{"id":11724,"date":"2019-02-26T10:50:38","date_gmt":"2019-02-26T09:50:38","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=11724"},"modified":"2019-02-26T10:50:38","modified_gmt":"2019-02-26T09:50:38","slug":"basf-2018-mit-leichtem-umsatzanstieg-und-rueckgang-des-ergebnisses","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=11724","title":{"rendered":"BASF 2018 mit leichtem Umsatzanstieg und R\u00fcckgang des Ergebnisses"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li><b>Umsatz 62,7\u00a0Milliarden\u00a0\u20ac (plus 2\u00a0%)<\/b><\/li>\n<li><b>EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen 6,4 Milliarden\u00a0\u20ac (minus 17\u00a0%)<\/b><\/li>\n<li><b>Cashflow aus betrieblicher T\u00e4tigkeit 7,9 Milliarden \u20ac (minus 10\u00a0%),<br \/>\nFree Cashflow 4\u00a0Milliarden\u00a0\u20ac<\/b><\/li>\n<li><b>Dividendenvorschlag von 3,20\u00a0\u20ac f\u00fcr Gesch\u00e4ftsjahr 2018 (2017: 3,10\u00a0\u20ac)\u00a0<\/b><\/li>\n<\/ul>\n<p><b>Ausblick 2019:<\/b><\/p>\n<ul>\n<li><b>Leichtes Umsatzwachstum erwartet, vor allem durch gesteigerten Absatz und Portfolioeffekte<\/b><\/li>\n<li><b>EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen leicht \u00fcber Niveau von 2018 geplant<\/b><\/li>\n<\/ul>\n<p>BASF erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von 62,7\u00a0Milliarden\u00a0\u20ac. Dies entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem Plus von 2\u00a0%. Das Ergebnis der Betriebst\u00e4tigkeit (EBIT) vor Sondereinfl\u00fcssen verringerte sich gegen\u00fcber dem Vorjahr von 7,6 Milliarden \u20ac auf 6,4 Milliarden\u00a0\u20ac. Dazu trug vor allem das Segment Chemicals bei, das rund zwei Drittel des gesamten Ergebnisr\u00fcckgangs ausmachte. Die Isocyanat-Margen sanken im zweiten Halbjahr stark. Auch die Crackermargen fielen 2018 in allen Regionen geringer aus als erwartet.<\/p>\n<p>Insgesamt war 2018 ein von schwierigen weltwirtschaftlichen und geopolitischen Entwicklungen gepr\u00e4gtes und von Handelskonflikten belastetes Jahr. Im zweiten Halbjahr hat BASF eine wirtschaftliche Abk\u00fchlung in wichtigen M\u00e4rkten gesp\u00fcrt, insbesondere in der Automobilindustrie, der gr\u00f6\u00dften BASF-Kundenbranche. Vor allem die Nachfrage chinesischer Kunden lie\u00df deutlich nach. Der Handelskonflikt zwischen den USA und China trug hierzu bei. Weltweit wuchsen die Unsicherheiten. Viele Marktteilnehmer agierten deshalb sehr vorsichtig.<\/p>\n<p>\u201eWir nehmen diese Herausforderungen an. Mit unserer neuen Unternehmensstrategie werden wir 2019 als \u00dcbergangsjahr nutzen, um gest\u00e4rkt daraus hervorzugehen. In diesem Jahr passen wir Strukturen und Prozesse an und fokussieren unsere Organisation deutlich auf die Bed\u00fcrfnisse unserer Kunden\u201c, so BASF-Vorstandsvorsitzender Dr. Martin Bruderm\u00fcller, der die Zahlen des Gesch\u00e4ftsjahres\u00a02018 gemeinsam mit Finanzvorstand Dr. Hans-Ulrich Engel vorstellte.<\/p>\n<p>In allen Segmenten und Bereichen konnte BASF 2018 Preiserh\u00f6hungen durchsetzen. Die Mengen stiegen im Vergleich zum Vorjahr leicht an: H\u00f6here Mengen bei Functional Materials &amp; Solutions und Agricultural Solutions wurden teilweise durch geringere Mengen bei Performance Products und Chemicals ausgeglichen. Vor allem der Ausfall der seit dem 2. Quartal wieder produzierenden Citral-Anlage in Ludwigshafen trug zu den niedrigeren Mengen bei Performance Products bei. Die Mengenentwicklung bei Chemicals wurde durch den Niedrigwasserstand des Rheins negativ beeinflusst. W\u00e4hrungseffekte beliefen sich insgesamt auf minus 4\u00a0%, Portfolioeffekte auf plus 1 %.<\/p>\n<p>Niedrigere Ergebnisse von Functional Materials\u00a0&amp;\u00a0Solutions, Agricultural Solutions sowie Performance Products trugen ebenfalls zum R\u00fcckgang des EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen bei. Das Ergebnis bei Agricultural Solutions wurde durch negative Wechselkurseffekte in allen Regionen belastet. Hinzu kam ein stark negativer Beitrag aus den von Bayer akquirierten Gesch\u00e4ften, die BASF erst im August \u00fcbernehmen konnte. Dies war aufgrund der Saisonalit\u00e4t des Saatgutgesch\u00e4fts, das vor allem im ersten Halbjahr Ertr\u00e4ge abwirft, ein Nachteil. Zudem fielen Kosten f\u00fcr die Eingliederung der erworbenen Aktivit\u00e4ten an.<\/p>\n<p>Auch der au\u00dfergew\u00f6hnlich lang andauernde niedrige Wasserstand des Rheins hat BASF zu schaffen gemacht. Die Rohstoffversorgung in Ludwigshafen per Schiff kam \u00fcber weite Teile des 3. und 4. Quartals fast zum Erliegen. Infolgedessen musste BASF die Anlagenauslastung in Ludwigshafen reduzieren. Dies belastete das Ergebnis 2018 mit rund 250 Millionen \u20ac.<\/p>\n<p>Die Sondereinfl\u00fcsse beliefen sich vor allem akquisitionsbedingt auf minus 320\u00a0Millionen\u00a0\u20ac verglichen mit minus 58 Millionen \u20ac im Vorjahr. Das EBIT verminderte sich um 20 % auf 6 Milliarden \u20ac. Mit 9,5 Milliarden \u20ac lag das EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen um 12 % unter Vorjahr. Das EBITDA belief sich auf 9,2\u00a0Milliarden \u20ac gegen\u00fcber 10,8 Milliarden \u20ac im Jahr 2017.<\/p>\n<p>Das Ergebnis je Aktie sank 2018 von 6,62 \u20ac auf 5,12 \u20ac. Das um Sondereinfl\u00fcsse und Abschreibungen auf immaterielle Verm\u00f6genswerte bereinigte Ergebnis je Aktie lag mit 5,87 \u20ac um 57 Cent unter dem Vorjahreswert.<\/p>\n<p><b>Ergebnisentwicklung der BASF-Gruppe im 4. Quartal 2018<\/b><\/p>\n<p>Im 4. Quartal 2018 stieg der Umsatz der BASF-Gruppe um 2 % auf 15,6 Milliarden\u00a0\u20ac. Unterst\u00fctzt von Performance Products, Functional Materials &amp; Solutions sowie Agricultural Solutions konnten die Preise um 2 % angehoben werden. Die Mengen nahmen um 3 % ab, was vor allem auf den anhaltend niedrigen Wasserstand des Rheins und die damit verbundenen Produktionseinschr\u00e4nkungen infolge stark eingeschr\u00e4nkter Versorgung des Standorts Ludwigshafen mit wichtigen Rohstoffen zur\u00fcckzuf\u00fchren war. Portfolioeffekte aufgrund der \u00dcbernahme von Gesch\u00e4ften von Bayer bei Agricultural Solutions beliefen sich auf plus 3 %.<\/p>\n<p>Das EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen lag im 4. Quartal mit 630 Millionen\u00a0\u20ac um 59\u00a0% unter dem Wert des Vorjahresquartals. Deutlich niedrigere Ergebnisse bei Chemicals und Agricultural Solutions f\u00fchrten zu diesem R\u00fcckgang. Bei Chemicals waren niedrigere Margen im Isocyanat- und Crackergesch\u00e4ft der Hauptgrund. Bei Agricultural Solutions belasteten akquisitionsbedingte Aufwendungen die Ergebnisentwicklung im 4.\u00a0Quartal. In den Segmenten Performance Products sowie Functional Materials\u00a0&amp;\u00a0Solutions konnte BASF das Ergebnis verbessern. Das Ergebnis wurde im 4.\u00a0Quartal durch Versorgungsengp\u00e4sse aufgrund des niedrigen Rheinwassers mit rund 200 Millionen \u20ac belastet.<\/p>\n<p><b>Cashflow der BASF-Gruppe im Gesamtjahr 2018<\/b><\/p>\n<p>Der Cashflow aus betrieblicher T\u00e4tigkeit sank von 8,8 Milliarden \u20ac auf 7,9\u00a0Milliarden\u00a0\u20ac. Dies ist vor allem auf den niedrigeren Jahres\u00fcberschuss zur\u00fcckzuf\u00fchren. Im Jahr 2018 reduzierte die Ver\u00e4nderung des Nettoumlaufverm\u00f6gens den Cashflow um 530 Millionen \u20ac, verglichen mit minus 1,2\u00a0Milliarden \u20ac im Jahr 2017. Im Cashflow aus Investitionst\u00e4tigkeit stiegen die Auszahlungen von 4\u00a0Milliarden \u20ac auf 11,8\u00a0Milliarden\u00a0\u20ac. Im Jahr 2018 beliefen sich die Nettoauszahlungen f\u00fcr Akquisitionen und Ver\u00e4u\u00dferungen auf 7,3\u00a0Milliarden\u00a0\u20ac, haupts\u00e4chlich aufgrund des Erwerbs der Gesch\u00e4fte und Verm\u00f6genswerte von Bayer. Die Zahlungen f\u00fcr Sachanlagen und immaterielle Verm\u00f6genswerte sanken um 102\u00a0Millionen \u20ac auf 3,9 Milliarden \u20ac. Der Free Cashflow war mit 4 Milliarden \u20ac wiederum stark, lag aber aufgrund des geringeren operativen Cashflows um 744\u00a0Millionen \u20ac unter dem Wert von 2017.<\/p>\n<p><b>Dividendenvorschlag von 3,20 \u20ac<\/b><\/p>\n<p>\u201eBASF will ihre Dividende auch in herausfordernden Zeiten steigern. Deshalb werden wir der Hauptversammlung eine um 10 Cent erh\u00f6hte Dividende von 3,20 \u20ac je Aktie vorschlagen. Damit bietet die BASF-Aktie auf Basis des Kurses am Jahresende 2018 eine sehr attraktive Dividendenrendite von 5,3\u00a0%\u201c, so Bruderm\u00fcller.<\/p>\n<p><b>Umsetzung der BASF-Strategie<\/b><\/p>\n<p>BASF hat ihre Unternehmensstrategie weiterentwickelt und setzt sie konsequent und mit einer Vielzahl von Ma\u00dfnahmen um. Deshalb hat das Unternehmen in einem ersten Schritt zum 1. Januar die organisatorische Zuordnung f\u00fcr rund 14.000\u00a0Mitarbeiter ge\u00e4ndert, die bislang in zentralen Einheiten t\u00e4tig waren. Dieser Transfer in die operativen Bereiche verlief reibungslos.<\/p>\n<p>\u201eBis Ende des dritten Quartals 2019 wird der gesamte Prozess abgeschlossen sein. Dann werden rund 20.000 Kolleginnen und Kollegen n\u00e4her an unseren Kunden arbeiten. Damit wir Kundenw\u00fcnsche besser erkennen, Ideen entwickeln und schneller umsetzen\u201c, so Bruderm\u00fcller. Die Ver\u00e4nderung der Organisation betrifft Bereiche wie Forschung und Entwicklung, Engineering, Supply Chain, Beschaffung, Personal, Informationsdienstleistungen sowie Umwelt, Gesundheit und Sicherheit.<\/p>\n<p>Auch ihre Berichtsstrukturen hat BASF ver\u00e4ndert und weist zum 1. Januar 2019 sechs anstelle von vier Segmenten aus: Chemicals, Materials, Industrial Solutions, Surface Technologies, Nutrition &amp; Care sowie Agricultural Solutions. \u201eDamit wird unsere Berichterstattung transparenter und auch vergleichbarer mit der unserer Wettbewerber\u201c, so der BASF-Vorstandsvorsitzende.<\/p>\n<p>BASF hat eine Reihe von Ma\u00dfnahmen ergriffen, um ihr Portfolio weiterzuentwickeln. So ist die Einbringung des BASF-Gesch\u00e4fts mit Papier- und Wasserchemikalien in Solenis abgeschlossen. Seit 1. Februar 2019 firmiert das kombinierte Gesch\u00e4ft unter dem Namen Solenis, an dem BASF 49 % der Anteile h\u00e4lt. Im Jahr 2017 wies es einen Pro-forma-Umsatz von rund 2,4\u00a0Milliarden \u20ac auf und hatte rund 5.200\u00a0Mitarbeiter. Heute bietet das kombinierte Gesch\u00e4ft ein erweitertes Produktportfolio f\u00fcr Kunden aus der Papier- und Wasseraufbereitungsindustrie.<\/p>\n<p>Am 18. Januar 2019 erteilte die EU-Kommission BASF eine mit Auflagen versehene Genehmigung f\u00fcr den Erwerb des Polyamid-Gesch\u00e4fts von Solvay. Um wettbewerbsrechtliche Bedenken der EU-Kommission auszur\u00e4umen, muss BASF Teile des urspr\u00fcnglichen Transaktionsumfangs an einen Dritten ver\u00e4u\u00dfern. Dies betrifft Produktionsanlagen und Innovationskompetenzen des Polyamidgesch\u00e4fts von Solvay in Europa. \u201eBASF kann mit dem Erwerb weiterhin ihre strategischen Ziele erreichen und das Gesch\u00e4ft mit Polyamid 6.6 deutlich st\u00e4rken\u201c, sagte Bruderm\u00fcller.<\/p>\n<p>BASF und LetterOne erwarten jetzt die erforderlichen beh\u00f6rdlichen Genehmigungen f\u00fcr die Zusammenf\u00fchrung ihrer jeweiligen \u00d6l- und Gasgesch\u00e4fte in einem Joint Venture. Hierzu hatten beide Unternehmen Ende September 2018 eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet. Es ist geplant, die Transaktion im ersten Halbjahr 2019 abzuschlie\u00dfen. Die vorbereitenden Ma\u00dfnahmen f\u00fcr die Integration laufen nach Plan. BASF geht davon aus, dass der B\u00f6rsengang fr\u00fchestens in der zweiten Jahresh\u00e4lfte 2020 stattfinden wird.<\/p>\n<p>Im Rahmen ihres aktiven Portfoliomanagements pr\u00fcft BASF kontinuierlich, ob Gesch\u00e4fte ihr Potenzial in einer anderen Konstellation noch besser entfalten k\u00f6nnen, zum Beispiel in einem Joint Venture oder au\u00dferhalb von BASF. In diesem Zusammenhang hat das Unternehmen im Oktober 2018 angek\u00fcndigt, strategische Optionen wie eine Fusion mit einem starken Partner oder eine Ver\u00e4u\u00dferung f\u00fcr das BASF-Bauchemiegesch\u00e4ft zu pr\u00fcfen. Der BASF-Vorstandsvorsitzende sagte dazu: \u201eWir streben eine Einigung \u00fcber eine Transaktion im Laufe des Jahres 2019 an. Derzeit bereiten wir einen strukturierten Prozess vor.\u201c<\/p>\n<p><b>Investitionen in organisches Wachstum in Asien<\/b><\/p>\n<p>Bereits heute ist China der Schl\u00fcsselmarkt in Asien und weltweit \u2013 sowohl f\u00fcr BASF als auch f\u00fcr die gesamte Chemieindustrie. BASF will schneller als der weltweite Chemiemarkt wachsen. Bruderm\u00fcller: \u201eDeshalb m\u00fcssen wir am Wachstum Chinas teilhaben, dem gr\u00f6\u00dften Chemiemarkt der Welt.\u201c Der Vorstandsvorsitzende nannte eine Reihe von Investitionsprojekten, mit denen BASF ihre Position in Asien weiter st\u00e4rken und das organische Wachstum beschleunigen will.<\/p>\n<p>So hat BASF im Oktober 2018 mit SINOPEC eine Vereinbarung unterzeichnet, um die Partnerschaft am chinesischen Verbundstandort Nanjing auszubauen. Das Gemeinschaftsunternehmen BASF-YPC wird in eine 50\u00a0%-Beteiligung investieren, um einen weiteren Steamcracker mit einer Jahreskapazit\u00e4t von 1 Million Tonnen Ethylen zu bauen. SINOPEC Yangtzi Petrochemical wird das Investment der \u00fcbrigen 50 % \u00fcbernehmen. Dar\u00fcber hinaus werden neue Gesch\u00e4ftsm\u00f6glichkeiten im schnell wachsenden chinesischen Markt f\u00fcr Batteriematerialien gemeinsam mit SINOPEC gepr\u00fcft.<\/p>\n<p>Auch in Indien will BASF investieren. Mit Adani unterzeichnete das Unternehmen k\u00fcrzlich eine Absichtserkl\u00e4rung, um eine gemeinsame Gro\u00dfinvestition am Hafen von Mundra im indischen Bundesstaat Gujarat in die Acryl-Wertsch\u00f6pfungskette zu pr\u00fcfen. Dies w\u00e4re die bislang gr\u00f6\u00dfte Investition von BASF in Indien und zugleich die erste CO<sub>2<\/sub>-neutrale Produktionsst\u00e4tte.<\/p>\n<p>Eine im Januar 2019 unterzeichnete Rahmenvereinbarung mit der Regierung der s\u00fcdchinesischen Provinz Guangdong regelt weitere Details f\u00fcr das Vorhaben von BASF, in der Stadt Zhanjiang einen neuen Verbundstandort zu errichten. F\u00fcr das Projekt stehen mehr als 9\u00a0Quadratkilometer Land zur Verf\u00fcgung. Der neue Standort ist aus BASF-Sicht ideal, denn er profitiert von den nat\u00fcrlichen Ressourcen Zhanjiangs, einem Tiefwasserhafen und einer hervorragenden Verkehrsanbindung an die Industriezentren Guangdongs.<\/p>\n<p><b>Ausblick f\u00fcr das Jahr 2019<\/b><\/p>\n<p>F\u00fcr das laufende Jahr geht BASF von einem mit 2,8 % voraussichtlich deutlich schw\u00e4cheren Wachstum der Weltwirtschaft aus als 2018 (3,2 %). Das Unternehmen erwartet, dass in der Europ\u00e4ischen Union die Inlands- und auch die Exportnachfrage aus Drittl\u00e4ndern schw\u00e4cher w\u00e4chst. F\u00fcr die USA geht BASF dagegen von einem soliden Wachstum aus. Die Impulse aus der US-Steuerreform sollten aber weniger stark als im Jahr 2018 wirken. Das Wachstum in China wird sich tendenziell weiter abschw\u00e4chen. Es d\u00fcrfte allerdings im Vergleich zu den fortgeschrittenen Volkswirtschaften weiterhin hoch bleiben. F\u00fcr Brasilien prognostiziert BASF dagegen eine weitere konjunkturelle Erholung.<\/p>\n<p>Folgende weitere wirtschaftliche Rahmenbedingungen f\u00fcr das Jahr 2019 liegen dem Ausblick zugrunde:<\/p>\n<ul>\n<li>Wachstum der globalen Chemieproduktion im Jahr 2019 von 2,7\u00a0%<br \/>\n(2018: +2,7\u00a0%)<\/li>\n<li>Durchschnittlicher \u00d6lpreis der Referenzroh\u00f6lsorte Brent von 70 US$\/Barrel<\/li>\n<li>Wechselkurs von durchschnittlich 1,15 US$ pro \u20ac<\/li>\n<\/ul>\n<p>\u201eWir erwarten auch, dass unsere Abnehmerindustrien weiterhin wachsen. F\u00fcr die Automobilbranche gehen wir von einer leichten Erholung nach dem Produktionsr\u00fcckgang im Vorjahr aus\u201c, sagte Bruderm\u00fcller. BASF unterstellt in ihrem Ausblick zudem, dass sich die handelspolitischen Konflikte zwischen den USA und ihren Handelspartnern im Laufe des Jahres entsch\u00e4rfen und der Brexit ohne gr\u00f6\u00dfere konjunkturelle Beeintr\u00e4chtigungen erfolgt.<\/p>\n<p>\u201eAuch wenn das Umfeld herausfordernd und von hoher Unsicherheit gepr\u00e4gt ist, wollen wir profitabel wachsen. Wir erwarten ein leichtes Umsatzwachstum, vor allem durch gesteigerten Absatz und Portfolioeffekte. <a id=\"_Hlk530621\" name=\"_Hlk530621\"><\/a>Wir wollen das EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen leicht steigern. Au\u00dferdem gehen wir von einem Return on Capital Employed (ROCE) aus, der leicht \u00fcber dem Kapitalkostensatz liegt, gegen\u00fcber 2018 jedoch leicht zur\u00fcckgeht\u201c, so der BASF-Vorstandsvorsitzende.<\/p>\n<p>Bruderm\u00fcller betonte, dass die ersten beiden Quartale 2019 vergleichsweise schwache Quartale sein werden: \u201eZum einen profitierte das erste Halbjahr 2018 noch von hohen Margen bei Isocyanaten, so dass die Vergleichsbasis sehr hoch ist. Zum anderen werden sich die Kosten der Umsetzung unserer Strategie auf das Ergebnis auswirken, wie auch eine gegen\u00fcber Vorjahr h\u00f6here Anzahl geplanter Anlagenabstellungen. Daher werden eine Belebung der Gesch\u00e4ftsentwicklung, eine solide Nachfrage unserer Kunden sowie erste Beitr\u00e4ge aus unserem Excellence-Programm im zweiten Halbjahr entscheidend f\u00fcr die Zielerreichung 2019 sein. Die angesto\u00dfenen strukturellen Ver\u00e4nderungen bei BASF werden auch zu merklich h\u00f6heren negativen Sondereinfl\u00fcssen im Jahr 2019 f\u00fchren.\u201c<\/p>\n<p>Quelle: BASF<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BASF erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von 62,7 Milliarden \u20ac. 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