovationstreiber f\u00fcr die gesamte Phoenix-Gruppe. Besonders hervorzuheben seien der hohe Automationsgrad in der Fertigung durch die Nutzung mehrerer verfahrensgemischter Produktionszellen sowie die weltweite Transparenz \u00fcber alle Projekte auf Tagesbasis durch den Einsatz des \u00bbGlobal Toolshop Information System\u00ab (GTIS). Die hohe Zukunftsorientierung des unternehmensinternen Werkzeugbaus zeige sich auch im besonders hohen Qualifikationsniveau und der konsequenten Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, erkl\u00e4rte Laudator Klaus Hilmer, Leiter Technologieentwicklung und Werkzeugbau beim Vorjahressieger Festo Polymer.<\/p>\n<p>Phoenix Contact wurde 1923 als Handelsvertretung f\u00fcr Elektro-Produkte in Essen gegr\u00fcndet und verlagerte seinen Sitz im Jahr 1966 ins westf\u00e4lische Blomberg bei Detmold. Zur Unternehmensgruppe z\u00e4hlen 14 Unternehmen sowie mehr als 55 eigene Vertriebsgesellschaften. Das Produktspektrum umfasst Komponenten und Systeml\u00f6sungen f\u00fcr die Energieversorgung inklusive Wind- und Solartechnik, den Ger\u00e4te- und Maschinenbau sowie den Schaltschrankbau. Nicht nur Schrauben, Kunststoff- und Metallteile, sondern auch hochautomatisierte Montagemaschinen, Stanz-Biege- und Spritzgie\u00dfwerkzeuge fertigt das Unternehmen selbst. Das Leitwerk des globalen Netzwerks zum Bau von Spritzgie\u00dfformen befindet sich am Stammsitz in Blomberg. Es handelt sich dabei um einen industrialisierten Werkzeugbau mit zwei Neuwerkzeugsegmenten und einem Service- und Reparatursegment. Das Produktportfolio umfasst Rapid Tools, komplexe Mehrkavit\u00e4ten- und Schnelll\u00e4uferwerkzeuge, Prototypen, Kleinserien sowie Beratungsdienstleistungen.<\/p>\n<h4>Auch bester interner Werkzeugbau mit mehr als 50 Mitarbeitern<\/h4>\n<p>Neben dem Gesamtsieg gewann Phoenix Contact auch die Auszeichnung in der Kategorie \u00bbInterner Werkzeugbau \u00fcber 50 Mitarbeiter\u00ab. Als weitere Finalisten dieser Kategorie zeichnete die Jury au\u00dferdem die Unternehmen Gerresheimer MPS, TCC aus dem oberpf\u00e4lzischen Wackersdorf, Oechsler AG aus Ansbach bei N\u00fcrnberg, TE Connectivity Germany GmbH aus Dinkelsb\u00fchl in Mittelfranken sowie Welser Profile GmbH aus Ybbsitz in \u00d6sterreich mit einer Urkunde aus.<\/p>\n<h4>Sieger in der Kategorie \u00bbInterner Werkzeugbau unter 50 Mitarbeiter\u00ab ist die Harting Applied Technologies GmbH<\/h4>\n<p>Der Sieg in der Kategorie \u00bbInterner Werkzeugbau unter 50 Mitarbeiter\u00ab geht in diesem Jahr an die Harting Applied Technologies GmbH aus Espelkamp in Westfalen.<\/p>\n<p>Zu den St\u00e4rken von Harting z\u00e4hlte die Jury neben dem strukturierten Strategieprozess, der bis ins Jahr 2023 hinausblickt und die Felder Produkte, Software, Unternehmen und Organisation umfasst, auch den hohen Automatisierungsgrad des Unternehmens. Dieser zeigt sich bei wesentlichen Bearbeitungsprozessen wie dem Fr\u00e4sen, dem Senk- und Drahterodieren und reicht bis zur Verwendung eines selbstentwickelten Spannsystems, das die R\u00fcstzeiten beim Drahterodieren deutlich verk\u00fcrzt. Das Unternehmen zeichne sich insgesamt durch eine hohe Ergonomie in der gesamten Fertigung und Montage aus; vollst\u00e4ndige Klimatisierung und h\u00f6henverstellbare Montagetische machen das Unternehmen zu einem vorbildlichen Arbeitgeber, so das Urteil der Juroren.<\/p>\n<p>Die Harting Applied Technologies GmbH ist eine eigenst\u00e4ndige Gesellschaft innerhalb der Harting-Technologiegruppe mit Sitz in Espelkamp. Sie entwickelt, konstruiert und fertigt Spritzgie\u00dfformen, Druckgussformen f\u00fcr Aluminium und Zink sowie Stanz-Biege-Werkzeuge, Montagesysteme und Sondermaschinen. Im Werkzeugbau fertigt das Unternehmen mit 49 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hochpr\u00e4zise und produktive Formen in Ein- und Mehrkomponententechnik. Die Bandbreite der Produkte reicht von gro\u00dfvolumigen Geh\u00e4usebauteilen f\u00fcr Steckverbinder aus Kunststoff und Aluminium bis hin zu Mikrospritzgie\u00dfteilen mit h\u00f6chsten Anspr\u00fcchen an die Oberfl\u00e4cheng\u00fcte. Eine Spezialit\u00e4t ist au\u00dferdem die Herstellung von Spritzgie\u00dfformen und die Entwicklung der zugeh\u00f6rigen Spritzgie\u00dfprozesse f\u00fcr die Herstellung von Metall-Kunststoff-Verbundbauteilen.<\/p>\n<p>Als weitere Teilnehmer haben es die Ensinger GmbH am Standort Cham in der Oberpfalz sowie die Hilti AG aus Schaan in Liechtenstein bis ins Finale geschafft.<\/p>\n<h4>Bester \u00bbExterner Werkzeugbau unter 50 Mitarbeiter\u00ab ist die Sch\u00fclken Form GmbH<\/h4>\n<p>Gewinner in der Kategorie \u00bbExterner Werkzeugbau unter 50 Mitarbeiter\u00ab ist die Sch\u00fclken Form GmbH aus Schwarzhausen in Th\u00fcringen.<\/p>\n<p>Die Jury lobte bei Sch\u00fclken Form vor allem die gute Integration des Werkzeugbaus in die vor- und nachgelagerten Kundenprozesse durch das strategische Angebot im Sinne von Komplettl\u00f6sungen f\u00fcr den Kunden. Eine Besonderheit sei die gezielte Weiterentwicklung des Exportgesch\u00e4fts durch den Aufbau eines Servicestandorts in Russland und das \u00fcberdurchschnittlich intensive Marketing im In- und Ausland. Die konsequente Nutzung eines ERP-Systems entlang der gesamten Auftragsabwicklung und die Implementierung einer durchg\u00e4ngigen CAx-Prozesskette, die alle Fertigungsschritte vollst\u00e4ndig abbilde, honorierte die Jury als weitere Alleinstellungsmerkmale des Unternehmens.<\/p>\n<p>Die Sch\u00fclken Form GmbH ist 2015 aus der Ralf Gr\u00fcbel Werkzeugbau GmbH hervorgegangen, einem seit mehr als 50 Jahren bestehenden Formenbau am Standort Schwarzhausen. Um das vormals eher handwerklich orientierte Unternehmen zu einem wettbewerbsf\u00e4higen Werkzeug- und Formenbau weiterzuentwickeln, wurden in einem Zeitraum von nur neun Monaten zahlreiche Ver\u00e4nderungen auf organisatorischer und technologischer Ebene umgesetzt. Sch\u00fclken Form fertigt heute mit 27 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf einer Produktionsfl\u00e4che von rund 1000 Quadratmetern Spritzgie\u00dfformen f\u00fcr die Herstellung von Verpackungen, Verschl\u00fcssen, Medizin-, Automotive- sowie Elektro- und Elektronikprodukten. Dabei handelt es sich um Hochpr\u00e4zisionswerkzeuge, Mehrkomponentenwerkzeuge und Multikavit\u00e4tenwerkzeuge mit Werkzeuggr\u00f6\u00dfen bis zu 4000 Kilogramm.<\/p>\n<p>Als weitere Finalisten in der Kategorie \u00bbExterner Werkzeugbau unter 50 Mitarbeiter\u00ab wurden die BBG GmbH &amp; Co. KG aus dem schw\u00e4bischen Mindelheim und die Hanns Engl Werkzeugbau O.H.G. aus Bozen in S\u00fcdtirol (Italien) ausgezeichnet.<\/p>\n<h4>Gewinner der Kategorie \u00bbExterner Werkzeugbau \u00fcber 50 Mitarbeiter\u00ab ist die Christian Karl Siebenwurst GmbH &amp; Co. KG<\/h4>\n<p>Bester \u00bbExterner Werkzeugbau \u00fcber 50 Mitarbeiter\u00ab wurde die Christian Karl Siebenwurst GmbH &amp; Co. KG aus Dietfurt in der Oberpfalz.<\/p>\n<p>Die Christian Karl Siebenwurst GmbH &amp; Co. KG zeichne sich durch ihre klare strategische Ausrichtung als Probleml\u00f6ser mit einem modularen Gesamtkonzept und durchg\u00e4ngiger Prozesskette aus, erkl\u00e4rte die Jury. Mit seiner konsequenten Nutzung standardisierter Werkzeugtypen, -module und -komponenten sowie einer m\u00f6glichst bedienerloser Maschinennutzung beim Drehen, Fr\u00e4sen und Senkerodieren erziele das Unternehmen eine hohe Effizienz. Trends der Produktionstechnik werden bei Siebenwurst proaktiv und innerhalb von Kooperationen mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen untersucht und aufgenommen, etwa zu Themenfeldern wie dem intelligenten Werkzeug oder k\u00fcnstlicher Intelligenz.<\/p>\n<p>Gemeinsam mit der Christian Karl Siebenwurst GmbH &amp; Co. KG hat sich eine Unternehmensgruppe entwickelt, die im Jahr 1897 mit der Gr\u00fcndung der Christan Karl Siebenwurst Modellbau und Formenbau GmbH &amp; Co. KG. ihren Ursprung nahm. Mit inzwischen mehr als 700 Mitarbeitern erwirtschaften die Unternehmen einen Gesamtumsatz von mehr als 85 Millionen Euro an sechs Standorten in Deutschland sowie in Mexiko, China und den USA. Siebenwurst produziert in Dietfurt an der Altm\u00fchl Spritzgie\u00df- und Druckgusswerkzeuge f\u00fcr 3D-Formteile aus Aluminium und Kunststoff und entwirft L\u00f6sungen f\u00fcr Sonderverfahren zur Herstellung gro\u00dffl\u00e4chiger Bauteile. Als Partner der Automobilindustrie beliefert Siebenwurst seine Kunden nicht nur mit Werkzeugen und Formen, sondern begleitet den kompletten Produktentstehungsprozess von der Entwicklung \u00fcber die Prototypen bis hin zur Serie.<\/p>\n<p>Weitere Finalisten in dieser Kategorie waren die WEBO Werkzeugbau Oberschwaben GmbH aus Amtzell im Allg\u00e4u und die Wolpert Modell- und Formenbau GmbH aus Bretzfeld bei Heilbronn.<\/p>\n<p>Das Fraunhofer-Institut f\u00fcr Produktionstechnologie IPT und das Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen ermittelten gemeinsam mit einer fachkundigen Jury die besten Werkzeug- und Formenbau-Betriebe in vier Kategorien auf der Grundlage eines ausf\u00fchrlichen Vergleichs und besuchten diese vor Ort: Die zehn Juroren aus Industrie, Politik und Wissenschaft bestimmten anschlie\u00dfend die 14 Finalisten, die Kategoriesieger sowie den Gesamtsieger. Insgesamt hatten sich 311 Werkzeug- und Formenbau-Betriebe am Wettbewerb beteiligt, 50 von ihnen kamen in die engere Auswahl. Der Wettbewerb \u00bbExcellence in Production\u00ab fand in diesem Jahr bereits zum 15. Mal statt. Am Tag nach der Preisverleihung stellten ausgew\u00e4hlte Unternehmen ihre Erfolgsstrategien auf dem 18. Internationalen Kolloquium \u00bbWerkzeugbau mit Zukunft\u00ab im Aachener Quellenhof vor.<\/p>\n<h4>Neue Chance im n\u00e4chsten Jahr<\/h4>\n<p>Auch im kommenden Jahr werden sich die besten Werkzugbau- und Formenbaubetriebe wieder untereinander messen. Interessenten k\u00f6nnen sich schon jetzt unter www.excellence-in-production.de detailliert \u00fcber den Wettbewerb informieren und sich registrieren. Alle Teilnehmer des Wettbewerbs erhalten eine individuelle Auswertung \u00fcber Ihre St\u00e4rken und Verbesserungspotenziale.<\/p>\n<p>Nach der Anmeldung f\u00fcllten alle Teilnehmer zun\u00e4chst nur den ersten Teil des Fragebogens mit einer geringen Anzahl zentraler Fragen aus und erhielten auf dieser Basis eine erste Kennzahlenauswertung. In der zweiten Wettbewerbsphase waren dann detailliertere Fragen zu beantworten. Unter allen Teilnehmern der zweiten Phase wurden au\u00dferdem zwei zus\u00e4tzliche Vor-Ort-Besuche der Aachener Werkzeugbau-Experten verlost.<\/p>\n<p>Der diesj\u00e4hrige Wettbewerb und das 18. Internationale Kolloquium \u00bbWerkzeugbau mit Zukunft\u00ab werden von den Unternehmen Hasco Hasenclever GmbH + Co. KG, der B\u00f6hler-Uddeholm Deutschland GmbH, der WBA Aachener Werkzeugbau Akademie GmbH und dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. sowie dem Kunststoffcluster \u00d6sterreich unterst\u00fctzt. Als weiterer Partner des Wettbewerbs wird sich ab dem Jahr 2019 der Schweizer Werkzeugbau-Verband Swissmem beteiligen. Die Medienpartner VDI nachrichten, FORM+Werkzeug sowie werkzeug&amp;formenbau f\u00f6rdern den Wettbewerb durch ihre umfassende Berichterstattung \u00fcber die Sieger und Finalisten. Weiterer Partner des Wettbewerbs ist die Messe \u00bbFormnext\u00ab. Die Messe findet vom 13. bis 16. November 2018 in Frankfurt am Main statt und bietet den Teilnehmern eine weitere Plattform zur Pr\u00e4sentation. Der Startschuss f\u00fcr den Wettbewerb des Jahres 2019 f\u00e4llt ebenfalls zum Messebeginn.<\/p>\n<p>Quelle: Fraunhofer<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/article>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie schon vor zwei Jahren hat es der interne Werkzeugbau der Phoenix Contact GmbH &#038; Co. 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