{"id":10117,"date":"2018-11-22T11:50:14","date_gmt":"2018-11-22T10:50:14","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=10117"},"modified":"2018-11-22T11:50:14","modified_gmt":"2018-11-22T10:50:14","slug":"digitale-transformation-und-ressourcen-schonende-zukunftstechnologien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=10117","title":{"rendered":"Digitale Transformation und Ressourcen schonende Zukunftstechnologien"},"content":{"rendered":"<div class=\"header news-header\">\n<h1><\/h1>\n<\/div>\n<div class=\"news-text-wrap\">\n<p><strong>Fakuma 2020 Konzentration auf wachsende Vernetzung<\/strong><\/p>\n<p>Die Fakuma \u2013 Internationale Fachmesse f\u00fcr Kunststoffverarbeitung, seit Jahren das Branchen- und Technologiebarometer der Kunststoffindustrie \u2013 belegt im Zeitraffer, wie schnell sich gerade dieser Wirtschaftssektor weiterentwickelt. Die Fachmesse mit dem Schwerpunkt Spritzgie\u00dfen pr\u00e4sentiert kontinuierlich neue L\u00f6sungen der Hersteller, Anbieter und Systemintegratoren als Antwort auf aktuelle und k\u00fcnftige Herausforderungen. Auf dem gro\u00dfen Erfolg der Veranstaltung 2018 aufbauend (erstmals kamen 1933 Aussteller aus 40 Nationen an den Bodensee), plant das Messeunternehmen P.E. Schall GmbH &amp; Co. KG bereits f\u00fcr 2020 mit weiter steigender Internationalit\u00e4t auf allen verf\u00fcgbaren Fl\u00e4chen. \u201eWir belegen seit Jahren mit 85.000 m\u00b2 alle verf\u00fcgbaren Hallenfl\u00e4chen im modernen Messezentrum Friedrichshafen\u201c, erkl\u00e4rt Bettina Schall, gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Gesellschafterin des Veranstalters.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>,,Anhaltend hohe Nachfrage&#8221; bei Spritzgie\u00dfmaschinen<\/p>\n<p>Auch im achten Jahr in Folge verzeichnen Hersteller von Kunststoffmaschinen ungebrochen weiteres Wachstum. Dies unterstreicht eindrucksvoll das technologische Know-how in dieser Branche. Zwar berichteten die Spritzgie\u00dfer auf ihren Wirtschaftspresse-Konferenzen unaufgeregt von einer gewissen Beruhigung des Auftragseingangs. Angesichts der l\u00e4ngeren Lieferzeiten aufgrund von Engp\u00e4ssen bei Zulieferteilen, Personalmangel und fehlenden Fertigungskapazit\u00e4ten kommt vielen Unternehmen die momentane Marktberuhigung aber nicht ungelegen. Dr. Christoph Steger, CSO der Engel Group, A-Schwertberg, und Mitglied im Fakuma-Ausstellerbeirat, sprach in diesem Zusammenhang von einer gewissen Seitw\u00e4rtsbewegung, die sich allerdings auf einem nie zuvor erreichten hohen Niveau vollziehe. Die ,,etwas abgek\u00fchlte&#8221; Nachfrage verdarb demnach keinem Unternehmen w\u00e4hrend der Fakuma 2018 die gute Laune. Die Kunststoffbranche ist weiterhin auf Erfolgs- und Wachstumskurs.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Fakuma ist die wichtigste Fachmesse f\u00fcr Praktiker<\/p>\n<p>Rund 47.650 Fachbesucher aus 126 L\u00e4ndern reisten 2018 an den Bodensee., der Veranstalter und die Aussteller waren sehr zufrieden, da die Qualit\u00e4t der Fachbesucher stimmte. Viele Aussteller loben die Fakuma als \u201eechte Arbeitsmesse&#8221; f\u00fcr gestandene Praktiker, die sich konsequent an der Prozesskette der Kunststoffverarbeitung orientiert. \u201eNirgendwo sonst gelingt es, Vorstellungen, Projekte und Visionen mit Kunden konkreter zu er\u00f6rtern wie am Bodensee, weshalb der Branchentreff f\u00fcr uns Aussteller auch klar den Status einer Ordermesse hat\u201c, brachte es ein Spritzgie\u00dfer auf den Punkt. \u00dcberdies erfordern Digitalisierung und Vernetzung, die weiterf\u00fchrende Prozessintegration und Systeml\u00f6sungen bei Maschinen und Peripherie einen kontinuierlichen Dialog zwischen Maschinenbauern und Kunststoff-Verarbeitern. Folgerichtig waren Globalisierung, Digitalisierung und Ressourcenschonung durch Circular Economy die beherrschenden Themen auf der Fakuma.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Vernetzung bei den Kunststoff-Verarbeitern geht weiter<\/p>\n<p>Produkte und Services im Bereich Produktionstechnik sinnvoll mit lT zu verkn\u00fcpfen um Ressourcen zu sparen, transparenter und flexibler zu werden und effizienter zu arbeiten, so lautete einst die Aufgabenstellung einer lndustrie-4.0-Strategie. Dass sich die Hersteller von Kunststoffverarbeitungsmaschinen hier mittlerweile deutlich weiterentwickelt haben und heute eine umfassende Digitalisierung und Vernetzung ihrer Maschinen anbieten, war auf der Fakuma durchg\u00e4ngig zu sehen. Dank intelligenter Assistenzsysteme und einer weitreichenden vertikalen Integration \u2013 vom ERP bis in die Tiefen der Maschinen \u2013 sind sich selbst optimierende L\u00f6sungen keine Vision mehr. Sie sind f\u00fcr gewisse Aufgaben bereits zur Realit\u00e4t geworden und konnten auf der Fakuma 2018 bestaunt werden. Die Vernetzung ist also auch bei den Kunststoff-Verarbeitern angekommen. ,,Aber es ist noch ein weiter Weg zur\u00fcckzulegen bis zur fl\u00e4chendeckenden Vernetzung&#8221;, so ein Insider, \u201eund wohin die Reise wirklich geht mit Industrie 4.0, IoT und Digitaler Transformation, wird sich wahrscheinlich erst wieder auf der Fakuma 2020 zeigen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Circular Economy als Chance f\u00fcr die Zukunft<\/p>\n<p>Dass das derzeit eher schlechte lmage von Kunststoffen in der breiten \u00d6ffentlichkeit, hervorgerufen durch die Diskussion \u00fcber die Verschmutzung der Weltmeere durch Plastikm\u00fcll, zu einer Sensibilisierung der Branche f\u00fchrt, sieht Bettina Schall auch als Chance. Noch deutlicher wurde Thorsten Ratzmann, CEO der Firma P\u00f6ppelmann, in seinem Statement: \u201eKunststoff als vielf\u00e4ltig zu verarbeitendes Material ist mittlerweile in Verruf gekommen und die Kunststoffindustrie hat ein echtes Reputationsproblem.\u201c F\u00fcr viele \u2013 so scheint es auf den ersten Blick \u2013 ist Plastik zwischenzeitlich negativ besetzt und muss f\u00fcr die Zukunft reduziert werden! Das mag zwar eine verlockende Zielsetzung sein, jedoch \u2013 und das zeigte schon die Fakuma 2018 deutlich \u2013 ist wohl eher das Gegenteil die Realit\u00e4t. F\u00fcr eine nachhaltigere Zukunft muss und wird immer Kunststoff eingesetzt werden. So hat der Begriff der Ressourcen schonenden Kreislaufwirtschaft oder Circular Economy in der Kunststoffindustrie l\u00e4ngst Fu\u00df gefasst. Und es geht nicht mehr um das ,,ob&#8221;, sondern um das \u201eWie&#8221;. Dass die Kreislaufwirtschaft auch im K-Maschinenbau angekommen ist, war am Bodensee sichtbarer denn je. H\u00f6here Recyclingquoten oder Effizienz-Verbesserung der Abfallwirtschaft kann nur durch Dialoge global gemeistert werden. Damit Verarbeiter zunehmend Recyclate bei der Herstellung von Kunststoffprodukten verwenden, brauchen sie sichere Materialqualit\u00e4ten in ausreichender Menge. Diese aber erh\u00e4lt man nur, wenn ausreichend recycelbare Kunststoffabf\u00e4lle gesammelt werden.<\/p>\n<p>Auf der Fakuma in Friedrichshafen wurde deutlich, dass die Kunststoffindustrie hierbei selbst in der Verantwortung ist: \u201eWenn wir eines Tages geschlossene Kreisl\u00e4ufe haben wollen, m\u00fcssen wir die Kr\u00e4fte aller Partner in der Wertsch\u00f6pfungs-kette b\u00fcndeln. Das schlie\u00dft auch die Endverbraucher mit ein. Wir m\u00fcssen gemeinsam entschlossen an allen entscheidenden Schritten des Kreislaufs arbeiten. Angefangen bei der Herstellung der Produkte \u00fcber die Gebrauchsphase bis hin zur Entsorgung&#8221; war von einem Recyclingexperten in Friedrichshafen zu h\u00f6ren. Dieses Thema wird auch 2020 wieder auf der Agenda der Fakuma stehen.<\/p>\n<p>Die 27. Fakuma findet vom 13. bis zum 17. Oktober 2020 in Friedrichshafen statt.<\/p>\n<p>Quelle: Schall Messen<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Fakuma, seit Jahren das Branchen- und Technologiebarometer der Kunststoffindustrie \u2013 belegt im Zeitraffer, wie schnell sich gerade&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":6212,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-10117","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10117","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=10117"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10117\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10118,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10117\/revisions\/10118"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/6212"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=10117"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=10117"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=10117"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=10117"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}