{"id":11807,"date":"2019-03-01T09:05:27","date_gmt":"2019-03-01T08:05:27","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=11807"},"modified":"2019-02-28T14:10:24","modified_gmt":"2019-02-28T13:10:24","slug":"duerr-erzielt-neue-rekorde-bei-auftragseingang-und-umsatz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=11807","title":{"rendered":"D\u00fcrr erzielt neue Rekorde bei Auftragseingang und Umsatz"},"content":{"rendered":"<div class=\"row\">\n<div class=\"col-md-8\">\n<div class=\"news__subheader\">\n<h3 class=\"headline center\">Vorl\u00e4ufige Gesch\u00e4ftszahlen 2018<\/h3>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"row\">\n<div class=\"col-md-8 news__content\">\n<div class=\"news__teasertext teaser-text\">\n<p><strong>&#8211; Auftragseingang und Umsatz w\u00e4hrungsbereinigt um 5,2 % und 6,1 % gesteigert<\/strong><\/p>\n<p><strong>&#8211; Service-Umsatz erstmals \u00fcber 1 Mrd. \u20ac<\/strong><\/p>\n<p><strong>&#8211; Operative EBIT-Marge mit 7,1 % im Zielkorridor<\/strong><\/p>\n<p><strong>&#8211; Operativer Cashflow 35,5 % \u00fcber Vorjahr<\/strong><\/p>\n<p><strong>&#8211; E-Mobilit\u00e4t und Umwelttechnik als Wachstumstreiber<\/strong><\/p>\n<p><strong>&#8211; Starkes Schlussquartal: historische H\u00f6chstwerte bei Auftragseingang und Umsatz, operatives EBIT 20,2 % \u00fcber Q4 2017<\/strong><\/p>\n<\/div>\n<div class=\"news__bodytext news-text-wrap\">\n<p>Der D\u00fcrr-Konzern hat das Jahr 2018 mit neuen Rekorden bei Auftragseingang und Umsatz abgeschlossen. W\u00e4hrend der Auftragseingang nach vorl\u00e4ufigen Zahlen um 3,4 % auf 3.930,9 Mio. \u20ac stieg, erh\u00f6hte sich der Umsatz um 4,2 % auf 3.869,8 Mio. \u20ac. W\u00e4hrungsbereinigt betrugen die Zuw\u00e4chse 5,2 % (Auftragseingang) und 6,1 % (Umsatz). Die operative EBIT-Marge betrug 7,1\u00a0% (Vorjahr: 7.6 %) und lag damit im oberen Bereich der im Oktober angepassten Zielbandbreite (6,8 bis 7,2 %). Ralf W. Dieter, Vorstandsvorsitzender der D\u00fcrr AG: \u201eTrotz erheblicher politischer und konjunktureller Unsicherheiten haben wir unseren Wachstumskurs 2018 fortgesetzt. Dazu leistete die sehr gute Entwicklung in den letzten Monaten des Jahres einen wichtigen Beitrag.\u201c Im vierten Quartal erreichten Auftragseingang (1.177,7 Mio. \u20ac) und Umsatz (1.135,8 Mio. \u20ac) die besten Werte der vergangenen Jahre, das operative EBIT (93,0 Mio. \u20ac) wuchs gegen\u00fcber dem Schlussquartal 2017 um 20,2 %. Der operative Cashflow verbesserte sich im Gesamtjahr 2018 nach einem starken vierten Quartal um 42,5 Mio. \u20ac auf 162,3 Mio. \u20ac.<\/p>\n<p>Mit einem organischen Bestellwachstum von 28,6 % legte die Umwelttechnik-Division Clean Technology Systems im Jahr 2018 am st\u00e4rksten zu. Inklusive der im Oktober erworbenen US-Unternehmen MEGTEC und Universal stieg ihr Auftragseingang sogar um 56,6 %. Hintergrund war die hohe Nachfrage nach Abluftreinigungsanlagen zur Senkung der Emissionen aus Produktionsprozessen. Das Gesch\u00e4ft w\u00e4chst insbesondere in Emerging Markets wie China, wo verst\u00e4rkt umweltfreundliche Produktionsverfahren gefragt sind.<\/p>\n<p>Auch der Auftragseingang aus der Automobilindustrie legte weiter zu. Das Gesch\u00e4ft mit Lackierereien und Endmontagesystemen (Paint and Final Assembly Systems) wuchs um 13,8 %. Der Absatz der Lackierroboter-Division Application Technology stieg um 7,8 % auf den Rekordwert von 632,4 Mio. \u20ac. Zum hohen Auftragseingang des Konzerns trug neben dem regen Chinagesch\u00e4ft (+12,1 %) auch der Trend zur Elektromobilit\u00e4t bei. Ralf W. Dieter: \u201eWir profitieren von steigenden Investitionen in Produktionstechnik f\u00fcr Elektroautos. Au\u00dferdem erweitert der Markteintritt neuer Produzenten von Elektrofahrzeugen unseren Kundenkreis.\u201c Gr\u00f6\u00dfere Auftr\u00e4ge kamen 2018 zum Beispiel von den chinesischen E-Autobauern Sokon und Future Mobility Corporation. Die HOMAG Group erreichte im Gesch\u00e4ft mit der holzbearbeitenden Industrie ein hohes Bestellniveau (1.336,8 Mio. \u20ac), wenngleich sich nach dem \u00fcberaus starken Vorjahr (+17,2 %) ein geringf\u00fcgiger R\u00fcckgang ergab (-2,2 %). Der Service-Umsatz des D\u00fcrr-Konzerns wuchs um 9,7 % und \u00fcberstieg mit 1.039,0 Mio. \u20ac erstmals die Marke von 1 Mrd. \u20ac.<\/p>\n<p>Das operative Konzern-EBIT (vor Sonderaufwendungen) lag mit 274,9 Mio. \u20ac nur leicht unter dem Vorjahreswert (283,7 Mio. \u20ac \/ -3,1 %). Urs\u00e4chlich daf\u00fcr war ein Ergebnisr\u00fcckgang von rund 21 % im Lackieranlagengesch\u00e4ft, der aus dem schwierigen Wettbewerbsumfeld des Jahres 2017 und niedrigen Margen im damaligen Auftragseingang resultierte. 2018 nahmen die Auftragsmargen im Lackieranlagenbau dagegen wieder leicht zu. Zudem zeigt das Optimierungsprogramm FOCUS 2.0 Wirkung, sodass f\u00fcr 2019 und 2020 wieder mit EBIT-Zuw\u00e4chsen zu rechnen ist. Den h\u00f6chsten Ergebnisbeitrag lieferte die HOMAG Group. Sie steigerte das EBIT trotz Engp\u00e4ssen in der Produktion und bei Lieferanten auf den Bestwert von 86,2 Mio. \u20ac. Im vierten Quartal f\u00fchrten Optimierungen in der Fertigung und anderen Bereichen dazu, dass das EBIT von HOMAG gegen\u00fcber dem Vorjahresquartal um 60,6 % auf 27,6 Mio. \u20ac zulegte.<\/p>\n<p>Das EBIT nach Sondereffekten verringerte sich um 18,6 % auf 233,5 Mio. \u20ac. Nach einem Sonderertrag im Vorjahr (3,3 Mio. \u20ac) war 2018 von hohen Sonderaufwendungen von 41,4 Mio. \u20ac gepr\u00e4gt. Der Gro\u00dfteil davon entfiel auf Optimierungsma\u00dfnahmen zur Ertragssteigerung und zur Erschlie\u00dfung neuer Wachstumspotenziale in den Folgejahren. Dazu z\u00e4hlen zum Beispiel das Optimierungsprogramm FOCUS 2.0, die Einstellung des Mikrogasturbinengesch\u00e4fts und der Kauf von MEGTEC\/Universal. Das Nachsteuerergebnis entwickelte sich ungef\u00e4hr parallel zum EBIT und betrug 163,5 Mio. \u20ac (Vorjahr: 199,6\u00a0Mio.\u00a0\u20ac).<\/p>\n<p>Die Ausgaben f\u00fcr Forschung und Entwicklung stiegen auf den neuen H\u00f6chststand von 121,0 Mio. \u20ac. Der wichtigste Innovationsbereich war die Digitalisierung von Produktionsprozessen. Unter anderem stellte D\u00fcrr die Softwares <strong>Eco<\/strong>Screen Maintenance Assistant und <strong>Eco<\/strong>Screen Equipment Analytics f\u00fcr intelligente Lackierprozesse vor. HOMAG entwickelte eine App-Familie mit digitalen Produktionsassistenten f\u00fcr Maschinenbediener.<\/p>\n<p>Mit einem Plus von 35,5 % erreichte der D\u00fcrr-Konzern die angestrebte deutliche Cashflow-Verbesserung. Finanzvorstand Carlo Crosetto: \u201e2018 hat wieder gezeigt, dass unser Gesch\u00e4ftsmodell eine hohe Cash-Generierung erm\u00f6glicht. Das kr\u00e4ftige Plus beim Cashflow ist umso h\u00f6her einzusch\u00e4tzen, als wir die Vorr\u00e4te anheben mussten, um das Risiko kurzfristiger Engp\u00e4sse bei stark ausgelasteten Lieferanten zu beherrschen.\u201c Der Nettofinanzstatus war mit 32,3 Mio. \u20ac positiv, obwohl der Kaufpreis f\u00fcr MEGTEC\/Universal (103,9 Mio. \u20ac) bezahlt wurde. Weitere 34,8 Mio. \u20ac flossen ab, da D\u00fcrr seinen Aktienanteil an der HOMAG Group AG von 56 auf 64 % aufstockte. Die Eigenkapitalquote verbesserte sich von 25,6 % auf 27,4 %. Die Investitionen sanken um 15,5 % auf 74,4 Mio. \u20ac, nachdem in den Vorjahren mehrere Standorte neu- oder ausgebaut worden waren.<\/p>\n<p>Mit der Akquisition von MEGTEC\/Universal traten 865 neue Mitarbeiter in den Konzern ein. Vor diesem Hintergrund wuchs die Belegschaft um 8,9 % auf 16.312 Mitarbeiter; die H\u00e4lfte von ihnen ist in Deutschland besch\u00e4ftigt.<\/p>\n<p><strong>Ausblick<\/strong><br \/>\nDer Ausblick setzt voraus, dass sich die Konjunktur nicht st\u00e4rker als erwartet abk\u00fchlt, gesamtwirtschaftliche Verwerfungen ausbleiben und das politische Umfeld nicht weiter an Stabilit\u00e4t verliert. Der D\u00fcrr-Konzern erwartet f\u00fcr 2019 ein ungef\u00e4hr konstantes Investitionsniveau in der Autoindustrie. In der holzbearbeitenden Industrie wird ebenfalls mit einer stabilen Nachfrage gerechnet.<\/p>\n<p>Der Umsatz soll im Jahr 2019 auf 3.900 bis 4.100 Mio. \u20ac steigen und k\u00f6nnte damit erstmals die Schwelle von 4 Mrd. \u20ac erreichen. MEGTEC\/Universal wird erstmals ganzj\u00e4hrig konsolidiert und d\u00fcrfte rund 150\u00a0Mio.\u00a0\u20ac Umsatz mehr beisteuern als 2018. Beim Auftragseingang peilt der D\u00fcrr-Konzern eine Spanne von 3.800 bis 4.100 Mio. \u20ac an. Die EBIT-Marge soll auf 6,5 bis 7,0 % steigen. Die im EBIT enthaltenen Sonderaufwendungen werden voraussichtlich auf rund 25 Mio. \u20ac sinken und vor allem aus Kaufpreisallokationseffekten bestehen. Die um Sondereffekte bereinigte operative EBIT-Marge soll 2019 7,0 bis 7,5 % erreichen. Den operativen Cashflow will der D\u00fcrr-Konzern aus heutiger Sicht weiter steigern. Die Mitarbeiterzahl wird bis Ende 2019 voraussichtlich leicht zunehmen.<\/p>\n<p>Die Gesch\u00e4ftszahlen in dieser Meldung sind vorl\u00e4ufig und ungepr\u00fcft. Sie wurden noch nicht durch den Aufsichtsrat genehmigt. Der Gesch\u00e4ftsbericht 2018 mit den endg\u00fcltigen Zahlen wird am 22. M\u00e4rz 2019 ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p>Quelle: D\u00fcrr<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der D\u00fcrr-Konzern hat das Jahr 2018 mit neuen Rekorden bei Auftragseingang und Umsatz abgeschlossen. 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