{"id":11542,"date":"2019-02-18T10:43:33","date_gmt":"2019-02-18T09:43:33","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=11542"},"modified":"2019-02-18T10:43:33","modified_gmt":"2019-02-18T09:43:33","slug":"maschinenbau-kann-sich-auf-seine-exportstaerke-verlassen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=11542","title":{"rendered":"Maschinenbau kann sich auf seine Exportst\u00e4rke verlassen"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li><strong>Ausfuhren legen 2018 um 5,3 Prozent auf 178 Milliarden Euro zu<\/strong><\/li>\n<li><strong>USA im L\u00e4nderranking ganz knapp vor China<\/strong><\/li>\n<li><strong>Bedeutung Osteuropas als Absatzmarkt w\u00e4chst<\/strong><\/li>\n<li><strong>Brexit-Vorzieheffekte bringen Exportplus<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Maschinenbauer in Deutschland haben trotz vieler Verunsicherungen auf dem Weltmarkt ihre Exporte 2018 deutlich gesteigert. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr Maschinen und Anlagen f\u00fcr 177,8 Milliarden Euro ausgef\u00fchrt \u2013 ein Plus von 5,3 Prozent zum Vorjahr (169 Milliarden Euro). Das bedeutete eine Exportquote von 79,2 Prozent, gemessen an der gesamten Produktion. \u201eWir blicken auf ein sehr erfreuliches Handelsjahr 2018 zur\u00fcck. Das Wachstum der Exporte zeigt, dass unsere mittelst\u00e4ndische Industrie mit ihren High-Tech-Produkten auch in schwierigen Zeiten sehr gefragt ist, weil Kunden aus aller Welt diese Maschinen und Anlagen ben\u00f6tigen\u201c, sagt VDMA-Konjunkturexperte Olaf Wortmann. \u201eAber die Dynamik spiegelt sich auch im Inlandsgesch\u00e4ft wider. Die Maschinenimporte stiegen sogar um 7 Prozent.\u201c<\/p>\n<p>Das Rennen der beiden gr\u00f6\u00dften Exportm\u00e4rkte f\u00fcr den Maschinenbau entschieden am Ende die USA knapp f\u00fcr sich. Die Ausfuhren in die <strong>Vereinigten Staaten<\/strong> legten 2018 um 7,1 Prozent auf 19,25 Milliarden Euro zu. Das bedeutete einen Anteil von 10,8 Prozent an den gesamten Maschinenexporten. Ganz knapp dahinter landete <strong>China<\/strong> mit einem Zuwachs von 9,6 Prozent auf 19,06 Milliarden Euro (Anteil: 10,7 Prozent). \u201eBei den Lieferungen in die USA profitierten die Maschinenbauer neben der guten Konjunktur in den Vereinigten Staaten auch von der dortigen Unternehmenssteuerreform und den deutlich verbesserten Abschreibungsbedingungen. In China wiederum sorgte das Programm ,Made in China 2025\u2018 abermals f\u00fcr eine rege Nachfrage\u201c, erl\u00e4utert Wortmann.<\/p>\n<p>Gr\u00f6\u00dfte Absatzregion blieb auch im vergangenen Jahr Europa. \u201eBesonders erfreulich ist, dass die Lieferungen in die <strong>EU-Partnerl\u00e4nder<\/strong> um 6,6 Prozent auf 83,91 Milliarden Euro und damit \u00fcberdurchschnittlich stark zulegen konnten. Hier gab es sicherlich einige Nachholbedarfe\u201c, sagt der VDMA-Konjunkturexperte. Die EU-L\u00e4nder nahmen insgesamt 47,2 Prozent der deutschen Maschinenexporte auf. Wichtigster Partner ist hier traditionell <strong>Frankreich<\/strong> (plus 4,6 Prozent auf 11,55 Milliarden Euro, Ranglistenplatz 3). Starkes Wachstum zeigt seit einiger Zeit auch der Handel mit <strong>Polen<\/strong>; die Exporte in das \u00f6stliche Nachbarland legten besonders kr\u00e4ftig um 17 Prozent auf 7,2 Milliarden Euro zu. Polen r\u00fcckte im Ranking damit um einen Platz vor auf Rang 7 und \u00fcberholte <strong>\u00d6sterreich<\/strong> (plus 3,8 Prozent auf 7,0 Milliarden Euro). Zu einer insgesamt st\u00e4rkeren Bedeutung Ost- und Mitteleuropas passt, dass <strong>Tschechien<\/strong> in der Exportrangliste auf Platz 9 noch vor <strong>Russland<\/strong> liegt (Rang 10). Die Ausfuhren ins <strong>Vereinigte K\u00f6nigreich<\/strong> wurden im vergangenen Jahr nochmals um 5,1 Prozent auf 7,68 Milliarden Euro gesteigert. \u201eHier d\u00fcrften Vorzieheffekte aufgrund des Brexits eine gro\u00dfe Rolle gespielt haben. Unternehmen in Gro\u00dfbritannien haben ihre Lager aufgestockt oder Bestellungen vorgezogen\u201c, erl\u00e4utert Wortmann.<\/p>\n<p>Quelle: VDMA<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Maschinenbauer in Deutschland haben trotz vieler Verunsicherungen auf dem Weltmarkt ihre Exporte 2018 deutlich gesteigert&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":6409,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-11542","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11542","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=11542"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11542\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11543,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11542\/revisions\/11543"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/6409"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=11542"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=11542"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=11542"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=11542"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}