{"id":12627,"date":"2019-04-08T08:48:04","date_gmt":"2019-04-08T06:48:04","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=12627"},"modified":"2019-04-05T15:50:50","modified_gmt":"2019-04-05T13:50:50","slug":"klebeverbindungen-unter-der-magnetischen-lupe-beruehrungslose-bestimmung-der-aushaertung-von-klebstoffen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=12627","title":{"rendered":"Klebeverbindungen unter der magnetischen Lupe"},"content":{"rendered":"<p><strong>Ber\u00fchrungslose Bestimmung der Aush\u00e4rtung von Klebstoffen<\/strong><\/p>\n<p>Das SKZ nutzt die unilaterale Kernspinresonanz (NMR) zur Ermittlung der Aush\u00e4rtung von Klebstoffen in Klebeverbindungen. Das Verfahren erlaubt eine nicht-invasive Pr\u00fcfung von geklebten Bauteilen in kurzer Zeit und eignet sich zur Online-Prozesskontrolle. Im neu gestarteten Forschungsvorhaben NMRBond wird in den n\u00e4chsten zwei Jahren intensiv an der zerst\u00f6rungsfreien Untersuchung zahlreicher unterschiedlicher Klebeverbindungen geforscht.<\/p>\n<p>Klebstoffe besitzen einen immer gr\u00f6\u00dferen Stellenwert bei industriellen Anwendungen. &#8220;Der stetig wachsende Bedarf an Leichtbau-L\u00f6sungen sowie die kontinuierliche Verbesserung der Klebstoffe dienen dabei als treibende Kraft. Die bisher verwendeten Methoden zur Pr\u00fcfung von Klebeverbindungen liefern zwar zuverl\u00e4ssige Ergebnisse, sind aber nur stichprobenartig und meistens zerst\u00f6rend&#8221;, erkl\u00e4rt SKZ Wissenschaftler Norbert Halmen.<\/p>\n<p>Eine M\u00f6glichkeit zur zerst\u00f6rungsfreien Untersuchung von Klebeverbindungen bieten NMR-Messsysteme mit einseitigem Probenzugang. Durch ihren besonderen Aufbau erm\u00f6glichen sie die Messungen der Aush\u00e4rtekinetik von Klebstoffen in Klebeverbindungen \u2013 durch das geklebte Bauteil hindurch und direkt im Prozess.<\/p>\n<p>Im Forschungsvorhaben NMRBond (Laufzeit vom 01.03.2019 bis 28.02.2021) des SKZ wird das Ziel verfolgt, die unilaterale NMR zur zerst\u00f6rungsfreien Pr\u00fcfung von Klebeverbindungen nutzbar zu machen. Es werden Klebeverbindungen mit klassischen 2K-Klebstoffen sowie feuchte- und UV-h\u00e4rtenden 1K-Klebstoffen betrachtet. Als Referenz dienen verschiedene in der Praxis g\u00e4ngige Messverfahren. Zus\u00e4tzlich werden die Einfl\u00fcsse unterschiedlicher Vorbehandlungsmethoden sowie der Klebstoff- und Magnettemperatur an sich auf die NMR-Messungen untersucht.<\/p>\n<p>Am Ende soll eine f\u00fcr Klebstoff-Anwender nutzbare Korrelation der NMR-Messungen mit relevanten Kenngr\u00f6\u00dfen, wie beispielsweise der Festigkeit, m\u00f6glich sein. Es soll dadurch eine zerst\u00f6rungsfreie Pr\u00fcfm\u00f6glichkeit aufgezeigt werden, die einen Klebstoff von der Entwicklung bis hin zur Anwendung begleiten kann. Interessierte Unternehmen k\u00f6nnen gerne Kontakt mit dem SKZ aufnehmen, um mehr \u00fcber das Vorhaben zu erfahren.<\/p>\n<p>Das Vorhaben 20564 N der Forschungsvereinigung F\u00f6rdergemeinschaft f\u00fcr das SKZ wird \u00fcber die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschung e.V. (AiF) im Rahmen des Programms zur F\u00f6rderung der industriellen Gemeinschaftsforschung und -entwicklung (IGF) vom Bundesministerium f\u00fcr Wirtschaft und Energie (BMWi) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags gef\u00f6rdert. Das SKZ bedankt sich f\u00fcr die finanzielle Unterst\u00fctzung.<\/p>\n<p>Das SKZ ist Mitglied der Zuse-Gemeinschaft. Diese ist ein Verbund unabh\u00e4ngiger, industrienaher Forschungseinrichtungen, die das Ziel verfolgen, die Leistungs- und Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Industrie, insbesondere des Mittelstandes, durch Innovation und Vernetzung zu verbessern.<\/p>\n<p>Quelle: SKZ<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das SKZ nutzt die unilaterale Kernspinresonanz (NMR) zur Ermittlung der Aush\u00e4rtung von Klebstoffen in Klebeverbindungen. 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