{"id":10171,"date":"2018-11-23T15:51:34","date_gmt":"2018-11-23T14:51:34","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=10171"},"modified":"2018-11-23T15:51:34","modified_gmt":"2018-11-23T14:51:34","slug":"fit-mit-co2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=10171","title":{"rendered":"Fit mit CO2"},"content":{"rendered":"<p>Premiere f\u00fcr neues Produkt auf Hockeyplatz in Krefeld \/ Innovatives Verfahren von Covestro schont Ressourcen \/ N\u00e4chster Schritt \u00a0in der Nutzung von CO2 f\u00fcr Kunststoffe<\/p>\n<p>Erstmals lassen sich Kunststoff-Sportb\u00f6den mit Kohlendioxid herstellen &#8211; womit weniger Erd\u00f6l als Rohstoff ben\u00f6tigt wird. Der weltweit erste Unterboden dieser Art wurde jetzt in der Hockeyanlage eines renommierten Sportvereins im nordrhein-westf\u00e4lischen Krefeld er\u00f6ffnet. Das besonders nachhaltige neue Material stammt vom Werkstoffhersteller Covestro, der ein bahnbrechendes Verfahren zur CO2-Nutzung marktreif gemacht hat. Damit kann bis zu einem F\u00fcnftel Erd\u00f6l in der Herstellung eingespart werden &#8211; ein innovativer Beitrag zur Ressourcenschonung und Kreislaufwirtschaft.<\/p>\n<p>Das CO2 f\u00fcr den Unterboden steckt in einem Bindemittel &#8211; genauer gesagt in einer Komponente davon, einem sogenannten Polyol. Bislang dient das neue CO2-basierte Material namens cardyon\u00ae zur Produktion von weichem Polyurethan-Schaumstoff f\u00fcr Matratzen und Polsterm\u00f6bel, der bereits am Markt vertrieben wird. Die Weiterentwicklung zur Nutzung im Sport ist nun der n\u00e4chste Schritt in der Erweiterung des Anwendungsspektrums.<\/p>\n<p>CO2 nutzen und Erd\u00f6l sparen<\/p>\n<p>&#8220;Die Verwendung von Kohlendioxid als neuer Rohstoff ist ein vielversprechender Ansatz, um die Produktion in der Chemie- und Kunststoffindustrie nachhaltiger zu gestalten&#8221;, erkl\u00e4rt Dr. Markus Steilemann, Vorstandsvorsitzender Covestro. &#8220;So nutzen wir CO2 in einem Kreislaufverfahren und sparen Erd\u00f6l. Wir wollen auf dieser Basis ein umfangreiches Produktportfolio f\u00fcr m\u00f6glichst viele Anwendungsbereiche anbieten &#8211; gem\u00e4\u00df unserer Vision, die Welt lebenswerter zu machen.&#8221;<\/p>\n<p>Erster Abnehmer des mit CO2 hergestellten neuen Bindemittels ist der weltweit t\u00e4tige Sportbodenproduzent Polytan. Das zur Sport Group geh\u00f6rende Unternehmen aus dem bayerischen Burgheim nutzt das Material, um zusammen mit Gummigranulat elastische Unterb\u00f6den herzustellen. &#8220;Wir legen sehr viel Wert darauf, nachhaltige Rohstoffe einzusetzen, und sind immer auf der Suche nach \u00f6kologisch sinnvolleren Alternativen zu herk\u00f6mmlichen Produkten. Im besten Fall kann sogar die Produktqualit\u00e4t verbessert werden. Covestro gew\u00e4hrleistet genau das mit cardyon&#8221;, so Sport Group-Einkaufsleiter Daniel Klomp.<\/p>\n<p>Der erste CO2-basierte Boden ist jetzt beim &#8220;Crefelder Hockey und Tennis Club&#8221; im Einsatz. Der Traditionsverein unterh\u00e4lt eine der f\u00fchrenden Feldhockey-Anlagen in Deutschland, die wiederholt Austragungsort von L\u00e4nderspielen und Meisterschaften ist. Der Unterboden wurde auf einem 99 mal 59 Meter gro\u00dfen Spielfeld verlegt und dient zur Abfederung eines neuen, leuchtend blauen Kunstrasens, der ebenfalls von Polytan stammt. &#8220;Sport ist nicht nur gesund, sondern kann auch zur Nachhaltigkeit beitragen. Das beweisen wir mit dem neu ausgestatteten Hockeyplatz, der unseren Verein sicherlich noch attraktiver macht&#8221;, erkl\u00e4rt Clubmanager Robert Haake.<\/p>\n<p>Innovative Technologie<\/p>\n<p>Die Nutzung von CO2 als Rohstoff f\u00fcr Kunststoffe ist durch eine besonders umweltvertr\u00e4gliche Technologie m\u00f6glich, die Covestro zusammen mit Partnern entwickelt hat. Das CO2 wird dabei als Lieferant des wichtigen Elements Kohlenstoff genutzt &#8211; anstelle von Rohstoffen auf Erd\u00f6lbasis. Bis zu 20 Prozent der traditionellen fossilen Rohstoffe k\u00f6nnen so durch Kohlendioxid ersetzt werden. Covestro produziert die neuen CO2-basierten Polyole am Standort Dormagen bei K\u00f6ln. Das Kohlendioxid stammt von einem benachbarten Chemieunternehmen, bei dem es als Nebenprodukt anf\u00e4llt.<\/p>\n<p>\u00dcber Polytan:<br \/>\nDen optimalen Boden f\u00fcr sportliche Erfolge bereiten &#8211; diesen Anspruch verfolgt Polytan seit 1969. Stets die modernsten sportmedizinischen Erkenntnisse im Blick, entwickelt der Spezialist f\u00fcr Sportb\u00f6den im Au\u00dfenbereich seine Kunststoff-Sportbel\u00e4ge und Kunstrasensysteme kontinuierlich weiter. So besitzen die Spielfelder aus Kunstrasen heute beispielsweise ein naturnahes Rasengef\u00fchl und sehr gute Spieleigenschaften. Hochwertige Kunststoffbel\u00e4ge sind von sto\u00dfd\u00e4mpfenden Fallschutzb\u00f6den \u00fcber multifunktionale Allwetterpl\u00e4tze bis hin zu Highspeed-Oberfl\u00e4chen f\u00fcr internationale Leichtathletik-Veranstaltungen erh\u00e4ltlich. Neben eigener Entwicklung, Herstellung und Einbau der Sportb\u00f6den z\u00e4hlt auch ihre Linierung, Reparatur, Reinigung und Wartung zum Leistungsspektrum von Polytan. S\u00e4mtliche Produkte entsprechen den aktuellen nationalen und internationalen Normen und verf\u00fcgen \u00fcber alle relevanten Zertifikate internationaler Sportverb\u00e4nde wie FIFA, FIH, World Rugby und IAAF.<\/p>\n<p>Quelle: Covestro<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erstmals lassen sich Kunststoff-Sportb\u00f6den mit Kohlendioxid herstellen &#8211; womit weniger Erd\u00f6l als Rohstoff ben\u00f6tigt wird. 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