{"id":10815,"date":"2019-01-11T13:08:45","date_gmt":"2019-01-11T12:08:45","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=10815"},"modified":"2019-01-11T13:08:45","modified_gmt":"2019-01-11T12:08:45","slug":"kuka-passt-prognose-fuer-2018-an-und-verabschiedet-sofortpaket","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=10815","title":{"rendered":"KUKA passt Prognose f\u00fcr 2018 an und verabschiedet Sofortpaket"},"content":{"rendered":"<section class=\"mod mod-page-intro h-margin-top-0 text-center\">\n<div class=\"row h-pull-row-right-1 h-pull-row-left-1 mod-page-intro__bd l-page-intro\">\n<div class=\"col-sm-10 col-sm-offset-1 col-md-8 col-md-offset-2\">\n<div class=\"mod-page-intro__functions hidden-print\"><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/section>\n<div class=\"mod mod-text\" data-ignore=\"true\">\n<div class=\"copy\">\n<ul>\n<li><strong>Prognose f\u00fcr das abgelaufene Gesch\u00e4ftsjahr 2018 korrigiert; Ziele der Vision 2020 nicht mehr realistisch<\/strong><\/li>\n<li><strong>Herausforderndes Marktumfeld durch Konjunktureintr\u00fcbung in den Schl\u00fcsselbranchen Automobil und Elektronik, Wachstumsschw\u00e4che im wichtigen chinesischen Markt sowie Herausforderungen im Projektgesch\u00e4ft<\/strong><\/li>\n<li><strong>Sofortpaket zur St\u00e4rkung der Zukunftsf\u00e4higkeit verabschiedet<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>KUKA passt die Prognose f\u00fcr das abgelaufene Gesch\u00e4ftsjahr 2018 an: Das Unternehmen geht von einem Umsatz von rund 3,2 Mrd. Euro und einer EBIT-Marge vor Kaufpreisallokationen, Wachstumsinvestitionen und Reorganisationsaufwendungen von rund 3,0 Prozent aus. Bereits im Oktober 2018 hatte KUKA die urspr\u00fcngliche Prognose gesenkt und war von einem Umsatz von rund 3,3 Mrd. Euro und einer EBIT-Marge von rund 4,5 Prozent ausgegangen. Angesichts dieser Entwicklung h\u00e4lt der Vorstand es nicht mehr f\u00fcr realistisch, die im Jahr 2015 formulierten Ziele 2020 zu erreichen. Diese sahen einen Umsatz zwischen 4 und 4,5 Milliarden Euro und eine EBIT-Zielmarge von mehr als 7,5 Prozent vor. Den Jahresabschluss 2018 inklusive der Prognose f\u00fcr das Jahr 2019 ver\u00f6ffentlicht KUKA im Rahmen der Bilanzpressekonferenz am 28. M\u00e4rz 2019.<\/p>\n<p>Diese Entwicklung ist im Wesentlichen auf folgende Faktoren zur\u00fcckzuf\u00fchren: Die verst\u00e4rkt sp\u00fcrbare allgemeine Konjunkturabk\u00fchlung seit dem vierten Quartal 2018, die sich auf zwei wichtige Gesch\u00e4ftsfelder auswirkt: die Elektronikindustrie sowie den Automobilsektor, mit dem KUKA die H\u00e4lfte des Umsatzes erwirtschaftet. Hinzu kommt das verlangsamte Wachstum in China, einem der wichtigsten Robotikm\u00e4rkte. Dort sind die Wachstumsraten aktuell so gering wie seit der Finanzkrise nicht mehr. Ferner gab es unvorhersehbare negative Einfl\u00fcsse im Projektgesch\u00e4ft.<\/p>\n<p>Um das Unternehmen langfristig zukunftsf\u00e4hig aufzustellen und auf einen nachhaltig profitablen Wachstumskurs zu f\u00fchren, hat der KUKA Vorstand ein umfassendes Sofortpaket mit vier Schl\u00fcsselfeldern verabschiedet: ein Effizienzprogramm mit Schwerpunkten auf den indirekten Bereichen wie etwa Verwaltung, Einkauf, Vertrieb und im Projektmanagement, eine deutsch-chinesische Taskforce als Treiber f\u00fcr die chinesischen Joint Ventures sowie die Entwicklung spezifischer Produkte f\u00fcr den asiatischen Markt, eine Fokussierung der Investitionen in Forschung &amp; Entwicklung (F&amp;E) mit k\u00fcrzeren Entwicklungszyklen sowie eine kundenfokussiertere und weniger zentrale Organisationsstruktur.<\/p>\n<p>\u201eBis 2023 garantiert die Investorenvereinbarung mit Midea die Eigenst\u00e4ndigkeit von KUKA. Langfristig sichert uns jedoch vor allem unsere Performance. Um diese zu st\u00e4rken, handeln wir fr\u00fchzeitig. Das ist auch im Interesse unserer Kunden und unserer Mitarbeiter weltweit\u201c, erl\u00e4utert KUKA CEO Peter Mohnen. \u201eAn unseren laufenden Investitionen halten wir fest, weil diese die Basis unserer Innovationskraft sind, auf die unsere Kunden vertrauen. Wir investieren zwischen 2018 und 2020 \u00fcber 500 Millionen Euro \u2013 mehr als je zuvor.\u201c<\/p>\n<h4>Effizienzprogramm: Einsparungen unter anderem in den indirekten Bereichen<\/h4>\n<p>Mit dem starken Wachstum von KUKA in den letzten Jahren \u2013 von 900 Millionen auf 3,5 Milliarden Euro Umsatz seit 2009 \u2013 sind auch die Kosten deutlich gestiegen und teilweise Ineffizienzen entstanden. Daher setzt KUKA ein Effizienzprogramm auf, das bis 2021 insgesamt Einsparungen von \u00fcber 300 Millionen Euro erbringen soll. Ein substanzieller Teil dieser Einsparungen soll schon 2019 erzielt werden. Treiber liegen unter anderem in Verwaltung, Vertrieb, Einkauf und Projektmanagement. Das Effizienzprogramm wird auch Personalma\u00dfnahmen umfassen.<\/p>\n<h4>China: Deutsch-chinesische Taskforce als Treiber f\u00fcr Produktionshochlauf und marktspezifische Produkte<\/h4>\n<p>Um das volle Potenzial der Zusammenarbeit mit Midea zu nutzen, wurde sowohl bei KUKA als auch bei Midea eine neue Position geschaffen und mit interkulturell erfahrenen Fachkr\u00e4ften besetzt. Die gemeinsame Taskforce soll die Joint Ventures koordinieren und die Produktentwicklung vorantreiben. Die Taskforce berichtet direkt an den KUKA CEO.<\/p>\n<p>Der chinesische Robotikmarkt bleibt trotz der konjunkturellen Eintr\u00fcbung ein zentraler Wachstumstreiber f\u00fcr KUKA. Daher plant KUKA, das Produktportfolio und die Produktionskapazit\u00e4ten in China zu erweitern, um die spezifischen Bed\u00fcrfnisse des asiatischen Marktes besser zu bedienen. Der Fokus liegt auf kleineren und einfacheren Robotersystemen wie etwa Scara- und Deltarobotern f\u00fcr den Elektronikmarkt.<\/p>\n<h4>F&amp;E: Fokussierung der Investitionen<\/h4>\n<p>KUKA wird auch zuk\u00fcnftig stark in F&amp;E investieren, sich dabei aber st\u00e4rker fokussieren und den Entwicklungszyklus beschleunigen. Daf\u00fcr sind wie bisher j\u00e4hrliche Mittel von rund f\u00fcnf Prozent des Umsatzes vorgesehen. K\u00fcnftig sollen diese Mittel jedoch st\u00e4rker auf Fokusprojekte gelenkt werden, darunter etwa mobile Roboter, Cobots und Industrie-4.0-Anwendungen. Durch die Beteiligung an der M\u00fcnchner Firma Device Insight, einem f\u00fchrenden Internet-of-Things-Anbieter, verf\u00fcgt KUKA \u00fcber umfangreiche Erfahrung im Umgang mit \u00fcber einer Million vernetzten Ger\u00e4ten und entsprechender Datenauswertung. Diese Erfahrung wird k\u00fcnftig noch st\u00e4rker auf Industrieprozesse \u00fcbertragen werden.<\/p>\n<h4>Organisationsstruktur: Kundenfokussiert und weniger zentral<\/h4>\n<p>Zur Bew\u00e4ltigung des starken internationalen Wachstums hat KUKA seit 2012 zahlreiche Strukturen zentralisiert \u2013 darunter IT, Personal, Finanzen und Marketing. Dies soll so beibehalten werden. Auch bleibt KUKA bei dem bew\u00e4hrten Prinzip, dass es f\u00fcr jeden Kunden einen zentralen Ansprechpartner gibt. Bei der Leistungserbringung selbst setzt KUKA jedoch k\u00fcnftig auf die dezentralen Bereiche Robotik, Anlagenbau und Logistik. Dies hat sich in zahlreichen Kundengespr\u00e4chen sowie einer internen Evaluierung als sinnvoll erwiesen.<\/p>\n<p>\u201eDie Konjunktur haben wir nicht in der Hand\u201c, so Peter Mohnen, \u201eaber wichtige interne Stellschrauben k\u00f6nnen wir drehen. Genau das tun wir mit unserem Sofortpaket. Wir bauen auf unseren St\u00e4rken auf und arbeiten konsequent an unseren Schw\u00e4chen: Dabei stellen wir unsere Kunden in den Mittelpunkt, sparen wo es n\u00f6tig ist, und investieren gleichzeitig in unsere Innovationsf\u00e4higkeit.\u201c<\/p>\n<p>Quelle: KUKA<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>KUKA passt die Prognose f\u00fcr das abgelaufene Gesch\u00e4ftsjahr 2018 an: Das Unternehmen geht von einem Umsatz von rund 3,2 Mrd. 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