{"id":11030,"date":"2019-01-23T14:06:24","date_gmt":"2019-01-23T13:06:24","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=11030"},"modified":"2019-01-23T14:06:24","modified_gmt":"2019-01-23T13:06:24","slug":"ostdeutscher-maschinenbau-mit-starkem-jahresendspurt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=11030","title":{"rendered":"Ostdeutscher Maschinenbau mit starkem Jahresendspurt"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li>Gute Konjunktur setzt sich fort<\/li>\n<li>Betriebe starten mit solidem Auftragspolster ins neue Jahr<\/li>\n<li>Trotz vielfacher Risiken sind Unternehmen weiter optimistisch<\/li>\n<\/ul>\n<p>2018 war f\u00fcr den ostdeutschen Maschinen- und Anlagenbau trotz aller Unsicherheiten und H\u00fcrden ein erfolgreiches Jahr. Wichtige Indikatoren wie Kapazit\u00e4tsauslastung und Auftragspolster bewegten sich durchg\u00e4ngig auf hohem Niveau. Im vierten Quartal hat die Branche noch einmal kr\u00e4ftig aufs Gaspedal getreten. Und auch in den kommenden Monaten erwarten viele Unternehmen gute Gesch\u00e4fte. Das ergab eine Umfrage des VDMA-Landesverbandes Ost unter den 350 Mitgliedern in Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Th\u00fcringen.<\/p>\n<p>85 Prozent der Betriebe beurteilen ihre <strong>aktuelle wirtschaftliche Situation<\/strong> als sehr gut oder gut. &#8220;Die Mehrheit der Maschinen- und Anlagenbauer blickt auf volle Auftragsb\u00fccher und eine hohe Auslastung. Das zeigt, dass sich die Unternehmen auch in risikoreichen Zeiten behaupten k\u00f6nnen&#8221;, sagt Reinhard P\u00e4tz, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des VDMA Ost.<\/p>\n<p><strong><big>Handbremse wieder gel\u00f6st<\/big><\/strong><\/p>\n<p>Nach einem furiosen ersten Halbjahr war die Auftragslage im Herbst leicht r\u00fcckl\u00e4ufig. Zum Jahresende 2018 nahm sie wieder Fahrt auf. Die Unternehmen haben ihre vorhandenen <strong>Produktionskapazit\u00e4ten<\/strong> zu durchschnittlich 89,5 Prozent ausgelastet.<\/p>\n<p>80 Prozent der Firmen registrierten zudem im Vergleich zum Vorquartal mehr oder gleich viele <strong>Auftr\u00e4ge<\/strong>. Den meisten Unternehmen, die weniger Bestellungen vorliegen hatten, geht es jedoch derzeit wirtschaftlich gut.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus kletterte das <strong>Auftragspolster <\/strong>auf 5,3 Produktionsmonate. Damit sind die Unternehmen im Durchschnitt bis Mitte Mai dieses Jahres ausgelastet. Im Einzelnen variieren die Bestellungen zwischen zwei Wochen und mehr als anderthalb Jahren. Etwa die H\u00e4lfte der Firmen kann dabei mindestens f\u00fcr die kommenden f\u00fcnf Monate planen.<\/p>\n<p><strong><big>Schwierigkeiten lassen sich nicht ausblenden<\/big><\/strong><\/p>\n<p>&#8220;Dieser langanhaltende Aufw\u00e4rtstrend darf nicht dar\u00fcber hinwegt\u00e4uschen, dass die Unternehmen t\u00e4glich die verschiedensten Herausforderungen meistern m\u00fcssen. So f\u00fchren Engp\u00e4sse bei der Materiallieferung zu Produktions- und Auftragsverz\u00f6gerungen, zahlen Kunden zum Teil erst nach einem Jahr f\u00fcr die erbrachten Leistungen und sind b\u00fcrokratische Aufgaben mit einem hohen Zeitaufwand verbunden&#8221;, erl\u00e4utert P\u00e4tz.<\/p>\n<p>Ein <strong>Dauerbrenner <\/strong>ist auch die Fachkr\u00e4ftethematik. Bis Mitte 2019 wollen 37 von 100 Firmen neue Mitarbeiter einstellen. &#8220;Doch egal, ob Stellen wiederbesetzt oder neu geschaffen werden: Dreiviertel aller Unternehmen haben Schwierigkeiten, geeignete Facharbeiter, Ingenieure oder F\u00fchrungskr\u00e4fte zu finden. Das gilt in besonderer Weise f\u00fcr die Bereiche Konstruktion, Produktion und Software-Entwicklung&#8221;, erg\u00e4nzt der Verbandsgesch\u00e4ftsf\u00fchrer.<\/p>\n<p><big><strong>Gute Gesch\u00e4ftschancen im Blick<\/strong><\/big><\/p>\n<p>Ebenso beeinflussen wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen den Gesch\u00e4fts\u00aderfolg. Sorgen bereiten den Maschinenbauern daher die internationalen Handelsstreitigkeiten, das Chaos um den EU-Austritt Gro\u00dfbritanniens, die Marktentwicklung in China und den USA und die Verschuldungskrise Italiens. Dennoch f\u00e4llt der Blick in die nahe Zukunft vielfach positiv aus: 88 Prozent der Betriebe erwarten bis M\u00e4rz 2019 gleichbleibende oder bessere Gesch\u00e4fte.<\/p>\n<p>Auch der Verband geht zuversichtlich in das neue Jahr. &#8220;Das Tempo der Weltwirtschaft wird sich sicher verlangsamen. Auch d\u00fcrfen wir die wirtschaftlichen Risiken nicht untersch\u00e4tzen. Dennoch ist Schwarzmalerei unangemessen. Denn selbst wenn die Konjunktur dieses Jahr an Schwung verliert, bedeutet das noch keine Krise&#8221;, betont P\u00e4tz. Wichtig sei aber, dass sich die Unternehmen gerade in der Wachstumsphase Zeit nehmen, um neue Produkte, Services und Gesch\u00e4ftsmodelle zu entwickeln, alternative M\u00e4rkte zu erschlie\u00dfen sowie die eigenen Prozesse zu verbessern.<\/p>\n<p>Quelle: VDMA<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>2018 war f\u00fcr den ostdeutschen Maschinen- und Anlagenbau trotz aller Unsicherheiten und H\u00fcrden ein erfolgreiches Jahr. 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