{"id":14358,"date":"2019-07-09T10:01:53","date_gmt":"2019-07-09T08:01:53","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=14358"},"modified":"2019-07-09T10:01:53","modified_gmt":"2019-07-09T08:01:53","slug":"ausblick-fuer-gesamtjahr-2019-gesenkt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=14358","title":{"rendered":"Ausblick f\u00fcr Gesamtjahr 2019 gesenkt"},"content":{"rendered":"<div class=\"title aem-GridColumn aem-GridColumn--default--12\"><\/div>\n<div class=\"text component aem-GridColumn--default--none aem-GridColumn--default--9 aem-GridColumn aem-GridColumn--offset--default--0\">\n<div class=\"textbody\">\n<div class=\"cmp-text\">\n<ul>\n<li><b>EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen voraussichtlich 1,0 Milliarden \u20ac (minus 47 % gegen\u00fcber Vorjahresquartal)<\/b><\/li>\n<li><b>Deutlich schw\u00e4cher als erwartete Industrieproduktion wirkt sich negativ auf Mengen- und Margenentwicklung von BASF aus; zus\u00e4tzlich belastet schwache Entwicklung des Agrarsektors in Nordamerika<\/b><\/li>\n<li><b>EBIT voraussichtlich 0,5 Milliarden \u20ac (minus 71 % gegen\u00fcber Vorjahresquartal)<\/b><\/li>\n<li><b>Ergebnis nach Steuern und Anteilen anderer Gesellschafter infolge der Entkonsolidierung von Wintershall voraussichtlich 6,5 Milliarden \u20ac<br \/>\n(plus 5,0 Milliarden \u20ac gegen\u00fcber Vorjahresquartal)<\/b><\/li>\n<li><b>Ausblick 2019: EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen bis zu 30\u00a0% unter Vorjahresniveau erwartet<\/b><\/li>\n<\/ul>\n<p>Die deutlich schw\u00e4cher als erwartete globale Industrieproduktion belastete die Mengen- und Margenentwicklung von BASF. <a id=\"_Hlk13131006\" name=\"_Hlk13131006\"><\/a>Mit aktuell prognostizierten rund 1,5 % wuchs die Industrieproduktion im 1. Halbjahr 2019 erheblich langsamer als erwartet. Die Wachstumseinbu\u00dfen in der globalen Automobilindustrie fielen besonders stark aus: Weltweit ging die Produktion im 1.\u00a0Halbjahr 2019 um rund 6 % zur\u00fcck. In China, dem gr\u00f6\u00dften Automobilmarkt der Welt, war der R\u00fcckgang mit rund 13\u00a0% mehr als doppelt so hoch. Zus\u00e4tzlich belastete die schwache Entwicklung des Agrarsektors in Nordamerika: Aufgrund schwieriger Witterungsbedingungen lag der Anbau wesentlicher Feldkulturen in der Region unter Vorjahr und weit unter dem historischen Durchschnitt. Die geringeren Ertragsaussichten der Landwirte und die Handelskonflikte f\u00fchrten zu einer niedrigeren Nachfrage nach Pflanzenschutzmitteln. Die Konflikte zwischen den USA und ihren Handelspartnern, insbesondere China, haben sich \u2013 anders als im BASF-Bericht 2018 angenommen \u2013 bislang nicht entsch\u00e4rft. Der G20-Gipfel Ende Juni hat vielmehr gezeigt, dass nicht mit einer schnellen Entspannung im 2.\u00a0Halbjahr 2019 zu rechnen ist. Insgesamt bleibt die Unsicherheit hoch.<\/p>\n<p>Die vorl\u00e4ufigen Zahlen des 2. Quartals 2019 liegen in diesem Umfeld deutlich unter den aktuellen Analystensch\u00e4tzungen sowie den Erwartungen von BASF zu Jahresanfang. Der <b>Umsatz<\/b> sank im 2.\u00a0Quartal 2019 um 4\u00a0% auf 15,2\u00a0Milliarden\u00a0\u20ac (2.\u00a0Quartal 2018: 15,8\u00a0Milliarden\u00a0\u20ac). Das <b>EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen<\/b> betrug im 2.\u00a0Quartal 2019 voraussichtlich 1,0\u00a0Milliarden \u20ac und lag damit 47 % unter dem Wert des Vorjahresquartals (2.\u00a0Quartal 2018: 2,0\u00a0Milliarden \u20ac). Der R\u00fcckgang des EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen resultiert vor allem aus den im Vergleich zum Vorjahresquartal signifikant gesunkenen Ergebnissen der Segmente Materials, Chemicals und Agricultural Solutions.<\/p>\n<p>Wie erwartet f\u00fchrten im 2.\u00a0Quartal 2019 erheblich niedrigere Isocyanatpreise im Segment Materials zu einem signifikanten R\u00fcckgang des EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen gegen\u00fcber dem Vorjahresquartal. Im Segment Chemicals wurde dieser vor allem verursacht durch die turnusm\u00e4\u00dfigen Wartungsabstellungen der Steamcracker in Port Arthur\/Texas und Antwerpen\/Belgien; daneben waren die Margen von Crackerprodukten, insbesondere in Nordamerika, deutlich niedriger als von BASF prognostiziert. Das EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen des Segments Agricultural Solutions wurde belastet durch die schwache Entwicklung des Agrarsektors in Nordamerika infolge unvorhersehbar schwieriger Witterungsbedingungen und des Handelskonflikts zwischen den USA und China. Das EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen der \u00fcbrigen Segmente lag in diesem herausfordernden weltwirtschaftlichen Umfeld deutlich (Industrial Solutions) beziehungsweise leicht (Surface Technologies; Nutrition &amp; Care) \u00fcber den Werten des 2.\u00a0Quartals 2018. Das EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen von Sonstige sank deutlich gegen\u00fcber dem Wert des Vorjahresquartals.<\/p>\n<p>Das <b>EBIT<\/b> der BASF-Gruppe im 2. Quartal 2019 lag mit voraussichtlich 0,5\u00a0Milliarden \u20ac um 71\u00a0% unter dem Wert des Vorjahresquartals (2. Quartal 2018: 1,9\u00a0Milliarden \u20ac). <a id=\"_Hlk9766218\" name=\"_Hlk9766218\"><\/a>Dies resultiert \u2013 neben dem R\u00fcckgang des EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen \u2013 im Wesentlichen aus Einmalkosten f\u00fcr das Exzellenzprogramm sowie der au\u00dferplanm\u00e4\u00dfigen Abschreibung einer erdgasbasierten Investition an der US-Golfk\u00fcste, die BASF nicht weiterverfolgt.<\/p>\n<p><a id=\"_Hlk13487521\" name=\"_Hlk13487521\"><\/a>Die im Zuge ihrer Strategie angek\u00fcndigten Ma\u00dfnahmen, insbesondere zum Portfoliomanagement und zur Kostensenkung, setzt BASF konsequent um. Das laufende <b>Exzellenzprogramm <\/b>soll ab Ende 2021 einen positiven Beitrag zum EBITDA von j\u00e4hrlich 2 Milliarden \u20ac liefern. Insgesamt plant BASF einen weltweiten Abbau von rund 6.000 Stellen bis Ende 2021.<\/p>\n<p>Das <b>Ergebnis nach Steuern und Anteilen anderer Gesellschafter<\/b> stieg voraussichtlich auf 6,5\u00a0Milliarden \u20ac (2. Quartal 2018: 1,5\u00a0Milliarden \u20ac). Grund hierf\u00fcr ist der Buchgewinn aus der Entkonsolidierung von Wintershall nach dem Zusammenschluss von Wintershall und DEA am 1.\u00a0Mai\u00a02019. Dieser wird im Ergebnis nach Steuern aus nicht fortgef\u00fchrtem Gesch\u00e4ft ausgewiesen.<\/p>\n<p><b>Ausblick f\u00fcr Gesamtjahr 2019 gesenkt<\/b><\/p>\n<p>Aufgrund des deutlich schw\u00e4cher als erwarteten Gesch\u00e4ftsverlaufs im 2.\u00a0Quartal 2019 sowie einer Verlangsamung des weltwirtschaftlichen Wachstums und der Industrieproduktion, vor allem infolge der Handelskonflikte, geht BASF nunmehr von einem deutlichen R\u00fcckgang des EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen von bis zu 30\u00a0% unter Vorjahresniveau aus (bisheriger Ausblick: leichter Anstieg des EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen von 1\u201310\u00a0%). BASF erwartet nunmehr einen leichten R\u00fcckgang des Umsatzes gegen\u00fcber dem Vorjahr (bisheriger Ausblick: leichtes Umsatzwachstum von 1\u20135\u00a0%). F\u00fcr den Return on Capital Employed (ROCE) rechnet BASF im Gesamtjahr 2019 nunmehr mit einem deutlichen R\u00fcckgang im Vergleich zum Vorjahr (bisheriger Ausblick: leichter R\u00fcckgang des ROCE von 0,1\u20131,0 Prozentpunkten gegen\u00fcber 2018).<\/p>\n<p><b>Weiterf\u00fchrende Informationen<\/b><\/p>\n<p>Ein im Auftrag von BASF monatlich erstellter \u00dcberblick der Analystensch\u00e4tzungen ist abrufbar unter: <a href=\"http:\/\/www.basf.com\/analystenschaetzungen\">www.basf.com\/analystenschaetzungen<\/a>.<\/p>\n<p>Ihren Halbjahresfinanzbericht f\u00fcr das 1. Halbjahr 2019 wird BASF am Donnerstag, 25. Juli 2019, um 07:00 Uhr ver\u00f6ffentlichen und im Rahmen der Telefonkonferenzen f\u00fcr Journalisten (ab 09:00 Uhr) sowie f\u00fcr Analysten und Investoren (ab 11:00 Uhr) erl\u00e4utern.<\/p>\n<p>Quelle: BASF<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die deutlich schw\u00e4cher als erwartete globale Industrieproduktion belastete die Mengen- und Margenentwicklung von BASF. 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