{"id":13488,"date":"2019-05-16T15:56:59","date_gmt":"2019-05-16T13:56:59","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=13488"},"modified":"2019-05-15T12:05:53","modified_gmt":"2019-05-15T10:05:53","slug":"dlt-bringt-vertrauen-ins-internet-zurueck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=13488","title":{"rendered":"DLT bringt Vertrauen ins Internet zur\u00fcck"},"content":{"rendered":"<p><strong>Bosch l\u00e4sst im IoT die Dinge sprechen<\/strong><br \/>\n<strong>Vernetzte Welten f\u00fcr Mobilit\u00e4t, Industrie und Leben<\/strong><br \/>\n<strong>Economy of Things durch \u00d6kosysteme und offene Plattformen<\/strong><br \/>\n<strong>Auftakt Digital Trust Forum mit internationalen Experten<\/strong><br \/>\n<strong>Bosch-Chef Denner: \u201eWir brauchen sichere, offene Plattformen und ein Internet, in dem der Nutzer souver\u00e4n entscheiden kann.\u201c<\/strong><\/p>\n<p><strong>Stuttgart\/Berlin<\/strong> \u2013 Bosch erreicht den n\u00e4chsten Meilenstein auf dem Weg zu einem weltweit f\u00fchrenden Anbieter im Internet der Dinge (Internet of Things, IoT). Den Anfang machte die millionenfache Vernetzung von Autos, Maschinen, Geb\u00e4uden und weiteren Dingen des t\u00e4glichen Lebens. Insgesamt 52 Millionen internetf\u00e4hige Produkte hat Bosch allein 2018 verkauft, \u00fcber ein Drittel mehr als im Vorjahr. Schon heute vernetzt Bosch mehr als zehn Millionen Ger\u00e4te unterschiedlicher Hersteller mit der open-source basierten Bosch IoT Suite. Jetzt arbeitet Bosch mit Partnern daran, dass die Dinge k\u00fcnftig in sicheren \u00d6kosystemen kommunizieren und auch interagieren. Unter dem Motto \u201eVom Internet of Things zur Economy of Things\u201c pr\u00e4sentiert das f\u00fchrende Technologie- und Dienstleistungsunternehmen auf dem Branchentreffen Bosch ConnectedWorld in Berlin einen Ausblick auf die \u201e\u00d6konomie der Dinge\u201c. Sogenannte Distributed Ledger Technologien (DLT), zu denen auch Blockchain z\u00e4hlt, k\u00f6nnen hierbei zur Schl\u00fcsseltechnologie werden. \u201eWir bringen die physische und die digitale Welt zusammen und erleichtern so den Alltag der Menschen\u201c, sagte Bosch-Chef Dr. Volkmar Denner vor rund 5 000 technikbegeisterten Teilnehmern aus Politik, Wirtschaft, Forschung und Gesellschaft. \u201eIn Zukunft werden Dinge nicht nur kommunikativ vernetzt sein, sondern auch miteinander Gesch\u00e4ftsbeziehungen pflegen.\u201c<\/p>\n<p><em>\u201eIn Zukunft werden Dinge nicht nur kommunikativ vernetzt sein, sondern auch miteinander Gesch\u00e4ftsbeziehungen pflegen.\u201c<\/em><br \/>\nBosch-Chef Dr. Volkmar Denner<\/p>\n<p><strong>DLT als Schl\u00fcsseltechnologie f\u00fcr die Economy of Things <\/strong><br \/>\nStrategisch interessant sind diese Technologien f\u00fcr Bosch deshalb, weil sie die Economy of Things erm\u00f6glichen werden. Dinge werden sich selbstst\u00e4ndig mit anderen vernetzten Dingen austauschen und in der Lage sein, Vertr\u00e4ge (smart contracts) abzuschlie\u00dfen. Im Bereich der Mobilit\u00e4t kann dies bei ganz allt\u00e4glichen Abl\u00e4ufen helfen: So k\u00f6nnen etwa Mautgeb\u00fchren, Parkpl\u00e4tze oder das Laden des Elektrofahrzeugs automatisiert abgerechnet werden.<\/p>\n<p><strong>Wenn das Auto mit der Lades\u00e4ule verhandelt<\/strong><br \/>\nBosch arbeitet mit dem Energieversorgungsunternehmen EnBW an einem Prototyp zur Verbesserung des Ladevorgangs von Elektroautos auf Basis der Blockchain-Technologie. Dabei wird der gesamte Ladeprozess \u2013 von der Auswahl der Ladestation, \u00fcber die Reservierung bis zur Bezahlung \u2013 deutlich vereinfacht und passgenau auf den Kunden zugeschnitten. Beispielsweise k\u00f6nnen dem Kunden \u00fcber die von Bosch entwickelte Software im Auto in Kombination mit einem intelligenten Lades\u00e4ulenmanager in Echtzeit unterschiedliche und transparente Preismodelle angeboten werden \u2013 je nach Verf\u00fcgbarkeit von Lades\u00e4ulen und erzeugtem Strom aus erneuerbaren Quellen. Auch die Reservierung sowie Bezahlung des Ladevorgangs l\u00e4uft vollautomatisch \u00fcber die Blockchain. Weitere Pr\u00e4ferenzen des Kunden werden ebenfalls ber\u00fccksichtigt, etwa die Verf\u00fcgbarkeit von Spielpl\u00e4tzen und Caf\u00e9s im Umfeld von Lades\u00e4ulen, wenn der Kunde Kinder hat und gerne Kaffee trinkt. Erste Tests dieses neuen Systems laufen derzeit.<\/p>\n<p><strong>Wenn das Auto sein Ticket selbst bezahlt <\/strong><br \/>\nEinen zweiten Anwendungsfall treiben Bosch und Siemens gemeinsam voran. Dabei geht es um ein auf Blockchain basierendes intelligentes Parkmanagementsystem. Parken wird dank DLT in Zukunft deutlich einfacher. Das Fahrzeug kommuniziert dann direkt mit umliegenden Parkm\u00f6glichkeiten und verhandelt die besten Konditionen. Sobald der Fahrer an der ausgew\u00e4hlten Parkschranke vorf\u00e4hrt, identifiziert sich das Fahrzeug selbst an der Schranke und diese \u00f6ffnet sich, ohne dass der Fahrer ein Ticket ziehen muss. Auch beim Ausfahren erh\u00e4lt der Fahrer sofort freie Fahrt, denn das Fahrzeug hat bereits mit der Schranke kommuniziert und die Parkgeb\u00fchr mittels virtueller Geldb\u00f6rse bezahlt. Der Nutzen: Autofahrer m\u00fcssen k\u00fcnftig kein Kleingeld mehr zum Bezahlen bereithalten und k\u00f6nnen auch das Parkticket nicht mehr verlieren. Einen entsprechenden Prototyp haben die Unternehmen auf dem Forschungscampus von Bosch in Renningen und auf dem Siemens Campus in M\u00fcnchen bereits erfolgreich umgesetzt.<\/p>\n<p><strong>Dezentrale Strukturen bringen Vertrauen ins Internet zur\u00fcck<\/strong><br \/>\nKern von DLT sind dezentrale Strukturen im Internet: Daten liegen nicht in Rechenzentren weniger Plattformanbieter, sondern verteilt auf eine Vielzahl verschiedener Server. \u201eWir brauchen sichere, offene Plattformen und ein Internet, in dem der Nutzer souver\u00e4n entscheiden kann, um Vertrauen in digitale \u00d6kosysteme zu st\u00e4rken\u201c, betonte Denner. Der konkrete Nutzen f\u00fcr die Menschen: Sie sind unabh\u00e4ngig von wenigen gro\u00dfen Internet-Plattformen, m\u00fcssen also beispielsweise nicht unerwartet neue Nutzungsbedingungen akzeptieren, weil der Plattformanbieter diese ge\u00e4ndert hat und sie nicht auf eine andere Plattform ausweichen k\u00f6nnen. \u201eMit diesen dezentralen Strukturen schaffen wir Vertrauen in Internet-Plattformen. Denn: die Teilhabe vieler Akteure wird m\u00f6glich\u201c, sagte Bosch-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer und CDO\/CTO Dr. Michael Bolle. Dar\u00fcber hinaus sind dezentrale Plattformen, die von einem \u00d6kosystem einer Vielzahl ebenb\u00fcrtiger Partner betrieben werden, sicherer gegen\u00fcber Angriffen von au\u00dfen.<\/p>\n<p><em>\u201eWir brauchen sichere, offene Plattformen und ein Internet, in dem der Nutzer souver\u00e4n entscheiden kann, um Vertrauen in digitale \u00d6kosysteme zu st\u00e4rken.\u201c<\/em><br \/>\nBosch-Chef Dr. Volkmar Denner<\/p>\n<p><strong>F\u00fchrend im IoT mit fettem T: Things, Technology und Trust<\/strong><br \/>\nAuf Initiative von Bosch treffen sich am 16. Mai 2019 Vertreter f\u00fchrender internationaler Verb\u00e4nde und Organisationen wie IEEE &#8211; Institute of Electrical and Electronics Engineers, Digital Europe, ETSI, Eclipse Foundation, Trustable Technology, Plattform Industrie 4.0, Industrial Internet Consortium (IIC), Trusted IoT Alliance, zum ersten Digital Trust Forum in Berlin. Im Mittelpunkt des Auftakttreffens steht die Frage, wie Vertrauen in digitale Systeme geschaffen und sichergestellt werden kann. Bis 2020 soll das IoT-Marktvolumen global auf 250 Milliarden US-Dollar ansteigen, ein j\u00e4hrlicher Zuwachs von 35 Prozent. \u201eWir k\u00f6nnen nicht hinnehmen, dass digitale Innovationen vor allem auf Misstrauen und \u00c4ngste sto\u00dfen. Daher will das Digital Trust Forum Vertrauensfragen rund um das Internet im offenen Austausch zwischen Experten behandeln\u201c, so Bolle.<\/p>\n<p><em>\u201eWir k\u00f6nnen nicht hinnehmen, dass digitale Innovationen vor allem auf Misstrauen und \u00c4ngste sto\u00dfen. Daher will das Digital Trust Forum Vertrauensfragen rund um das Internet im offenen Austausch zwischen Experten behandeln.\u201c<\/em><br \/>\nBosch-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer und CDO\/CTO Dr. Michael Bolle<\/p>\n<p><strong>5 000 Teilnehmer, 80 Aussteller, 150 Redner <\/strong><br \/>\nBeim diesj\u00e4hrigen IoT-Branchentreff Bosch ConnectedWorld in Berlin zeigen mehr als 80 Aussteller, wie die rasante Entwicklung des Internet der Dinge neue M\u00f6glichkeiten in der Arbeitswelt und im pers\u00f6nlichen Alltag schafft. In der Berliner \u201eStation\u201c kommen am 15. und 16. Mai rund 5 000 Teilnehmer auf 14 000 Quadrat\u00acmetern zusammen. Zu den mehr als 150 Rednern z\u00e4hlen neben Bosch-Chef Denner auch Dr. Joachim Wenning (CEO Munich Re), Magnus Hall (CEO Vattenfall) und Sir Timothy Berners-Lee (HTML-Erfinder und Begr\u00fcnder des World Wide Web). Bei einem Hackathon entwickeln etwa 700 Programmierer, Start-up-Mitarbeiter und Designer neue Ideen f\u00fcr vernetzte L\u00f6sungen im Leben, in der Mobilit\u00e4t, sowie in Industrie und Logistik. Die Bosch ConnectedWorld findet 2019 zum sechsten Mal statt. Sie ist eines der weltweit gr\u00f6\u00dften internationalen Treffen zum Internet der Dinge.<\/p>\n<p>Quelle: Bosch<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bosch erreicht den n\u00e4chsten Meilenstein auf dem Weg zu einem weltweit f\u00fchrenden Anbieter im Internet der Dinge. 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