{"id":12670,"date":"2019-04-09T12:54:30","date_gmt":"2019-04-09T10:54:30","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=12670"},"modified":"2019-04-09T12:54:30","modified_gmt":"2019-04-09T10:54:30","slug":"fraunhofer-iosb-zeigt-neues-system-auf-der-control","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=12670","title":{"rendered":"Fraunhofer IOSB zeigt neues System auf der Control"},"content":{"rendered":"<p><strong>Intuitive Fehlerdokumentation mit AR-Unterst\u00fctzung<\/strong><\/p>\n<p><strong>Per Laserpointer Produktionsm\u00e4ngel direkt am Bauteil schnell und einfach annotieren: M\u00f6glich macht das QSelect, eine auf Augmented Reality (AR) basierende Entwicklung des Fraunhofer-Instituts f\u00fcr Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB. Die Karlsruher Forscher werden das System, das in unterschiedlichsten Bereichen vom Karosseriebau bis zur Platinenbest\u00fcckung einsetzbar ist, erstmals auf der Qualit\u00e4tssicherungsmesse Control vom 7. bis 10. Mai in Stuttgart pr\u00e4sentieren (Halle 8, Stand 8509-9). <\/strong><\/p>\n<p>In der industriellen Produktion werden erkannte Fehler bisher beispielsweise per Fettstift auf dem Bauteil selbst markiert \u2013 oder digital auf dem Bildschirm, anhand einer Bauteil-Zeichnung. \u00bbBeide Verfahren haben klare Nachteile\u00ab, sagt Michael Voit. Der promovierte Informatiker leitet die Forschungsgruppe Perceptual User Interfaces am Fraunhofer IOSB, die sich mit neuen Ans\u00e4tzen in der Mensch-Maschine-Interaktion besch\u00e4ftigt. \u00bbQSelect erm\u00f6glicht demgegen\u00fcber ein r\u00fcckstandsfreies und digitales, aber gleichzeitig schnelles und intuitives Arbeiten.\u00ab<\/p>\n<p><strong>Grafisches User-Interface direkt auf dem Bauteil<\/strong><br \/>\nBei QSelect zeigt der Kontrolleur einfach mit einem speziellen Laserpointer auf den entdeckten Fehler und dr\u00fcckt einen Knopf. Dann kann er \u00fcber ein ma\u00dfgeschneidertes Men\u00fc Art und Schweregrad des Fehlers ausw\u00e4hlen. Kameras, die an einer Tr\u00e4gerkonstruktion montiert sind und das Bauteil aus der Vogelperspektive im Blick haben, erfassen die exakte Position der Markierung im dreidimensionalen Raum.<\/p>\n<p>\u00bbDas grafische Men\u00fc, \u00fcber das die Metadaten eingegeben werden, projizieren wir \u00fcber einen normalen Beamer direkt auf das Bauteil\u00ab, erkl\u00e4rt Michael Voit. \u00bbWenn in Zukunft praxistaugliche Augmented-Reality-Brillen verf\u00fcgbar sein werden, k\u00f6nnen wir aber relativ leicht umr\u00fcsten und auf den Beamer verzichten.\u00ab<\/p>\n<p><strong>Weltneuheit auf der Control in Stuttgart zu sehen<\/strong><br \/>\nAuf der internationalen Fachmesse f\u00fcr Qualit\u00e4tssicherung Control pr\u00e4sentiert das Forscherteam nun erstmals einen funktionierenden Prototypen des innovativen Systems \u2013 mit dem Ziel, interessierte Industriepartner zu finden und mit diesen gemeinsam den Ansatz in spezifischen Anwendungssituationen konkret zu realisieren.<\/p>\n<p>\u00dcberblick \u00fcber die Pr\u00e4senz des Fraunhofer IOSB auf der Control: <a href=\"https:\/\/www.iosb.fraunhofer.de\/servlet\/is\/98904\">https:\/\/www.iosb.fraunhofer.de\/servlet\/is\/98904<\/a><\/p>\n<p>Die <strong>Fraunhofer-Gesellschaft<\/strong> ist die f\u00fchrende Organisation f\u00fcr angewandte Forschung in Europa. Unter ihrem Dach arbeiten 70 Institute und Forschungseinrichtungen an Standorten in ganz Deutschland. Eines davon ist das<strong> Fraunhofer-Institut f\u00fcr Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB<\/strong> mit insgesamt rund 500 Mitarbeitern in Karlsruhe, Ettlingen, Ilmenau, Lemgo, G\u00f6rlitz und Peking. Seine Forschungsschwerpunkte sind Industrie 4.0, Informationsmanagement sowie multisensorielle Systeme, die den Menschen bei der Wahrnehmung seiner Umwelt und der Interaktion unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Quelle: Fraunhofer IOSB<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Per Laserpointer Produktionsm\u00e4ngel direkt am Bauteil schnell und einfach annotieren: M\u00f6glich macht das QSelect, eine auf Augmented Reality&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":12671,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-12670","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12670","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=12670"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12670\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":12672,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12670\/revisions\/12672"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/12671"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=12670"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=12670"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=12670"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=12670"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}