{"id":12339,"date":"2019-03-28T09:47:50","date_gmt":"2019-03-28T08:47:50","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=12339"},"modified":"2019-03-28T09:50:37","modified_gmt":"2019-03-28T08:50:37","slug":"kuka-erreicht-angepasste-ziele-und-setzt-effizienzmassnahmen-um","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=12339","title":{"rendered":"KUKA erreicht angepasste Ziele und setzt Effizienzma\u00dfnahmen um"},"content":{"rendered":"<p>\u25aa Auftragseingang reduziert sich um 8,5% auf 3,3 Mrd. \u20ac<br \/>\n\u25aa Umsatzerl\u00f6se reduzieren sich um 6,8% auf 3,2 Mrd. \u20ac<br \/>\n\u25aa EBIT vor Kaufpreisallokationen, Wachstumsinvestitionen und vor<br \/>\nReorganisationsaufwand liegt bei 96,4 Mio. \u20ac (EBIT-Marge: 3,0%)<br \/>\n\u25aa Ergebnis nach Steuern liegt bei 16,6 Mio. \u20ac<br \/>\n\u25aa Ma\u00dfnahmen zur Effizienzsteigerung gestartet<br \/>\n\u25aa KUKA plant, in Augsburg im laufenden Jahr insgesamt 350 Vollzeitstellen<br \/>\nzu streichen<br \/>\n\u25aa Guidance 2019: Umsatzerl\u00f6se von mehr als 3,3 Mrd. \u20ac und EBITMarge<br \/>\nvon rund 3,5% vor finaler Evaluierung der laufenden Reorganisationsaufwendungen<\/p>\n<p>Das Gesch\u00e4ftsjahr 2018 stellte KUKA vor viele Herausforderungen. Ab dem vierten Quartal war die Konjunkturabk\u00fchlung verst\u00e4rkt zu sp\u00fcren und unsere Kunden waren zur\u00fcckhaltender bei ihren Investitionsentscheidungen. Hinzu kamen negative Einfl\u00fcsse aus dem Projektgesch\u00e4ft. KUKA passte daher seine Prognose f\u00fcr das abgelaufene Gesch\u00e4ftsjahr an und leitete ein Sofort-Ma\u00dfnahmenpaket ein.<br \/>\n\u201eWir arbeiten hart an unserer Effizienz, halten eine strikte Kostendisziplin ein und werden uns st\u00e4rker auf die konkreten Bed\u00fcrfnisse unserer Kunden in ihren regionalen M\u00e4rkten fokussieren\u201c, erkl\u00e4rt Peter Mohnen, Vorstandsvorsitzender der KUKA AG. \u201eDazu werden wir den eingeleiteten Ma\u00dfnahmenplan konsequent umsetzen.\u201c<\/p>\n<p>Der KUKA Konzern erwirtschaftete im abgelaufenen Gesch\u00e4ftsjahr einen Auftragseingang in H\u00f6he von 3.305,3 Mio. \u20ac und lag um 8,5% unter dem Wert des Vorjahres (2017: 3.614,3 Mio. \u20ac). Hier wirkte sich vor allem die verst\u00e4rkt sp\u00fcrbare allgemeine Konjunkturabk\u00fchlung auf zwei unserer Fokusm\u00e4rkte aus, die Automobilindustrie und die Elektronikindustrie. Die Auftragseing\u00e4nge wurden \u00fcberwiegend in Europa erzielt.<br \/>\nDie Umsatzerl\u00f6se des KUKA Konzerns erreichten im Jahr 2018 einen Wert von 3.242,1 Mio. \u20ac. Im Vergleich zum Vorjahr mit 3.479,1 Mio. \u20ac ging der Umsatz um 6,8% zur\u00fcck. Auch hier war ein R\u00fcckgang in unseren Fokusm\u00e4rkten zu sp\u00fcren. Mit der Automobilindustrie und der Elektronikindustrie erwirtschaftet KUKA mehr als die H\u00e4lfte des Umsatzes. Hinzu kam das verlangsamte Wachstum in China, einem unserer wichtigsten Absatzm\u00e4rkte.<br \/>\nDie Book-to-Bill Ratio, d. h. das Verh\u00e4ltnis von Auftragseing\u00e4ngen zu Umsatzerl\u00f6sen, lag auf Konzernebene im Gesch\u00e4ftsjahr 2018 mit 1,02 (2017: 1,04) \u00fcber 1 und signalisiert damit eine gute Auslastung.<br \/>\nDer Auftragsbestand des KUKA Konzerns erreichte zum Jahresende 2018 einen Wert in H\u00f6he von 2.055,7 Mio. \u20ac. Das ist ein leichter R\u00fcckgang um 4,7% gegen\u00fcber dem Vorjahreswert (2017: 2.157,9 Mio. \u20ac) und deutet auf eine gute Auslastung im Jahr 2019 hin.<\/p>\n<p>Der KUKA Konzern erwirtschaftete beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) vor Kaufpreisallokationen, vor Wachstumsinvestitionen und vor Reorganisationsaufwendungen einen Wert von 96,4 Mio. \u20ac (2017: 148,3 Mio. \u20ac). Dies entspricht einer EBIT-Marge von 3,0% (2017: 4,3%). Unter\u00a0 Ber\u00fccksichtigung aller Aufwendungen 2018 belief sich das Ergebnis vor Zinsen und Steuern im KUKA Konzern auf 34,3 Mio. \u20ac (2017: 102,7 Mio. \u20ac). Die EBIT-Marge lag entsprechend bei 1,1 % (2017: 3,0 %). Der R\u00fcckgang war zus\u00e4tzlich auf Projektverschlechterungen und Ma\u00dfnahmen zur Steigerung der Profitabilit\u00e4t zur\u00fcckzuf\u00fchren.<br \/>\nIm Gesch\u00e4ftsjahr 2018 lag der Free Cashflow im KUKA Konzern bei -213,7 Mio. \u20ac. Im Vergleich zum Vorjahr lag der Wert bei -135,7 Mio. \u20ac. Unter anderem die verst\u00e4rkte Investitionst\u00e4tigkeit in neue Produktionsgeb\u00e4ude, der Umbau einer Produktionsanlage aber auch der Anstieg des Trade Working Capitals wirkten sich auf den Free Cashflow aus.<br \/>\nIm Berichtsjahr besch\u00e4ftigte der KUKA Konzern 14.235 Mitarbeiter. Damit lag die Mitarbeiterzahl auf Vorjahresniveau (2017: 14.256).<\/p>\n<p><strong>Ma\u00dfnahmenpaket in der Umsetzung<\/strong><br \/>\nKUKA stellt sich auf die ver\u00e4nderten Rahmenbedingungen ein und setzt den bereits im Januar angesto\u00dfenen Ma\u00dfnahmenplan konsequent um. Dazu wurde ein Effizienzprogramm aufgesetzt mit dem Ziel 300 Mio. \u20ac bis 2021 einzusparen. F\u00fcr das Jahr 2019 wurde bereits ein hoher zweistelliger Millionenbetrag identifiziert.<br \/>\nMit den Einsparungen ist auch ein Stellenabbau am Hauptsitz in Augsburg vorgesehen, der aufgrund der aktuellen Situation nicht vermeidbar ist.<br \/>\nKUKA plant, in Augsburg im laufenden Jahr insgesamt 350 Vollzeitstellen zu streichen. Dabei konzentriert sich der Abbau vorwiegend auf sogenannte indirekte Bereiche und sollen nach M\u00f6glichkeit sozialvertr\u00e4glich erfolgen.<br \/>\n\u201eWir sind uns bewusst, dass dies kein einfacher Weg wird\u201c, so der Vorstandsvorsitzende Peter Mohnen. Deswegen treffen wir die Entscheidungen mit gro\u00dfer Sorgfalt und im Dialog mit den Arbeitnehmervertretern. Wir sind uns der Verantwortung bewusst und uns geht es um KUKAs Zukunft.\u201c<br \/>\nIn China konzentriert sich das Unternehmen auf den Aufbau der Joint Ventures und wird dort neue Produkte f\u00fcr den lokalen Markt entwickeln.<\/p>\n<p>Im Bereich Forschung und Entwicklung wurden eine klare Priorisierung und globale Fokussierung vorgenommen. Die Organisationstruktur wurde gesch\u00e4rft, um die globale Zusammenarbeit zu verbessern und um die Kunden noch st\u00e4rker in den Mittelpunkt zu stellen.<\/p>\n<p><strong>Guidance 2019<\/strong><br \/>\nUnter den gegenw\u00e4rtigen Konjunkturprognosen und Rahmenbedingungen sowie unter Abw\u00e4gung der aktuellen Risiko- und Chancenpotenziale rechnet KUKA im Gesch\u00e4ftsjahr 2019 mit einer leicht steigenden Nachfrage. Wachstum wird vor allem aus Asien und hier insbesondere aus China erwartet. Europa und Americas sollten sich leicht positiv entwickeln. Auf Branchenebene erwartet KUKA f\u00fcr die Absatzm\u00e4rkte der General Industry eine Steigerung gegen\u00fcber dem Vorjahr. In der Automobilindustrie sollte die Nachfrage stabil verlaufen. Unsicherheiten ergeben sich vor allem aufgrund der aktuellen politischen und weltwirtschaftlichen Entwicklung. Davon betroffen sind auch die weltweit gr\u00f6\u00dften Robotik-Absatzm\u00e4rkte wie die Automobilindustrie und Elektronikindustrie, deren Entwicklungen wir im Blick behalten.<\/p>\n<p>KUKA erwartet auf Basis der gegenw\u00e4rtigen Rahmenbedingungen und Wechselkurse im Gesamtjahr 2019 einen leicht steigenden Umsatz mit rund 3,3 Mrd. \u20ac.<br \/>\nUnter Voraussetzung der aktuellen konjunkturellen Rahmenbedingungen und der erwarteten Gesch\u00e4ftsentwicklung geht der KUKA Konzern davon aus, eine EBITMarge von rund 3,5 % vor finaler Evaluierung der laufenden Reorganisationsaufwendungen zu erreichen.<\/p>\n<p>Der vollst\u00e4ndige Gesch\u00e4ftsbericht 2018 ist im Internet abrufbar unter:<br \/>\nhttps:\/\/www.kuka.com\/de-de\/investor-relations\/berichte-und-pr\u00e4sentationen<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Gesch\u00e4ftsjahr 2018 stellte KUKA vor viele Herausforderungen. 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