{"id":11391,"date":"2019-02-08T09:59:25","date_gmt":"2019-02-08T08:59:25","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=11391"},"modified":"2019-02-08T09:59:25","modified_gmt":"2019-02-08T08:59:25","slug":"malo-clinic-studie-erste-hinweise-auf-positive-resultate-mit-juvora-zahnprothetik-auf-peek-basis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=11391","title":{"rendered":"MALO-CLINIC-Studie: erste Hinweise auf positive Resultate mit JUVORA-Zahnprothetik auf PEEK-Basis"},"content":{"rendered":"<p><strong>Auf dem EAO-Kongress (European Association of Osseointegration) in Wien haben Dentalkliniker der MALO CLINIC Lissabon \u00fcber ihre positiven Resultate mit JUVORA\u2122 berichtet, einer auf PEEK-Polymer basierenden L\u00f6sung, die als Ersatz f\u00fcr herk\u00f6mmliche Metall- und Keramikmaterialien verwendet wurde. Die Zwischenauswertung fand zwei Jahre, nachdem bei zahnlosen Patienten Zahnrestaurationen nach der All-on-4<\/strong><strong><sup>\u00ae<\/sup><\/strong><strong>-Methode* mit implantatgetragenen JUVORA-Vollkieferprothesen durchgef\u00fchrt worden waren, statt.<\/strong><\/p>\n<p>Insgesamt 37 Patienten (29 Frauen, 8 M\u00e4nner) mit einem Durchschnittsalter von 60 Jahren (Spanne: 38 bis 78 Jahre) wurden zwischen Mai 2015 und Oktober 2016 behandelt. Das Follow-up nach zwei Jahren zeigt erste Hinweise auf positive Resultate. Die Verwendung der JUVORA-Prothetik f\u00fchrte zu:<\/p>\n<ul>\n<li>geringen mechanischen und biologischen Komplikationen im Vergleich zu Metall<\/li>\n<li>einer hohen \u00dcberlebensrate bei Prothetik und Implantat<\/li>\n<li>geringem marginalem Knochenverlust<\/li>\n<li>weniger Entz\u00fcndungen als bei Metallimplantaten<\/li>\n<\/ul>\n<p>Auch die Bewertungen der Patienten selbst waren sehr positiv: 88 % der Patienten berichteten, dass die Prothese ihre Erwartungen an \u201eKomfort im Mund\u201c erf\u00fcllt habe, 84 % der Patienten waren der Ansicht, dass ihr \u201eallgemeines Kaugef\u00fchl\u201c beim Kauen der t\u00e4glichen Mahlzeiten ihren Erwartungen entsprach. Demgegen\u00fcber wiesen vergleichbare Bewertungen von fest sitzenden Vollprothesen im Unterkiefer aus Metall-Acryl eine Patientenzufriedenheit von 79 % auf \u2013 sowohl hinsichtlich der Verbesserung der Kauf\u00e4higkeit als auch der Erf\u00fcllung der Erwartungen.<\/p>\n<p>Die MALO-CLINIC-Studie kommt zu dem Schluss, dass implantatgetragene Hybrid-PEEK-Acryl-Vollkieferprothesen eine valide Behandlungsoption darstellen k\u00f6nnen. Die Validit\u00e4t der Daten f\u00fcr die Implantologie wird sich erst nach einer l\u00e4ngeren Nachuntersuchung vollst\u00e4ndig best\u00e4tigen lassen.<\/p>\n<p><strong>PEEK-basierte JUVORA Dental Disc erm\u00f6glicht Pr\u00e4zision und Effizienz<\/strong><\/p>\n<p>Laut Protokoll der MALO CLINIC wurde aus einer JUVORA Dental Disc ein verschraubtes Ger\u00fcst mittels CAD\/CAM-Verarbeitung gefertigt, das an Multi-unit-Abutments angepasst wurde.<\/p>\n<p>\u201eJUVORA-Prothetik bietet Zahnklinikern zahlreiche Vorteile\u201c, erkl\u00e4rt John Devine, Medical Business Director bei Invibio Biomaterial Solutions. \u201eSo l\u00e4sst sich zum Beispiel das Potenzial des CAD\/CAM-Fr\u00e4sens jetzt f\u00fcr exakt gefr\u00e4ste PEEK-basierte L\u00f6sungen nutzen, das Verfahren bietet damit eine neue Stufe an Pr\u00e4zision und Effizienz sowohl beim Design als auch beim Einsatz. Es ist das Ziel von Invibio, mit PEEK dazu beizutragen, die klinischen Ergebnisse zu verbessern, wir freuen uns daher sehr \u00fcber die von der MALO Klinik pr\u00e4sentierten vorl\u00e4ufigen Ergebnisse. Die Verwendung von PEEK mit der All-on-4<sup>\u00ae<\/sup>-Methode bedeutete eine erhebliche Verbesserung der Lebensqualit\u00e4t von zahnlosen Patienten. Die Daten best\u00e4tigen das direkte Feedback, das wir von Zahn\u00e4rzten erhalten, und f\u00f6rdern zudem das wachsende Interesse an JUVORA-Prothetik und ihrer Anwendung.\u201c<\/p>\n<p><strong>Nichtmetallische Alternative f\u00fcr Vollkieferversorgung in der Zukunft?<\/strong><\/p>\n<p>Das Studienteam berichtet, dass PEEK in den letzten zehn Jahren in der Zahnheilkunde bei Verschlusskappen und provisorischen Abutments eingesetzt wurde. Damit sei die Biokompatibilit\u00e4t von PEEK erwiesen, das Material k\u00f6nne als nichtmetallische Alternative f\u00fcr die Verwendung in Vollkieferrestaurationen von Interesse sein.<\/p>\n<p>Die JUVORA Dental Disc besteht vollst\u00e4ndig aus implantierbarem PEEK-OPTIMA\u2122-Polymer von Invibio Biomaterial Solutions. Dieses implantierbare PEEK-Polymer verf\u00fcgt nach Einsch\u00e4tzung der Autoren \u00fcber eine Reihe herausragender Eigenschaften. Dazu z\u00e4hlten Biokompatibilit\u00e4t, Biostabilit\u00e4t und Kompatibilit\u00e4t mit diagnostischen Bildgebungsverfahren in der Medizin, die zusammengenommen ein vorteilhaftes Potenzial f\u00fcr den Ersatz von Metall in der Zahnprothetik ergeben. Dar\u00fcber hinaus biete PEEK \u00fcberlegene chemische Stabilit\u00e4t, mechanisches Verhalten, Schockabsorption und Verschlei\u00dffestigkeit und sei daher f\u00fcr die anspruchsvolle Umgebung von medizinischen Implantaten gut geeignet. Des Weiteren seien seine sto\u00dfd\u00e4mpfenden Eigenschaften denen von Metall \u00fcberlegen, w\u00e4hrend gleichzeitig die M\u00f6glichkeit der CAD\/CAM-Fertigung besteht.<\/p>\n<p>Weitere Informationen sind unter <a href=\"https:\/\/www.invibio.com\/dental\">https:\/\/www.invibio.com\/dental<\/a> erh\u00e4ltlich.<\/p>\n<p>Quelle: Victrex<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf dem EAO-Kongress in Wien haben Dentalkliniker der MALO CLINIC Lissabon \u00fcber ihre positiven Resultate mit JUVORA berichtet&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":11392,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-11391","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11391","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=11391"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11391\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11393,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11391\/revisions\/11393"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/11392"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=11391"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=11391"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=11391"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=11391"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}