{"id":14470,"date":"2019-07-12T08:16:35","date_gmt":"2019-07-12T06:16:35","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=14470"},"modified":"2019-07-11T14:37:24","modified_gmt":"2019-07-11T12:37:24","slug":"14470","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=14470","title":{"rendered":"LANXESS setzt bei der \u201eK 2019\u201c auf Neue Mobilit\u00e4t, Urbanisierung und Digitalisierung"},"content":{"rendered":"<p>\u0095 <strong>Sechs Gesch\u00e4ftsbereiche pr\u00e4sentieren neue Produkte, Verfahren und Technologien<\/strong><\/p>\n<p><strong>K\u00f6ln<\/strong> \u2013 Mit einem breiten Portfolio pr\u00e4sentiert sich LANXESS auf der internationalen Kunststoffmesse \u201eK 2019\u201c. Auf der rund 700 qm gro\u00dfen Standfl\u00e4che des Spezialchemie-Konzerns geht es vor allem um die Themen Neue Mobilit\u00e4t, Urbanisierung und Digitalisierung. \u201eWeltweit entstehen zurzeit innovative Mobilit\u00e4tsl\u00f6sungen und moderne urbane Konzepte. Das sind f\u00fcr uns und unsere Kunden wichtige Wachstumsfelder. Daf\u00fcr entwickeln wir stetig nachhaltige Materiall\u00f6sungen und Technologien und setzen dabei auch auf neue M\u00f6glichkeiten der Digitalisierung\u201c, erkl\u00e4rte LANXESS-Vorstandsmitglied Hubert Fink. \u201eInsgesamt zeigen mit High Performance Materials, Urethane Systems, Polymer Additives, Rhein Chemie, Inorganic Pigments und Advanced Industrial Intermediates sechs von elf LANXESS-Gesch\u00e4ftsbereichen ihre Produkte auf der \u201eK 2019\u201c.<\/p>\n<p><strong>Polyamide und Polyester f\u00fcr nachhaltige Mobilit\u00e4t<\/strong><\/p>\n<p>Der Gesch\u00e4ftsbereich High Performance Materials stellt eine breite Palette neuer Produkte f\u00fcr die Elektromobilit\u00e4t vor. \u201eWir wollen mit unseren Materialien den verschiedenen Antriebskonzepten der Elektromobilit\u00e4t zum Durchbruch verhelfen. Hierbei fokussieren wir uns auf unterschiedliche Technologien, von Mild Hybrid \u00fcber Plug-in-Hybrid bis hin zu reinen Elektrofahrzeugen. Unsere Entwicklungen zielen au\u00dferdem auf weitere Mobilit\u00e4tstrends wie etwa das autonome Fahren oder die digitale Konnektivit\u00e4t\u201c, sagte Michael Zobel, Leiter des Gesch\u00e4ftsbereichs High Performance Materials. Neue Materialien sind etwa orange eingef\u00e4rbte, w\u00e4rmestabilisierte Compounds f\u00fcr Hochvoltanwendungen oder Werkstoffe, die bei Kontakt mit stromf\u00fchrenden Metallteilen die Elektrokorrosion unterdr\u00fccken. Weitere Beispiele sind halogenfrei flammgesch\u00fctzte Materialien f\u00fcr Bauteile wie Zellhalter oder Endplatten von Batterien. Beim Thema Leichtbau konzentriert sich LANXESS auf die Hohlprofil-Hybridtechnik und die Thermoplast-Composites der Marke Tepex. Zobel erkl\u00e4rte: \u201eUnser Verbundwerkstoff etabliert sich im strukturellen Leichtbau immer mehr in der Gro\u00dfserie. Auf der \u201eK\u201c zeigen wir eine hochbelastbare Sitzschale und einen integrierten Frontendtr\u00e4ger aus Tepex, die beide eine exzellente Crash-Festigkeit aufweisen.\u201c<\/p>\n<p><strong>Investition in Blasformanlage<\/strong><\/p>\n<p>Auf der \u201eK\u201c werden auch neue Compounds f\u00fcr das wirtschaftliche Blasformen von Bauteilen, f\u00fcr das Luftmanagement von aufgeladenen Verbrennungsmotoren sowie von Linern f\u00fcr wasserstoff- und erdgasbetriebene Fahrzeuge vorgestellt. \u201eWir haben in unserem Kunststoff-Technikum in Dormagen eine hochmoderne Blasformanlage in Betrieb genommen und ein globales Team gegr\u00fcndet, das Materialien f\u00fcr spezielle Anwendungen entwickelt\u201c, so Zobel.<\/p>\n<p><strong>L\u00f6sungen f\u00fcr die zunehmende Urbanisierung<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr Stecker und Schalter in modernen \u201eSmart Home Systemen\u201c bietet sich das Polyamid 6-Compound Durethan BG60XXF an. Dieser sehr verzugsarme Kunststoff wird beispielsweise als Schalterhalter f\u00fcr eine Produktserie eines Herstellers von Elektronikkomponenten genutzt. Das Bauteil erf\u00fcllt dank des LANXESS- Materials h\u00f6chste Anforderungen in puncto Planarit\u00e4t, Ma\u00dfhaltigkeit und Steifigkeit.<\/p>\n<p>Der Gesch\u00e4ftsbereich Urethane Systems, weltweit einer der f\u00fchrenden Anbieter von kunden- und anwendungsspezifisch ma\u00dfgeschneiderten Polyurethan(PU)-Pr\u00e4polymeren f\u00fcr Elastomere, Beschichtungen sowie Kleb- und Dichtstoffe, konzentriert sich auf der \u201eK\u201c auf seine Low Free(LF)-Technologie. Mit ihr lassen sich PU-Pr\u00e4polymere formulieren, die weniger als 0,1 Gewichtsprozente freies Isocyanat enthalten und strengste Auflagen hinsichtlich industrieller Hygiene erf\u00fcllen. \u201eDiese Adiprene LF-Pr\u00e4polymere sind daher nicht von dem EU-weit anstehenden Beschr\u00e4nkungsverfahren f\u00fcr Diisocyanate betroffen. Gleichzeitig verbessern sie die mechanischen Eigenschaften der PU-Endprodukte. Deshalb bieten wir in Zukunft alle Produkte der Adiprene LF-Reihe, auch solche auf Basis von MDI, mit Isocyanat-Gehalten von unter 0,1 Prozent an\u201c, erkl\u00e4rte Markus Eckert, Leiter von Urethane Systems. Exponat-Highlights des Gesch\u00e4ftsbereichs sind ein Achterbahnwagen mit extrem abriebfesten und dynamisch belastbaren PU-Radbel\u00e4gen auf Basis von Adiprene LF pPDI sowie sehr verschlei\u00dffeste, hitze- und feuchtestabile Sternr\u00e4der auf Basis von Adiprene LF TDI f\u00fcr F\u00f6rder- oder Trennvorrichtungen in modernen Recyclinganlagen.<\/p>\n<p><strong>Neue Flammschutzmittel f\u00fcr D\u00e4mmstoffe<\/strong><\/p>\n<p>Der Gesch\u00e4ftsbereich Polymer Additives ist weltweit einer der f\u00fchrenden Anbieter unter anderem von brom- und phosphorhaltigen Flammschutzmitteln. Er stellt mit dem oligomeren Levagard 2000 und dem reaktiven Levagard 2100 zwei Flammschutzmittel f\u00fcr Polyisocyanurat(PIR)-Hartschaum vor, die exzellente Ergebnisse in Brandversuchen nach EN ISO 11925-2 zeigen. \u201eIhr Vorteil gegen\u00fcber anderen Systemen mit \u00e4hnlich brandhemmender Wirkung ist, dass sie kaum bzw. nicht fl\u00fcchtig sind und nur geringf\u00fcgig weichmachend wirken\u201c, erl\u00e4uterte Gesch\u00e4ftsbereichsleiter Karsten Job. Mit Emerald Innovation 3000 bietet LANXESS au\u00dferdem ein polymeres, bromiertes Flammschutzmittel f\u00fcr gesch\u00e4umtes Polystyrol an, das in puncto Flammwidrigkeit eine ebenb\u00fcrtige Alternative zu Hexabromcyclododecan (HBCD) ist, das in der EU nicht zugelassen ist.<\/p>\n<p><strong>Wirksamer Ozonschutz, Gummi verst\u00e4rken, IR-Licht reflektieren<\/strong><\/p>\n<p>Der Gesch\u00e4ftsbereich Advanced Industrial Intermediates stellt auf der \u201eK 2019\u201c Antioxidantien und Antiozonantien in den Mittelpunkt: zum Beispiel Vulkazon AFS, ein Alterungsschutzmittel f\u00fcr Latex, Kautschuk und Gummi, das die Rissbildung unter Ozoneinwirkung verhindert und nicht zu Verf\u00e4rbungen f\u00fchrt.<\/p>\n<p>Der Gesch\u00e4ftsbereich Rhein Chemie stellt neue aramidfaserverst\u00e4rkte Masterbatche der Reihe Rhenogran P91-40 zur Herstellung technischer Gummiwaren vor, zum Beispiel f\u00fcr hitzebest\u00e4ndige, langlebige und abriebfeste Silikonartikel wie Dichtringe oder -lippen.<\/p>\n<p>Der Gesch\u00e4ftsbereich Inorganic Pigments bietet ein Schwarzpigment an, das den Infrarot-Anteil des Sonnenlichts um 20 Prozent st\u00e4rker reflektiert als herk\u00f6mmliche Schwarzpigmente. Gro\u00dfes Einsatzpotenzial besteht in Kunststoffd\u00e4chern und -fassaden, um die Geb\u00e4udeinnentemperatur zu senken.<\/p>\n<p><strong>K\u00fcnstliche Intelligenz in der Produktentwicklung<\/strong><\/p>\n<p>LANXESS will k\u00fcnftig digitale Technologien noch st\u00e4rker nutzen: mit digitalen Gesch\u00e4ftsmodellen, der Einf\u00fchrung neuer Technologien entlang der Wertsch\u00f6pfungskette sowie der Analyse und Nutzung von gro\u00dfen Datenmengen. Der Konzern setzt beispielsweise auf k\u00fcnstliche Intelligenz (KI) zur Verbesserung seiner Kunststoffe. Im Kern geht es darum, die Rezepturen von Glasfaserschlichten, die zur Verst\u00e4rkung von Kunststoffen dienen, zu optimieren. Dazu kooperiert LANXESS mit dem KI-Unternehmen Citrine Informatics aus dem kalifornischen Redwood City, USA. Michael Zobel, Leiter des Gesch\u00e4ftsbereichs High Performance Materials, erl\u00e4uterte: \u201eWir wollen die Entwicklungszeit der optimierten Rezepturen um mehr als die H\u00e4lfte verk\u00fcrzen, um mit neuen, leistungsf\u00e4higeren Produkten schneller am Markt zu sein.\u201c<\/p>\n<p><strong>Kreislaufwirtschaft mit allen Partnern der Wertsch\u00f6pfungskette<\/strong><\/p>\n<p>Der Aufbau geschlossener Stoffkreisl\u00e4ufe bei der Herstellung und Anwendung von Kunststoffen ist f\u00fcr LANXESS ein zentrales Zukunftsthema. Dabei setzt der Konzern auf einen ganzheitlichen Ansatz: Gemeinsam mit Kunden und deren Abnehmern st\u00f6\u00dft das Unternehmen derzeit dazu Pilotprojekte an. Zobel erkl\u00e4rte: \u201eDer Aufbau solcher ressourcenschonenden Stoffkreisl\u00e4ufe gelingt nur, wenn alle Partner der Wertsch\u00f6pfungskette eng zusammenarbeiten. Ein Ziel ist, Kunststoffe von vornherein so auszulegen, dass sie gut rezyklierbar sind.\u201c<\/p>\n<p>Quelle: LANXESS<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p> Mit einem breiten Portfolio pr\u00e4sentiert sich LANXESS auf der internationalen Kunststoffmesse \u201eK 2019\u201c. 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