{"id":13588,"date":"2019-05-27T13:26:52","date_gmt":"2019-05-27T11:26:52","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=13588"},"modified":"2019-05-27T13:26:52","modified_gmt":"2019-05-27T11:26:52","slug":"roechling-verzeichnet-neuntes-jahr-in-folge-umsatzplus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=13588","title":{"rendered":"R\u00f6chling verzeichnet neuntes Jahr in Folge Umsatzplus"},"content":{"rendered":"<div class=\"col-xs-12 col-sm-9 text\">\n<div class=\"news-text-wrap\">\n<ul>\n<li><strong>Gesch\u00e4ftsjahr 2018: Gesch\u00e4ftsvolumen steigt auf mehr als 2,1 Milliarden Euro<\/strong><\/li>\n<li><strong>Unternehmensbereich Industrial: Die Erfolgsgeschichte wird weiter fortgesetzt<\/strong><\/li>\n<li><strong>Unternehmensbereich Automotive: Starkes Gesch\u00e4ft mit SCR-Tanks und den dazugeh\u00f6rigen Bef\u00fcllsystemen<\/strong><\/li>\n<li><strong>Unternehmensbereich Medical: Akquisitionen in Deutschland und den USA lassen Umsatz steigen<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Die R\u00f6chling SE &amp; Co. KG mit Sitz in Mannheim hat im Gesch\u00e4ftsjahr 2018 ihren Umsatz im neunten Jahr in Folge gesteigert. Der Kunststoff-Spezialist verzeichnete dabei trotz einer sich vor allem im zweiten Halbjahr eintr\u00fcbenden Weltwirtschaft ein Umsatzplus von 16,3 Prozent auf 2.140,5 Millionen Euro (Vorjahr 1.840,9 Millionen Euro). Zum Ende des vergangenen Jahres waren 10.929 Mitarbeiter f\u00fcr die R\u00f6chling-Gruppe t\u00e4tig \u2013 1.196 mehr als im Jahr zuvor. Im laufenden Gesch\u00e4ftsjahr rechnet das Unternehmen trotz der herausfordernden wirtschaftlicheren Rahmenbedingungen mit dem verschobenen Brexit und der weiterhin protektionistischen Politik der USA sowie der Gefahr eines Handelskriegs zwischen den USA und China mit einem weiteren Wachstum.<\/p>\n<p>\u201eWir haben im vergangenen Jahr unseren Wachstumskurs in allen Bereichen fortgesetzt. All dies erreichen wir nur durch den exzellenten Einsatz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die verl\u00e4ssliche Partner f\u00fcr unsere Kunden sind\u201c, betont der Vorstandsvorsitzende der R\u00f6chling-Gruppe, Prof. Dr. Hanns-Peter Knaebel, bei der Vorstellung der Bilanz am Donnerstag, 23. Mai, am Hauptsitz des Unternehmens in Mannheim. Der Name R\u00f6chling sei nach wie vor ein Inbegriff f\u00fcr wegweisende Innovationen in der Kunststoff-Verarbeitung. \u201eUm dies auch weiterhin auf einem hohen Niveau zu tun, haben wir im vergangenen Jahr den Posten des Chief Information and Digital Officers (CIDO) geschaffen und daf\u00fcr mit Klaus-Peter Fett einen ausgewiesenen Experten von Google geholt\u201c, sagt Prof. Dr. Hanns-Peter Knaebel.<\/p>\n<p>2018 hat R\u00f6chling die Industriefokussierung, die schon seit vielen Jahren im Unternehmensbereich Industrial verankert ist, weiter vorangetrieben. \u201eWir kennen die Bed\u00fcrfnisse unserer Kunden und begleiten sie intensiv in der Anwendung der Produkte. Wir antizipieren ihre zuk\u00fcnftigen Bed\u00fcrfnisse, um bestm\u00f6gliche L\u00f6sungen f\u00fcr sie zu finden\u201c, betont Prof. Dr. Hanns-Peter Knaebel. Die Kundenorientierung h\u00f6rt aber nicht bei der Industriefokussierung auf. Auch bei den produktbezogenen Dienstleistungen zielt R\u00f6chling auf den Kundennutzen: \u201eWir entwickeln derzeit f\u00fcr unsere Unternehmensbereiche neue Plattformen, um noch n\u00e4her an unseren Kunden zu sein\u201c, sagt Prof. Dr. Hanns-Peter Knaebel.<\/p>\n<p>Die Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erh\u00f6hte sich im Gesch\u00e4ftsjahr 2018 um 10,9 Prozent auf 10.929 (zum Stichtag 31. Dezember 2018), davon arbeiten 560 in Baden-W\u00fcrttemberg (2017: 274) und 1.199 in Rheinland-Pfalz (2017: 1.023). In Deutschland sind es insgesamt 4.589 Mitarbeiter, was einem Anteil von 42 Prozent entspricht. Den gr\u00f6\u00dften Zuwachs an Besch\u00e4ftigten verzeichnete der Unternehmensbereich Automotive mit 635 Mitarbeitern, der Unternehmensbereich Industrial z\u00e4hlte zum Stichtag 176 mehr Mitarbeiter, der Unternehmensbereich Medical hatte ein Plus von 379 Mitarbeitern zu verzeichnen. Die Anzahl der Auszubildenden in der R\u00f6chling-Gruppe lag bei 291, ein Plus von 14,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (2018: 255). Das Spektrum reicht von kaufm\u00e4nnischen \u00fcber technische Ausbildungsberufe bis hin zu unterschiedlichen dualen Hochschulstudieng\u00e4ngen.<\/p>\n<p>Die R\u00f6chling-Gruppe ist weltweit inzwischen an 90 Standorten in 25 L\u00e4ndern pr\u00e4sent, 56 davon liegen in Europa, 18 in Asien und 16 in Amerika. Im Gesch\u00e4ftsjahr 2018 kamen durch Akquisitionen drei Standorte hinzu: in Denver im US-Bundesstaat Pennsylvania sowie in Xanten und Waldachtal in Deutschland. Dazu investierte das Unternehmen in die bestehenden Standorte insgesamt 151,6 Millionen Euro (siehe Sonderbericht).<\/p>\n<p>38 Prozent des Gruppenumsatzes wurde in Deutschland erzielt, 34 Prozent im \u00fcbrigen Europa. F\u00fcr Amerika beziffert sich der Umsatzanteil auf 18 Prozent, f\u00fcr Asien auf 10 Prozent. Ma\u00dfgeblich bemerkbar machten sich beim Umsatz auch im abgelaufenen Gesch\u00e4ftsjahr negative Auswirkungen von W\u00e4hrungskurseffekten, die sich auf insgesamt 23,6 Millionen Euro beziffern. Das Ergebnis vor Ertragssteuern (EBT) sank um 28,6 Millionen Euro auf 105,9 Millionen Euro. Dieser R\u00fcckgang ist haupts\u00e4chlich den Herausforderungen im Automotive-Bereich geschuldet. Damit verringerte sich die EBT-Marge von 7,3 Prozent im Vorjahr auf 4,9 Prozent. Das erste Quartal 2019 verlief trotz der konjunkturellen Talfahrt in der Eurozone f\u00fcr die R\u00f6chling-Gruppe im Hinblick auf die Umsatzentwicklung positiv. Alle drei Unternehmensbereiche erwirtschafteten von Januar bis M\u00e4rz insgesamt 614,6 Millionen Euro, ein Plus von 137,1 Millionen Euro im Vergleich zu den ersten drei Monaten des vergangenen Jahres. Dabei verzeichnete vor allem der Unternehmensbereich Automotive im Quartalsvergleich ein deutliches Wachstum um 93,3 Millionen Euro auf 348,9 Millionen Euro. Der Unternehmensbereich Industrial steigerte seinen Umsatz um 24,7 Millionen Euro auf 226 Millionen Euro, der Bereich Medical um 18,7 Millionen Euro auf 40,3 Millionen Euro. Trotz der guten Umsatzentwicklung sank auch im ersten Quartal 2019 das Ergebnis vor Steuern von 32 Millionen Euro auf 28,6 Millionen Euro. Lediglich der Unternehmensbereich Industrial konnte ein leichtes Plus von 0,7 Millionen Euro gegen\u00fcber 2018 verbuchen. Im ersten Quartal 2019 investierte die R\u00f6chling-Gruppe 23,2 Millionen Euro in Sachanlagen. Die Anzahl der Mitarbeiter erh\u00f6hte sich bis M\u00e4rz auf 11.615.<\/p>\n<p><strong>Unternehmensbereich Industrial: Die Erfolgsgeschichte wird weiter fortgesetzt<\/strong><\/p>\n<p>Im Gesch\u00e4ftsjahr 2018 steigerte die R\u00f6chling-Gruppe den Umsatz im Unternehmensbereich Industrial um 7,1 Prozent auf 789,4 Millionen Euro. \u201eR\u00f6chling Industrial hat in 2018 seine Erfolgsgeschichte weiter fortgesetzt. Der positive Umsatzverlauf ist ma\u00dfgeblich auf unsere industrieorientierte Marketingstrategie zur\u00fcckzuf\u00fchren, durch die wir an den positiven Entwicklungen der f\u00fcr uns relevanten Industrien und Regionen partizipieren konnten\u201c, betont Franz L\u00fcbbers, im Vorstand der R\u00f6chling-Gruppe zust\u00e4ndig f\u00fcr den Unternehmensbereich Industrial. Eine erfreuliche Entwicklung nahm dabei erneut der Umsatz insbesondere mit den Kunden aus dem allgemeinen Maschinenbau. \u201eWir haben aber auch von der nach wie vor guten Konjunktur in der globalen Chemieindustrie, der Elektroindustrie und im Bereich Verkehrstechnik profitieren k\u00f6nnen\u201c, sagt Franz L\u00fcbbers.<\/p>\n<p>Bei den Sachanlagen wurden im Jahr 2018 Investitionen in H\u00f6he von 52,1 Millionen Euro get\u00e4tigt. Damit verzeichnete der Unternehmensbereich um 11,4 Millionen Euro h\u00f6here Investitionsausgaben als noch im Vorjahr. Im Vordergrund standen erneut Kapazit\u00e4tserweiterungen \u2013 ihr Anteil an den Investitionen lag bei 68,6\u00a0Prozent (Vorjahr: 64,4 Prozent). Dabei handelte es sich unter anderem um Produktionsanlagen f\u00fcr mehrere Standorte. Insbesondere wurde die Erweiterung der Kapazit\u00e4ten an den Standorten Haren und Lahnstein vorangetrieben.<\/p>\n<p>Im November \u00fcbernahm R\u00f6chling zudem die Schwartz GmbH Technische Kunststoffe mit Sitz in Xanten, die inzwischen als R\u00f6chling Industrial Xanten firmiert. Damit setzt das Unternehmen seine Wachstumsstrategie fort und st\u00e4rkt durch neue Technologien wie der Herstellung von gro\u00dfformatigen Formgussteilen aus Polyamid-Guss insbesondere die Kompetenz f\u00fcr die Industrien F\u00f6rder- und Hebetechnik, \u00d6l und Gas, Intralogistik sowie Aufzugsbau.\u00a0Innerhalb des Unternehmensbereiches Industrial wird der Standort in Xanten k\u00fcnftig das Kompetenzzentrum f\u00fcr Formguss darstellen. Daf\u00fcr wird R\u00f6chling in diesem Jahr einen gr\u00f6\u00dferen sechsstelligen Betrag in den modernen Maschinen- und Anlagenpark investieren.<\/p>\n<p><strong>Unternehmensbereich Automotive:<\/strong><strong> Starkes Gesch\u00e4ft mit SCR-Tanks und den dazugeh\u00f6rigen Bef\u00fcllsystemen<\/strong><\/p>\n<p>Im Unternehmensbereich Automotive lagen die Umsatzerl\u00f6se zum Gesch\u00e4ftsjahresende 2018 bei 1.232,1 Millionen Euro. Die Steigerung in H\u00f6he von 24,3\u00a0Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahr (991,5 Mio. Euro) lag erneut auf einem sehr hohen Niveau.<\/p>\n<p>In Europa verlief die Umsatzentwicklung weiter deutlich positiv. Haupttreiber dieser Entwicklung war das starke Gesch\u00e4ft mit SCR-Tanks und den dazugeh\u00f6rigen Bef\u00fcllsystemen. Dagegen f\u00fchrten Verz\u00f6gerungen bei beh\u00f6rdlichen Freigaben nach dem neuen Emissionstestverfahren (WLTP) zu Produktionsdrosselungen beim Kunden und somit zu Umsatzeinbu\u00dfen. Entgegen der Eintr\u00fcbung des chinesischen Automobilmarktes mit einem Absatzr\u00fcckgang von 3,8 Prozent, verbuchte die Region Asien eine deutliche Umsatzsteigerung im zweistelligen Prozentbereich.<\/p>\n<p>\u201eDer weltweite Automobilmarkt ist mit unterschiedlichen Aussichten je Kontinent gepr\u00e4gt. W\u00e4hrend in China eine gewisse S\u00e4ttigung auf hohem Niveau eingesetzt hat, wandelt sich der US-amerikanische Markt in einen mit vornehmlich SUV und Pick-up Trucks. In Europa ist die Volatilit\u00e4t am h\u00f6chsten, da hier durch die \u00f6ffentliche, teilweise rein emotional gef\u00fchrte und nicht auf Fakten basierte Diskussion die Vorausplanung bez\u00fcglich der Antriebsart schwer durchf\u00fchrbar ist\u201c, betonte Prof. Dr. Hanns-Peter Knaebel.<\/p>\n<p>Im Unternehmensbereich Automotive bezifferten sich die Investitionen in Sachanlagen im Gesch\u00e4ftsjahr 2018 auf 76,3 Millionen Euro (Vorjahr: 105,3 Millionen Euro). Im Vordergrund der get\u00e4tigten Investitionen standen erneut Kapazit\u00e4tserweiterungen, unter anderem in Ostrava (Tschechien), Araia (Spanien), Pitesti (Rum\u00e4nien) und Silao (Mexiko). Ebenso wurde der Aufbau neuer Werke vorangetrieben. Dabei handelte es sich vor allem um den Aufbau der Werke in Nov\u00e9 Mesto (Slowakei) und Chongqing (China).<\/p>\n<p><strong>Unternehmensbereich Medical: Akquisitionen lassen Umsatz steigen<\/strong><\/p>\n<p>Der Unternehmensbereich Medical erzielte im Gesch\u00e4ftsjahr 2018 eine Umsatzsteigerung in H\u00f6he von 6,8 Prozent auf 122,2 Millionen Euro. Die Umsatzerl\u00f6se wurden durch die beiden Akquisitionen von Precision Medical Products Inc. (PMP) in Denver im US-Bundesstaat Pennsylvania (inzwischen R\u00f6chling Medical Lancaster) sowie der FRANK plastic AG in Waldachtal in Deutschland positiv beeinflusst. Ihr Umsatzanteil belief sich auf 30,6 Millionen Euro.<\/p>\n<p>Ohne diesen Effekt w\u00e4re der Umsatz erwartungsgem\u00e4\u00df im Vergleich zum Vorjahr (114,4 Millionen Euro) zur\u00fcckgegangen. Dies ist im Wesentlichen auf die Entwicklung an den Standorten in Rochester, New York\/USA und Brensbach zur\u00fcckzuf\u00fchren, die nach wie vor von Produktionsverlagerungen betroffen sind. Trotz erfolgreicher Projektakquise konnte der Umsatzverlust an dieser Stelle nicht vollst\u00e4ndig kompensiert werden. Der Umsatz der europ\u00e4ischen Standorte sank zudem restrukturierungsbedingt im Vergleich zum Vorjahr.<\/p>\n<p>\u201eDie Investitionen in Sachanlagen beliefen sich im Unternehmensbereich Medical im Gesch\u00e4ftsjahr 2018 auf insgesamt 22,9 Millionen Euro. Der wesentliche Anteil dieser Investitionen entfiel dabei auf die Erweiterung der Standorte in Neuhaus am Rennweg und Brensbach\u201c, berichtete Prof. Dr. Hanns-Peter Knaebel, der diesen Unternehmensbereich verantwortet.<\/p>\n<p><strong>Ausblick 2019<\/strong><\/p>\n<p>Die R\u00f6chling-Gruppe hat das Gesch\u00e4ftsjahr 2018 mit einem soliden Umsatz und Ergebnis abgeschlossen. Insbesondere in der Entwicklung der Umsatzzahlen hat sich das Wachstum der Gruppe deutlich gezeigt. F\u00fcr das Unternehmen sind neben der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, vor allem die Prognosen f\u00fcr die kunststoffverarbeitende Industrie, die Automobilindustrie sowie die Medizintechnikbranche von Bedeutung. Trotz der zunehmend schlechter werdenden Prognosen der vergangenen Monate (Stichworte: Handelskonflikte und nach wie vor drohender ungeregelter Brexit) mit der daraus resultierenden Senkung der weltweiten Wachstumsprognose durch den IWF auf 3,3 Prozent, strebt die R\u00f6chling-Gruppe f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr 2019 ein weiteres Umsatzwachstum in H\u00f6he von deutlich mehr als zehn Prozent an, das durch alle operativen Unternehmensbereiche getragen wird.<\/p>\n<p>\u201eDie angestrebten Wachstumsraten sollen durch organisches Wachstum realisiert werden\u201c, betont Prof. Dr. Hanns-Peter Knaebel. Insgesamt geht die R\u00f6chling-Gruppe von einer positiven Unternehmensentwicklung f\u00fcr das Jahr 2019 aus. Neben Investitionen in den Ausbau und die Stabilisierung der drei Unternehmensbereiche wird die Internationalisierung und digitale Transformation vorangetrieben, um den Kundennutzen weiter zu erh\u00f6hen.<\/p>\n<p>Quelle: R\u00f6chling<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die R\u00f6chling SE &#038; Co. KG mit Sitz in Mannheim hat im Gesch\u00e4ftsjahr 2018 ihren Umsatz im neunten Jahr in Folge gesteigert. 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