{"id":11964,"date":"2019-03-11T10:14:52","date_gmt":"2019-03-11T09:14:52","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=11964"},"modified":"2019-03-11T10:14:52","modified_gmt":"2019-03-11T09:14:52","slug":"mit-biobasierten-und-biologisch-abbaubaren-kunststoffen-zur-zirkulaeren-kreislaufwirtschaft-und-zu-mehr-nachhaltigkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=11964","title":{"rendered":"Mit biobasierten und biologisch abbaubaren Kunststoffen zur zirkul\u00e4ren Kreislaufwirtschaft und zu mehr Nachhaltigkeit"},"content":{"rendered":"<p>Biobasierte sowie biologisch abbaubare Kunststoffe nehmen im Rahmen der aktuell forcierten Diskussion um die \u00f6kologische Sinnhaftigkeit und die Folgen des Einsatzes von Kunststoffen eine noch wenig bekannte Sonderstellung ein. Als verantwortungsbewusster Hersteller und Inverkehrbringer bescheinigt FKuR beiden Produktgruppen, dass gerade sie ein hohes Potenzial bieten, um die Forderungen der aktuellen EU-Direktiven zu erf\u00fcllen, die diese Thematik angehen. Dabei unterstreicht das Unternehmen die hervorragende Eignung der biobasierten Thermoplaste f\u00fcr das konventionelle stoffliche Recycling, w\u00e4hrend es biologisch abbaubare Kunststoffe als effiziente und praxisbew\u00e4hrte L\u00f6sungen f\u00fcr all jene Anwendungen sieht, wo diese Eigenschaft einen Zusatznutzen f\u00fcr das Endprodukt generiert.<\/p>\n<p>Dazu Carmen Michels, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin von FKuR: \u201eMit ihrer einzigartigen Kombination aus geringem Gewicht, Vielseitigkeit, Leistung, Best\u00e4ndigkeit und Kosteneffizienz leisten Kunststoffe seit Jahrzehnten entscheidende Beitr\u00e4ge zu besseren Lebensbedingungen, nachhaltigeren Produkten und zur Vermeidung von Abf\u00e4llen. Aber gerade angesichts ihrer Allgegenwart sind Industrie, Handel und Verbraucher gleicherma\u00dfen gefordert, sie verantwortungsvoll einzusetzen, wiederzuverwenden, zu entsorgen, zu recyceln und schlussendlich ordnungsgem\u00e4\u00df zu verwerten. Biobasierte und biologisch abbaubare Kunststoffe bieten attraktive M\u00f6glichkeiten, um alle Aspekte dieser Forderung zu erf\u00fcllen.\u201c<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><strong>Mit Biokunststoffen Kreisl\u00e4ufe schlie\u00dfen<\/strong><\/p>\n<p>Ein zentraler Punkt des im Dezember 2015 ver\u00f6ffentlichten EU-Aktionsplans \u201e<a href=\"http:\/\/ec.europa.eu\/environment\/circular-economy\/\">European Commission Circular Economy Package<\/a>\u201c ist der Wechsel vom linearen Wirtschaftsmodel zur Kreislaufwirtschaft. Darauf aufbauend, erarbeitete die die Kommission Anfang 2018 eine europ\u00e4ische Strategie f\u00fcr Kunststoffe in der Kreislaufwirtschaft \u201e<a href=\"http:\/\/ec.europa.eu\/environment\/waste\/plastic_waste.htm\">EU Strategy for Plastics in the Circular Economy<\/a>\u201c. Nach diesen Pl\u00e4nen sollen ab 2030 alle Kunststoffverpackungen auf dem EU-Markt recyclingf\u00e4hig sein und der Verbrauch von Einwegkunststoffen reduziert werden.<\/p>\n<p>F\u00fcr Patrick Zimmermann, Leiter Vertrieb &amp; Marketing von FKuR, spielen Biokunststoffe eine Schl\u00fcsselrolle bei der Umsetzung der EU-Richtlinien: \u201eNachhaltige Konzepte lassen sich insbesondere mit Drop-in-Biokunststoffen gleich auf zweifache Weise umsetzen, denn zum einen besteht ein Produkt aus Biokunststoff aus nachwachsenden Rohstoffen und zum anderen kann es nach Gebrauch \u00fcber bestehende Recyclingsysteme dem Wertstoffkreislauf zugef\u00fchrt werden. Somit werden nicht nur fossile Ressourcen gespart, Verpackungen beispielsweise werden dar\u00fcber hinaus zu einem kostbaren Werkstoff zur Herstellung von anderen Produkten. Wir begr\u00fc\u00dfen daher ausdr\u00fccklich die von der EU an die Mitgliedstaaten gerichtete Forderung, die Verwendung von biobasierten Materialien f\u00fcr die Herstellung von Verpackungen zu unterst\u00fctzen und die Marktbedingungen f\u00fcr solche Produkte zu verbessern.\u201c<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><strong>Organisches und werkstoffliches Recycling sind praktikable Wege<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr Biokunststoffe erweisen sich sowohl das stoffliche als auch das organische Recycling als sinnvoll.<\/p>\n<ul>\n<li>Das f\u00fcr herk\u00f6mmliche (erd\u00f6lbasierte) Kunststoffe etablierte, ressourcensparende werkstoffliche Recycling ist uneingeschr\u00e4nkt auch f\u00fcr die biobasierten, oft als direktes Drop-in-Produkt eingesetzten Alternativen (wie Bio-PE oder Bio-PET) nutzbar. Rezyklate gelangen sooft zur\u00fcck in den Wertstoffkreislauf, bis daraus hergestellte Produkte aus unterschiedlichen Gr\u00fcnden letztendlich einer energetischen Verwertung zugef\u00fchrt werden m\u00fcssen. So l\u00e4sst sich aus biobasierten Kunststoffen erneuerbare Energie gewinnen, die kein zus\u00e4tzliches sch\u00e4dliches CO<sub>2<\/sub> produziert \u2013 ein geschlossener CO<sub>2<\/sub>-Kreislauf, ganz nach dem Vorbild der Natur.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li>Biologisch abbaubaren Kunststoffen, die der Norm zur industriellen Kompostierbarkeit entsprechen (z.\u00a0B. EN 13432), steht der Weg des organischen Recyclings offen. Dieser ist insbesondere dann effizient, wenn Kunststoffartikel mit Lebensmitteln kontaminiert sind und ein werkstoffliches Recycling unangemessen aufwendig w\u00e4re. Durch die einfache und hygienische Handhabung sorgen kompostierbare Bio-M\u00fcllbeutel zudem daf\u00fcr, dass weniger wertvoller Bioabfall \u00fcber die Restm\u00fclltonne entsorgt wird. Dadurch haben sie das Potential, die Menge an getrennt erfassten Bioabf\u00e4llen und damit zugleich die Ausbeute an wertvollem Kompost zu erh\u00f6hen. Dieser dient sp\u00e4ter als D\u00fcnger, beispielsweise f\u00fcr diejenigen Nutzpflanzen, die am Anfang dieses Kreislaufs stehen.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Rundum-Service f\u00fcr den Kunden<\/strong><\/p>\n<p>Als Komplettanbieter mit breitem Produktportfolio ber\u00e4t FKuR bei der Auswahl des bestgeeigneten biobasierten oder biologisch abbaubaren Kunststoffs f\u00fcr spezifische Anforderungen. Zudem bietet das Unternehmen umfangreiche technische Unterst\u00fctzung in der Umsetzungsphase von Projekten bis hin zur Beratung bei der Vermarktung unter besonderer Ber\u00fccksichtigung des Biokunststoff-Aspekts. Dabei arbeitet FKuR gemeinsam mit seinen Kunden an L\u00f6sungswegen, um Kunststoffprodukte recyclinggerecht zu gestalten. So gelingt es beispielsweise durch stetige Verbesserung der Materialeigenschaften, die erforderliche Dicke von Folienprodukten zu reduzieren.<\/p>\n<p><strong><em>\u00dcber FKuR:<\/em><\/strong><\/p>\n<p><em>Die FKuR Gruppe ist eine mittelst\u00e4ndische, privat gef\u00fchrte Unternehmensgruppe, die sich auf die Entwicklung, Produktion und den Vertrieb von hochwertigen Spezialcompounds und die Distribution von Kunststoffspezialit\u00e4ten fokussiert. <\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><em>Eingebettet in die Unternehmensgruppe sind aktuell die FKuR Kunststoff GmbH, einer der f\u00fchrenden Produzenten von Biokunststoff-Compounds f\u00fcr flexible Verpackungsl\u00f6sungen und technische Anwendungen sowie die FKuR Polymers GmbH, die sich auf die Entwicklung und Produktion\u00a0 von TPE und PP- \/ PE- Compounds spezialisiert hat.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><em>Das Produktportfolio der FKuR Gruppe umfasst die Produktgruppen der FKuR Kunststoff GmbH Bio-Flex\u00ae, Biograde\u00ae, Fibrolon\u00ae, Terralene\u00ae, Terraprene\u00ae sowie die Marken Macroprene\u00ae, Macolen\u00ae PE und Macolen\u00ae PP der FKuR Polymers. <\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><em>Das Distributionsgesch\u00e4ft umfasst das biobasierte PE,I\u2019m green\u2122\u2018 von Braskem sowie das biobasierte PET Eastlon der Fenc Gruppe.<\/em><\/p>\n<p>Quelle: FKuR<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Biobasierte sowie biologisch abbaubare Kunststoffe nehmen im Rahmen der aktuell forcierten Diskussion um die \u00f6kologische Sinnhaftigkeit&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":11965,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-11964","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11964","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=11964"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11964\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11966,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11964\/revisions\/11966"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/11965"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=11964"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=11964"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=11964"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=11964"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}