{"id":11432,"date":"2019-02-11T09:03:09","date_gmt":"2019-02-11T08:03:09","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=11432"},"modified":"2019-02-08T15:08:03","modified_gmt":"2019-02-08T14:08:03","slug":"engel-auf-der-koplas-2019-in-suedkorea","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=11432","title":{"rendered":"ENGEL auf der Koplas 2019 in S\u00fcdkorea"},"content":{"rendered":"<p>Mit zwei anspruchsvollen Spritzgie\u00dfanwendungen \u2013 der Herstellung von LSR-Linsen auf einer holmlosen ENGEL e-victory und der Herstellung von Food-Containern auf einer vollelektrischen ENGEL e-mac Spritzgie\u00dfmaschine \u2013 macht der Spritzgie\u00dfmaschinenbauer und Systeml\u00f6ser ENGEL mit Stammsitz in \u00d6sterreich auf der Koplas 2019 vom 12. bis 16. M\u00e4rz in Goyang, S\u00fcdkorea, anschaulich deutlich, wie sich niedrige St\u00fcckkosten mit h\u00f6chsten Qualit\u00e4tsanspr\u00fcchen vereinen lassen. Ein wichtiger Schl\u00fcssel dabei: inject 4.0, die Antwort von ENGEL auf die Herausforderungen der Digitalisierung und Vernetzung. Sein neues Kundenportal wird ENGEL auf der Koplas 2019 erstmalig auf einer Messe in koreanischer Sprache pr\u00e4sentieren.<\/p>\n<p><strong>Anspruchsvolle LED-Linsen aus LSR wirtschaftlich produzieren<\/strong><\/p>\n<p>Als Linsenwerkstoff f\u00fcr Lichtsysteme im Automobil, in der Geb\u00e4ude- und Stra\u00dfenbeleuchtung gewinnt Fl\u00fcssigsilikon (LSR) stark an Bedeutung. Neben der sehr effizienten Verarbeitung im vollautomatisierten und nacharbeitsfreien Spritzgie\u00dfprozess, sind es die spezifischen Materialeigenschaften, die LSR in den Fokus der Produktentwickler r\u00fccken. Wie auch die etablierten thermoplastischen Linsenmaterialien erm\u00f6glicht Silikon im Vergleich zu Glas eine deutliche Gewichtsersparnis. Was die thermische und chemische Best\u00e4ndigkeit betrifft, ist LSR organischen Polymeren aber \u00fcberlegen. Hinzu kommt, dass die hochtransparenten Typen f\u00fcr optische Anwendungen einen niedrigeren Vergilbungsindex aufweisen und eine noch h\u00f6here Designfreiheit erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Um das gro\u00dfe Potenzial dieser Materialklasse greifbar zu machen, produziert ENGEL auf seinem Messestand LED-Scheinwerferlinsen aus Dowsil MS-1002 Moldable Silicone, einem von Dow Silicones (Wiesbaden, Deutschland) gezielt f\u00fcr diese Anwendungen entwickelten Fl\u00fcssigsilikon. Herzst\u00fcck der integrierten Fertigungszelle ist eine holmlose ENGEL e-victory 310\/120 Spritzgie\u00dfmaschine, die mit einem Zwei-Kavit\u00e4ten-Kaltkanalwerkzeug von ACH-Solution (Fischlham, \u00d6sterreich) ausger\u00fcstet ist. F\u00fcr die LSR-Dosierung kommt eine MaxiMix G2 \u2013 ebenfalls von ACH-Solution \u2013 zum Einsatz. Das Teilehandling \u00fcbernimmt ein ENGEL viper 40 Linearroboter.<\/p>\n<p>Nicht nur aufgrund der komplexen Geometrie stellt die Herstellung der LED-Linsen hohe Anforderungen an die Prozesstechnik. Generell gilt, dass erst ein automatisierter, nacharbeitsfreier Prozess Hightech-Produkte aus LSR wirtschaftlich macht. Hierf\u00fcr bringen Spritzgie\u00dfmaschinen mit holmloser Schlie\u00dfeinheit die optimalen Voraussetzungen mit. Der freie Zugang zum Werkzeugraum erm\u00f6glicht besonders effiziente Automatisierungskonzepte. Der Roboter kann ohne St\u00f6rkantenumfahrung direkt von der Seite aus die Kavit\u00e4ten erreichen, was die Handlingzeit verk\u00fcrzt. Gleichzeitig h\u00e4lt die Holmlostechnik die Fertigungszellen kompakt. Da sich die Werkzeugaufspannplatten bis an den Rand vollst\u00e4ndig ausnutzen lassen, passt das volumin\u00f6se Linsenwerkzeug auf eine vergleichsweise kleine 120-Tonnen-Maschine.<\/p>\n<p>F\u00fcr die hohe Abformgenauigkeit der holmlosen e-victory ist unter anderem die herausragende Parallelit\u00e4t der Werkzeugaufspannplatten verantwortlich. Der patentierte Force Divider sorgt daf\u00fcr, dass die bewegliche Platte w\u00e4hrend des Schlie\u00dfkraftaufbaus dem Werkzeug exakt folgt und die eingeleitete Kraft gleichm\u00e4\u00dfig \u00fcber die Fl\u00e4che verteilt wird. Beim Einsatz von Mehrkavit\u00e4tenwerkzeugen erfahren alle Kavit\u00e4ten in der Trennebene die gleiche Fl\u00e4chenpressung, was selbst beim Verarbeiten sehr niedrigviskoser Fl\u00fcssigsilikone die Gratbildung verhindert. Um auch beim Einspritzen die geforderte Pr\u00e4zision zu garantieren, ist die e victory Hybridmaschine mit einer elektrischen Spritzeinheit ausgestattet. Zus\u00e4tzlich steigert in der auf der Koplas pr\u00e4sentierten Anwendung das intelligente Assistenzsystem iQ weight control die Prozesskonstanz.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Koplas kann sich der Messebesucher mit einer AR (Augmented-Reality)-Brille von AVR Tech Innovations (Fischlham, \u00d6sterreich) durch die einzelnen Arbeitsschritte, die zum Starten der Fertigungszelle erforderlich sind, f\u00fchren lassen. In Form von Texten, animierten Objekten oder kurzen Videosequenzen blendet die Brille hilfreiche Zusatzinformationen ein. Im Spritzgie\u00dfbetrieb der Zukunft unterst\u00fctzt AR ein noch effizienteres Arbeiten und reduziert das Risiko von Bedienungsfehlern.<\/p>\n<p><strong>Vollelektrisch, leistungsstark und kompakt<\/strong><\/p>\n<p>Mit einer zweiten Anwendung r\u00fcckt ENGEL die vollelektrische Antriebstechnik in den Fokus. Vom Einspritzen \u00fcber das Dosieren bis zum Auswerfen und Anpressen arbeiten bei der ENGEL e-mac alle Antriebe servoelektrisch. Dies gew\u00e4hrleistet nicht nur h\u00f6chste Pr\u00e4zision und Prozessstabilit\u00e4t, sondern auch einen optimalen Wirkungsgrad f\u00fcr die gesamte Maschine. Mit der Herstellung von Lebensmittelbeh\u00e4ltern aus Polypropylen in einem 6-fach-Hei\u00dfkanalwerkzeug von Yuil System aus S\u00fcdkorea stellt auf der Koplas eine ENGEL e-mac 1340\/280 mit integriertem ENGEL viper 12 Linearroboter die Leistungsst\u00e4rke dieser vollelektrischen Baureihe unter Beweis.<\/p>\n<p>Die e-mac ist immer dann die richtige Wahl, wenn es auf eine hohe Pr\u00e4zision und Energieeffizienz ankommt, die Zykluszeiten aber nicht unter 6 Sekunden liegen. F\u00fcr diese Anwendungen bietet die e-mac einen besonders attraktiven Anschaffungspreis.<\/p>\n<p>Mit 2.800 kN Schlie\u00dfkraft ist die e-mac 280 das gr\u00f6\u00dfte Modell der Baureihe, das ENGEL mit Blick auf den zunehmenden Einsatz von Mehrkavit\u00e4tenwerkzeugen entwickelt hat. Dabei verbindet die Maschine einen h\u00f6heren Output mit mehr Effizienz auf wenig Raum. \u00dcber alle Baugr\u00f6\u00dfen hinweg, geh\u00f6rt die e-mac zu den kompaktesten Spritzgie\u00dfmaschinen ihrer Leistungsklasse.<\/p>\n<p>Mit der CC300 Steuerung bietet die e-mac die volle Flexibilit\u00e4t f\u00fcr die Integration von Robotern und weiterer Peripherie sowie den Einsatz intelligenter Assistenzsysteme aus dem ENGEL inject 4.0 Programm.<\/p>\n<p><strong>Schritt f\u00fcr Schritt zur smart factory<\/strong><\/p>\n<p>Ziel von inject 4.0 ist die smart factory, in der sich die Fertigungsprozesse durch die Vernetzung von Produktionssystemen, die systematische Nutzung von Maschinen-, Prozess- und Produktionsdaten und den Einsatz intelligenter Assistenzsysteme kontinuierlich selbst optimieren. Auf diese Weise k\u00f6nnen die Verarbeiter die Produktivit\u00e4t und Qualit\u00e4t ihrer Fertigung steigern und sehr flexibel auf sich ver\u00e4ndernde Anforderungen reagieren.<\/p>\n<p>Bereits heute bietet ENGEL eine Vielzahl an ausgereiften Produkten und L\u00f6sungen f\u00fcr die smart factory an, die sowohl einzeln als auch im Rahmen einer \u00fcbergeordneten Digitalisierungsstrategie einen hohen Nutzen stiften. Mit dem modularen Aufbau seines inject 4.0 Programms macht ENGEL f\u00fcr seine Kunden den Einstieg in die Digitalisierung sehr einfach. Oft sind intelligente Assistenzsysteme wie iQ weight control, das w\u00e4hrend der Koplas auf der ENGEL e-victory live zu sehen ist, der erste Schritt. Um Schwankungen im Rohmaterial und in den Umgebungsbedingungen im laufenden Prozess ausgleichen zu k\u00f6nnen, analysiert die Software w\u00e4hrend des Einspritzens der Kunststoffschmelze den Druckverlauf und vergleicht die Messwerte mit einem Referenzzyklus. F\u00fcr jeden Schuss einzeln werden das Einspritzprofil, der Umschaltpunkt sowie das Nachdruckprofil an die aktuellen Bedingungen angepasst und damit das eingespritzte Volumen \u00fcber die gesamte Fertigungsdauer konstant gehalten. Auf diese Weise wird Ausschuss proaktiv verhindert. Weitere Assistenzsysteme, die ENGEL w\u00e4hrend der f\u00fcnf Messetage in einem Expert Corner pr\u00e4sentiert, sind iQ clamp control zur automatischen Ermittlung der optimalen Schlie\u00dfkraft und iQ flow control f\u00fcr die dynamisch geregelte Mehrkreistemperierung.<\/p>\n<p><strong>Kundenportal e-connect spricht Koreanisch<\/strong><\/p>\n<p>Ein besonderes Highlight auf der Koplas ist das ENGEL Kundenportal e-connect, das sich erstmalig in koreanischer Sprache pr\u00e4sentiert. Es bietet jederzeit und ortsunabh\u00e4ngig einen \u00dcberblick \u00fcber die Maschinenstatus, den Bearbeitungsstand von Service- und Supportauftr\u00e4gen sowie die Preise und Verf\u00fcgbarkeiten von Ersatzteilen und vereinfacht und beschleunigt auf diese Weise die Kommunikation zwischen den Verarbeitern und ENGEL. Alle Service-Produkte aus dem inject 4.0 Programm sind in e-connect integriert, darunter e connect.monitor f\u00fcr die zustandsbasierte, vorausschauende Instandhaltung sowie e connect.24 f\u00fcr den 24\/7-Online-Support. Vor Ort bei den Verarbeitern Seit mehr als 30 Jahren ist ENGEL mit eigenen Niederlassungen in Asien pr\u00e4sent. Die Kundenn\u00e4he sichert ein tiefes Verst\u00e4ndnis der lokalen Anforderungen, einen schnellen Vor-Ort-Service und kurze Lieferzeiten. 2001 wurde in Pyungtaek-City, S\u00fcdkorea ein Produktionswerk f\u00fcr Spritzgie\u00dfmaschinen im kleinen und mittleren Schlie\u00dfkraftbereich, er\u00f6ffnet. Seit 2007 werden in Shanghai, China, ENGEL Gro\u00dfmaschinen gebaut. Beide Werke produzieren f\u00fcr den Bedarf der Kunden in Asien.<\/p>\n<p>ENGEL auf der Koplas 2019: Stand P209<\/p>\n<p>Quelle: ENGEL<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit zwei anspruchsvollen Spritzgie\u00dfanwendungen \u2013 der Herstellung von LSR-Linsen auf einer holmlosen ENGEL e-victory und der Herstellung&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":11433,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-11432","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11432","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=11432"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11432\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11434,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11432\/revisions\/11434"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/11433"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=11432"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=11432"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=11432"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=11432"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}