{"id":10213,"date":"2018-11-27T10:04:31","date_gmt":"2018-11-27T09:04:31","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=10213"},"modified":"2018-11-27T10:04:31","modified_gmt":"2018-11-27T09:04:31","slug":"ik-unterstuetzt-plan-der-umweltministerin-fuer-umweltfreundliche-verpackungsgestaltung-und-mehr-kunststoff-recycling","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=10213","title":{"rendered":"IK unterst\u00fctzt Plan der Umweltministerin f\u00fcr umweltfreundliche Verpackungsgestaltung und mehr Kunststoff-Recycling"},"content":{"rendered":"<h2><\/h2>\n<div class=\"content\">\n<div class=\"content_block\">\n<div class=\"singlenews\">\n<div class=\"news_content\">\n<p>\u00a0Die IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V. unterst\u00fctzt den von Bundesumweltministerin Svenja Schulze vorgelegten 5-Punkte-Plan f\u00fcr umweltfreundliche Verpackungsgestaltung und mehr Kunststoff-Recycling. In die geplanten Gespr\u00e4che des Bundesumwelt-ministeriums mit Handel und Herstellern wird sich auch die IK gerne einbringen. \u201eKunststoffverpackungen sind oft die Antwort, wenn es um nachhaltigen Konsum und \u00f6kologische Verpackungsl\u00f6sungen geht. Dort, wo ihre einzigartigen Schutzfunktionen nicht notwendig sind oder achtloses Wegwerfen sowie fehlende Verwertungs-Infrastrukturen zum Problem werden, sehen auch wir Handlungsbedarf\u201c, erkl\u00e4rt IK-Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Dr. J\u00fcrgen Bruder die Position der IK.<\/p>\n<p><strong>Recyclingziele der Kunststoffverpackungsindustrie unterst\u00fctzen BMU-Pl\u00e4ne<br \/>\n<\/strong> Die IK unterst\u00fctzt ausdr\u00fccklich einen ganzheitlichen Ansatz, der die Akteure der gesamten Wertsch\u00f6pfungskette in die Pflicht nimmt. Ihre Verantwortung als ein Teil dieser Kette \u00fcbernehmen die Verpackungshersteller \u00fcber die ihnen m\u00f6glichen Stellschrauben: das Design f\u00fcrs Recycling sowie den Einsatz von Recyclingmaterial. Mit ihren Recyclingzielen der Kunststoffverpackungsindustrie in Deutschland unterst\u00fctzen die IK-Mitglieder die beiden entsprechenden Punkte des BMU-Plans sehr konkret. Ver\u00f6ffentlicht werden diese Ziele am 30. November 2018 um 10:30 Uhr in einer Web-Pressekonferenz unter: <a href=\"http:\/\/www.newsroom.kunststoffverpackungen.de\/conference\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.newsroom.kunststoffverpackungen.de\/conference<\/a><strong>\u00a0 <\/strong><br \/>\nIm <strong>Runden Tisch Eco Design<\/strong> der IK entwickeln Vertreter der gesamten Wertsch\u00f6pfungskette einen Leitfaden zum umweltgerechten Design von Kunststoffverpackungen. Bereits ver\u00f6ffentlicht wurden die Ziele der RAL G\u00fctegemeinschaft Wertstoffkette PET-Getr\u00e4nkeflaschen f\u00fcr den<strong> Einsatz von 50% Recyclingmaterial bis 2022<\/strong>.<\/p>\n<p>Der seitens des BMU angestrebten St\u00e4rkung des Recyclings von Agrarfolien kommt die Industrie bereits nach \u00fcber ihre Initiative<strong> ERDE Erntekunststoffe Recycling Deutschland<\/strong>. \u201eWir begr\u00fc\u00dfen den Vorschlag einer Selbstverpflichtung zur R\u00fccknahme und werden dem BMU in K\u00fcrze einen Vorschlag dazu unterbreiten\u201c, so Dr. Bruder.<\/p>\n<p><strong>Verbote f\u00fchren nicht zu mehr Nachhaltigkeit<br \/>\n<\/strong>Verpackungen, die nicht ben\u00f6tigt werden, also keine Aufgabe erf\u00fcllen, wie beispielsweise den Schutz der verpackten Ware bei Lagerung und Transport, Information des Verbrauchers oder Hygieneaspekte, lehnen wir ebenso wie \u00fcberdimensionierte Verpackungen ab. Die Industrie selbst hat ein \u00f6kologisches und \u00f6konomisches Interesse an einem minimalen Ressourceneinsatz. Das von der EU Kommission vorgeschlagene und vom BMU unterst\u00fctzte Verbot von Einwegkunststoffartikeln lehnen wir dagegen als nicht zielf\u00fchrend ab. Verbote schaffen kein wirkliches Verst\u00e4ndnis f\u00fcr nachhaltigen Konsum und umweltbewusstes Verhalten und k\u00f6nnen zu einem Ausweichen auf Materialien f\u00fchren, die am Ende sogar \u00f6kologisch nachteiliger sind. \u00d6kobilanzielle oder auch verwendungsspezifische Aspekte zum Beispiel bei der Bewertung von Einweggeschirr auf Gro\u00dfveranstaltungen bleiben bei pauschalen Produktverboten g\u00e4nzlich unber\u00fccksichtigt.<\/p>\n<p>Auch die vermeintliche St\u00e4rkung des Verursacherprinzips \u00fcber die Beteiligung der Hersteller an Strandreinigungskosten lehnen wir ab. \u201eVerursacher des Litterings sind nicht die Hersteller der Verpackungen\u201c, so Dr. Bruder. \u201eKunststoffverpackungen k\u00f6nnen in Deutschland problemlos \u00fcber den Gelben Sack entsorgt werden. Zur Vermeidung des Litterings bedarf es vor allem der Verbraucheraufkl\u00e4rung und einer st\u00e4rkeren Sanktionierung von achtlosem Wegwerfen.\u201c<\/p>\n<p><strong>Engagement gegen Meeresm\u00fcll<\/strong> Insgesamt misst die IK einer st\u00e4rkeren Information des Verbrauchers sowie dem Wissenstransfer in Deutschland aber vor allem auch internationalen Kreisen eine hohe Bedeutung bei der L\u00f6sung des Meeresm\u00fcll-Problems bei. Dazu bringt sich der Verband beispielsweise in den Runden Tisch Meeresm\u00fcll der Bundesregierung sowie die <strong>Initiative Marine Litter Solutions <\/strong>ein. Kunststoff an sich ist nicht das Problem. Er ist vielmehr Teil vieler, nicht selten lebenswichtiger L\u00f6sungen. Zum Problem wird Kunststoff erst dann, wenn er achtlos weggeworfen wird. Daran m\u00fcssen wir im globalen Schulterschluss arbeiten.<\/p>\n<p>Quelle: IK<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p> Die IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V. unterst\u00fctzt den von Bundesumweltministerin Svenja Schulze vorgelegten&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":7017,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-10213","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10213","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=10213"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10213\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10214,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10213\/revisions\/10214"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/7017"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=10213"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=10213"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=10213"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=10213"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}