{"id":11126,"date":"2019-01-28T10:20:51","date_gmt":"2019-01-28T09:20:51","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=11126"},"modified":"2019-01-28T10:20:51","modified_gmt":"2019-01-28T09:20:51","slug":"grosse-herausforderung-fuer-versorgungssicherheit-und-wettbewerbsfaehigkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=11126","title":{"rendered":"Gro\u00dfe Herausforderung f\u00fcr Versorgungssicherheit und Wettbewerbsf\u00e4higkeit"},"content":{"rendered":"<p class=\"PM-Dachzeile\">Kohleausstieg: Chemische Industrie ben\u00f6tigt eine ausreichende Kompensation f\u00fcr h\u00f6here Strompreise<\/p>\n<p class=\"PM-Lauftext\">Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) sieht im Beschluss der Kommission \u201eWachstum, Strukturwandel und Besch\u00e4ftigung\u201c (WSB) einen Kompromiss, der die betroffenen Regionen, die Energiewirtschaft und die deutsche Industrie insgesamt vor schwierige Aufgaben stellt. Deutschland soll nach dem Willen der Kohlekommission schneller als von der EU-Klimapolitik vorgesehen aus der zweiten grundlastf\u00e4higen Stromerzeugung nach der Kernenergie aussteigen. VCI-Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Utz Tillmann kommentierte: \u201eEin Ausstieg aus der Kohleverstromung ist eine gro\u00dfe Herausforderung, auch wenn er in Etappen kommt. Bis 2022 fallen Kraftwerke weg, die heute die Stromversorgung absichern, ohne dass ausreichend Netze und Speicher f\u00fcr die Erneuerbaren vorhanden sind.\u201c Die Politik m\u00fcsse nun Ma\u00dfnahmen treffen, um die Versorgungssicherheit zu gew\u00e4hrleisten und die Strompreise wettbewerbsf\u00e4hig zu halten: \u201eAuf dem Spiel steht die Wettbewerbsf\u00e4higkeit energieintensiver Industrien wie der Chemie. Bezahlbare Energie ist f\u00fcr uns ein Lebenselixier\u201c, so Tillmann.<\/p>\n<p class=\"PM-Lauftext\">Der VCI-Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer rechnet auch bei einem schrittweise erfolgenden Ausstieg aus der Kohleverstromung mit steigenden Strompreisen f\u00fcr Wirtschaft und Verbraucher. Tillmann verwies auf die Studie von BDI, DIHK und BDA, laut der sich die Mehrkosten eines schnelleren Kohleausstiegs auf bis zu 54 Milliarden Euro summieren k\u00f6nnen. Er sagte: \u201eDie energieintensive Industrie besch\u00e4ftigt 880.000 Mitarbeiter in Deutschland und steht f\u00fcr ein Viertel des deutschen Stromverbrauchs. Schon ein kleiner Anstieg beim Strompreis kann negative Folgen f\u00fcr die Wettbewerbsf\u00e4higkeit haben. Dem muss die Politik Rechnung tragen, indem sie die Mehrkosten f\u00fcr die Industrie ausreichend kompensiert.\u201c Tillmann lobte ausdr\u00fccklich, dass eine solche Kompensation Eingang in den Endbericht der WSB-Kommission gefunden hat. Entscheidend sei aber die Ausgestaltung. \u201eDie Bundesregierung muss ausreichend finanzielle Mittel f\u00fcr die Kompensation bereitstellen, zudem muss diese mit dem EU-Beihilferecht vereinbar sein.\u201c Die Bundesregierung sei deshalb gefordert, sich mit der EU-Kommission auf einen passenden Beihilferahmen zu einigen.<\/p>\n<p class=\"PM-Lauftext\">Beim Thema Versorgungssicherheit begr\u00fc\u00dfte Tillmann, dass im Endbericht feste Zeitpunkte vereinbart wurden, zu denen der weitere Fortgang beim Kohleausstieg auf seine Machbarkeit hin \u00fcberpr\u00fcft werden soll. \u201eVor einer Abschaltung muss die Pr\u00fcfung stehen, ob ein Kraftwerk noch gebraucht wird oder nicht. Alles andere w\u00e4re fahrl\u00e4ssig\u201c, sagte Tillmann.<\/p>\n<p class=\"PM-Lauftext\">Abschlie\u00dfend erneuerte Tillmann das Bekenntnis der deutschen Chemie zum Klimaschutz und zu den deutschen Klimazielen: \u201eWir wollen den Strukturwandel aktiv gestalten und arbeiten hierzu an treibhausgasarmen Technologien. Wir haben unsere CO<sub>2<\/sub>-Emissionen seit 1990 um knapp die H\u00e4lfte gesenkt. Diesen Weg werden wir bis 2050 weiter beschreiten und nachhaltige L\u00f6sungen liefern.\u201c<\/p>\n<p>Quelle.VCI<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) sieht im Beschluss der Kommission \u201eWachstum, Strukturwandel und Besch\u00e4ftigung\u201c&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":6501,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-11126","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11126","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=11126"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11126\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11127,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11126\/revisions\/11127"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/6501"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=11126"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=11126"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=11126"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=11126"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}