{"id":13345,"date":"2019-05-10T09:02:03","date_gmt":"2019-05-10T07:02:03","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=13345"},"modified":"2019-05-10T11:54:05","modified_gmt":"2019-05-10T09:54:05","slug":"13345","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=13345","title":{"rendered":"Solider Start in das Gesch\u00e4ftsjahr"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li><strong>\u00a0<\/strong><strong>Marktentwicklung in den ersten drei Monaten wie erwartet weiterhin deutlich r\u00fcckl\u00e4ufig<\/strong><\/li>\n<li><strong>Dank starker Marktposition: Umsatz im ersten Quartal mit 11,0 Milliarden Euro auf Vorjahresniveau<\/strong><\/li>\n<li><strong>Bereinigtes operatives Ergebnis liegt bei 884 Millionen Euro (Marge: 8,1 Prozent) <\/strong><\/li>\n<li><strong>Technologieunternehmen rechnet weiter mit Belebung des Markts im zweiten Halbjahr und h\u00e4lt daher an Jahresprognose fest<\/strong><\/li>\n<li><strong>Free Cashflow, bereinigt um Akquisitionen und Effekte aus der Verselbstst\u00e4ndigung des Antriebsgesch\u00e4fts, im ersten Quartal bei minus 579 Millionen Euro<\/strong><\/li>\n<li><strong>Verschuldungsgrad steigt infolge neuer, verpflichtender Bilanzierungsregeln<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Continental ist ein solider Start in das Gesch\u00e4ftsjahr gelungen. Dank seines Technologieportfolios konnte sich das Unternehmen von der deutlich r\u00fcckl\u00e4ufigen Marktdynamik absetzen. Der Umsatz liegt mit 11,0 Milliarden Euro auf Vorjahresniveau. Die bereinigte EBIT-Marge betr\u00e4gt 8,1 Prozent (EBIT bereinigt: 884 Millionen Euro). \u201eDank unserer starken Marktposition haben wir den Umsatz stabil gehalten, in einem deutlich r\u00fcckl\u00e4ufigen Marktumfeld. Unsere erh\u00f6hte Kostendisziplin hat zu unserem soliden Ergebnis beigetragen\u201c, sagte der Continental-Vorstandsvorsitzende, Dr. Elmar Degenhart, anl\u00e4sslich der Bekanntgabe der Quartalszahlen am Donnerstag in Hannover.<\/p>\n<p>Die internationale Automobilproduktion verringerte sich nach vorl\u00e4ufigen Daten in den ersten drei Monaten 2019 um \u00fcber 6 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahr. Das organische Wachstum (bereinigt um Konsolidierungskreis- und Wechselkursver\u00e4nderungen) des Technologieunternehmens liegt dagegen lediglich bei minus 2 Prozent. Grund sind neben der starken Marktposition Effekte aus Entwicklungen der Wechselkurse, die sich im ersten Quartal auf insgesamt 186 Millionen Euro belaufen. Diese ergeben sich insbesondere aus der Verteuerung des amerikanischen Dollars gegen\u00fcber dem Euro.<\/p>\n<p>Wie bereits zur Hauptversammlung am 26. April bekannt gegeben, rechnet Continental weiter mit einer Belebung des wirtschaftlichen Umfelds in der zweiten Jahresh\u00e4lfte und h\u00e4lt daher an ihrer Jahresprognose von Anfang Januar fest.<\/p>\n<p>Das<strong> Konzernergebnis<\/strong>, das den Anteilseignern zugerechnet wird, befindet sich mit 575 Millionen Euro unter dem Niveau des Vorjahrs (738 Millionen Euro). Das Ergebnis pro Aktie liegt bei 2,88 Euro (Vj.: 3,69 Euro).<\/p>\n<p>Das <strong>bereinigte operative Ergebnis<\/strong> (EBIT bereinigt) verringerte sich im Vergleich zum Stichtag des Vorjahres um 17,1 Prozent auf 884 Millionen Euro. Das entspricht einer bereinigten EBIT-Marge von 8,1 Prozent nach 9,7 Prozent im ersten Quartal des Vorjahrs. \u201eDer Start in das neue Gesch\u00e4ftsjahr war wie erwartet herausfordernd\u201c, sagte Continental-Finanzvorstand Wolfgang Sch\u00e4fer. Er f\u00fcgte hinzu: \u201eAllerdings haben wir bereits im vergangenen Jahr begonnen, unsere Kostendisziplin zu verst\u00e4rken. Das kommt uns nun zugute.\u201c<\/p>\n<p>Im ersten Quartal lagen die Ausgaben f\u00fcr <strong>Forschung und Entwicklung<\/strong> sowie in Sachanlagen und Software bei mehr als 1,5 Milliarden Euro. \u201eContinental investiert weiterhin auf hohem Niveau in die Mobilit\u00e4t der Zukunft und damit in den Gesch\u00e4ftserfolg von morgen\u201c, erl\u00e4uterte Sch\u00e4fer.<\/p>\n<p>Zum 31. M\u00e4rz 2019 verf\u00fcgt Continental \u00fcber ein <strong>Liquidit\u00e4tspolster <\/strong>in H\u00f6he von insgesamt 5,7 Milliarden Euro, davon 1,8 Milliarden Euro fl\u00fcssige Mittel sowie zugesagte, ungenutzte Kreditlinien im Volumen von 3,9 Milliarden Euro.<\/p>\n<p><strong>Kennzahlen Continental-Konzern 1. Quartal 2019<\/strong><\/p>\n<p>Die <strong>Nettofinanzschulden <\/strong>lagen zum Ende des ersten Quartals 2019 bei 4,3 Milliarden Euro. Zum Jahreswechsel hatten sie noch bei rund 1,7 Milliarden Euro gelegen. Die sogenannte Gearing Ratio, die den Verschuldungsgrad anzeigt, stieg von 9,1 Prozent auf 22,6 Prozent. Hintergrund ist der ab dem Gesch\u00e4ftsjahr 2019 verpflichtend anzuwendende Standard IFRS 16, der zu einer grunds\u00e4tzlichen Abbildung aller Leasingverh\u00e4ltnisse in der Bilanz und damit zu einem starken Anstieg der Leasingverbindlichkeiten f\u00fchrte. Die Kennziffer Investitionen in Sachanlagen und Software stieg infolge dieser neuen Vorschrift ebenfalls an.<\/p>\n<p>Der <strong>Free Cashflow<\/strong>, bereinigt um Akquisitionen und Effekte aus der Verselbstst\u00e4ndigung des Antriebsgesch\u00e4fts, bel\u00e4uft sich nach drei Monaten 2019 auf minus 579 Millionen Euro. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum lag er bei 186 Millionen Euro. Grund f\u00fcr den R\u00fcckgang sind neben geringerem Umsatz und Ergebnis des ersten Quartals die erforderlichen Investitionen in Kapazit\u00e4ten sowie Technologieentwicklung. F\u00fcr das Gesamtjahr bekr\u00e4ftigt das DAX-Unternehmen die Erwartung, einen Mittelzufluss vor Akquisitionen und Effekten aus der Verselbstst\u00e4ndigung seines Antriebsgesch\u00e4fts in H\u00f6he von rund 1,4 Milliarden Euro bis 1,6 Milliarden Euro zu erwirtschaften. Dieser Annahme liegt die gewohnte Saisonalit\u00e4t des Free Cashflows zugrunde. So liegt der Mittelzufluss zum Jahresende \u00fcblicherweise auf dem h\u00f6chsten Niveau. Grund hierf\u00fcr sind vor allem die Zahlungseing\u00e4nge des Winterreifengesch\u00e4fts sowie Erstattungen f\u00fcr Entwicklungsleistungen von Automobilherstellern.<\/p>\n<p>Der Umsatz der <strong>Automotive Group<\/strong> bel\u00e4uft sich im abgelaufenen Quartal auf 6,7 Milliarden Euro. Er sinkt damit um 1,8 Prozent. Organisch, also bereinigt um Konsolidierungskreis- und Wechselkursver\u00e4nderungen, ergibt sich ein Minus von 4 Prozent. Dem entgegen steht ein R\u00fcckgang der internationalen Automobilproduktion nach vorl\u00e4ufigen Daten in den ersten drei Monaten 2019 um \u00fcber 6 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahr. Das bereinigte operative Ergebnis liegt bei 357 Millionen Euro und damit deutlich unter dem Vorjahr. Im Verh\u00e4ltnis zum Umsatz ergibt sich eine Marge von 5,4 Prozent (Vj.: 8,2 Prozent). \u201eIm ersten Quartal wurden in allen gro\u00dfen Absatzm\u00e4rkten weltweit weniger Fahrzeuge produziert, in Summe \u00fcber 1,5 Millionen Pkw und leichte Nutzfahrzeuge weniger als vor einem Jahr. Einem derart r\u00fcckl\u00e4ufigen Marktumfeld k\u00f6nnen wir uns nicht entziehen\u201c, erl\u00e4uterte Sch\u00e4fer das Ergebnis der Automotive Group.<\/p>\n<p>Trotz des derzeit schwachen Marktumfelds w\u00e4chst der Bedarf f\u00fcr Elektronik im Auto best\u00e4ndig. Bestes Beispiel: Fahrerassistenzsysteme. F\u00fcr das teilautomatisierte Fahren braucht das Auto im Durchschnitt um die 18 Sensoren. Bei voll automatisierter oder autonomer Fahrfunktion w\u00e4chst diese Zahl auf 30 an. So erhielt das Technologieunternehmen in den letzten beiden Jahren in diesem Bereich Auftr\u00e4ge von durchschnittlich drei Milliarden Euro.<\/p>\n<p>Die <strong>Rubber Group<\/strong> setzte in den ersten drei Monaten rund 4,4 Milliarden Euro um (Vj.: 4,2 Milliarden Euro). Sie verzeichnete damit einen Umsatzzuwachs von 3,8 Prozent. Das Reifengesch\u00e4ft und hier insbesondere die Absatzzahlen im Nutzfahrzeugreifengesch\u00e4ft entwickelten sich mit einem Plus von 6 Prozent positiv. In der Division ContiTech legten vor allem Bereiche zu, die der Industrie zuliefern, so zum Beispiel das Gesch\u00e4ft mit F\u00f6rdergurten und Industrieschl\u00e4uchen. Organisch, also um Konsolidierungskreis- und Wechselkursver\u00e4nderungen bereinigt, liegt der Umsatzzuwachs der Rubber Group bei 1 Prozent. Das bereinigte operative Ergebnis des ersten Quartals summiert sich auf rund 535 Millionen Euro, was einer Marge von 12,4 Prozent entspricht (Vj.: 12,9 Prozent).<\/p>\n<p>Insgesamt z\u00e4hlte das weltweite Team von Continental am Ende des ersten Quartals 245.686 <strong>Mitarbeiter<\/strong>. Besonders gro\u00df ist der Bedarf des Unternehmens an Softwareentwicklern. Bereits heute besch\u00e4ftigt das Technologieunternehmen weltweit rund 49.000 Ingenieure. Mehr als ein Drittel davon hat einen Softwarehintergrund. In der globalen unternehmenseigenen Softwareakademie werden allein 2019 \u00fcber 2.000 Mitarbeiter weitergebildet. Bis zum Jahr 2022 soll die Anzahl der Software- und IT-Experten bei Continental von derzeit 19.000 auf 25.000 anwachsen.<\/p>\n<p>Continental entwickelt wegweisende Technologien und Dienste f\u00fcr die nachhaltige und vernetzte Mobilit\u00e4t der Menschen und ihrer G\u00fcter. Das 1871 gegr\u00fcndete Technologieunternehmen bietet sichere, effiziente, intelligente und erschwingliche L\u00f6sungen f\u00fcr Fahrzeuge, Maschinen, Verkehr und Transport. Continental erzielte 2018 einen Umsatz von 44,4 Milliarden Euro und besch\u00e4ftigt aktuell rund 245.000 Mitarbeiter in 60 L\u00e4ndern und M\u00e4rkten.<\/p>\n<p>Quelle: Conti<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Continental ist ein solider Start in das Gesch\u00e4ftsjahr gelungen. Dank seines Technologieportfolios konnte sich das Unternehmen von der deutlich r\u00fcckl\u00e4ufigen&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":7221,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-13345","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13345","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=13345"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13345\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":13363,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13345\/revisions\/13363"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/7221"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=13345"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=13345"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=13345"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=13345"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}