{"id":12801,"date":"2019-04-15T15:35:41","date_gmt":"2019-04-15T13:35:41","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=12801"},"modified":"2019-04-12T13:37:55","modified_gmt":"2019-04-12T11:37:55","slug":"fraunhofer-hat-bewertungstool-von-henkel-geprueft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=12801","title":{"rendered":"Fraunhofer hat Bewertungstool von Henkel gepr\u00fcft"},"content":{"rendered":"<div class=\"fhg-grid-item fhg-grid-3-2-1 fhg-content\">\n<p>Kunststoffe sind in der Verpackungsindustrie ein wichtiges Material f\u00fcr den Produktschutz. Das Material bietet viele Vorteile \u2013 steht aber auch in der Kritik. Denn es gibt die gro\u00dfe Herausforderung, f\u00fcr Kunststoffe eine geschlossene Kreislauff\u00fchrung im Sinne einer Circular Economy zu schaffen. Die Voraussetzung daf\u00fcr sind recyclingf\u00e4hige Verpackungen. Doch: Wie kann die Recyclingf\u00e4higkeit so einfach und zuverl\u00e4ssig wie m\u00f6glich ermittelt werden? Fraunhofer UMSICHT hat ein von Henkel entwickeltes Software-Tool getestet.<\/p>\n<\/div>\n<p>Das Unternehmen Henkel AG &amp; Co. KGaA engagiert sich schon lange f\u00fcr nachhaltige Verpackungen und eine Kreislaufwirtschaft f\u00fcr Kunststoffe \u2013 und hat sich konkrete Ziele gesetzt: Bis zum Jahr 2025 werden 100 Prozent der Verpackungen von Henkel recycelbar, wiederverwendbar oder kompostierbar sein. Im selben Zeitraum soll der Anteil von Rezyklat in den Kunststoffverpackungen f\u00fcr Henkel-Konsumentenprodukte in Europa auf 35 Prozent erh\u00f6ht werden.<\/p>\n<div class=\"fhg-content-article fhg-grid\">\n<article>\n<div class=\"row\">\n<div class=\"fhg-grid-item fhg-grid-3-2-1 fhg-inline-image\">\n<div class=\"fhg-content fhg-richtext\">\n<p>Um bereits w\u00e4hrend der Produktentwicklung eine schnelle und zuverl\u00e4ssige \u00dcberpr\u00fcfung der Recyclingf\u00e4higkeit von Verpackungen zu erm\u00f6glichen, hat Henkel ein einfach zu bedienendes Software-Tool auf Basis von \u00f6ffentlichen und anerkannten Kriterienkatalogen wie z. B. von Plastics Recyclers Europe entwickelt.<\/p>\n<h4 data-fontsize=\"18\" data-lineheight=\"22\">Handhabung des Tools<\/h4>\n<p>Die Software bewertet die Recyclingf\u00e4higkeit von Verpackungen anhand ihrer Zusammensetzung und der einzelnen Gewichtsanteile der jeweiligen Bestandteile: Grundmaterialien, Verschlusssysteme, Labels, Beschriftung, Farben etc. F\u00fcr alle in Frage kommenden Materialien ist die jeweilige Eignung f\u00fcr die Identifizierung bei der Sortierung sowie f\u00fcr die Aufbereitung zum Recycling (z. B. gute Trennbarkeit bei Schwimm-Sink-Trennung) hinterlegt. Auf dieser Basis werden nach einem strikten Ampelbewertungssystem klare Ergebnisse z. B. f\u00fcr den Verpackungsdesigner angezeigt. Die Ergebnisse des Tools machen klar, welches Design zu welchem Prozentsatz recyclingf\u00e4hig ist und welche Materialkombinationen ein Recycling verhindern.<\/p>\n<h4 data-fontsize=\"18\" data-lineheight=\"22\">Pr\u00fcfung durch Fraunhofer UMSICHT<\/h4>\n<p>Das Fraunhofer-Institut f\u00fcr Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT hat als das Tool unabh\u00e4ngig und kritisch auf Nutzbarkeit, Angemessenheit und Logik gepr\u00fcft. Die Wissenschaftler von Fraunhofer UMSICHT analysierten die Bewertungssoftware und deren Ergebnisse und verglichen sie mit nationalen sowie internationalen Standards \u2013 darunter auch die k\u00fcrzlich ver\u00f6ffentlichte Orientierungshilfe zur Bemessung der Recyclingf\u00e4higkeit der \u00bbZentralen Stelle Verpackungsregister\u00ab und die Definitionen der \u00bbNew Plastics Economy-Initiative\u00ab*. \u00bbWir haben uns in die finale Entwicklung eingebracht und k\u00f6nnen best\u00e4tigen, dass mit dem Tool die Recyclingf\u00e4higkeit von Produktverpackungen sehr gut bewertet werden kann. Wir freuen uns, dass Unternehmen wie Henkel damit ihre Verantwortung wahrnehmen und direkt in der Entwicklung auf recyclingf\u00e4hige Verpackungen hinarbeiten.\u00ab, sagt Dr.-Ing. Markus Hiebel, Abteilungsleiter f\u00fcr Nachhaltigkeits- und Ressourcenmanagement bei Fraunhofer UMSICHT.<\/p>\n<h4 data-fontsize=\"18\" data-lineheight=\"22\">Anwendung und Ausblick<\/h4>\n<p>Das Tool wird bei Henkel k\u00fcnftig weltweit eingesetzt werden und erm\u00f6glicht die schnelle und \u00fcbersichtliche Bewertung f\u00fcr die wichtigsten Kunststoff-Verpackungstypen. Dr. Thorsten Leopold, Leiter der Internationalen Verpackungsentwicklung Home Care: \u00bbWir freuen uns, dass unser Tool auch der kritischen Pr\u00fcfung der Wissenschaftler standgehalten hat. Es wird uns dabei unterst\u00fctzen, weitere Fortschritte bei der Recyclingf\u00e4higkeit unseres Verpackungsportfolios zu erzielen und somit unsere ambitionierten Ziele f\u00fcr 2025 zu erreichen.\u00ab Dass die Etablierung einer Kreislaufwirtschaft nur gelingen kann, wenn alle Beteiligten industrie\u00fcbergreifend zusammenarbeiten, ist Motivation f\u00fcr Henkel, dieses Tool auch anderen zur Verf\u00fcgung zu stellen. \u00bbAuf Anfrage werden wir die Anwendung gerne teilen, sodass sie breiter genutzt werden und einem erweiterten Kreis einen Mehrwert bieten kann\u00ab, sagt Dr. Thorsten Leopold.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>*<i>Die Strategie der New Plastics Economy \u2013 einer Initiative der Ellen MacArthur-Stiftung \u2013 zielt auf die Reduzierung von Verpackungen und die Sicherstellung der Wiederverwendung, Recyclingf\u00e4higkeit oder Kompostierbarkeit von Verpackungen. Henkel unterst\u00fctzt diese Vision und hat im Oktober 2018 das Global Commitment der New Plastics Economy unterzeichnet.<\/i><\/p>\n<p><em>Teile des Texts entstammen der Pressemeldung des <a href=\"https:\/\/www.umsicht.fraunhofer.de\/\">Fraunhofer-Institut f\u00fcr Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT<\/a><\/em><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/article>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kunststoffe sind in der Verpackungsindustrie ein wichtiges Material f\u00fcr den Produktschutz. Das Material bietet viele Vorteile \u2013 steht aber auch in der Kritik&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":12802,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-12801","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12801","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=12801"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12801\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":12803,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12801\/revisions\/12803"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/12802"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=12801"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=12801"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=12801"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=12801"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}