{"id":13578,"date":"2019-05-23T10:23:45","date_gmt":"2019-05-23T08:23:45","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=13578"},"modified":"2019-05-27T08:56:49","modified_gmt":"2019-05-27T06:56:49","slug":"engel-schliesst-geschaeftsjahr-mit-wachstum-ab","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=13578","title":{"rendered":"ENGEL schlie\u00dft Gesch\u00e4ftsjahr mit Wachstum ab"},"content":{"rendered":"<p>Die ENGEL Gruppe hat das Gesch\u00e4ftsjahr 2018\/19 Ende M\u00e4rz mit einem Umsatz von 1,6 Mrd. Euro abgeschlossen. Damit konnte der Spritzgie\u00dfmaschinenbauer und Systemanbieter mit Stammsitz in Schwertberg, \u00d6sterreich, seinen Umsatz erneut steigern. Es wurden sechs Prozent mehr als im Vorjahr erwirtschaftet. \u201eZum erneuten Umsatzwachstum haben vor allem das deutschsprachige Europa und Asien beigetragen\u201c, berichtet Dr. Christoph Steger, CSO der ENGEL Gruppe mit Stammsitz in Schwertberg, \u00d6sterreich, anl\u00e4sslich der Er\u00f6ffnung der Kunststoffmesse Chinaplas in Guangzhou, China.<\/p>\n<p>Insgesamt erwirtschaftete ENGEL im abgeschlossenen Gesch\u00e4ftsjahr 54 Prozent seines Umsatzes in Europa, 21 Prozent in Asien und 24 Prozent in Amerika. Dass ENGEL seine weltweit f\u00fchrende Position bei Spritzgie\u00dfmaschinen und integrierten Systeml\u00f6sungen zum Spritzgie\u00dfen weiter behaupten kann, f\u00fchrt Christoph Steger auf die starke internationale Pr\u00e4senz, die hohe Innovationskraft und die konsequente Ausrichtung auf Qualit\u00e4t und Kundenorientierung zur\u00fcck. \u201eDer Anteil an ma\u00dfgeschneiderten Systeml\u00f6sungen, die ENGEL weltweit aus einer Hand liefert, ist im Auftragseingang erneut gestiegen. Neben der hohen Automatisierungskompetenz r\u00fcckt dabei die Vorreiterrolle von ENGEL bei der Digitalisierung und Vernetzung von Spritzgie\u00dfprozessen immer st\u00e4rker in den Fokus der Investitionsentscheider.\u201c<\/p>\n<p>War die erste H\u00e4lfte des Gesch\u00e4ftsjahres 2018\/19 noch von robusten Wachstumsraten gepr\u00e4gt, sp\u00fcrt ENGEL in der weltweiten Betrachtung seit dem Sommer vergangenen Jahres in der Automobilindustrie, der wichtigsten Zielbranche, einen Produktionsr\u00fcckgang. Die Auswirkungen der Strafz\u00f6lle und Sanktionen, des Brexits sowie der Debatte um Dieselgrenzwerte und \u2011fahrverbote sind schwer abzusch\u00e4tzen, was weltweit zu Verunsicherungen und einem z\u00f6gerlichen Kaufverhalten f\u00fchrt. In China, dem weltweit gr\u00f6\u00dften Pkw-Markt, hat die Automobilindustrie seit dem Herbst 2018 einen gro\u00dfen Anteil an der Abschw\u00e4chung des Wirtschaftswachstums, wie Gero Willmeroth, President Ostasien und Ozeanien von ENGEL, in Guangzhou berichtet. \u201eWir rechnen f\u00fcr das laufende Gesch\u00e4ftsjahr f\u00fcr Asien insgesamt mit einer Seitw\u00e4rtsbewegung.\u201c<\/p>\n<p><strong>Elektromobilit\u00e4t ist Innovations- und Wachstumstreiber<\/strong><\/p>\n<p>Wie schnell sich der Automobilsektor erholen wird und wie stark der zur\u00fcckgehende Automobilabsatz die Kunststoffindustrie am Ende treffen wird, ist schwer abzusch\u00e4tzen, zumal die Branche gleichzeitig wichtige Wachstumstreiber wie die Elektromobilit\u00e4t in sich tr\u00e4gt. Vor allem in Asien steigt der Anteil an Elektromobilen weiter massiv an, was Innovationen in diesem Bereich vorantreibt. Mit seinem eigenen Technologiezentrum f\u00fcr Leichtbau-Composites geh\u00f6rt ENGEL im Bereich Leichtbau weltweit zu den bevorzugten Partnern und Zulieferern der Automobilhersteller und profitiert davon stark auch in China. \u201eWir haben zunehmend organomelt Projekte mit chinesischen Unternehmen\u201c, sagt Willmeroth. Das ENGEL organomelt Verfahren erm\u00f6glicht es, faserverst\u00e4rkte Halbzeuge mit thermoplastischer Matrix in einem integrierten und vollst\u00e4ndig automatisierten Prozess umzuformen und mittels Spritzguss zu funktionalisieren. Seit dem Anlaufen der ersten Gro\u00dfserienanwendung im vergangenen Jahr, erf\u00e4hrt das Verfahren eine stark steigende Nachfrage. Der Grund liegt nicht nur in der hohen Verarbeitungseffizienz, sondern vor allem im konsequent thermoplastischen Ansatz. Dieser vereinfacht ein sp\u00e4teres Recycling der Composite-Komponenten und unterst\u00fctzt damit die Kreislaufwirtschaft.<\/p>\n<p>Im Bestreben das Fahrzeuggewicht weiter zu senken, geht es in Asien neben den Composite-Technologien auch um den Ersatz von Glas durch polymere Materialien, zum Beispiel im Bereich Glazing. Wachsend ist zudem der Bereich Lighting, wo verst\u00e4rkt Fl\u00fcssigsilikon (LSR) als Linsenmaterial eingesetzt wird. Mit der Herstellung von LED-Scheinwerferlinsen aus LSR in einem automatisierten, nacharbeitsfreien Prozess macht ENGEL w\u00e4hrend der Chinaplas an seinem Messestand das gro\u00dfe Potenzial f\u00fcr dieses Anwendungsgebiet deutlich.<\/p>\n<p>Weiters erfreulich in der Entwicklung in Asien ist die verst\u00e4rkte Nachfrage in Vietnam. \u201eDurch die sich dort etablierende Automobilindustrie siedeln sich immer mehr Zulieferbetriebe \u2013 unter anderem aus Korea \u2013 im Umfeld der Automobilbauer an\u201c, so Willmeroth.<\/p>\n<p><strong>Business-Unit-Struktur in Asien erfolgreich etabliert<\/strong><\/p>\n<p>In den Branchen Teletronics, Medical und Packaging erwartet ENGEL in Asien f\u00fcr das laufende Gesch\u00e4ftsjahr weitere Wachstumsimpulse. In der Teletronics-Industrie kommen diese au\u00dfer von Kameralinsen aus der Verarbeitung von LSR f\u00fcr Smartphone-Dichtungen. Die vollelektrischen und holmlosen e-motion TL Spritzgie\u00dfmaschinen, die ENGEL genau f\u00fcr dieses Marktsegment entwickelte hatte, haben sich in der Teletronics-Industrie in Asien sehr gut etabliert.<\/p>\n<p>Im Bereich Medical und Packaging konnte ENGEL im letzten Gesch\u00e4ftsjahr eine Reihe neuer Kunden hinzugewinnen. \u201eDie Einf\u00fchrung der Business-Unit-Struktur in Asien kommt jetzt voll zum Tragen\u201c, so Willmeroth. \u201eWir haben dadurch hier lokal in Asien verst\u00e4rkt Know-how aufgebaut, was vor allem in Branchen mit sehr spezifischen und zugleich extrem hohen Anforderungen das Vertrauen der Kunden in ENGEL weiter st\u00e4rkt.\u201c<\/p>\n<p><strong>Entscheidungswege verk\u00fcrzt<\/strong><\/p>\n<p>Auch die weltweit neue Vertriebsstruktur erh\u00f6ht die Schlagkraft in den einzelnen Regionen. Im Herbst vergangenen Jahres hatte ENGEL die weltweit 30 Niederlassungen und mehr als 60 Vertretungen in sieben Regionen zusammengefasst und Regional Presidents berufen \u2013 darunter Gero Willmeroth als President Ostasien und Ozeanien. \u201eWir haben mit dieser neuen Struktur die Entscheidungswege verk\u00fcrzt\u201c, betont Christoph Steger. \u201eDie Regional Presidents tragen in ihrer Region die volle Vertriebsverantwortung und sind vor Ort die Ansprechpartner f\u00fcr die Niederlassungen und Vertretungen. Verz\u00f6gerungen durch Zeitverschiebung werden damit vermieden. Au\u00dferdem vereinfacht die r\u00e4umliche und kulturelle N\u00e4he oft die Zusammenarbeit.\u201c<\/p>\n<p>Nachfolger von Gero Willmeroth als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Vertrieb und Service von ENGEL Machinery Shanghai ist Adam Zhang. Er ist bereits seit 2004 bei ENGEL in China und hat entscheidend zum Aufbau des Gro\u00dfmaschinenwerks Shanghai sowie der Vertriebsstruktur in Nord- und Westchina beigetragen. Er tr\u00e4gt jetzt f\u00fcr Gesamtchina die Verantwortung f\u00fcr alle Vertriebs- und Serviceaktivit\u00e4ten von ENGEL.<\/p>\n<p><strong>Neuinvestition st\u00e4rkt lokale Gro\u00dfmaschinenproduktion<\/strong><\/p>\n<p>Sein Investitionsprogramm 2020, das gr\u00f6\u00dfte seit der Gr\u00fcndung des Unternehmens 1945, hat ENGEL fast abgeschlossen, wie Christoph Steger am Vortag der Chinaplas berichtet. An fast allen Produktionsstandorten wurde die Kapazit\u00e4t erh\u00f6ht und der Maschinenpark modernisiert. Insgesamt investierte ENGEL mehr als 375 Mio. Euro in seine weltweiten Werke.<\/p>\n<p>Zuletzt wurde die Erweiterung des Stammsitzes in Schwertberg fertiggestellt. Dort wurde die Montagefl\u00e4che erweitert und ein neues Kundenzentrum mit modernisiertem Trainingsbereich und einem noch gr\u00f6\u00dferen Technikum errichtet. \u201eMit der Investition in unsere Kundentechnika st\u00e4rken wir weiter unsere Wettbewerbsf\u00e4higkeit\u201c, so Steger. \u201eDurch die neuen Anforderungen vor allem im Bereich der Digitalisierung steigt der Beratungsbedarf unserer Kunden an. Wir haben jetzt mehr Kapazit\u00e4t f\u00fcr Kundenversuche und gemeinsame Entwicklungen.\u201c Auch das Gro\u00dfmaschinenwerk in St. Valentin erh\u00e4lt ein neues, gr\u00f6\u00dferes Technikum. Dort werden die Bauarbeiten im kommenden Jahr abgeschlossen werden.<\/p>\n<p>Shanghai geh\u00f6rte zu den ersten Bauprojekten im Programm 2020. Dort wurde der Neubau p\u00fcnktlich zum zehnj\u00e4hrigen Werksjubil\u00e4um im Herbst 2017 eingeweiht.<\/p>\n<p><strong>Weltweit 6.900 Mitarbeiter <\/strong><\/p>\n<p>Zu Beginn des neuen Gesch\u00e4ftsjahres besch\u00e4ftigt die ENGEL Gruppe in Asien 960 Menschen, 729 davon in China. Weltweit arbeiten aktuell 6.900 Menschen in den weltweiten Werken und Niederlassungen der ENGEL Gruppe. In den drei \u00f6sterreichischen Werken sind es 3.900.<\/p>\n<p>Quelle: Engel<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die ENGEL Gruppe hat das Gesch\u00e4ftsjahr 2018\/19 Ende M\u00e4rz mit einem Umsatz von 1,6 Mrd. Euro abgeschlossen. 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