{"id":12748,"date":"2019-04-11T09:20:25","date_gmt":"2019-04-11T07:20:25","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=12748"},"modified":"2019-04-10T15:22:00","modified_gmt":"2019-04-10T13:22:00","slug":"k-2019-recycling-ein-essenzieller-schritt-fuer-die-circular-economy","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=12748","title":{"rendered":"K 2019: Recycling &#8211; Ein essenzieller Schritt f\u00fcr die Circular Economy"},"content":{"rendered":"<p><strong><em>Kunststoffm\u00fcll bedeckt Str\u00e4nde und Fl\u00fcsse oder quillt aus dem aufgeplatzten Bauch eines toten Fisches \u2013 derartige Bilder gehen derzeit um die Welt. Folge ist: Selten war das Image der Kunststoffe so schlecht wie heute. Selten wurden Diskussionen rund um den Einsatz von Kunststoffen so emotional gef\u00fchrt. Fakt auf der anderen Seite ist aber, dass heute wohl bis auf wenige indigene St\u00e4mme keiner der 7,5 Milliarden Erden-Bewohner ohne Kunststoffe auskommt. Egal ob diese bewusst oder unbewusst genutzt werden. Denn l\u00e4ngst sind Kunststoffe nicht nur in offensichtlichen Anwendungen wie Spielzeug, Haushaltswaren oder Verpackungen im Einsatz. Auch im Transportwesen, in der Elektronikbranche und schlie\u00dflich in der Medizin sind Kunststoffe wichtige, ja fast essenzielle Probleml\u00f6ser. Was bedeutet die momentane Situation f\u00fcr die Kunststoffbranche, und welche M\u00f6glichkeiten bietet das Recycling schon heute?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Die Kunststoffindustrie verteidigt sich, muss zukunftsweisende Konzepte vorlegen, muss beweisen, dass sich Kunststoff und Umweltschutz vertragen. Die Themen Sammelkonzepte- und Sammelquoten, Verwertungsverfahren, Recycling und Circular Economy sind vordergr\u00fcndiger denn je. Nur logisch, dass Circular Economy zu den Leitthemen der diesj\u00e4hrigen Weltmesse K 2019 z\u00e4hlt. Den Messebesucher erwarten vielf\u00e4ltige L\u00f6sungsans\u00e4tze rund um die \u201egr\u00fcne\u201c Thematik, denn die Branche hat in den letzten Jahren viel auf den Weg gebracht, wie einige Beispiele belegen.<\/p>\n<p>Fast zum Trotz ihres schlechten Images steigt die Nachfrage nach Kunststoffen stetig. So meldet Plastics Europe in seinem Report \u201ePlastics \u2013 The Facts\u201c, dass die weltweite Kunststoffproduktion im Jahr 2017 bei 348 Millionen Tonnen und damit rund 4 Prozent h\u00f6her als 2016 lag. In Europa stieg die Produktionsmenge der 28 EU-L\u00e4nder plus Norwegen und Schweiz von 60 auf 64,4 Millionen Tonnen (plus 7 Prozent). Mit knapp einem F\u00fcnftel der weltweiten Produktionsleistung nimmt Europa damit Rang Zwei unter den Erzeugern ein, hinter China mit 29 Prozent und vor der NAFTA-Region mit 18 Prozent. Auch wenn aufgrund einer gewissen Konsolidierung die Zahl der Unternehmen in Europas Kunststoffbranche seit der letzten K auf etwa 60.000 leicht zur\u00fcckgegangen ist, so hat sich die Mitarbeiterzahl erh\u00f6ht: Im Jahr 2017 arbeiteten mehr als 1,5 Millionen Menschen in der Kunststoffbranche und erwirtschafteten einen stabilen Umsatz von rund 350 Milliarden EUR.<\/p>\n<p>Einsatz finden die produzierten Kunststoffe mit fast 40 Prozent am h\u00e4ufigsten in der Verpackungsbranche, wo sie den wichtigen Transportschutz und die Sicherung der Haltbarkeit \u00fcbernehmen und in dieser Funktion einen gro\u00dfen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Gerade in der Verpackungsbranche ist Kunststoff h\u00e4ufig das Material der Wahl, wenn es darum geht, Produkte und Leistungen ressourceneffizient bereit zu stellen. Vor allem in der Nutzungsphase sparen Kunststoffe die meisten Ressourcen ein. Dies wird h\u00e4ufig \u00fcbersehen, wenn in der Diskussion die Frage der Ressourcenschonung allein auf den Umgang mit den Abf\u00e4llen bezogen wird, so die Aussage der BKV GmbH aus Frankfurt.<\/p>\n<p>Dies gilt auch f\u00fcr die zweite wichtige Abnehmerbranche der Kunststoffe, das Baugewerbe. Sie verbraucht fast 20 Prozent aller Kunststoffe. Schlie\u00dflich verwendeten die Automobilisten rund 10 Prozent der produzierten Menge und erreichten damit die h\u00f6chsten Zuwachsraten im Vergleich von 2017 mit 2016. Gerade im Auto spielen die Kunststoffe ihre Vorteile aus, da sie besonders leicht sind und sich ideal an Aufgabenstellungen anpassen lassen. Sie sind ma\u00dfgeblich an der Reduktion des CO<sub>2<\/sub>-Footprints beteiligt.<\/p>\n<p><strong>Fokusthema Meeresverschmutzung<\/strong><\/p>\n<p>Aus den verschiedenen Abnehmerbranchen ergibt sich automatisch, dass die Einsatzzeiten der Kunststoffprodukte sehr unterschiedlich sind, was sich wiederum auf die Recyclingraten und \u2013m\u00f6glichkeiten auswirkt. Aber, wie Plastics Europe in seiner Studie konstatiert, wird es in Europa immer besser verstanden, dass Kunststoffe am Ende ihres Lebenswegs viel zu schade zum Wegwerfen sind. In den zehn Jahren zwischen 2006 und 2016 sei das Recycling von Kunststoffabf\u00e4llen um fast 80 Prozent gestiegen. Bei Kunststoffverpackungen rangiere das Recycling mit einem Anteil von 40,9 Prozent mittlerweile an erster Stelle, gefolgt von der energetischen Verwertung mit 38,8 Prozent.<\/p>\n<p>Neben dem aus der \u00f6ffentlichen Wahrnehmung von Kunststoffabf\u00e4llen resultierenden Handlungszwang haben diverse neue Gesetze zu h\u00f6heren Recyclingquoten beigetragen. So haben nach China weitere L\u00e4nder in S\u00fcdostasien, im Dezember 2018 auch Taiwan, Importrestriktionen auf Kunststoffabf\u00e4lle verh\u00e4ngt. Deponieverbote f\u00fcr Kunststoffabf\u00e4lle gelten bereits in zehn europ\u00e4ischen L\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Italien hat nach dem Plastikt\u00fctenverbot nun zum 1. Januar 2019 auch ein Verbot f\u00fcr Plastik-Wattest\u00e4bchen verh\u00e4ngt. Ein Gesetzesentwurf mit \u00e4hnlichen Regelungen f\u00fcr die gesamte EU soll 2021 in Kraft treten. Weitere Einweg-Kunststoffartikel wie Besteck, Teller, Trinkhalme, R\u00fchrst\u00e4bchen sowie Luftballonst\u00e4be stehen ebenfalls in der Kritik. Diese Artikel machen zusammen mit Fischfangger\u00e4ten 70 Prozent der 8 Millionen Tonnen Kunststoffteile aus, die jedes Jahr in den Ozeanen landen. Die EU-Kommission schl\u00e4gt vor, dass die Gegenst\u00e4nde k\u00fcnftig aus umweltfreundlicheren, leichter verg\u00e4nglichen Materialen hergestellt werden m\u00fcssen. Einweggetr\u00e4nkebecher aus Kunststoff sollen nur dann erlaubt sein, wenn Deckel und Verschl\u00fcsse an ihnen befestigt sind.<\/p>\n<p>Einer L\u00f6sung f\u00fcr das Recycling von Kunststoffbechern hat sich jetzt der einzige britische Hersteller von Automatenbechern, die RPC Tedeco-Gizeh, angenommen. Zusammen mit ihrem Schwesterunternehmen BPI Recycling bietet sie allen Betreibern von Getr\u00e4nkeautomaten einen Sammel- und Abholservice an und bereitet die eingesammelten Becher zu neuen Produkten auf. Als beispielhaftes Engagement ist das Projekt Stop (Stop Ocean Plastics) zu nennen, das Borealis und Systemiq gemeinsam mit der norwegischen Regierung, Nova Chemicals, Borouge und Veolia ins Leben gerufen haben und jetzt als neuen strategischen Partner den weltgr\u00f6\u00dften Lebensmittelkonzern Nestle gewinnen konnten. Gemeinsames Ziel ist es, einen wegweisenden Beitrag zur Vermeidung von Meeresm\u00fcll in S\u00fcdostasien zu schaffen. Nestle hat sich zudem die Selbstverpflichtung auferlegt, bis zum Jahr 2025 alle Verpackungen rezyklierbar oder wiederverwertbar auszuf\u00fchren.<\/p>\n<p><strong>Viele Recyclingkonzepte funktionieren bereits<\/strong><\/p>\n<p>PET-Flaschen sind ein ideales Beispiel f\u00fcr Verpackungsartikel, die sich rezyklieren lassen, meist Bottle-to-Bottle und nicht selten zu 100 Prozent. So verzeichnete Europa im Jahr 2017 eine Recyclingquote von insgesamt 58,2 Prozent bei PET-Flaschen. Allerdings gibt es l\u00e4nderweite Unterschiede: W\u00e4hrend Deutschland und Finnland R\u00fcckf\u00fchrquoten von bis zu 95 Prozent erreichen, schaffen L\u00e4nder am Mittelmeer teilweise nur 40 Prozent, meldet PETcore in einer Studie. Zum Jahresbeginn 2019 stellte der \u00f6sterreichische Mineralbrunnen V\u00f6slauer die Flaschen aller seiner W\u00e4sser auf 100-prozentige r-PET-Flaschen um, im April kamen auch die Flavour-Sorten dazu. Wie V\u00f6slauer selbst angibt, sei es sogar gelungen, den Materialverbrauch im Vergleich zu anderen Flaschen aus r-PET um rund ein Viertel zu reduzieren. Auch Coca-Cola ist seit Jahren sehr aktiv in seinen Bestrebungen nachhaltigere Flaschen-Varianten anzubieten. Jetzt unternimmt der Konzern weitere Schritte, um PET-Verpackungen chemisch zu rezyklieren und dann wieder f\u00fcr die Herstellung neuer Flaschen zu nutzen. Eine PET-Upcycling-Anlage entsteht derzeit gemeinsam mit dem niederl\u00e4ndischen Start-up Ioniqa Technologies in Eindhoven in den Niederlanden.<\/p>\n<p>Auch f\u00fcr Fensterprofile aus PVC gibt es schon lange gut funktionierende Sammel- und Verwertungskonzepte, die ihre Mengen von Jahr zu Jahr steigern k\u00f6nnen. Innerhalb der Rewindo-Initiative schaffte es der Zusammenschluss der f\u00fchrenden deutschen Kunststoffprofilhersteller im Jahr 2015 nach Aufbereitung \u00fcber 27.000 t Rezyklat aus Altfenstern, Rollladen und T\u00fcren erneut in den Produktionsprozess zu geben. Zusammen mit dem Kunststoffprofilverschnitt, der bei der passgenauen Fertigung neuer Kunststofffenster anf\u00e4llt, fanden so \u00fcber 100.000 t wiederaufbereitetes PVC den Weg zur\u00fcck in den Markt. Das spare Ressourcen, Energie und tr\u00e4gt zur CO<sub>2<\/sub>-Entlastung bei, so Rewindo.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich existieren viele weitere funktionierende Recyclingkreisl\u00e4ufe, wie beispielsweise der f\u00fcr Flaschenk\u00e4sten aus PE, die hier nicht alle genannt werden k\u00f6nnen. Allgemein l\u00e4sst sich jedoch festhalten: Je sortenreiner ein Kunststoff zur\u00fcckgewonnen werden kann, desto besser l\u00e4sst er sich aufbereiten. Echte Produktionsabf\u00e4lle gibt es heute fast nicht mehr. Entweder werden diese direkt in die laufende Produktion zur\u00fcckgef\u00fchrt oder an spezialisierte Aufbereiter weitergegeben. Einer von ihnen ist die Hoffmann + Voss GmbH aus Viersen\/Deutschland. Sie hat sich auf die Aufbereitung von technischen Kunststoffabf\u00e4llen spezialisiert und veredelt diese zu hochwertigen Recompounds, die in der Automobilbranche anstelle von Neuware Einsatz finden.<\/p>\n<p>Schwieriger ist die Aufbereitung immer dann, wenn es um vermischte Kunststoffabf\u00e4lle geht. Sogar hier gibt es bereits funktionierende Konzepte, wie die Hahn Kunststoffe GmbH in Hahn\/Deutschland beweist. Rund 50.000 Tonnen Abf\u00e4lle aus der Mischfraktion erhalten jedes Jahr ein neues Leben in Form von Gel\u00e4ndern, L\u00e4rmschutzw\u00e4nden, Pfosten, Poller, Blumenk\u00fcbeln, Abfallbeh\u00e4ltern oder Spielplatz- &amp; Stadtmobiliar.<\/p>\n<p>So gut und interessant die Verwertungskonzepte auch sind, es muss die Frage erlaubt sein, ob es wirklich sinnvoll ist, alle Kunststoffreste aufzubereiten oder ob diejenigen, die sich schwieriger zur\u00fcckgewinnen lassen, in der M\u00fcllverbrennungsanlage als Brennstoff anstelle von fossilen Ressourcen gute Dienste leisten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Rohstoffliches Recycling als Alternative<\/strong><\/p>\n<p>In der j\u00fcngsten Vergangenheit findet das Thema rohstoffliches Recycling und die sortenreine R\u00fcckgewinnung der Ausgangsmonomeren mehr Beachtung. Immer mehr Unternehmen, wie der oben erw\u00e4hnte Coca-Cola-Konzern, der auf das chemische Recycling von PET-Verpackungen setzt, starten Forschungs- und Entwicklungsprojekte. Auch der Chemiekonzern Sabic gab k\u00fcrzlich bekannt, dass er gemeinsam mit dem britischen Spezialisten Plastic Energy aus London in den Niederlanden eine Anlage errichten wird, die in kommerziellen Umfang gemischte Kunststoffabf\u00e4lle zu \u00d6l aufbereiten soll, das dann wiederum als Ausgangsmaterial f\u00fcr neue Kunststoffe genutzt werden kann. So gewonnenes Ausgangsmaterial schont die fossilen Ressourcen und ist ein gutes Beispiel f\u00fcr eine funktionierende Kreislaufwirtschaft. Allerdings stehen derartige Projekte noch am Anfang und m\u00fcssen sich etablieren.<\/p>\n<p>Bereits etabliert sind Kreislaufkonzepte, in welchen aus Kunststoffabf\u00e4llen neue gef\u00fcllte, gef\u00e4rbte oder gezielt additivierte Compounds entstehen, die die Kunststoffverarbeiter als Neuware-Substitut f\u00fcr viele Produkte verwenden k\u00f6nnen. Wie die Maschinenhersteller von Spritzgie\u00df- und Extrusionsanlagen immer wieder betonen, seien f\u00fcr die Verwendung sogenannter Re-Compounds maschinenseitig kleinste bis keine Anpassungen notwendig.<\/p>\n<p>Wie wichtig derartige Bestrebungen sind, beweisen j\u00fcngste Investitionen gro\u00dfer Rohstoffhersteller. So \u00fcbernahm 2016 Borealis die mtm plastics GmbH aus Niedergebra, die \u00fcber eine Anlagenkapazit\u00e4t von 30.000 jato verf\u00fcgt und aus vermischten Kunststoffabf\u00e4llen Re-Polyolefine herstellt. Gemeinsam mit dem Aufbereiter Suez \u00fcbernahm LyondellBasell im vergangenen Jahr den Aufbereiter QCP B.V. im niederl\u00e4ndischen Geleen, der in seiner modernen Aufbereitungsanlage mit einer derzeitigen Kapazit\u00e4t von 35.000 jato aus Post-Consumer-Verpackungen PE- und PP-Recompounds herstellt. Ebenfalls im Jahr 2018 kaufte Albis den auf Closed-Loop-Prozesse spezialisierten Aufbereiter Wipag GmbH aus Neuburg auf. Wipag ist seit Jahrzehnten auf die Automobilbranche spezialisiert und hat jetzt sogar ein Verfahren entwickelt, um den robusten Werkstoff CFK aufzubereiten und somit seine Wiederverwendung zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Recycling ist nicht nur ein ausgewiesener Angebotsbereich der K 2019, sondern wird ebenso wie das gesamte Themenfeld Circular Economy in den K Specials er\u00f6rtert und diskutiert. Die Sonderschau \u201ePlastics shape the Future\u201c m\u00f6chte dabei die Politik und gesellschaftlich relevante Gruppen einbinden, w\u00e4hrend der \u201eScience Campus\u201c der K 2019 f\u00fcr den Dialog zwischen Wissenschaft und Wirtschaft steht.<\/p>\n<p><strong>Informationen zur\u00a0 K 2019 unter:<\/strong><\/p>\n<div><a href=\"http:\/\/www.k-online.com\">www.k-online.com<\/a><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kunststoffm\u00fcll bedeckt Str\u00e4nde und Fl\u00fcsse oder quillt aus dem aufgeplatzten Bauch eines toten Fisches \u2013 derartige Bilder gehen derzeit um die Welt&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":9722,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-12748","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12748","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=12748"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12748\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":12749,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12748\/revisions\/12749"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/9722"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=12748"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=12748"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=12748"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=12748"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}