{"id":10205,"date":"2018-11-27T09:52:34","date_gmt":"2018-11-27T08:52:34","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=10205"},"modified":"2018-11-27T09:52:34","modified_gmt":"2018-11-27T08:52:34","slug":"entwicklungen-der-zulieferer-liefern-wertvolle-technologie-impulse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=10205","title":{"rendered":"Entwicklungen der Zulieferer liefern wertvolle Technologie-Impulse"},"content":{"rendered":"<p><strong>Es ist l\u00e4ngst ein offenes Geheimnis: Wer wissen will, was in der Zukunft an Neuheiten f\u00fcr die medizinische Versorgung zu erwarten ist, sollte jetzt schon einen genauen Blick auf die Entwicklungen der Zulieferer der Medizintechnik-Industrie werfen. Denn sie liefern wertvolle Technologie-Impulse, reagieren schnell auf Trends und bieten ihren Industriepartnern Hightech-L\u00f6sungen nach Ma\u00df. Das best\u00e4tigte sich einmal mehr bei der COMPAMED in D\u00fcsseldorf, der internationalen Leitmesse f\u00fcr den Medizintechnik-Zuliefererbereich, die sich auch in diesem Jahr in fester Parallelit\u00e4t zur weltgr\u00f6\u00dften Medizinmesse MEDICA in Topform pr\u00e4sentierte (Laufzeit 2018: 12. \u2013 15. November). Die Hallen 8a und 8b des D\u00fcsseldorfer Messegel\u00e4nde waren mit 783 Ausstellern aus 40 Nationen (so international wie nie zuvor) komplett ausgelastet. Erneut 20.000 Fachbesucher rundeten das positive Bild ab.<\/p>\n<p><\/strong>Auch das Umfeld der COMPAMED sendet weiter positive Signale: Gem\u00e4\u00df Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie ZVEI ist der Umsatz der deutschen Medizintechnik-Anbieter 2017 um 2,5 Prozent auf nahezu 30 Milliarden Euro angewachsen, wobei der Auslandsanteil rund 19 Milliarden Euro betr\u00e4gt. Die Zahl der Besch\u00e4ftigten ist deutlich um 3,9 Prozent auf 137.900 gestiegen. F\u00fcr das aktuelle Jahr und f\u00fcr 2019 gehen durch die Bank alle Branchenverb\u00e4nde von einem weiteren Wachstum aus, weltweit betrachtet sogar um j\u00e4hrlich bis zu 6 Prozent. Und davon werden ebenso die Medizintechnik-Zulieferer profitieren. Wie ein Rundgang durch die COMPAMED-Hallen zeigte, wird ihr Gesch\u00e4ft auch befl\u00fcgelt durch Trends und Zahlen, die eigentlich weniger positiv zu sehen sind.<\/p>\n<p>Weltweit nimmt etwa die Anzahl der Menschen mit Bluthochdruck weiter zu \u2013 jeder dritte Mensch ist rund um den Erdball inzwischen davon betroffen. Millionen erleiden dadurch Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die zu den h\u00e4ufigsten Todesursachen z\u00e4hlen. Da Bluthochdruck oft nicht von Beschwerden begleitet wird, ist eine regelm\u00e4\u00dfige Messung von gro\u00dfem Nutzen. Vor diesem Hintergrund hat das CiS Forschungsinstitut f\u00fcr Mikrosensorik eine nicht-invasive Blutdruck\u00fcberwachung im Ohr entwickelt. Grundlage daf\u00fcr ist ein optischer Sensor, der auf Methoden der Pulswellenanalyse beruht. Dabei wird sichtbares oder infrarotes Licht in die Haut eingestrahlt und der reflektierte Anteil gemessen. Aus den erfassten Intensit\u00e4ten lassen sich R\u00fcckschl\u00fcsse auf Blutdruckschwankungen in der Haut ziehen. Das kompakte Sensorsystem wird an der Innenseite der Ohrmuschel getragen und individuell angepasst. \u201eInzwischen k\u00f6nnen wir nicht nur punktuell den Blutdruck ermitteln, sondern kontinuierlich die Blutdruck\u00e4nderungen \u00fcberwachen\u201c, freut sich Andreas Albrecht, Projektingenieur beim CiS. Die Daten \u00fcber den Blutdruckverlauf werden \u00fcber einen patentierten mathematischen Algorithmus ermittelt. Den Forschern aus Ilmenau fehlt jetzt nur noch ein Unternehmer, der ihre Entwicklung auf den Markt bringt. Das Potential ist jedenfalls gro\u00df, da das neue Verfahren deutlich exakter ist als die traditionelle Blutdruckmanschette.<\/p>\n<p><strong>Trend zur Miniaturisierung setzt sich fort<\/p>\n<p><\/strong>Auch das Fraunhofer-Institut f\u00fcr Elektronische Nanosysteme ENAS folgt dem Trend zur weiteren Miniaturisierung der Medizintechnik. Mit einem speziellen Mikrosystem, einem Array von Ultraschallwandlern, lassen sich Endoskope best\u00fccken. Mit ihrer Unterst\u00fctzung ist es m\u00f6glich, krankes Gewebe sowohl lokal als auch selektiv anzuregen, um es anschlie\u00dfend besser und gezielt mit Medikamenten zu versorgen. Dadurch lie\u00dfen sich Behandlungen mit vielf\u00e4ltigen potenziellen Nebenwirkungen vermeiden. Aktuell wird dieses schonende endoskopische Verfahren zur Bek\u00e4mpfung von Darm- und Prostatakrebs oder zur Behandlung von Myomen eingesetzt. Das ENAS arbeitet auf diesem Gebiet an minimal-invasiven, miniaturisierten, kapazitiven Ultraschallwandlern f\u00fcr die Mikroendoskopie. \u201eWir wollen mit unserer Methode, die \u00e4hnlich wie bei der W\u00e4rmetherapie bei bestimmten Krebsarten funktioniert, die therapeutischen Anwendungen verbessern\u201c, erkl\u00e4rt Andreas Morschhauser von der Abteilung Multi Device Integration am ENAS. Zielsetzung dabei ist die patientenschonende Tumorbek\u00e4mpfung durch Membranstimulation und Stoffwechselsteigerung der pathologischen Zellen.<\/p>\n<p><strong>Durchflusssensoren, die sogar den Herzschlag erkennen<\/p>\n<p><\/strong>Trends wie patientennahe `Point-of-Care\u00b4-Anwendungen, Patientenkonformit\u00e4t, komplexe Medikamentenverabreichung und tragbare Ger\u00e4tedesigns verlangen die Entwicklung von smarten Medizinger\u00e4ten. Sensirion, einer der f\u00fchrenden Hersteller digitaler Mikrosensoren und Systeme, pr\u00e4sentierte in diesem Zusammenhang bei der COMPAMED 2018 u. a. neue Durchflusssensoren der `LD20\u00b4-Serie f\u00fcr hochvolumige Anwendungen in der Medizintechnik. \u201eDer Sensor erm\u00f6glicht die bidirektionale Messung von Flussraten von wenigen Millilitern pro Stunde bis hin zu 1000 ml\/h und kann gleichzeitig typische Fehler wie Okklusion, unkontrollierter Durchfluss oder Leckagen zuverl\u00e4ssig mit bisher unerreichter Geschwindigkeit und Sensitivit\u00e4t erkennen\u201c, betont Barbara Thurnherr, bei Sensirion f\u00fcr Marketing und Kommunikation zust\u00e4ndig. Dank Sensirions `CMOSens\u00b4-Technologie ist der `LD20\u00b4 sensitiv genug, um die kleinste \u00c4nderung in der Flussrate zu erkennen. So erkennt der Sensor sogar den oszillierenden Gegendruck des Venenpulses \u2013 er detektiert also den Herzschlag des Patienten. Das ist ein direkter Indikator f\u00fcr eine intakte Verbindung der Infusionskan\u00fcle zur Vene des Patienten. Mit der `LD20\u00b4-Serie lassen sich Medikamentenabgaben genau und in Echtzeit messen \u2013 so erzielen Therapien bessere Behandlungsergebnisse, Sicherheit, Effektivit\u00e4t und Zuverl\u00e4ssigkeit steigen, wovon Patienten und medizinisches Personal gleicherma\u00dfen profitieren.<\/p>\n<p><strong>So geht\u00b4s mit Implantat st\u00f6rungsfrei durch die \u201eR\u00f6hre\u201c<\/p>\n<p><\/strong>Aktive Implantate wie Herzschrittmacher, Neurostimulatoren oder Medikamentenpumpen werden immer zahlreicher. Deshalb wachsen auch die Anforderungen an ihre MRT-Vertr\u00e4glichkeit. Das Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung f\u00f6rdert mit knapp zwei Millionen Euro das Verbundprojekt `MR-Implant\u00b4, mit dem ein elektronisches Neuroimplantsystem erforscht und entwickelt werden soll. Verbundkoordinator ist CorTec, das bei der COMPAMED bereits Elektroden und seine Brain Interchange Technologie pr\u00e4sentierte. \u201eAm Ende steht ein funktionserweitertes und sicheres Neuroimplantsystem, mit dem erstmals eine MRT-Diagnostik an implantierten Patienten m\u00f6glich ist\u201c, so Dr. Fabian Kohler, Leiter Reliability Engineering bei CorTec. Das System des Unternehmens zielt vor allem auf Erkrankungen wie Parkinson, Epilepsie und Schlaganfall ab. Die Implantat-Systeme sollen Daten in hoher Geschwindigkeit austauschen, neuronale Aktivit\u00e4ten aufnehmen und gleicherma\u00dfen stimulieren. Gleichzeitig sollen sie st\u00f6rungsfreie MRT-Untersuchungen zulassen. \u201eHeute werden immer noch St\u00f6rungen z.B. durch Erw\u00e4rmungseffekte, Str\u00f6me oder Artefakte verursacht, das wollen wir \u00e4ndern\u201c, so Kohler. Das Projekt MR-Implant l\u00e4uft seit M\u00e4rz 2018 und ist auf drei Jahre terminiert.<\/p>\n<p><strong>Hochwertige Produkte verlangen ad\u00e4quate Verpackungen<\/p>\n<p><\/strong>Neben Mikrosystemen und Sensoren in vielf\u00e4ltigster Auspr\u00e4gung bilden stets auch ausgefeilte Verpackungsl\u00f6sungen einen COMPAMED-Schwerpunkt. Inpac Medizintechnik versteht sich als Komplett-Dienstleister f\u00fcr Reinigung, Montage, Verpackung und Sterilisation von Medizinprodukten. \u201eUnsere Mission sind ma\u00dfgeschneiderte L\u00f6sungen f\u00fcr unsere Kunden nach dem Motto: \u201cEiner f\u00fcr alles\u201c, sagt Dr. Ralph Hermann, inpac-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer. Hochwertige Produkte, also u. a. Knochenschrauben, Stents oder Implantate, verlangten ad\u00e4quate Verpackungen. Inpac arbeitet mit Reinr\u00e4umen gem\u00e4\u00df ISO Klasse 7 auf 1.700 Quadratmetern Fl\u00e4che. Zudem wird jedes Verpackungsgut unter der Leuchtlupe \u00fcberpr\u00fcft. Zehn Prozent der Mitarbeiter sind Ingenieure und Wissenschaftler, die vor allem mit der Validierung besch\u00e4ftigt sind. Immer wichtiger wird die Simulierung des gesamten Prozesses, wobei Transport, mechanische Best\u00e4ndigkeit und Alterung eine gro\u00dfe Rolle spielen. Zus\u00e4tzliche Anforderungen entstehen dar\u00fcber hinaus aus einer neuen Definition von Sauberkeit, die viel umfassender ist als fr\u00fcher und gleicherma\u00dfen Keime, Partikel, Endotoxine (Zerfallsprodukte von Bakterien), zytotoxische Substanzen und Chemikalien umfasst. Inpac stellt sich auch diesen Herausforderungen bereits.<\/p>\n<p><strong>Spezialkabel und Spezialklebstoffe f\u00fcr die Medizintechnik<\/p>\n<p><\/strong>Besondere Aufgaben f\u00fcr die Medizintechnik \u00fcbernimmt auch E&amp;E Kabeltechnik: F\u00fcr die Wundauflage `Plasmapatch\u00b4 des Startup-Unternehmens Coldplasmatech haben die Spezialisten aus Westfalen ein dreipoliges, biokompatibles Kabel entwickelt, das nicht nur plasmabest\u00e4ndig und autoklavierbar ist, sondern auch hochflexibel. \u201eSo stellen wir sicher, dass die Verbindung zwischen Plasmaquelle und -anwendung dauerhaft knickfrei und bruchfest bleibt\u201c, erkl\u00e4rt Ole Tiedt, im Vertrieb von E&amp;E. Das kalte Plasma vernichtet Bakterien, andere Krankheitserreger und Pilze, regt die Selbstheilungskr\u00e4fte des K\u00f6rpers an und zeigt weder Nebenwirkungen noch Resistenzen. Das blau leuchtende Gas ist ein Hoffnungstr\u00e4ger f\u00fcr Dekubitus-Patienten. Die Entwicklung wurde im Bereich Startups k\u00fcrzlich mit dem Deutschen Innovationspreis ausgezeichnet. Daran haben auch die Kabelspezialisten ihren Anteil.<\/p>\n<p>Erstmals bei der COMPAMED vertreten war Klebstoff-Spezialist Henkel. Mitgebracht hatte das D\u00fcsseldorfer Unternehmen neue Acrylatklebstoffe, die signifikante Design- und Fertigungsvorteile bieten. Zwei dieser Produkte wurden speziell f\u00fcr flexible Anwendungen mit thermoplastischen Elastomeren (TPE) und thermoplastischen Polyurethanen (TPU) entwickelt &#8211; Substrate, die in der Medizintechnik immer h\u00e4ufiger spezifiziert werden. Als niedrigviskose, LED-h\u00e4rtende und hochflexible Klebstoffe mit klebfreier Oberfl\u00e4che nach dem Aush\u00e4rten vereinen sie hohe Dehnung mit herausragender Haftfestigkeit auch auf Polycarbonat, PMMA und anderen in diesem Markt eingesetzten Hartkunststoffen. \u201eDie Aush\u00e4rtung mittels LED spart Kosten, da die Lampen an- und ausgeschaltet werden k\u00f6nnen. Dar\u00fcber hinaus hilft das schmale Spektrum an Lichtwellenl\u00e4ngen ohne Infrarot-Emissionen den Herstellern, ihren Energieverbrauch zu reduzieren und minimiert die erzeugte W\u00e4rme, die abgef\u00fchrt werden muss \u2013 wichtig vor allem bei Reinraumanwendungen\u201c, sagt Andr\u00e9s Bult\u00f3, Business Development &amp; Key Account Manager Medical bei Henkel. Anwendungsbeispiele der neuen Kleber sind Schlauchverbinder und Infusionsbestecke, Katheter, Beatmungsvorrichtungen, Schutzkappen von Kan\u00fclen und Fl\u00fcssigkeitsbeh\u00e4lter. Die neuen Klebstoffe sind auf ihre Biokompatibilit\u00e4t zertifiziert und haben ihre Vertr\u00e4glichkeit mit g\u00e4ngigen Sterilisierverfahren unter Beweis gestellt.<\/p>\n<p><strong>Top-Speed f\u00fcr den Probentransport<\/p>\n<p><\/strong>Schneeberger gilt als f\u00fchrender Anbieter von Lineartechnologie. Seit Jahren hat sich das Schienensystem MINIRAIL mit unterschiedlichen Breiten und Wagen auch in der Medizintechnik, in Laboren und Reinr\u00e4umen bew\u00e4hrt, um z.B. Proben zu transportieren und zu positionieren. \u201eMINIRAIL sind hervorragend geeignete Miniaturf\u00fchrungen, um auf engstem Raum zuverl\u00e4ssig h\u00f6chste Genauigkeiten zu erzielen\u201c, betont Andr\u00e8 Butrin, Regional Sales Manager bei Schneeberger. Die dabei m\u00f6glichen Beschleunigungen betragen bis zu 300 Meter pro Sekunde\u00b2 bei einer maximalen Geschwindigkeit von f\u00fcnf Metern pro Sekunde. Als Neuentwicklung zeigte Schneeberger die erste Miniaturf\u00fchrung mit dem integrierten optischen Wegmesssystem MINISCALE. Dadurch entfallen alle Aufwendungen f\u00fcr zus\u00e4tzliche, separate L\u00e4ngenmesssysteme, dank weniger Komponenten wird die Konstruktion erheblich vereinfacht. Das Miniaturmesssystem eignet sich besonders f\u00fcr den Einsatz unter beengten Einbaur\u00e4umen wie sie h\u00e4ufig in optischen Ger\u00e4ten f\u00fcr die Medizintechnik anzutreffen sind.<\/p>\n<p><strong>Kompaktger\u00e4t f\u00fcr Schnellanalysen \u2013 eines f\u00fcr alle<\/p>\n<p><\/strong>Um Probentr\u00e4ger, wenn auch in einem anderen Zusammenhang, geht es auch bei der Helmut Hund GmbH, die mit dem Lateral Flow Tester LFT100 ein mobiles Kompaktger\u00e4t f\u00fcr die Schnelldiagnose von Blut und anderen K\u00f6rperfl\u00fcssigkeiten zur COMPAMED mitgebracht hat. Der Clou an dem handlichen Ger\u00e4t: Es kann Probentr\u00e4ger aller g\u00e4ngigen Hersteller auswerten. \u201eUnser System beendet damit die Inkompatibilit\u00e4t der zahlreichen Teststreifenformen und \u2013gr\u00f6\u00dfen, die die medizinische Diagnostik im verbreiteten Lateral Flow Test oft erschweren, verz\u00f6gern und verteuern\u201c, sagt Peter Nadler, Sales &amp; Marketing Manager Instruments bei Hund. Teststreifen mit Einzel- oder Mehrfachproben bis 90 mal 60 Millimeter nimmt die Neuentwicklung problemlos auf. Dank Netzteil und Akku ist der LTF100 station\u00e4r wie mobil einsetzbar. In Sekunden ist die Probe eingezogen, gemessen und analysiert. Dies geschieht per hochpr\u00e4ziser Optik ohne Mechanik im Inneren des Ger\u00e4ts.<\/p>\n<p>\u201eEnzyme-linked Immunosorbent Assay\u201c &#8211; hinter diesem Wortunget\u00fcm verbirgt sich eine medizinische Errungenschaft, die jeden Tag Leben rettet: der ELISA-Test. Mit diesem antik\u00f6rperbasierten Verfahren weisen Diagnostikunternehmen lebensbedrohliche Erkrankungen wie das HI-Virus nach. ELISA-Testkits bestehen aus (Hilfs-) Reagenzien und Mikrotiterplatten. F\u00fcr das Beschichten der Mikrotiterplatten bietet Optima Life Science bereits eine Maschinenl\u00f6sung an. Zur COMPAMED 2018 hat der Spezialmaschinenbauer nun auch eine L\u00f6sung f\u00fcr das Abf\u00fcllen von Reagenzien entwickelt. Die neue Abf\u00fcllanlage mit dem Namen \u201eOPTIMA ImmuFill\u201c automatisiert einen Prozess, den viele Diagnostikunternehmen noch manuell oder mit sehr einfachen Ger\u00e4tel\u00f6sungen vornehmen \u2013 das Abf\u00fcllen der (Hilfs-) Reagenzien f\u00fcr ELISA-Testkits. \u201eWir schlie\u00dfen damit eine L\u00fccke auf dem Markt\u201c, freut sich Wolfgang Pyrags, Sales Director des Unternehmens.<\/p>\n<p>Mikrosysteme und Sensoren, aktive Implantate, Spezialklebstoffe, Lineartechnik, Verpackungen und Hightech-Maschinenbau oder auch 3D-Druck \u2013 die COMPAMED 2018 bot nicht nur volle Hallen, sondern wieder einmal ein breites Spektrum an innovativen L\u00f6sungen f\u00fcr die Medizintechnik. Erg\u00e4nzend zum Ausstellungsbereich pr\u00e4sentieren auch zwei etablierte Foren die Trends aus dem Zuliefererbereich der Medizintechnik: Beim COMPAMED SUPPLIERS FORUM (der Fachzeitschrift DeviceMed) waren besondere Schwerpunkte in diesem Jahr: Additives Manufacturing, Cybersecurity, Regulatory Affairs und Wearables. Das COMPAMED HIGH-TECH FORUM des IVAM Fachverbandes f\u00fcr Mikrotechnik legt seinen Schwerpunkt indes auf Mikrosystemtechnik, Nanotechnologien sowie Produktionstechnik und Prozesssteuerung.<\/p>\n<p>Termin der n\u00e4chsten COMPAMED in D\u00fcsseldorf: 18. &#8211; 21. November 2019<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer wissen will, was in der Zukunft an Neuheiten f\u00fcr die medizinische Versorgung zu erwarten ist, sollte jetzt schon einen genauen Blick&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":10206,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-10205","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10205","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=10205"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10205\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10207,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10205\/revisions\/10207"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/10206"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=10205"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=10205"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=10205"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=10205"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}