{"id":11733,"date":"2019-02-27T10:39:40","date_gmt":"2019-02-27T09:39:40","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=11733"},"modified":"2019-02-27T10:39:40","modified_gmt":"2019-02-27T09:39:40","slug":"barlog-auf-der-piae-tagung-in-mannheim","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=11733","title":{"rendered":"Barlog auf der PIAE-Tagung in Mannheim"},"content":{"rendered":"<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Neue, innovative Compounds von BARLOG erlauben endlich auch die wirtschaftliche Fertigung von hochspezialisierten Bauteilen f\u00fcr Elektro- und autonome Fahrzeuge<\/strong><\/p>\n<p>Gleich drei neue Hochleistungs-Compound-Familien f\u00fcr die Konstruktion noch effizienterer Elektro-Fahrzeuge und autonom fahrender Automobile stellt die BARLOG Plastics GmbH, Overath bei K\u00f6ln, auf der diesj\u00e4hrigen PIAE-Tagung in Mannheim vor. Dabei handelt es sich um <strong>Kebablend\u00ae EC<\/strong> f\u00fcr die wirtschaftliche Produktion elektrisch leitf\u00e4higer Bauteile etwa zur elektromagnetischen Abschirmung von Sensoren, <strong>Kebablend\u00ae M<\/strong> bzw. <strong>MW<\/strong> f\u00fcr die kosteng\u00fcnstige Herstellung hart- und weichmagnetischer Bauteile zum Beispiel f\u00fcr die kontaktlose Energie\u00fcbertragung, und <strong>Kebablend\u00ae TC<\/strong>: w\u00e4rmeleitf\u00e4hige Kunststoffe f\u00fcr das effiziente W\u00e4rmemanagement, das etwa im direkten Umfeld von leistungsf\u00e4higen Batterien und Elektromotoren gefragt ist.<\/p>\n<p>Alle drei Compound-Familien sind f\u00fcr das wirtschaftliche Spritzgussverfahren optimiert und helfen damit, im Vergleich zu marktg\u00e4ngigen Produktionsverfahren kostenaufw\u00e4ndige Arbeitsschritte einzusparen \u00ad\u2013 zum Beispiel, indem sie diverse funktionelle Einleger und Folien sowie deren Montage \u00fcberfl\u00fcssig machen. Dabei tragen sie nicht nur erheblich dazu bei, Kosten zu senken, sondern helfen zudem, die Schl\u00fcsseleigenschaften wichtiger, moderner Fahrzeug-Komponenten noch einmal deutlich zu verbessern. Damit passen sich die neuen Kebablend EC-, Kebablend M\/MW- und Kebablend TC-Compounds hervorragend in das BARLOG-Produktspektrum ein, das in engster Zusammenarbeit mit den Kunden stetig weiter optimiert wird \u2013 bis hin zur Entwicklung ma\u00dfgeschneiderter Typen f\u00fcr hochspezialisierte Anwendungen.<\/p>\n<p><strong>Leitf\u00e4hige Geh\u00e4use mit optimalen elektrischen<br \/>\nAbschirmungseigenschaften \u2013 im wirtschaftlichen Spritzguss<\/strong><\/p>\n<p>\u201eAls versierter Anbieter innovativer Hochleistungs-Compounds haben wir nat\u00fcrlich immer ein Ohr f\u00fcr die Herausforderungen, vor denen unsere Kunden stehen. Und bekommen wichtige Entwicklungen im Markt zeitnah mit\u201c, sagt Robert Konnerth, Produktmanager bei BARLOG. \u201eSo konnten wir bereits fr\u00fch mit entsprechend ma\u00dfgeschneiderten Polymerwerkstoffen auf die aktuellen Trends in Sachen Elektromobilit\u00e4t und autonomer Fahrzeuge reagieren. Unsere Botschaft ist: Manche Aufgabe, die man heute zum Beispiel \u00fcber die aufwendige Montage schwerer metallischer oder magnetischer Einleger erledigt, ist per Spritzguss deutlich einfacher und vor allem kosteng\u00fcnstiger zu l\u00f6sen.\u201c<\/p>\n<p>Ein Beispiel f\u00fcr die neuen Aufgaben, vor die Automobil-Ingenieure derzeit gestellt werden: die elektromagnetische Abschirmung elektronischer Komponenten in selbstfahrenden Fahrzeugen sicherzustellen. Die smarte L\u00f6sung \u00e1 la BARLOG: Kebablend EC. \u201eAutonom fahrende Wagen m\u00fcssen mit einer ganzen Reihe von Sensoren, u.a. Radarsystemen, ausgestattet sein, die die Bordelektronik stetig \u00fcber die aktuelle Verkehrssituation informieren. Diese Sensoren wie auch die Elektronik dahinter m\u00fcssen aber jeweils vor elektromagnetischer \u201aStreustrahlung\u2018 gesch\u00fctzt werden. Bei Elektrofahrzeugen kommen u.a. noch erhebliche weitere Einfl\u00fcsse durch den Antriebsstrang und hohe Feldst\u00e4rken beim Ladevorgang hinzu\u201c, erl\u00e4utert Konnerth. Aktuelle L\u00f6sungen: schwere metallische Abschirmk\u00f6rper, die in die Sensorgeh\u00e4use eingelegt werden. Oder gar das nachtr\u00e4gliche Bedampfen der Geh\u00e4usekomponenten.<\/p>\n<p>Mit Kebablend EC geht das einfacher: Mit diesem Compound lassen sich per Spritzguss in einem Schuss leitf\u00e4hige Geh\u00e4use produzieren, die sich auch ohne schweren Einleger durch ausgezeichnete Abschirmungseigenschaften auszeichnen. Diese sind nat\u00fcrlich \u2013 wie bei jedem einschl\u00e4gigen Werkstoff \u2013 abh\u00e4ngig von der Frequenz der St\u00f6rstrahlung und variieren zudem je nach verwendetem Polymerwerkstoff und Additivierung. Mit Kebablend EC sind je nach Frequenz Schirmd\u00e4mpfungen im Bereich von bis zu 40 bis 70 dB m\u00f6glich (gepr\u00fcft nach ASTM 4935).<\/p>\n<p><strong>Kontaktlose Energie\u00fcbertragung \u2013 mit BARLOG noch effektiver<\/strong><\/p>\n<p>Kebablend M und Kebablend MW von BARLOG sind dagegen die ideale L\u00f6sung f\u00fcr die Herstellung spritzgegossener, weich- bzw. hartmagnetischer Bauteile. Hauptanwendungsgebiet insbesondere der weichmagnetischen MW-Compounds d\u00fcrfte das Induktive Laden sein. Kebablend MW-Compounds wurden insbesondere entwickelt f\u00fcr den Spritzguss magnetisch optimierter Bauteile mit einer frequenzabh\u00e4ngigen Permeabilit\u00e4tszahl von bis zu 100, die sich unter anderem durch eine ausgezeichnete Magnetfeldf\u00fchrung auszeichnen \u2013 wichtig zur Steigerung des Wirkungsgrads beim Ladevorgang. Zugleich werden durch die guten magnetischen Abschirmungseigenschaften der Compounds benachbarte Komponenten besser vor \u00dcberhitzung gesch\u00fctzt.<\/p>\n<p>Mit Kebablend MW l\u00e4sst sich der Ladestrom beim Induktiven Laden besonders effizient \u00fcbertragen; hier k\u00f6nnen spritzgegossene Kebablend MW-Compounds mit Effizienzsteigerungen um bis zu 10% \u00fcberzeugen. Die hohe Produktivit\u00e4t des Spritzgussverfahrens tr\u00e4gt ein weiteres dazu bei, die Fertigung entsprechender Produkte wirtschaftlicher zu gestalten. So entf\u00e4llt zum Beispiel die umst\u00e4ndliche Montage weichmagnetischer, ferritischer Einleger in die Geh\u00e4use.<\/p>\n<p>Kebablend M dagegen eignet sich zum Beispiel f\u00fcr den Einsatz in Sensoren (etwa Drehzahlmessern) oder elektrischen Antrieben. Ein weiteres, vielversprechendes Einsatzgebiet ist die Herstellung spritzgegossener magnetischer Positionierungshilfen, die sich durch hohe Haltekr\u00e4fte auszeichnen, aber dennoch alle Potenziale des Spritzgusses aussch\u00f6pfen sollen: Kebablend M macht unter anderem die umst\u00e4ndliche Montage gesinterter Magneten \u00fcberfl\u00fcssig.<\/p>\n<p>Die Mitglieder der Kebablend M- bzw. MW-Familien unterscheiden sich unter anderem durch das herangezogene Tr\u00e4gerpolymer (je nach Kundenanforderung) sowie die Natur ihrer F\u00fcllstoffe, bei denen es sich sowohl um weichmagnetische Ferrite (Kebablend MW) oder ausgesprochen leistungsf\u00e4hige Magnetwerkstoffe wie etwa Seltenerd-Compounds handeln kann (Kebablend M). \u201eDie Vorteile der Spritzguss-Verarbeitung, speziell des sogenannten inmould magnetizings, machen Kebablend M-Compounds zur ersten Wahl f\u00fcr die effektive Herstellung magnetischer Bauteile\u201c, so Robert Konnerth. \u201eSie stehen also f\u00fcr hohe Gestaltungsfreiheit und Funktionsintegration, die optimale Nutzung knappen Bauraums, einen geringen Montageaufwand sowie die Minimierung der Bauteilanzahl.\u201c<\/p>\n<p><strong>Gutes W\u00e4rmemanagement und geringes Gewicht: Kein Gegensatz!<\/strong><\/p>\n<p>Bei Kebablend TC schlie\u00dflich handelt es sich um w\u00e4rmeleitf\u00e4hige Compounds, die dazu beitragen k\u00f6nnen, die Abw\u00e4rme von Batterien oder elektrischen Antriebsaggregaten auf geringstem Bauraum effektiv abzuleiten. \u201eZwar sind metallische Werkstoffe in dieser Disziplin nach wie vor ungeschlagen, aber eben auch schwer \u2013 so dass sich ihr verst\u00e4rkter Einsatz in Elektrofahrzeugen auf die Batterie-Reichweite auswirken w\u00fcrde\u201c, erl\u00e4utert BARLOG-Spezialist Robert Konnerth.<\/p>\n<p>Dank durchdachter Additivierung leiten Kebablend TC-Blends von BARLOG je nach Basispolymer (z. Bsp. PA, PBT, PPS, EBA) und F\u00fcllstoff die W\u00e4rme um ein Vielfaches besser als nicht darauf optimierte Kunststoffe. Zugleich sind auch sie selbstverst\u00e4ndlich dem Spritzgussverfahren zug\u00e4nglich, so dass sich mit ihrer Hilfe auch Bauteile mit komplexen Geometrien ausgesprochen wirtschaftlich produzieren lassen. Je nach Additiv \u2013 Metallen, Kohlenstoff-Verbindungen oder Mineralen \u2013 eignen sich die Kebablend TC-Blends von BARLOG sowohl f\u00fcr die Herstellung elektrisch leitf\u00e4higer als auch isolierender Produkte.<\/p>\n<p>Weitere BARLOG-Compounds, die aktuellen Trends in der Automobilbranche unterst\u00fctzen, sind <strong>Kebatron<sup>\u00ae<\/sup> PPS<\/strong> f\u00fcr Anwendungen, die h\u00f6chste mechanische Anforderungen an das Bauteil stellen und zudem eine hervorragende Medienbest\u00e4ndigkeit fordern \u2013 etwa f\u00fcr die Konstruktion von Brennstoffzellen. Oder <strong>Keballoy 3D<\/strong> f\u00fcr wirtschaftliche 3D-Effektlackierungen ab St\u00fcckzahl Eins (!) \u2013 und <strong>Kebaform<sup>\u00ae<\/sup> C XFA<\/strong> f\u00fcr die Entwicklung besonders emissionsarmer POM-Bauteile. Auch diese Compounds stehen damit f\u00fcr die besondere BARLOG-Kompetenz: hochspezialisierte hightech-Werkstoffe, individuell zugeschnitten auf die Bed\u00fcrfnisse der Kunden. Alle Infos dazu am vom 3. bis 4. April am BARLOG-Stand in der Kongresshalle am Mannheimer Rosengarten.<\/p>\n<p>Quelle: Barlog<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gleich drei neue Hochleistungs-Compound-Familien f\u00fcr die Konstruktion noch effizienterer Elektro-Fahrzeuge und autonom fahrender Automobile&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":11734,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-11733","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11733","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=11733"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11733\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11735,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11733\/revisions\/11735"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/11734"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=11733"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=11733"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=11733"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=11733"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}