{"id":11771,"date":"2019-02-28T10:20:13","date_gmt":"2019-02-28T09:20:13","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=11771"},"modified":"2019-02-27T15:22:34","modified_gmt":"2019-02-27T14:22:34","slug":"plastikgipfel-im-umweltministerium","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=11771","title":{"rendered":"Plastikgipfel im Umweltministerium"},"content":{"rendered":"<div class=\"post-content\">\n<h3 data-fontsize=\"36\" data-lineheight=\"46\">Die Kunststoffverpackungsindustrie begr\u00fc\u00dft den Dialog und w\u00fcnscht eine differenzierte Diskussion<\/h3>\n<p>Bundesumweltministerin Svenja Schulze diskutiert gemeinsam mit gro\u00dfen Supermarktketten, Lebensmittelkonzernen sowie Umwelt- und Verbraucherverb\u00e4nden an einem Runden Tisch die M\u00f6glichkeiten zu Vermeidung von Plastikverpackungen im Einzelhandel. Zentrale Themen werden \u2013 wie schon im vergangenen Herbst im F\u00fcnf-Punkte-Plan des BMU vorgestellt \u2013 der Verzicht auf Verpackungen, deren Mehrwegf\u00e4higkeit, Recyclingf\u00e4higkeit und die Nutzung von recycelten Materialien sein.<\/p>\n<p>Mit einem Mix aus gesetzlichen Vorgaben wie dem neuen Verpackungsgesetz, freiwilligen Vereinbarungen und Aufkl\u00e4rungsma\u00dfnahmen sollen eine deutliche Reduktion des Abfalls und eine noch besser funktionierende Recycling-Wirtschaft weiter vorangetrieben werden.<\/p>\n<h4 data-fontsize=\"18\" data-lineheight=\"22\">Was erwartet die Verpackungsindustrie vom Runden Tisch zur Plastikvermeidung?<\/h4>\n<p>Die IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen begr\u00fc\u00dft den Dialog, weist aber darauf hin, dass eine Fokussierung auf Plastikvermeidung unter \u00f6kologischen und wirtschaftlichen Aspekten sehr viel differenzierter zu diskutieren ist. Wo Verpackungen egal welchen Materials vermeidbar sind, sollten sie vermieden werden \u2013 aber immer unter der Voraussetzung, dass dies gesamt\u00f6kologisch wirklich sinnvoll ist. \u00a0<span id=\"more-4637\"><\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-4640\" src=\"https:\/\/newsroom.kunststoffverpackungen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Dr-Isabell-Schmidt-geschaeftsfuehrung-IK-Industrievereinigung-Kunststoffverpackungen-600x470.jpg\" sizes=\"auto, (max-width: 349px) 100vw, 349px\" srcset=\"https:\/\/newsroom.kunststoffverpackungen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Dr-Isabell-Schmidt-geschaeftsfuehrung-IK-Industrievereinigung-Kunststoffverpackungen-200x157.jpg 200w, https:\/\/newsroom.kunststoffverpackungen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Dr-Isabell-Schmidt-geschaeftsfuehrung-IK-Industrievereinigung-Kunststoffverpackungen-300x235.jpg 300w, https:\/\/newsroom.kunststoffverpackungen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Dr-Isabell-Schmidt-geschaeftsfuehrung-IK-Industrievereinigung-Kunststoffverpackungen-400x314.jpg 400w, https:\/\/newsroom.kunststoffverpackungen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Dr-Isabell-Schmidt-geschaeftsfuehrung-IK-Industrievereinigung-Kunststoffverpackungen-600x470.jpg 600w, https:\/\/newsroom.kunststoffverpackungen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Dr-Isabell-Schmidt-geschaeftsfuehrung-IK-Industrievereinigung-Kunststoffverpackungen-768x602.jpg 768w, https:\/\/newsroom.kunststoffverpackungen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Dr-Isabell-Schmidt-geschaeftsfuehrung-IK-Industrievereinigung-Kunststoffverpackungen-800x627.jpg 800w, https:\/\/newsroom.kunststoffverpackungen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Dr-Isabell-Schmidt-geschaeftsfuehrung-IK-Industrievereinigung-Kunststoffverpackungen-1024x803.jpg 1024w, https:\/\/newsroom.kunststoffverpackungen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Dr-Isabell-Schmidt-geschaeftsfuehrung-IK-Industrievereinigung-Kunststoffverpackungen-1200x941.jpg 1200w, https:\/\/newsroom.kunststoffverpackungen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Dr-Isabell-Schmidt-geschaeftsfuehrung-IK-Industrievereinigung-Kunststoffverpackungen.jpg 1890w\" alt=\"Dr Isabell Schmidt Geschaeftsfuehrung IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen - Kunststoffverpackungsindustrie\" width=\"349\" height=\"274\" \/>\u201eDie Vermeidung von Kunststoffverpackungen darf unserer Erwartung nach nicht dazu f\u00fchren, dass gesamt\u00f6kologisch schlechtere Alternativen gew\u00e4hlt werden. Zum Beispiel ist die \u00d6kobilanz einer Kunststofftragetasche in der Regel besser als die einer Papiertragetasche, vorausgesetzt dass sie richtig entsorgt wird. Auch \u201eunverpackt\u201c ist \u00f6kologisch nicht immer die bessere Alternative, denn es k\u00f6nnen mehr Produktabf\u00e4lle entstehen und\/oder die Logistik muss angepasst werden (sprich h\u00e4ufigere Lieferungen, mehr K\u00fchlung etc.), was ebenfalls \u00f6kologische Nachteile hat. All das muss im Einzelfall gegeneinander abgewogen werden. Grunds\u00e4tzlich gilt: So wenig Verpackung wie m\u00f6glich, aber so viel wie n\u00f6tig, damit die Ware ausreichend gesch\u00fctzt wird,\u201c meint Dr. Isabell Schmidt, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin \u2013 IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e. V.<\/p>\n<p>\u201eDie vielerorts diskutierte und teilweise begonnene Einf\u00fchrung von speziellen Mehrwegsystemen f\u00fcr Verpackungen im Handel oder im Bereich der To-Go-Gastronomie halten wir f\u00fcr einen\u00a0 guten Weg, vorausgesetzt die Anforderungen bzgl. des Schutzes der Waren und der gesetzlichen Hygienevorschriften k\u00f6nnen eingehalten werden.\u201c<\/p>\n<h4 data-fontsize=\"18\" data-lineheight=\"22\">Die Kunststoffverpackungsindustrie ist bereits seit Jahren aktiv<\/h4>\n<p>Seit Einf\u00fchrung der Verpackungsverordnung in Jahr 1991 ist es der Kunststoffverpackungsindustrie gelungen, die Materialeffizienz derart zu steigern, dass Kunststoffverpackungen im Schnitt um etwa 25 Prozent leichter geworden sind. Diese Materialeinsparung konnte trotz gestiegener Anspr\u00fcche an die Verpackung realisiert werden wie z.B. Wiederverschlie\u00dfbarkeit, Portionierbarkeit, mehr Spr\u00fchkappen etc. Erm\u00f6glicht wurde das durch die Verringerung von Wand- und Folienst\u00e4rken, verbesserte Materialeigenschaften sowie andere Formgebung und Verarbeitungstechniken.<\/p>\n<p>\u201eAuch die Anf<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-4653 alignleft\" src=\"https:\/\/newsroom.kunststoffverpackungen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Dr.-J\u00fcrgen-Bruder-217x300.jpg\" sizes=\"auto, (max-width: 217px) 100vw, 217px\" srcset=\"https:\/\/newsroom.kunststoffverpackungen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Dr.-J\u00fcrgen-Bruder-200x277.jpg 200w, https:\/\/newsroom.kunststoffverpackungen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Dr.-J\u00fcrgen-Bruder-217x300.jpg 217w, https:\/\/newsroom.kunststoffverpackungen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Dr.-J\u00fcrgen-Bruder-400x554.jpg 400w, https:\/\/newsroom.kunststoffverpackungen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Dr.-J\u00fcrgen-Bruder-600x830.jpg 600w, https:\/\/newsroom.kunststoffverpackungen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Dr.-J\u00fcrgen-Bruder-740x1024.jpg 740w, https:\/\/newsroom.kunststoffverpackungen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Dr.-J\u00fcrgen-Bruder.jpg 768w\" alt=\"Dr. J\u00fcrgen Bruder\" width=\"217\" height=\"300\" \/>orderungen der seit Januar 2019 geltenden Regelungen der neuen Verpackungsgesetzgebung werden wir im Zusammenspiel mit der gesamten Kreislaufwirtschaft erf\u00fcllen. Hier sind nicht nur die Kunststoffverpackungsindustrie, sondern auch die Lebensmittelindustrie, der Handel, die Verbraucher und die Recycling-Wirtschaft gefordert.\u201c erg\u00e4nzt IK-Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Dr. J\u00fcrgen Bruder. \u201eWir begr\u00fc\u00dfen au\u00dferdem den von Bundesumweltministerin Svenja Schulze gew\u00e4hlten Weg eines ausgewogenen Mix aus gesetzlichen Vorgaben und freiwilligen Vereinbarungen.\u201c<\/p>\n<p>Der Erfolg des Pfands f\u00fcr PET-Einwegwegflaschen, die mittlerweile ein Recyclingquote von 97 Prozent vorweisen, ist nur ein Beispiel f\u00fcr erfolgreiche Abfallvermeidung.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-3605\" src=\"https:\/\/newsroom.kunststoffverpackungen.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/industrievereinigung-Kunststoffverpackungen-recyclingziele-recyclat.jpg\" sizes=\"auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px\" srcset=\"https:\/\/newsroom.kunststoffverpackungen.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/industrievereinigung-Kunststoffverpackungen-recyclingziele-recyclat-200x186.jpg 200w, https:\/\/newsroom.kunststoffverpackungen.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/industrievereinigung-Kunststoffverpackungen-recyclingziele-recyclat-300x278.jpg 300w, https:\/\/newsroom.kunststoffverpackungen.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/industrievereinigung-Kunststoffverpackungen-recyclingziele-recyclat.jpg 400w\" alt=\"Industrievereinigung Kunststoffverpackungen Recyclingziele Recyclat Ziele der Kunststoffverpackungsindustrie\" width=\"350\" height=\"325\" \/>Zudem hat die IK Industriegemeinschaft Kunststoffverpackungen im Herbst vergangenen Jahres weitreichende, freiwillige Ziele f\u00fcr die weitere Verbesserung der Recyclingf\u00e4higkeit von Haushaltsverpackungen und die Nutzung von Rohstoffstoffen aus Recyclingmaterial formuliert. Der Anteil von recycelbaren oder mehrwegf\u00e4higen Verpackungen soll bis 2025 von 75 auf 90 Prozent steigen und die Menge an eingesetzten Recyclaten soll um 150 Prozent auf eine Million Tonnen erh\u00f6ht werden.<\/p>\n<h4 data-fontsize=\"18\" data-lineheight=\"22\"><strong>Innovationen f\u00fcr eine funktionierende Kreislaufwirtschaft<\/strong><\/h4>\n<p>Aus Sicht der IK Industriegemeinschaft Kunststoffverpackungen sind Innovationen der Schl\u00fcssel f\u00fcr die Entwicklung einer umf\u00e4nglich funktionierenden Kreislaufwirtschaft. Nicht zuletzt deshalb hat die Industrievereinigung bereits im Jahr 2014 den \u201eRunden Tisch Eco Design Kunststoffverpackungen\u201c mit Vertretern aus der Kunststoffverpackungsindustrie, von Markenherstellern, Handel und Recycling-Unternehmen sowie Wissenschaftlern und Verbrauchersch\u00fctzern ins Leben gerufen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-2516\" src=\"https:\/\/newsroom.kunststoffverpackungen.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/ecodesign.png\" sizes=\"auto, (max-width: 351px) 100vw, 351px\" srcset=\"https:\/\/newsroom.kunststoffverpackungen.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/ecodesign-200x134.png 200w, https:\/\/newsroom.kunststoffverpackungen.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/ecodesign-300x200.png 300w, https:\/\/newsroom.kunststoffverpackungen.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/ecodesign.png 340w\" alt=\"Eco Design logo - Runder Tisch der Kunststoffverpackungsindustrie\" width=\"351\" height=\"234\" \/>Im Rahmen der Initiative geht es um gemeinsame L\u00f6sungen f\u00fcr eine funktionierende Kreislaufwirtschaft und die Entwicklung von Innovationsprozessen f\u00fcr leistungsf\u00e4hige, nachhaltige Verpackungsl\u00f6sungen, die \u00fcber weniger Ressourcenverbrauch und verbesserte Recyclingf\u00e4higkeit zur L\u00f6sung der Abfallproblematik beitragen.<\/p>\n<p>\u201eAus unserer Sicht geht es nicht prim\u00e4r darum, Kunststoff zu vermeiden, sondern f\u00fcr jeden Zweck die umweltfreundlichste Verpackungsl\u00f6sung zu verwenden und daf\u00fcr Sorge zu tragen, dass Abf\u00e4lle gesammelt und m\u00f6glichst hochwertig verwertet werden. Oftmals ist die \u00d6kobilanz einer Kunststoffverpackung besser als die alternativer Verpackungsl\u00f6sungen, wenn sie richtig entsorgt und recycelt wird.\u201c so Dr. J\u00fcrgen Bruder. \u201eDie Verantwortung f\u00fcr die Bew\u00e4ltigung der anstehenden Fragen \u00fcber einen funktionierenden Wertstoffkreislauf liegt in H\u00e4nden aller handelnden Akteure.<\/p>\n<p>Quelle: IK<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bundesumweltministerin Svenja Schulze diskutiert gemeinsam mit gro\u00dfen Supermarktketten, Lebensmittelkonzernen sowie Umwelt- und&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":7017,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-11771","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11771","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=11771"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11771\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11773,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11771\/revisions\/11773"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/7017"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=11771"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=11771"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=11771"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=11771"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}