{"id":10325,"date":"2018-12-03T12:09:14","date_gmt":"2018-12-03T11:09:14","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=10325"},"modified":"2018-12-03T12:10:19","modified_gmt":"2018-12-03T11:10:19","slug":"kunststoffverpackungsindustrie-setzt-sich-ambitionierte-recyclingziele-bis-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=10325","title":{"rendered":"Kunststoffverpackungsindustrie setzt sich ambitionierte Recyclingziele bis 2025"},"content":{"rendered":"<p>Der effiziente und verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen spielt schon lange eine wichtige Rolle in der deutschen Kunststoffverpackungsbranche \u2013 unter \u00f6kologischen und \u00f6konomischen Aspekten. W\u00e4hrend Kunststoffverpackungen mit ihren unzweifelhaften Vorz\u00fcgen bez\u00fcglich Funktionalit\u00e4t und Ressourceneffizienz \u00fcberzeugen, hat sich die deutsche Kunststoffverpackungsbranche unter dem Dache der IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen nun ambitionierte, aber ebenso realistische Ziel zur st\u00e4rkeren Kreislauff\u00fchrung gesetzt. Mit diesen Zielen leistet die mittelst\u00e4ndisch gepr\u00e4gte Industrie innerhalb der Wertsch\u00f6pfungskette ihren Beitrag zu einer nachhaltigen Kunststoffverpackungs-Strategie und setzt in der emotional negativ aufgeladenen Diskussion mit Engagement und Fakten ein Zeichen gegen die pauschale Verurteilung von Kunststoffverpackungen (\u201ePlastikverpackungen\u201c).<\/p>\n<h4 data-fontsize=\"18\" data-lineheight=\"22\">Ziel: 1 Million Tonnen Recyclingmaterial f\u00fcr Kunststoffverpackungen<\/h4>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-3605 alignleft\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/newsroom.kunststoffverpackungen.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/industrievereinigung-Kunststoffverpackungen-recyclingziele-recyclat.jpg?resize=300%2C278&amp;ssl=1\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/newsroom.kunststoffverpackungen.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/industrievereinigung-Kunststoffverpackungen-recyclingziele-recyclat.jpg?resize=200%2C186&amp;ssl=1 200w, https:\/\/i0.wp.com\/newsroom.kunststoffverpackungen.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/industrievereinigung-Kunststoffverpackungen-recyclingziele-recyclat.jpg?resize=300%2C278&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/newsroom.kunststoffverpackungen.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/industrievereinigung-Kunststoffverpackungen-recyclingziele-recyclat.jpg?fit=400%2C371&amp;ssl=1 400w\" alt=\"Industrievereinigung Kunststoffverpackungen Recyclingziele Recyclat\" width=\"300\" height=\"278\" \/>Bis 2025 werden in Deutschland mindestens 1 Million Tonnen Recyclingmaterial oder nachwachsende Rohstoffe zur Produktion von Kunststoffverpackungen eingesetzt. Im Umkehrschluss wird damit 1 Million Tonnen Neuware auf Erd\u00f6lbasis ersetzt. Um dieses Ziel erreichen zu k\u00f6nnen, ben\u00f6tigen die Verarbeiter verl\u00e4ssliche Mengen an Recyclingmaterial in ausreichender Qualit\u00e4t. Neben den diesbez\u00fcglichen Anstrengungen der Entsorgungs- und Recyclingwirtschaft ist auch der Schulterschluss mit der abf\u00fcllenden bzw. verpackenden Industrie eine wesentliche Voraussetzung. \u201eWenn Handel und Markenartikelhersteller den Einsatz von Rezyklaten und nachwachsenden Rohstoffen deutlich st\u00e4rker akzeptieren und nachfragen als dies heute der Fall ist, kann die Kunststoffverpackungsindustrie innovative und nachhaltige Verpackungsl\u00f6sungen anbieten\u201c, erkl\u00e4rt IK-Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Dr. J\u00fcrgen Bruder eine der wichtigen H\u00fcrden, die im Sinne der Umwelt genommen werden m\u00fcssen. \u201eHier gilt es vor allem Zielkonflikte zwischen \u00d6kodesign und Marketing aufzul\u00f6sen.\u201c<\/p>\n<p>Nach aktuellem Stand setzten die deutschen Hersteller bereits 400.000 Tonnen Rezyklat bei der Produktion von Kunststoffverpackungen ein. Die EU Kommission fordert f\u00fcr 2025 den Einsatz von insgesamt 10 Millionen Tonnen Rezyklat bei der Verpackungsproduktion in Europa. \u201eMit dem signifikanten Ausbau des eingesetzten Recyclingmaterials von derzeit 400.000 Tonnen auf 1 Million Tonnen wollen wir unserer Verantwortung gerecht werden und ein Zeichen daf\u00fcr setzen, dass Deutschland sich nicht auf den erreichten Meilensteinen in der Kreislaufwirtschaft ausruht, sondern seine Vorreiterrolle in Europa weiter bekr\u00e4ftigen will\u201c, so IK-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Dr. Isabell Schmidt.<\/p>\n<h4 data-fontsize=\"18\" data-lineheight=\"22\">Ziel: 90% Recycling- oder mehrwegf\u00e4hige Haushaltsverpackungen<\/h4>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-3615 alignleft\" src=\"https:\/\/i2.wp.com\/newsroom.kunststoffverpackungen.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/ik-Recyclingziele-Kunststoff-Kunstoffverpackung-Plastikmuell.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" srcset=\"https:\/\/i2.wp.com\/newsroom.kunststoffverpackungen.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/ik-Recyclingziele-Kunststoff-Kunstoffverpackung-Plastikmuell.jpg?resize=200%2C150&amp;ssl=1 200w, https:\/\/i2.wp.com\/newsroom.kunststoffverpackungen.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/ik-Recyclingziele-Kunststoff-Kunstoffverpackung-Plastikmuell.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i2.wp.com\/newsroom.kunststoffverpackungen.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/ik-Recyclingziele-Kunststoff-Kunstoffverpackung-Plastikmuell.jpg?resize=400%2C300&amp;ssl=1 400w, https:\/\/i2.wp.com\/newsroom.kunststoffverpackungen.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/ik-Recyclingziele-Kunststoff-Kunstoffverpackung-Plastikmuell.jpg?fit=600%2C450&amp;ssl=1 600w\" alt=\"Ik Recyclingziele Kunststoff Kunstoffverpackung Plastikmuell\" width=\"300\" height=\"225\" \/>Bis 2025 sind mindestens 90 Prozent der Haushaltsverpackungen recycling- oder mehrwegf\u00e4hig. Bereits heute sind \u00fcber 75 Prozent der Kunststoffverpackungen recycling- oder mehrwegf\u00e4hig, bezogen auf die Mengen im Gelben Sack und aus der PET-Getr\u00e4nkeflaschen-Sammlung. \u201eWir halten die von uns angestrebten 90 Prozent nicht nur f\u00fcr realistisch, sondern auch f\u00fcr \u00f6kologisch sinnvoll\u201c, erl\u00e4utert Dr. Schmidt. \u201eZum einen k\u00f6nnen wir als Verband keine 100%-Vorgabe f\u00fcr den Gesamtmarkt machen, in den auch viele verpackte Produkte aus dem Ausland importiert werden. Zum anderen muss man sich bewusst machen, dass sich die notwendigen Anpassungen bei manchen Verpackungen gesamt\u00f6kologisch sogar negativ auswirken k\u00f6nnen, da mehr Material gebraucht wird.\u201c Ein Beispiel k\u00f6nnen ultra-d\u00fcnne Folien mit besonders effektiven Barriereschichten zum Schutz sensibler Lebensmittel sein. Verzichtet man zu Gunsten der Recyclingf\u00e4higkeit auf diese hochinnovativen L\u00f6sungen, wird der Einsatz von deutlich mehr Material zum Erreichen derselben Leistungen erforderlich, sofern dies \u00fcberhaupt m\u00f6glich ist.<\/p>\n<p>\u201eIn manchen Bereichen gibt es jedoch noch Potenzial, die Recyclingf\u00e4higkeit ohne Beeintr\u00e4chtigung der Materialeffizienz zu verbessern. Auf diese wollen wir uns konzentrieren,\u201c so Dr. Schmidt.<\/p>\n<p>Beide Nachhaltigkeitsziele sollen regelm\u00e4\u00dfig durch unabh\u00e4ngige Dritte auf ihre Erf\u00fcllung \u00fcberpr\u00fcft werden.<\/p>\n<h4 data-fontsize=\"18\" data-lineheight=\"22\">Nachhaltigkeitsbericht ver\u00f6ffentlicht<\/h4>\n<p>Der Status Quo in Sachen Nachhaltigkeit in der Kunststoffverpackungsindustrie mit den entsprechenden Kennzahlen ist im aktuell erschienenen IK-Nachhaltigkeitsbericht 2018 festgehalten.<\/p>\n<p>Quelle: IK<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der effiziente und verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen spielt schon lange eine wichtige Rolle in der deutschen Kunststoffverpackungsbranche&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":7017,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-10325","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10325","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=10325"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10325\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10327,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10325\/revisions\/10327"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/7017"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=10325"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=10325"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=10325"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=10325"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}