{"id":10725,"date":"2019-01-08T10:30:45","date_gmt":"2019-01-08T09:30:45","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=10725"},"modified":"2019-01-08T10:30:45","modified_gmt":"2019-01-08T09:30:45","slug":"bosch-baut-position-als-fuehrendes-iot-unternehmen-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=10725","title":{"rendered":"Bosch baut Position als f\u00fchrendes IoT-Unternehmen aus"},"content":{"rendered":"<p>Das Internet der Dinge (IoT) ver\u00e4ndert zunehmend die Welt. Welche M\u00f6glichkeiten es bereits heute bietet, zeigt Bosch auf der CES 2019 in Las Vegas. Vom Shuttle-Konzeptfahrzeug, das eine neue Art der Mobilit\u00e4t erlebbar macht, \u00fcber vernetzte K\u00fchlschr\u00e4nke, die Tipps zur Aufbewahrung von Lebensmitteln geben, bis hin zu intelligenten Rasenm\u00e4hern, die individuell lernen \u2013 so vielf\u00e4ltig sind die L\u00f6sungen, die das Unternehmen auf der weltgr\u00f6\u00dften Messe f\u00fcr Unterhaltungselektronik pr\u00e4sentiert. \u201eBosch hat fr\u00fchzeitig die enormen Chancen des IoT erkannt. Seit mehr als zehn Jahren gestalten wir die vernetzte Welt aktiv mit\u201c, sagt Dr. Markus Heyn, Mitglied der Bosch-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung. \u201eHeute sind wir ein f\u00fchrendes IoT-Unternehmen. Sukzessive haben wir unsere Software- und IT-Kompetenz weiter ausgebaut.\u201c Bereits mehr als 270 IoT-Projekte aus Bereichen wie Mobilit\u00e4t, Smart Home, Smart Cities oder Landwirtschaft hat das Unternehmen \u00fcber die eigene IoT Cloud realisiert. Die Zahl der Sensoren und Ger\u00e4te, die \u00fcber die Bosch IoT Suite vernetzt sind, ist gegen\u00fcber dem Vorjahr um nahezu 40 Prozent auf 8,5 Millionen gestiegen.<\/p>\n<p>Ein Schl\u00fcssel f\u00fcr weiteres Wachstum und neue Gesch\u00e4ftsm\u00f6glichkeiten im Internet der Dinge ist die k\u00fcnstliche Intelligenz (KI). Bosch treibt die Entwicklung auch in diesem Bereich entscheidend voran. \u201eWir k\u00f6nnen das Potenzial des IoT am besten entfalten, wenn wir beides \u2013 IoT und KI \u2013 miteinander kombinieren und gemeinsam weiterentwickeln\u201c, sagt Heyn. Es bestehe eine gegenseitige Wechselwirkung: \u201eDas IoT braucht Intelligenz. Die Erhebung von Daten mithilfe von vernetzten Dingen kann die Entwicklung von KI entscheidend vorantreiben\u201c, so Heyn. \u201eErst durch KI werden vernetzte Dinge intelligent und lernen, Schl\u00fcsse zu ziehen. Unser Ansatz dient vor allem konkreten Verbesserungen im realen Alltag \u2013 etwa mehr Zeit, Sicherheit, Effizienz oder Komfort.\u201c Als ein Beispiel nennt Heyn die videobasierte Branderkennung: Sicherheitskameras nutzen hier die intelligente Bildanalyse und k\u00f6nnen so Br\u00e4nde innerhalb weniger Sekunden erkennen \u2013 noch bevor Hitze oder Rauch den Sensor des Systems erreichen. Der Brand wird wesentlich fr\u00fcher erkannt als bei herk\u00f6mmlichen Feuer- oder Rauchmeldesystemen \u2013 das spart wertvolle Minuten, die Leben retten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Ein weiterer Schl\u00fcssel auf dem Weg zum Erfolg im IoT-Zeitalter sind Partnerschaften. Hier setzt Bosch auf traditionelle aber auch auf neue Player. Aus der k\u00fcrzlich vereinbarten Kooperation mit dem kanadischen Plattformanbieter Mojio ist bereits das erste integrierte IoT-Angebot f\u00fcr vernetzte Fahrzeuge entstanden: Ein spezieller Bosch-Algorithmus erkennt bei einem Unfall pr\u00e4zise Zeit, Ort und Schwere des Unfalls. \u00dcber die Cloud von <a href=\"http:\/\/news.bosch-presse.de\/go\/4\/33O3VVZ7-33O39LZZ-33O3XAVF-ETG1EFU.html\">Mojio<\/a> gelangen die Daten direkt ohne Zeitverzug zum Bosch-Notrufservice. Dieser fordert automatisch die entsprechenden lokalen Einsatzkr\u00e4fte an. \u00dcber die Mojio-App oder per SMS geht zeitgleich eine Nachricht an einen zuvor definierten SOS-Verteiler. \u201eGemeinsam mit Mojio vernetzen wir Fahrzeuge direkt mit der Cloud. Einsatzkr\u00e4fte sind so bei einem Unfall noch schneller vor Ort als bisher\u201c, sagt Mike Mansuetti, Pr\u00e4sident von Bosch Nordamerika. Die IoT-Notfalll\u00f6sung wird ab Mitte des Jahres in Nordamerika und Europa f\u00fcr nahezu eine Million Autofahrer verf\u00fcgbar sein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>IoT unterwegs: Bosch pr\u00e4sentiert vernetzte Mobilit\u00e4t der Zukunft<\/strong><\/p>\n<p>Mit einem eigenen <a href=\"http:\/\/news.bosch-presse.de\/go\/4\/33O3VVZ7-33O39LZZ-326VFAN9-170SK38.html\">Shuttle-Konzeptfahrzeug feiert Bosch auf der CES Weltpremiere.<\/a> Das Unternehmen demonstriert so seine L\u00f6sungen zur Automatisierung, Vernetzung und Elektrifizierung von Fahrzeugen und macht eine neue Art der Mobilit\u00e4t erlebbar: Fahrerlose Shuttles, die bald das Stra\u00dfenbild in den Metropolen der Welt pr\u00e4gen werden. \u201eDies zahlt auf unsere Vision einer m\u00f6glichst emissionsfreien, unfallfreien und stressfreien Mobilit\u00e4t ein\u201c, so Heyn. Bosch liefert f\u00fcr die Shuttle-Mobilit\u00e4t neben Komponenten und Systemen auch ein Komplettangebot an Mobilit\u00e4tsdiensten wie etwa Buchungs-, Sharing- und Vernetzungsplattformen oder Parkplatz- und Ladeservices. Denn vernetzte Dienstleistungen wie diese sind nach Einsch\u00e4tzung von Bosch wesentliche Voraussetzung f\u00fcr die Shuttle-Mobilit\u00e4t der Zukunft. Auch das prognostizierte Marktvolumen ist hoch: Im Jahr 2017 lag es bei 47 Milliarden Euro, im Jahr 2022 soll es bereits 140 Milliarden Euro betragen (Quelle: PwC). Von diesem Potenzial will auch Bosch profitieren und strebt mit seinen L\u00f6sungen ein deutlich zweistelliges Wachstum an. Heyn ist \u00fcberzeugt: \u201eOhne digitale Services von Bosch wird in Zukunft kein Fahrzeug mehr unterwegs sein. Wir b\u00fcndeln sie in einem intelligenten und nahtlos vernetzten Ecosystem.\u201c<\/p>\n<p>Eine der letzten H\u00fcrden f\u00fcr die Umsetzung der Shuttle-Mobilit\u00e4t ist die Automatisierung von Fahrzeugen im komplexen urbanen Umfeld. Hier setzt Bosch auf einen partnerschaftlichen Ansatz: Die <a href=\"http:\/\/news.bosch-presse.de\/go\/4\/33O3VVZ7-33O39LZZ-302U14GN-1EAH466.html\">US-Stadt San Jos\u00e9 im Silicon Valley soll im Laufe der zweiten Jahresh\u00e4lfte Pilotstadt f\u00fcr die Erprobung des vollautomatisierten und fahrerlosen Mitfahrservices von Bosch und Daimler werden.<\/a> Dazu haben die drei Partner eine Absichtserkl\u00e4rung unterzeichnet. Mit ihrer Entwicklungskooperation wollen Bosch und Daimler den Verkehrsfluss in St\u00e4dten verbessern, die Sicherheit auf der Stra\u00dfe erh\u00f6hen und einen wichtigen Baustein f\u00fcr den Verkehr der Zukunft liefern. Ziel ist die Entwicklung eines Fahrsystems f\u00fcr vollautomatisiertes und fahrerloses Fahren (SAE Level 4\/5), das bis Anfang der kommenden Dekade serienreif sein soll.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>IoT zu Hause: Vernetzte Ger\u00e4te unterst\u00fctzen Besitzer sp\u00fcrbar<\/strong><\/p>\n<p>Nicht nur unterwegs, sondern auch zu Hause sind vernetzte Produkte und L\u00f6sungen gefragt, die ihren Nutzer entlasten. \u201eWir arbeiten am vernetzten Zuhause \u2013 an Ger\u00e4ten, die selbst\u00e4ndig mitdenken und verstehen, was Nutzer wollen\u201c, so Heyn. Das Unternehmen pr\u00e4sentiert auf der CES beispielsweise eine neue Funktion f\u00fcr vernetzte K\u00fchlschr\u00e4nke: die Lebensmittelerkennung mit Aufbewahrungsempfehlung. Dabei erkennt die Innenraumkamera automatisch rund 60 verschiedene Obst- und Gem\u00fcsesorten und gibt per App Hinweise zum idealen Lagerort. Das Resultat: Lebensmittel werden optimal aufbewahrt, bleiben l\u00e4nger frisch und m\u00fcssen seltener entsorgt werden.<\/p>\n<p>Ebenfalls neu ist der Projektor PAI: Er kann eine virtuelle Bedienschnittstelle auf die K\u00fcchenarbeitsplatte projizieren. Ein integrierter 3D-Sensor erfasst die Ber\u00fchrungen und erm\u00f6glicht damit die Taststeuerung der Bedienfl\u00e4che. Nutzer k\u00f6nnen so w\u00e4hrend des Kochens oder Backens komfortabel online Rezepte heraussuchen oder \u00fcbers Internet telefonieren. PAI ist dabei deutlich robuster als ein Smartphone oder Tablet und speziell f\u00fcr die K\u00fcchenumgebung ausgelegt. So l\u00e4sst sich die Projektion auch mit verunreinigten Fingern einwandfrei bedienen. PAI soll im Februar 2019 erstmals in China und sp\u00e4ter auch in den USA auf den Markt kommen.<\/p>\n<p>Bosch stellt auf der CES zudem seinen neuen vernetzten Roboter-M\u00e4her Indego S+ vor. Als einer der ersten Roboter-M\u00e4her im Markt kann er per Amazon Alexa sprachgesteuert werden. Als einziger Roboter-M\u00e4her kann er zudem anhand einer Wettervorhersage aus dem Internet automatisch den besten Zeitpunkt f\u00fcr den n\u00e4chsten Rasenschnitt ermitteln. Bosch verbessert mithilfe von KI beim Roboter-M\u00e4her auch die Erkennung von Hindernissen auf dem Rasen. Dabei werden sensorbasierte Daten wie Motorstr\u00f6me, Beschleunigung, Drehzahl und Ausrichtung ausgewertet. \u201eWir nutzen KI, um das Rasenm\u00e4hen noch einfacher und komfortabler zu machen. Unsere Vision ist es, dass k\u00fcnftig jeder Indego individuell lernt und sich so optimal dem Garten anpasst\u201c, sagt Heyn.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>IoT #LikeABosch: Bosch startet digitale IoT-Imagekampagne<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/news.bosch-presse.de\/go\/4\/33O3VVZ7-33O39LZZ-33O39LZ8-1ISZMM.html\">Auf der CES 2019 feiert auch die neue IoT-Imagekampagne von Bosch Weltpremiere.<\/a> Kern der Ma\u00dfnahmen ist ein Hip-Hop-Musikvideo, in dem der Alltagsheld genau wei\u00df, wo es im Internet der Dinge langgeht. \u201eLike A Bosch\u201c ist eine Kampagne mit bisher ungewohnter Herangehensweise und Tonalit\u00e4t f\u00fcr das 1886 gegr\u00fcndete Unternehmen. Die Werbema\u00dfnahme nutzt eine bestehende Online-Bewegung \u2013 das Internetph\u00e4nomen \u201eLike A Boss\u201c. Im Netz finden sich unz\u00e4hlige \u201eLike A Boss\u201c-Kurzfilme mit Klickzahlen im zweistelligen Millionenbereich. Jedes Video zeigt Sequenzen von und mit Alltagshelden, die kuriose Stunts fabrizieren oder heikle Situationen mit technischem Geschick l\u00f6sen. In der IoT-Imagekampagne wird dieses Internetph\u00e4nomen kurzerhand zu \u201eLike a Bosch\u201c. Held im Werbevideo ist ein junger Mann, der im Alltag jederzeit Herr der Lage bleibt \u2013 dank vernetzter L\u00f6sungen von Bosch. Mit dem Smartphone steuert er cool, smart und souver\u00e4n sein Auto, seinen Rasenm\u00e4her oder seine Kaffeemaschine \u2013 \u201ewie ein Bosch\u201c eben.<\/p>\n<p>Quelle: Bosch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Internet der Dinge (IoT) ver\u00e4ndert zunehmend die Welt. 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