{"id":10460,"date":"2018-12-10T11:44:02","date_gmt":"2018-12-10T10:44:02","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=10460"},"modified":"2018-12-10T11:44:02","modified_gmt":"2018-12-10T10:44:02","slug":"bayer-will-life-science-kerngeschaefte-weiter-staerken-sowie-produktivitaet-und-ertragskraft-deutlich-steigern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=10460","title":{"rendered":"Bayer will Life-Science-Kerngesch\u00e4fte weiter st\u00e4rken sowie Produktivit\u00e4t und Ertragskraft deutlich steigern"},"content":{"rendered":"<article>\n<header class=\"news-header\">\n<div class=\"introtext\">Trennung von der Gesch\u00e4ftseinheit Animal Health, Verkauf der Consumer-Health-Marken Coppertone\u2122 und Dr. Scholl\u2019s\u2122 sowie Ver\u00e4u\u00dferung des 60-prozentigen Anteils am deutschen Standortdienstleister Currenta geplant \/ Effizienz- und Strukturma\u00dfnahmen sollen die Wettbewerbsf\u00e4higkeit steigern und einschlie\u00dflich der erwarteten Synergien aus der Monsanto-\u00dcbernahme ab 2022 j\u00e4hrliche Beitr\u00e4ge in H\u00f6he von 2,6 Milliarden Euro generieren \/ Beitr\u00e4ge sollen teilweise in Kerngesch\u00e4fte reinvestiert werden \/ Einmalkosten insgesamt im Bereich des 1,7-Fachen der j\u00e4hrlichen Beitr\u00e4ge erwartet \/ Bereinigtes Ergebnis je Aktie soll 2019 um rund 1 Euro auf 6,80 Euro steigen und 2022 bei rund 10 Euro liegen \/ EBITDA-Marge vor Sondereinfl\u00fcssen soll 2022 mehr als 30 Prozent erreichen \/ Insgesamt fallen im Rahmen der Effizienz- und Strukturma\u00dfnahmen rund 12.000 der weltweit 118.200 Arbeitspl\u00e4tze weg, ein signifikanter Teil davon in Deutschland \/ Verzicht auf betriebsbedingte K\u00fcndigungen in Deutschland bis Ende 2025<\/div>\n<\/header>\n<\/article>\n<div class=\"media float\">\n<div class=\"bd plntxt\">\n<p>Mit einer Reihe von Portfolio- sowie Effizienz- und Strukturma\u00dfnahmen will der Bayer-Konzern seine Life-Science-Kerngesch\u00e4fte weiter st\u00e4rken. So sollen die Produktivit\u00e4t sowie die Innovationskraft erh\u00f6ht und damit die Wettbewerbsf\u00e4higkeit deutlich verbessert werden. Der Aufsichtsrat der Bayer AG hat sich mit den entsprechenden Pl\u00e4nen des Vorstands am Donnerstag befasst und einstimmig deren Unterst\u00fctzung beschlossen. Das Unternehmen schafft damit die Voraussetzungen f\u00fcr einen nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg in langfristig attraktiven Wachstumsm\u00e4rkten. \u201eWir haben mit der strategischen Weiterentwicklung von Bayer in den vergangenen Jahren sehr gute Fortschritte erzielt. Mit den Ma\u00dfnahmen, die wir jetzt angehen, schaffen wir die Voraussetzung, um die Performance und Ertragskraft von Bayer nachhaltig zu steigern\u201c, sagte Werner Baumann, Vorstandsvorsitzender der Bayer AG. \u201eDamit sind wir als Life-Science-Unternehmen bestm\u00f6glich f\u00fcr die Zukunft aufgestellt.\u201c<\/p>\n<p><b>Fokussierung auf die Life-Science-Kerngesch\u00e4fte <\/b><\/p>\n<p>In Laufe des kommenden Jahres soll die Umsetzung mehrerer Portfolioma\u00dfnahmen vorangetrieben werden. So will sich Bayer von seinem Animal-Health-Gesch\u00e4ft trennen und pr\u00fcft entsprechende Optionen. Zwar bieten sich hier Wachstumsoptionen in einem attraktiven Markt. Die dazu notwendigen Investitionsmittel sollen jedoch f\u00fcr die Kerngesch\u00e4fte Pharmaceuticals, Consumer Health und Crop Science eingesetzt werden.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Division Consumer Health wurden Ma\u00dfnahmen initiiert, um in den kommenden Jahren wieder an das Marktwachstum anzuschlie\u00dfen und die Profitabilit\u00e4t zu verbessern. Dazu geh\u00f6rt auch ein geplanter R\u00fcckzug aus Produktkategorien, die au\u00dferhalb von Bayer ein besseres Entwicklungspotenzial haben. Neben der bereits angek\u00fcndigten Ver\u00e4u\u00dferung der rezeptpflichtigen Dermatologie-Produkte werden in den kommenden Monaten strategische Optionen gepr\u00fcft, sich von den Bereichen Sonnenschutz (Coppertone\u2122) und Fu\u00dfpflege (Dr. Scholl\u2018s\u2122) zu trennen. Damit will sich das Unternehmen bei Consumer Health auf das profitable Wachstum der Kernkategorien konzentrieren.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus f\u00fchrt Bayer Gespr\u00e4che \u00fcber eine Ver\u00e4u\u00dferung seines 60-prozentigen Anteils am deutschen Standortdienstleister Currenta. Nach der erfolgreichen Trennung von Covestro steht die Nutzung der Dienstleistungen von Currenta in keinem Verh\u00e4ltnis mehr zum Besitzanteil von Bayer.<\/p>\n<p><b>Ma\u00dfnahmen zur St\u00e4rkung von Wettbewerbsf\u00e4higkeit und Innovationskraft<\/b><\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich zu den geplanten Portfolioma\u00dfnahmen soll auch die Kostenstruktur deutlich verbessert werden. Ziel ist es, die Innovationskraft und Produktivit\u00e4t weiter zu st\u00e4rken, den Zugang zu Zukunftstechnologien zu beschleunigen, die Wettbewerbsf\u00e4higkeit und die Profitabilit\u00e4t weiter zu erh\u00f6hen und in diesem Zusammenhang auch die Querschnittsfunktionen und Services effizienter aufzustellen.<\/p>\n<p>Im Rahmen aller geplanten Effizienz- und Strukturma\u00dfnahmen sind \u2013 einschlie\u00dflich der erwarteten Synergien aus der Monsanto-\u00dcbernahme \u2013 ab 2022 j\u00e4hrliche Beitr\u00e4ge in H\u00f6he von 2,6 Milliarden Euro vorgesehen. Dies geht einher mit einem geplanten Abbau von rund 12.000 der weltweit 118.200 Arbeitspl\u00e4tze, ein signifikanter Teil davon in Deutschland, der allerdings sozialvertr\u00e4glich erreicht werden soll. Details werden in den kommenden Monaten ausgearbeitet. Die insgesamt erwarteten Einmalkosten f\u00fcr diese Ma\u00dfnahmen liegen im Bereich des 1,7-Fachen der j\u00e4hrlichen Beitr\u00e4ge. Ein Teil der frei werdenden Mittel soll in den kommenden Jahren genutzt werden, um die Innovationskraft und Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Divisionen zu st\u00e4rken. \u201eAllein bis Ende 2022 sind Zukunftsinvestitionen von insgesamt rund 35 Milliarden Euro vorgesehen. Mehr als zwei Drittel davon wollen wir in Forschung und Entwicklung investieren und knapp ein Drittel in Sachanlagen\u201c, sagte Baumann.<\/p>\n<p>F\u00fcr das bereinigte Ergebnis je Aktie erwartet das Unternehmen unter der Annahme eines konstanten Portfolios und konstanter Wechselkurse 6,80 Euro im Jahr 2019 (2018: 5,70 bis 5,90 Euro). In den Folgejahren soll das bereinigte Ergebnis je Aktie bis auf rund 10 Euro im Jahr 2022 ansteigen. Die EBITDA-Marge vor Sondereinfl\u00fcssen des Bayer-Konzerns soll im Zeitraum bis 2022 auf mehr als 30 Prozent steigen.<\/p>\n<p>Die Unternehmensstrategie, Finanzziele und Priorit\u00e4ten bei der Kapitalallokation von Bayer werden auf dem Capital Markets Day am 5. Dezember in London erl\u00e4utert.<\/p>\n<p><b>Effizienz- und Strukturma\u00dfnahmen in allen Divisionen, Funktionen, L\u00e4nderplattformen und Services <\/b><\/p>\n<p>In der Division Pharmaceuticals ist neben der erfolgreichen Weiterentwicklung der Forschungs- und Entwicklungspipeline eine verst\u00e4rkte Ausrichtung auch auf externe Innovationen essenziell. Dies bedeutet eine beschleunigte Weiterentwicklung des Innovationsmodells und geht mit einer Umstrukturierung der internen Forschung und Entwicklung einher. Die durch die Reduzierung interner Kapazit\u00e4ten freiwerdenden Ressourcen sollen f\u00fcr verst\u00e4rkte Investitionen in Forschung gemeinsam mit Partnern und externe Innovationen genutzt werden.<\/p>\n<p>Im Bereich der H\u00e4mophilie ist der Wettbewerb mit der Einf\u00fchrung mehrerer neuer Produkte deutlich gestiegen. Um in diesem Segment wettbewerbsf\u00e4hig zu bleiben, hat Bayer beschlossen, den in Wuppertal (Deutschland) gebauten Faktor-VIII-Betrieb nicht zu nutzen, sondern die Herstellung aller rekombinanten Faktor-VIII-Produkte auf den Standort Berkeley (USA) zu konzentrieren.<\/p>\n<p>In der Division Consumer Health gilt es, mit einer Reihe von Ma\u00dfnahmen in den kommenden Jahren wieder an das Marktwachstum anzuschlie\u00dfen und die Profitabilit\u00e4t zu verbessern. Dazu soll \u2013 zus\u00e4tzlich zu den Portfolioma\u00dfnahmen \u2013 unter anderem auch die Organisation neu aufgestellt werden, um in einem sich rapide ver\u00e4ndernden Marktumfeld erfolgreich zu sein.<\/p>\n<p>In den Divisionen Consumer Health und Pharmaceuticals fallen im 4. Quartal 2018 voraussichtlich au\u00dferplanm\u00e4\u00dfige, nicht zahlungswirksame Abschreibungen in der Gr\u00f6\u00dfenordnung von insgesamt 3,3 Milliarden Euro an. Diese Abschreibungen betreffen bei Consumer Health vor allem Marken, die mit den Gesch\u00e4ften von Merck &amp; Co. und Dihon erworben wurden, sowie einen Teil des bilanzierten Goodwills (insgesamt rund 2,7 Milliarden Euro). Bei Pharmaceuticals erfolgen au\u00dferplanm\u00e4\u00dfige Abschreibungen von rund 0,6 Milliarden Euro insbesondere aufgrund der Entscheidung zum Faktor-VIII-Betrieb in Wuppertal.<\/p>\n<p>In der Division Crop Science gilt der Fokus der erfolgreichen Integration des akquirierten Agrargesch\u00e4fts. Wie bereits bekannt gegeben, sind von 2022 an j\u00e4hrliche Beitr\u00e4ge zum EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen aus Synergien in H\u00f6he von 1,04 Milliarden Euro (1,2 Milliarden US-Dollar) geplant, die im oben genannten Beitragsziel enthalten sind \u2013 davon 0,87 Milliarden Euro (1 Milliarde US-Dollar) als Kostensynergien.<\/p>\n<p>Die genannten Ver\u00e4nderungen in den Divisionen sowie die Straffung des Portfolios werden durch weitere umfangreiche Anpassungen im Unternehmen unterst\u00fctzt. Das bezieht sich auf die \u00fcbergreifenden Konzern- und Querschnittsfunktionen, Business Services sowie die L\u00e4nderplattformen. Ziel ist eine effiziente Organisation und Infrastruktur, um die Gesch\u00e4fte \u2013 und damit die Kunden des Unternehmens \u2013 bestm\u00f6glich zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Der geplante Abbau von weltweit rund 12.000 Arbeitspl\u00e4tzen bis Ende 2021 verteilt sich wie folgt auf die genannten Ma\u00dfnahmen: Vorgesehen ist jeweils ein Abbau von rund 900 Arbeitspl\u00e4tzen in der Forschung bei Pharmaceuticals, rund 350 im Zusammenhang mit dem Faktor-VIII-Betrieb in Wuppertal, rund 1.100 durch die Neuaufstellung der Organisation bei Consumer Health, rund 4.100 bei Crop Science durch die Integration des akquirierten Agrargesch\u00e4fts und weitere 5.500 bis 6.000 bei den \u00fcbergreifenden Konzern- und Querschnittsfunktionen, Business Services sowie den L\u00e4nderplattformen.<\/p>\n<p>\u201eMit diesen notwendigen Anpassungen werden wir in Zukunft noch schlagkr\u00e4ftiger und agiler. Wir wollen damit die Wachstumspotenziale f\u00fcr unsere Gesch\u00e4fte optimal nutzen\u201c, so Baumann. \u201eGleichzeitig sind wir uns der Tragweite der Entscheidungen f\u00fcr unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bewusst und werden die geplanten Ma\u00dfnahmen \u2013 wie in der Vergangenheit \u2013 fair und verantwortungsvoll umsetzen.\u201c<\/p>\n<p><b>Neue Vereinbarung zur \u201eZukunftssicherung Bayer 2025\u201c<\/b><\/p>\n<p>Unternehmensleitung und Arbeitnehmervertreter verst\u00e4ndigten sich in einer Gemeinsamen Erkl\u00e4rung auf eine neue Vereinbarung zur \u201eZukunftssicherung Bayer 2025\u201c. Demnach sind betriebsbedingte K\u00fcndigungen im Personalverbund der Bayer AG in Deutschland bis Ende 2025 grunds\u00e4tzlich ausgeschlossen. \u201eDie geplanten Ma\u00dfnahmen bei Bayer sind ein gravierender Einschnitt f\u00fcr die Kolleginnen und Kollegen\u201c, sagte Oliver Z\u00fchlke, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats von Bayer. \u201eF\u00fcr uns haben die Sicherung der Besch\u00e4ftigung und die Zukunftsf\u00e4higkeit der Arbeitspl\u00e4tze h\u00f6chste Priorit\u00e4t. Mit der Gemeinsamen Erkl\u00e4rung ist es uns gelungen, daf\u00fcr gute Voraussetzungen zu schaffen.\u201c Die Gemeinsame Erkl\u00e4rung soll im 1. Quartal 2019 in eine Gesamtbetriebsvereinbarung \u00fcberf\u00fchrt werden.<\/p>\n<p>Quelle: Bayer<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit einer Reihe von Portfolio- sowie Effizienz- und Strukturma\u00dfnahmen will der Bayer-Konzern seine Life-Science-Kerngesch\u00e4fte weiter st\u00e4rken&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":10461,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-10460","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10460","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=10460"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10460\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10462,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10460\/revisions\/10462"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/10461"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=10460"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=10460"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=10460"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=10460"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}