{"id":11628,"date":"2019-02-21T10:06:27","date_gmt":"2019-02-21T09:06:27","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=11628"},"modified":"2019-02-20T14:11:02","modified_gmt":"2019-02-20T13:11:02","slug":"deutlich-gestiegene-investitionsbereitschaft-auf-der-interplastica-und-upakovka-2019","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=11628","title":{"rendered":"Deutlich gestiegene Investitionsbereitschaft auf der interplastica und upakovka 2019"},"content":{"rendered":"<h2 class=\"gamma media-module__head\">Hohes Interesse an den begleitenden Fachforen<\/h2>\n<div class=\"media\">\n<div class=\"media__body\">\n<div class=\"media__body__txt media__body__txt--link-icons\">Die Talsohle im russischen Markt scheint endg\u00fcltig durchschritten, zumindest was die Kunststoff-, Kautschuk- und Verpackungsbranche und die verwandten Prozessindustrien angeht. Einen eindrucksvollen Beleg hierf\u00fcr lieferten die beiden Fachmessen interplastica, 22. International Trade Fair for Plastics and Rubber, und upakovka \u2013 Processing and Packaging, die nach vier Messetagen am 01. Februar 2019 erfolgreich zu Ende gingen. Rund 25.000 Besucher kamen in das AO Expocenter in Krasnaja Presnja, Moskau, um sich \u00fcber die umfangreiche Angebotspalette der 950 Aussteller aus 32 L\u00e4ndern zu informieren.<\/p>\n<p>Nach einer Phase der Stagnation 2016 und einer Rezession mit -2,8 % 2015 wurde in Russland 2017 mit 1,5 %-BIP-Zuwachs erneut eine Wachstumsphase eingeleitet. Vier Jahre nach Einf\u00fchrung der Sanktionen und dem \u00d6lpreissturz hat sich die russische Wirtschaft an die neuen Rahmenbedingungen angepasst und kann wieder wachsen.<\/p>\n<p>Das Interesse an modernen Maschinen, Produktionsanlagen und Hightech-Materialien ist wieder sehr gro\u00df. Dies gilt gerade auch f\u00fcr die Nachfrage nach Verpackungstechnologien und Equipment f\u00fcr die Kunststoffverarbeitung. Zur Freude der ausstellenden Unternehmen blieb es deshalb auf der interplastica und upakovka nicht nur beim reinen Informationsaustausch. Viele Fachbesucher kamen auch mit konkreten Kaufabsichten und f\u00e4llten direkt vor Ort ihre Kaufentscheidung. Dies untermauert den erheblichen Investitionsbedarf der nach wie vor in Russland und seinen Nachbarstaaten besteht.<\/p>\n<p>Die Pr\u00e4senz der zahlreichen ausl\u00e4ndischen Aussteller zeigt ein anhaltend gro\u00dfes Interesse am russischen Markt. \u201eNach einigen schwierigeren Jahren geht es wieder bergauf. Wer langen Atem bewiesen hat, wird nun belohnt\u201c, zieht Werner Matthias Dornscheidt, Vorsitzender der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung der Messe D\u00fcsseldorf, r\u00fcckblickend ein positives Fazit und zeigt sich sehr zufrieden mit dem Verlauf der beiden Messen. \u201eDie Stimmung in den Hallen war ausgezeichnet, die Aussteller berichteten von \u00e4u\u00dferst interessierten und auch orderbereiten Gesch\u00e4ftsleuten. Diese nutzen hier die einmalige Gelegenheit, die aktuellen Entwicklungen des Weltmarktes kennenzulernen und direkt vor Ort mit den Anbietern zu verhandeln.\u201c<\/p>\n<p>Nach Russland wurden in 2017 (aktuellere Zahlen liegen noch nicht vor) Kunststoff- und Gummimaschinen aus aller Welt mit einem Auftragsvolumen in H\u00f6he von 457 Millionen Euro exportiert; das sind 40,4 Prozent mehr als noch in 2016 (325,5 Mio.).<br \/>\nDie Exportlieferungen von Kunststoff- und Gummimaschinen aus Deutschland beliefen sich von Januar bis September 2018 auf 90.8 Mio. EUR, das ist ein Plus von 3,3% gegen\u00fcber demselben Vorjahreszeitraum.<\/p>\n<p>Hierzu Thorsten K\u00fchmann, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Fachverbandes Kunststoff- und Gummimaschinen im VDMA: \u201eNach einem deutlichen Plus deutscher Lieferungen nach Russland in 2017, konnte das Niveau bis November 2018 gehalten und sogar leicht ausgebaut werden. Nach wie vor gibt es deutliche Impulse aus dem Verpackungssektor als direkte Auswirkung auf die russischen Lebensmittelsanktionen. Verpackungen m\u00fcssen in Folge zunehmend in Russland produziert werden, um regionale Lebensmittel haltbar zu machen. Hinzu tritt ein weiterer positiver Effekt f\u00fcr Unternehmen mit Niederlassung vor Ort, deren Durchhalteverm\u00f6gen zunehmend honoriert wird. Damit kann der russische Markt zwar noch nicht an die erfolgreichen Jahre um 2013 anschlie\u00dfen; bietet jedoch in volatilen Zeiten einen Ausgleich.\u201c<\/p>\n<p>Mit starken Gemeinschaftsbeteiligungen waren \u00d6sterreich und China auf der interplastica 2019 vertreten, das Qualit\u00e4tssiegel \u201eMade in Germany\u201c wurde von einer gro\u00dfen offiziellen Bundesbeteiligung repr\u00e4sentiert. Dar\u00fcber hinaus nahm Italien erneut mit einer hohen Anzahl an Unternehmen teil. 65 italienische Aussteller boten an Individualst\u00e4nden und innerhalb des gro\u00dfen Gemeinschaftsstands in Halle 2.3 einen umfassenden \u00dcberblick. Fabrizio Vanzan, Exhibition Manager bei AMAPLAST, bilanziert: \u201eDie interplastica 2019 verlief f\u00fcr uns sehr positiv und hat vor dem Hintergrund der bekannten schwierigen wirtschaftlichen Situation sogar unsere Erwartungen \u00fcbertroffen. Unsere italienischen Aussteller konnten viele Bestandskunden, aber auch Neukunden aus Russland und seinen Nachbarl\u00e4ndern an ihren St\u00e4nden begr\u00fc\u00dfen. Wir rechnen mit einem sehr guten Nachmessegesch\u00e4ft.\u201c<\/p>\n<p>\u201eZwei Themen, die auch auf der interplastica 2019 auf besonderes Interesse stie\u00dfen, waren Industrie 4.0 und Recycling\u201c, so Natallia Esche, Team Assistant VDMA AG Hybride Leichtbau Technologien. Beim Thema Recycling verweist Esche auf den international noch sehr unterschiedlichen Entwicklungsstand: \u201eDas Problem der Abfallentsorgung ist in vielen L\u00e4ndern, darunter auch in Russland, sehr akut. W\u00e4hrend aber in den westeurop\u00e4ischen L\u00e4ndern dieses Problem durch die Einf\u00fchrung ganzer Verarbeitungskomplexe bereits aktiv gel\u00f6st wird, funktionieren in Russland derzeit erst wenige kleine Anlagen.\u201c<\/p>\n<p>Das Angebot der interplastica-Aussteller wurde erg\u00e4nzt durch ein hochkar\u00e4tig besetztes fachliches Rahmenprogramm. Auf der Polymer Plaza in Halle 1 sorgten Fachvortr\u00e4ge und Diskussionsrunden zu aktuellen Themen wie etwa \u201eKunststoff und Kreislaufwirtschaft \u2013 Recycling Trends und steigendes Umweltbewusstsein\u201c, \u201eInnovative Trends der modernen Polymer Industrie\u201c oder \u201eBiopolymere und Recycling\u201c f\u00fcr volle Reihen.<\/p>\n<p>Die Sonderschau 3D fab+print war auch bei ihrer dritten Ausgabe wieder ein Besuchermagnet. Im Mittelpunkt standen die stark wachsenden Bereiche Additive Fertigung und 3D-Druck. Russische und internationale Experten diskutierten Entwicklungen, Chancen und Herausforderungen der jungen Technologie, w\u00e4hrend Aussteller ihre innovativen Produkte und L\u00f6sungen zum Thema pr\u00e4sentierten.<\/p>\n<p>Die n\u00e4chste interplastica in Moskau wird vom 28. bis 31. Januar 2020 stattfinden, erneut parallel zur upakovka.<\/p>\n<p><em>Die interplastica ist Bestandteil der Marke Global Gate, in der die Messe D\u00fcsseldorf ihre weltweiten Aktivit\u00e4ten f\u00fcr die Kunststoff- und Kautschukindustrie b\u00fcndelt. In das Produktportfolio mit insgesamt zehn Veranstaltungen flie\u00dfen die Kompetenz und Erfahrung ein, die mit der Organisation der Weltleitmesse K in D\u00fcsseldorf und beim Aufbau erfolgreicher Regionalveranstaltungen geschaffen wurden. Die insgesamt zehn Fachmessen sind professionelle Kommunikationsplattformen und somit T\u00fcr- und Tor\u00f6ffner in vielversprechende Wachstumsm\u00e4rkte wie Zentral- und Osteuropa, dem Mittleren Osten, Nordafrika, China, Indien und S\u00fcdostasien. Alle Informationen unter <a title=\"https:\/\/www.k-globalgate.com\" href=\"https:\/\/www.k-globalgate.com\" target=\"\">www.k-globalgate.com<\/a><\/em><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Talsohle im russischen Markt scheint endg\u00fcltig durchschritten, zumindest was die Kunststoff-, Kautschuk- und Verpackungsbranche&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":9860,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-11628","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11628","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=11628"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11628\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11629,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11628\/revisions\/11629"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/9860"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=11628"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=11628"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=11628"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=11628"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}