{"id":13247,"date":"2019-05-08T09:46:00","date_gmt":"2019-05-08T07:46:00","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=13247"},"modified":"2019-05-07T09:54:53","modified_gmt":"2019-05-07T07:54:53","slug":"sgl-carbon-startet-gut-in-das-geschaeftsjahr-2019","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=13247","title":{"rendered":"SGL Carbon startet gut in das Gesch\u00e4ftsjahr 2019"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li><strong>Konzern-Umsatzanstieg von nahezu 10 Prozent getrieben durch organisches Wachstum in den Marktsegmenten Digitalisierung, Energie, Chemie und Industrielle Anwendungen<\/strong><\/li>\n<li><strong>Konzern-EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen bei rund 19 Millionen Euro; bereinigt um positiven Einmaleffekt aus einem Grundst\u00fccksverkauf in 2018 rund 2 Millionen Euro verbessert<\/strong><\/li>\n<li><strong>In Summe lag das Konzern-EBIT im ersten Quartal 2019 etwas h\u00f6her als prognostiziert. Wie im M\u00e4rz 2019 angek\u00fcndigt, setzte sich im Gesch\u00e4ftsbereich Composites \u2013 Fibers &amp; Materials (CFM) mit ausgeglichenem EBIT die schwache Entwicklung aus dem vierten Quartal 2018 fort, w\u00e4hrend der Gesch\u00e4ftsbereich Graphite Materials &amp; Systems (GMS) ein Rekordergebnis verzeichnete<\/strong><\/li>\n<li><strong>Dr. J\u00fcrgen K\u00f6hler, Vorstandsvorsitzender der SGL Carbon: \u201eWir sind \u00fcberzeugt, dass wir uns trotz weltweit abschw\u00e4chender Konjunktur auch in diesem Jahr gut behaupten werden\u201c<\/strong><\/li>\n<li><strong>SGL Carbon best\u00e4tigt Ausblick f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr 2019<\/strong><\/li>\n<li><strong>Erfolgreiche Platzierung einer Unternehmensanleihe \u00fcber 250 Millionen Euro im April sowie Abschluss des syndizierten Kredits \u00fcber 175 Millionen Euro im Januar schlie\u00dfen Refinanzierungsma\u00dfnahmen ab<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Die SGL Carbon ist mit einem guten ersten Quartal in das Gesch\u00e4ftsjahr 2019 gestartet. Der Umsatz stieg deutlich um rund 10 Prozent auf 289 Millionen Euro. Bereinigt um einen positiven Einmaleffekt in H\u00f6he von rund 4 Millionen Euro im Vorjahr, lag das Konzern-EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen mit knapp 19 Millionen Euro rund 2 Millionen Euro \u00fcber dem Vorjahresquartal. Das Unternehmen best\u00e4tigt seine Prognose f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr 2019 und erwartet weiterhin einen mittleren einstelligen prozentualen Umsatzanstieg sowie ein etwa gleichbleibendes EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen. Das Konzernergebnis sollte wie angek\u00fcndigt ausgeglichen ausfallen. Dabei ist zu ber\u00fccksichtigen, dass das Vorjahr durch einen nicht zahlungswirksamen positiven Sondereffekt in H\u00f6he von rund 28 Millionen Euro aus der Erstkonsolidierung von SGL ACF beg\u00fcnstigt wurde. Dar\u00fcber hinaus plant die SGL Carbon f\u00fcr das Jahr 2019 eine Mehrbelastung im Finanzergebnis, die im Wesentlichen aus der Begebung einer Unternehmensanleihe in H\u00f6he von 250 Millionen Euro im April resultiert. Mit dieser Anleihe sowie dem im Januar 2019 abgeschlossenen syndizierten Kredit \u00fcber 175 Millionen Euro sind die Refinanzierungsma\u00dfnahmen abgeschlossen. Im Hinblick auf bestehende Finanzverbindlichkeiten ist das Unternehmen damit bis 2023 durchfinanziert.<\/p>\n<p><strong>\u201eIn Summe sind wir mit dem Start in das Jahr 2019 zufrieden\u201c, sagt Dr. J\u00fcrgen K\u00f6hler, Vorstandsvorsitzender der SGL Carbon. \u201eWir sind \u00fcberzeugt, dass wir uns trotz weltweit abschw\u00e4chender Konjunktur auch in diesem Jahr gut behaupten werden. Denn als neue SGL Carbon mit dem Fokus auf Elektromobilit\u00e4t, Energieversorgung und Digitalisierung sind wir diversifizierter und kundenorientierter aufgestellt als je zuvor.\u201c\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Im ersten Quartal 2019 hat die SGL Carbon ihren Umsatz deutlich um nahezu 10 Prozent auf 288,8 (Vorjahr: 263,4) Millionen Euro erh\u00f6ht. Der Anstieg ging vor allem auf h\u00f6here Auslieferungen des Gesch\u00e4ftsbereichs Graphite Materials &amp; Systems (GMS) zur\u00fcck. Das EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen sank zwar um 9 Prozent auf 18,7 (Vorjahr: 20,5) Millionen Euro. Bereinigt um einen Ertrag in H\u00f6he von 3,9 Millionen Euro aus einem Grundst\u00fccksverkauf im Vorjahr verbesserte sich das EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen der SGL Carbon aber um 2,1 Millionen Euro. Dies ist darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren, dass der Ergebnisr\u00fcckgang des Bereichs Composites \u2013 Fibers &amp; Materials (CFM) durch die deutliche operative Verbesserung des Gesch\u00e4ftsbereichs GMS sowie des Bereichs Corporate mehr als kompensiert wurde. Die Kapitalrendite (ROCE) auf Basis des EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen lag im ersten Quartal bei 5,0 Prozent (Vorjahr: 5,2 Prozent). Im ersten Quartal des Vorjahres hatte der \u00dcbergang auf die Vollkonsolidierung des ehemaligen Joint Ventures mit der BMW Group (SGL ACF) eine Anpassung an den Fair Value der anteilig konsolidierten Beteiligung zum Akquisitionszeitpunkt erfordert, der zu einem positiven Ergebnisbeitrag von 28,4 Millionen Euro gef\u00fchrt hatte. Nach Sondereinfl\u00fcssen sank daher das Ergebnis aus Betriebst\u00e4tigkeit (EBIT) im ersten Quartal 2019 auf 16,3 (Vorjahr: 47,2) Millionen Euro. Aufgrund eines positiven Fremdw\u00e4hrungseffekts verbesserte sich das Finanzergebnis von minus 7,0 auf minus 6,2 Millionen Euro. Wegen des Wegfalls der positiven Sondereinfl\u00fcsse aus dem Vorjahr ging das Ergebnis aus fortgef\u00fchrten Aktivit\u00e4ten vor Steuern deutlich von 40,2 Millionen Euro auf 10,1 Millionen Euro zur\u00fcck. Nach Steuern lag das Konzernergebnis bei 8,9 (Vorjahr: 32,2) Millionen Euro.<\/p>\n<p><strong>Composites \u2013 Fibers &amp; Materials (CFM): Stabile Ums\u00e4tze; Ergebnis vom Margenr\u00fcckgang im Bereich Textile Fasern gekennzeichnet<\/strong><\/p>\n<p>Die Ums\u00e4tze des Gesch\u00e4ftsbereichs CFM verblieben mit 115,0 Millionen Euro wie erwartet unver\u00e4ndert auf dem Vorjahresniveau (w\u00e4hrungsbereinigt: minus 2 Prozent). W\u00e4hrend das Marktsegment Windenergie ein starkes Wachstum gegen\u00fcber dem sehr schwachen Vorjahr verzeichnete, gingen die Ums\u00e4tze im Segment Industrielle Anwendungen zur\u00fcck. In den Bereichen Automobil, Luftfahrt und Textile Fasern verblieben die Ums\u00e4tze in etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Das EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen kn\u00fcpfte wie avisiert an die Entwicklung des vierten Quartals 2018 an und erreichte mit 0,4 (Vorjahr: 9,3) Millionen Euro ein ausgeglichenes Ergebnis. In der Folge lag die EBIT-Marge bei 0,3 Prozent nach 8,1 Prozent im Vorjahr. Ma\u00dfgeblichen Einfluss hatte der signifikante Preisverfall von Acrylnitril, dem Rohstoff f\u00fcr das Gesch\u00e4ft im Marktsegment Textile Fasern. Er f\u00fchrte zu deutlich geringeren Verkaufspreisen, w\u00e4hrend der Rohstoffbestand noch zu h\u00f6heren Preisen bewertet war. Dieser Margenr\u00fcckgang entspannte sich etwas im M\u00e4rz. Das Segment Windenergie verzeichnete aufgrund des vor\u00fcbergehend ung\u00fcnstigeren Produktmixes ebenfalls einen Ergebnisr\u00fcckgang. Dagegen verblieben die Ergebnisse in den Segmenten Automobil, Luftfahrt und Industrielle Anwendungen in etwa auf Vorjahresniveau. Die Kapitalrendite (ROCE) des Gesch\u00e4ftsbereichs CFM auf Basis des EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen lag bei 1,8 (Vorjahr: 5,0) Prozent.<\/p>\n<p><strong>Graphite Materials &amp; Systems (GMS): Sehr starker Umsatzanstieg vor allem im Halbleiter-, LED- sowie im Automobilgesch\u00e4ft; Ergebnis deutlich erh\u00f6ht<\/strong><\/p>\n<p>Der Umsatz von GMS stieg im ersten Quartal 2019 um 17,2 Prozent auf 164,2 (Vorjahr: 140,1) Millionen Euro (w\u00e4hrungsbereinigt: plus 14 Prozent). Haupttreiber waren die Segmente Halbleiter und LED, die ihre Ums\u00e4tze um deutlich mehr als 50 Prozent steigerten. Auch das Segment Automobil &amp; Transport wuchs um mehr als 40 Prozent und damit \u00fcberdurchschnittlich. Der Umsatz im Segment Industrielle Anwendungen legte ebenfalls deutlich zu, w\u00e4hrend er im Segment Chemie leicht anstieg. Im Segment Batterie &amp; sonstige Energie verblieb er wie erwartet auf Vorjahresniveau, w\u00e4hrend der Umsatz im Solarbereich erneut unter das Vorjahresniveau begrenzt wurde, um Halbeiter- und LED-Kunden bevorzugt zu bedienen. Insgesamt stieg das EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen erneut deutlich \u00fcberproportional um 54 Prozent auf einen Rekordwert von 25,9 (Vorjahr: 16,8) Millionen Euro. Entsprechend stieg die EBIT-Marge signifikant von 12,0 Prozent auf 15,8 Prozent durch verbesserte Ergebnisse in den meisten Marktsegmenten. Lediglich in den Marktsegmenten Solar und Chemie verblieb das Ergebnis auf Vorjahresniveau. Trotz gestiegener Ums\u00e4tze sank das Ergebnis im Marktsegment Automobil &amp; Transport aufgrund der bei neuen Projekten \u00fcblichen Anlaufkosten, die sich im Jahresverlauf verringern sollten. Die Kapitalrendite (ROCE) des Gesch\u00e4ftsbereichs GMS auf Basis des EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen lag bei 17,4 (Vorjahr: 13,4) Prozent.<\/p>\n<p><strong>Corporate: Umsatz gestiegen; Ergebnis bereinigt um positiven Effekt aus Grundst\u00fccksverkauf \u00fcber Vorjahr<\/strong><\/p>\n<p>Der Umsatz im Berichtssegment Corporate ist im ersten Quartal um 16 Prozent (kein W\u00e4hrungseffekt) auf 9,6 (Vorjahr: 8,3) Millionen Euro gestiegen. Hauptgrund waren h\u00f6here Ums\u00e4tze im Marktsegment Energie. Hierbei handelt es sich um Ums\u00e4tze der zentralen Entwicklungsabteilung (Central Innovation) f\u00fcr Brennstoffzellenkomponenten. Mit minus 7,6 Millionen Euro lag das EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen des Segments Corporate unter dem Vorjahresergebnis von minus 5,6 Millionen Euro. Der Vorjahreswert beinhaltete allerdings einen positiven Effekt in H\u00f6he von 3,9 Millionen Euro aus einem Grundst\u00fccksverkauf in Kanada. Um diesen Effekt bereinigt verbesserte sich das Ergebnis wegen geringerer Kosten im Zusammenhang mit dem im Vorjahr eingef\u00fchrten Operations Management System (OMS) und geringerer Aufwendungen der zentralen Forschungsaktivit\u00e4ten aufgrund h\u00f6herer Ergebnisbeitr\u00e4ge aus dem Gesch\u00e4ft mit Brennstoffzellenkomponenten.<\/p>\n<p><strong>Free Cashflow aus fortgef\u00fchrten Aktivit\u00e4ten deutlich verbessert<\/strong><\/p>\n<p>Der Cashflow aus betrieblicher T\u00e4tigkeit der fortgef\u00fchrten Aktivit\u00e4ten verbesserte sich im ersten Quartal 2019 deutlich um 19,4 Millionen Euro auf 4,1 (Vorjahr: minus 15,3) Millionen Euro. Dies ging im Wesentlichen auf einen reduzierten Aufbau des Nettoumlaufverm\u00f6gens zur\u00fcck. Der Cashflow aus Investitionst\u00e4tigkeit verringerte sich von minus 25,0 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf minus 7,8 Millionen Euro, wobei der Vorjahreswert unter anderem einen Mittelabfluss von 23,1 Millionen Euro aus dem Erwerb der SGL Composites-Gesellschaft in Wackersdorf enthielt. Die Investitionen in immaterielle Verm\u00f6genswerte und Sachanlagen erh\u00f6hten sich in der Berichtsperiode deutlich um 88 Prozent auf 15,4 (Vorjahr: 8,2) Millionen Euro. Der Free Cashflow aus fortgef\u00fchrten Aktivit\u00e4ten verbesserte sich deutlich auf minus 3,7 (Vorjahr: minus 40,3) Millionen Euro.<\/p>\n<p>Per 31. M\u00e4rz 2019 lag die Bilanzsumme der SGL Carbon bei 1.621,7 Millionen Euro und damit leicht \u00fcber dem Wert zum Jahresende (31. Dezember 2018: 1.585,1 Millionen Euro). Das Eigenkapital blieb mit 534,4 Millionen Euro faktisch auf gleichem Niveau, wobei die Eigenkapitalquote per Ende M\u00e4rz aufgrund der durch die erstmalige Anwendung von IFRS 16 gestiegene Bilanzsumme leicht auf 33,0 Prozent sank (31. Dezember 2018: 33,5\u00a0Prozent).<\/p>\n<p><strong>SGL Carbon best\u00e4tigt Prognose f\u00fcr 2019<\/strong><\/p>\n<p>Das Gesch\u00e4ftsjahr 2018 war gepr\u00e4gt von positiven Effekten aus der erstmaligen Anwendung von IFRS 15 sowie von positiven Sondereinfl\u00fcssen aus der Vollkonsolidierung der ehemaligen SGL ACF. Diese beeinflussen aufgrund der hohen Ausgangsbasis die Prognose f\u00fcr das laufende Gesch\u00e4ftsjahr. Dar\u00fcber hinaus nimmt die SGL Carbon die Berichte \u00fcber eine sich weltweit abk\u00fchlende gesamtwirtschaftliche Entwicklung zur Kenntnis. Dennoch geht das Unternehmen unver\u00e4ndert von einem mittleren einstelligen prozentualen Anstieg im Konzernumsatz 2019 aus, der vor allem mengengetrieben ist. Das Konzern-EBIT (vor Sondereinfl\u00fcssen und Kaufpreisallokation) sollte sich nach dem sehr deutlichen Zuwachs im Vorjahr auf diesem Niveau stabilisieren.<\/p>\n<p>Nach einem Konzern-Jahres\u00fcberschuss von rund 41 Millionen Euro im Gesch\u00e4ftsjahr 2018 d\u00fcrfte das Konzernergebnis im Jahr 2019 ausgeglichen sein. Hierbei ist zu ber\u00fccksichtigen, dass das Vorjahr durch einen nicht zahlungswirksamen positiven Sondereffekt in H\u00f6he von rund 28 Millionen Euro aus der Vollkonsolidierung von SGL ACF beg\u00fcnstigt wurde. Dar\u00fcber hinaus plant die SGL Carbon f\u00fcr das Jahr 2019 eine Mehrbelastung im Finanzergebnis im Wesentlichen aus der erfolgreichen Begebung der Unternehmensanleihe im April 2019 zur Refinanzierung der Ende 2020 anfallenden F\u00e4lligkeiten.<\/p>\n<p>F\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr 2019 erwartet die SGL Carbon unver\u00e4ndert ein Investitionsbudget von rund 100 Millionen Euro nach 78 Millionen Euro im abgelaufenen Jahr. Die Nettofinanzschulden zum Jahresende 2019 sollten vor allem aufgrund h\u00f6herer Investitionen sowie steigender Zinsaufwendungen um einen mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Betrag h\u00f6her liegen als zum Jahresende 2018. Die SGL Carbon bleibt aber dennoch innerhalb ihrer Zielsetzung f\u00fcr eine Verschuldungsquote von unter 2,5. Das Ziel f\u00fcr einen Verschuldungsgrad von etwa 0,5 k\u00f6nnte \u2013 wie bereits angek\u00fcndigt \u2013 aufgrund der zus\u00e4tzlichen Investitionen in den Jahren 2019 bis 2021 tempor\u00e4r \u00fcberschritten werden.<\/p>\n<p><strong>Prognose CFM unver\u00e4ndert: Prozentual mittleres einstelliges Umsatzwachstum bei etwa gleichbleibendem EBIT avisiert<\/strong><\/p>\n<p>Im Berichtssegment CFM erwartet die SGL Carbon nach wie vor eine Umsatzsteigerung im mittleren einstelligen prozentualen Bereich, getrieben vor allem durch h\u00f6heres Mengenwachstum. Das EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen sollte sich trotz des schwachen Auftaktquartals in etwa auf dem Niveau des Vorjahres bewegen, da die hochpreisigen Rohstoffbest\u00e4nde im Marktsegment Textile Fasern im ersten Quartal aufgebraucht wurden und die niedrigeren Rohstoffpreise sich im weiteren Jahresverlauf positiv auf das Gesch\u00e4ft auswirken d\u00fcrften. Dar\u00fcber hinaus erwartet die SGL Carbon in den Folgequartalen h\u00f6here Projektabrechnungen sowie einen verbesserten Produktmix.<\/p>\n<p><strong>Prognose GMS unver\u00e4ndert: Umsatz und Ergebnis etwa auf hohem Vorjahresniveau\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Der Umsatz im Berichtssegment GMS war im Vorjahr stark positiv beeinflusst von der erstmaligen Anwendung von IFRS 15. Vor diesem Hintergrund erwartet die SGL Carbon f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr 2019 weiterhin einen Umsatz in etwa auf dem hohen Niveau des Vorjahres. Das gleiche gilt f\u00fcr das EBIT im Gesch\u00e4ftsbereich GMS, das auch durch positive IFRS 15-Effekte beg\u00fcnstigt wurde. Trotz des starken ersten Quartals erwartet die SGL Carbon im Gesch\u00e4ftsjahr 2019 ein \u00e4hnliches Niveau wie im Vorjahr, da das Unternehmen in den Folgequartalen etwas weniger Mengen und h\u00f6here Kosten plant. Der Gesch\u00e4ftsbereich GMS sollte daher die Ziel-EBIT-Marge (vor Sondereinfl\u00fcssen) von 12 Prozent erneut \u00fcbertreffen und damit untermauern, dass dieses Gesch\u00e4ftsmodell auch in einem sich abschw\u00e4chenden weltwirtschaftlichen Umfeld robust ist.<\/p>\n<p>Quelle: SGL Carbon<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die SGL Carbon ist mit einem guten ersten Quartal in das Gesch\u00e4ftsjahr 2019 gestartet. 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