{"id":10885,"date":"2019-01-16T10:40:54","date_gmt":"2019-01-16T09:40:54","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=10885"},"modified":"2019-01-16T10:40:54","modified_gmt":"2019-01-16T09:40:54","slug":"britisches-unterhaus-stimmt-gegen-austrittsabkommen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=10885","title":{"rendered":"Britisches Unterhaus stimmt gegen Austrittsabkommen"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li>\u00a0\u00a0 Chemie und Pharma brauchen dringend \u00dcbergangsl\u00f6sungen bei ungeordnetem Brexit<\/li>\n<li><sub>\u00a0\u00a0 <\/sub>Brexit ohne Abkommen trotzdem noch verhindern<\/li>\n<li><sub>\u00a0\u00a0 <\/sub>\u00dcbergangsl\u00f6sungen f\u00fcr chemisch-pharmazeutische Industrie bei ungeordnetem Brexit aushandeln<\/li>\n<\/ul>\n<p>Der Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI), Utz Tillmann, bedauert die Ablehnung des Brexit-Abkommens durch das britische Parlament: \u201eDurch das Votum stehen wir jetzt hart an der Abbruchkante zum ungeordneten Brexit. Ich hoffe sehr, dass die britische Politik trotz der aufgeheizten Stimmung noch eine M\u00f6glichkeit findet, den Worst Case zu verhindern. London und Br\u00fcssel m\u00fcssen jetzt im Gespr\u00e4ch bleiben.\u201c<\/p>\n<p>Tillmann sieht aber, dass sich beide Seiten nun endg\u00fcltig auf den Ernstfall eines ungeordneten Brexit vorbereiten m\u00fcssen: \u201eDie Chemie- und Pharmaindustrie sowie ihre Kunden sind von einem harten Brexit besonders betroffen. Bei einem Zusammenbrechen der Lieferketten reicht der Schaden weit \u00fcber unsere Branche hinaus. Daher sind spezielle \u00dcbergangsl\u00f6sungen unverzichtbar, um die schlimmsten Auswirkungen abzumildern. Das gilt ganz besonders f\u00fcr die Arzneimittelversorgung in Gro\u00dfbritannien.\u201c<\/p>\n<p><strong>Chemie-Branche braucht spezielle \u00dcbergangsl\u00f6sungen<\/strong><\/p>\n<p>Da die Gesetzgebung f\u00fcr chemische Stoffe und Produkte weitgehend europ\u00e4isch harmonisiert ist, h\u00e4tte ein ungeordneter Brexit gro\u00dfe Nachteile f\u00fcr die Branche. Als Beispiel f\u00fchrt Tillmann die EU-Chemikalienverordnung REACH an: \u201eIm Fall eines ungeordneten Brexit d\u00fcrfen chemische Stoffe, die im Vereinigten K\u00f6nigreich f\u00fcr den Vertrieb in der EU registriert wurden, nach dem Austritt nicht mehr ohne Weiteres in der EU verkauft werden. Das h\u00e4tte gravierende Auswirkungen auf die Lieferketten.\u201c Um dies zu verhindern, sollten Registrierungen von Firmen mit Sitz in Gro\u00dfbritannien vor\u00fcbergehend einseitig in der EU anerkannt werden, appelliert Tillmann an die EU-Kommission.<\/p>\n<p>Tillmann weist zwar darauf hin, dass sich die Unternehmen der Chemie- und Pharmaindustrie seit Monaten intensiv auf den Brexit vorbereiten. Er schr\u00e4nkt aber ein: \u201eDurch einen ungeordneten Brexit w\u00fcrde eine so komplexe Situation entstehen, dass sich Unternehmen unm\u00f6glich f\u00fcr alle Eventualit\u00e4ten wappnen k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p><strong>Gro\u00dfbritannien achtgr\u00f6\u00dfter Handelspartner der Branche<\/strong><\/p>\n<p>Das Vereinigte K\u00f6nigreich ist der achtgr\u00f6\u00dfte Handelspartner der deutschen Chemie- und Pharmaindustrie. Deutsche Unternehmen exportierten 2018 nach Sch\u00e4tzung des VCI Produkte im Wert von 10,2 Milliarden Euro nach Gro\u00dfbritannien und importierten chemische Erzeugnisse f\u00fcr 5,8 Milliarden Euro von der Insel.<\/p>\n<p>Quelle: VCI<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI), Utz Tillmann, bedauert die Ablehnung des Brexit-Abkommens&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":6501,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-10885","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10885","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=10885"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10885\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10886,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10885\/revisions\/10886"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/6501"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=10885"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=10885"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=10885"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=10885"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}