{"id":14563,"date":"2019-07-17T09:09:13","date_gmt":"2019-07-17T07:09:13","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=14563"},"modified":"2019-07-15T14:10:39","modified_gmt":"2019-07-15T12:10:39","slug":"fakuma-2020-digitalisierung-vernetzung-und-nachhaltigkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=14563","title":{"rendered":"Fakuma 2020: Digitalisierung, Vernetzung und Nachhaltigkeit"},"content":{"rendered":"<div class=\"news-text-wrap\">\n<p>Weiterentwicklung im Galopp: Alles, was Rang und Namen hat in der Kunststoffverarbeitung, wird sich zur 27. Fakuma \u2013 Internationale Fachmesse f\u00fcr Kunststoffverarbeitung \u2013 vom 13. bis 17.10.2020 in Friedrichshafen treffen. Die Fachmesse mit dem Schwerpunkt Spritzgie\u00dfen belegt im modernen Messezentrum am Bodensee alle verf\u00fcgbaren Hallenfl\u00e4chen und wird noch internationaler.<\/p>\n<p>Die Fakuma \u2013 Internationale Fachmesse f\u00fcr Kunststoffverarbeitung ist anerkannter Branchen- und Technologiebarometer, wenn es um Neuheiten rund um das Spritzgie\u00dfen mit den zugeh\u00f6rigen Themen Material, Maschine, Peripherie, Prozesse und Simulation geht. Diesen vorderen Platz baut die Fakuma weiter aus. 2018 waren 1.933 Aussteller aus 40 Nationen zur Fakuma nach Friedrichshafen gekommen, und beinahe 48.000 Fachbesucher aus 126 L\u00e4ndern nahmen das Branchenhighlight am Bodensee wahr. 2020 wird die Messe erneut an der 2.000-er Marke kratzen und s\u00e4mtliche vorhandenen Hallenfl\u00e4chen belegen. Das Messeunternehmen P. E. Schall GmbH &amp; Co. KG k\u00fcndigt eine weiter steigende Internationalit\u00e4t der Messe an.<\/p>\n<p>Besucher erhalten auf der Fakuma einen umfassenden \u00dcberblick \u00fcber s\u00e4mtliche Kunststofftechnologien: Ob Spritzgie\u00dfen \u2013 hier nimmt die Fakuma weltweit eine Spitzenposition ein \u2013 Extrusionstechnik, Thermoformen oder 3D-Printing: Der Anwender kann sich auf der Fakuma \u00fcber alle f\u00fcr die Kunststoffbe- und -verarbeitung relevanten Verfahren, Technologien und Tools gezielt informieren.<\/p>\n<p><strong>Digitalisierung durchdringt die Prozesskette<\/strong><\/p>\n<p>Die Kunststoffbranche ist auf Wachstumskurs, und der Erfolg der Fakuma wird 2020 fortgef\u00fchrt. Das hat seinen guten Grund: Die Fakuma ist eine Arbeitsmesse f\u00fcr gestandene Praktiker, die sich konsequent an der Prozesskette der Kunststoffverarbeitung orientiert. Hier k\u00f6nnen Aussteller und Fachbesucher direkt auf Augenh\u00f6he miteinander konkrete, neue Projekte diskutieren. Die Themen Digitalisierung, Vernetzung, weiterf\u00fchrende Prozessintegration und Systeml\u00f6sungen bei Anlagen und Peripherie sind auch bei den Kunststoffverarbeitungsmaschinen l\u00e4ngst angekommen und werden die Branche weiter bewegen; vieles, was bisher unter der \u00dcberschrift Digitale Transformation noch Plan, Vision und Theorie ist, wird bei der Fakuma 2020 Fakt sein. Deshalb sollten sich alle Interessenten im Bereich der Kunststoffverarbeitung den Messebesuch im Herbst 2020 schon heute im Kalender notieren.<\/p>\n<p><strong>Vernetzung bei den Kunststoff-Verarbeitern schreitet voran<\/strong><\/p>\n<p>Produkte und Services im Bereich Produktionstechnik sind sinnvoll mit lT zu durchwirken, um Ressourcen zu sparen, transparenter und flexibler zu werden und effizienter zu arbeiten. Hier haben sich Hersteller von Kunststoffverarbeitungsmaschinen inzwischen deutlich bewegt und die Digitalisierung und Vernetzung ihrer Maschinen vorangetrieben. Die Fakuma 2020 wird Weiterentwicklungen und Nutzen f\u00fcr den Anwender zeigen.<\/p>\n<p><strong>Circular Economy \u2013 der Kreislauf kommt in Gang<\/strong><\/p>\n<p>Kunststoffe haben derzeit kein gutes Image in der breiten \u00d6ffentlichkeit; die Verschmutzung der Weltmeere mit Plastikm\u00fcll ist beinahe t\u00e4glich Thema der Nachrichten. Die Kunststoffindustrie hat ein echtes Reputationsproblem. Daher ist hier sachliche Aufkl\u00e4rung und eine differenzierte Diskussion erforderlich. F\u00fcr Limonade und Mineralwasser, die relevantesten Getr\u00e4nkearten f\u00fcr PET-Flaschen am deutschen Markt, spielt Kunststoff als Verpackungsmaterial zum Beispiel eine bedeutende Rolle: Das Einwegpfand wirkt hier positiv, die Wertstoffkreisl\u00e4ufe sind nahezu geschlossen, und PET-Flaschen enthalten keine Weichmacher. Aufgrund des vergleichsweise geringen Gewichts hat hier die Kunststoffverpackung eine bessere \u00d6kobilanz als die Glasflaschen. F\u00fcr Nachhaltigkeit muss und wird immer mehr Kunststoff eingesetzt werden.<\/p>\n<p>Der Begriff der Kreislaufwirtschaft oder Circular Economy ist in der Kunststoffindustrie l\u00e4ngst etabliert. Es geht nicht mehr um das \u201eOb&#8221;, sondern um das \u201eWie&#8221;. Dass die Kreislaufwirtschaft auch im K-Maschinenbau angekommen ist, war bereits auf der Fakuma 2018 sichtbarer denn je; auf der Fachmesse 2020 wird es zu den wichtigsten Themen avancieren und intensiv behandelt werden. Zumal nur durch Dialoge das Erreichen h\u00f6herer Recyclingquoten oder die Effizienz-Verbesserung der Abfallwirtschaft global gemeistert werden kann. Damit Verarbeiter zunehmend Recyclate bei der Herstellung von Kunststoffprodukten verwenden, brauchen sie sichere Materialqualit\u00e4ten in ausreichender Menge. Diese aber erh\u00e4lt man nur, wenn ausreichend recycelbare Kunststoffabf\u00e4lle gesammelt werden. F\u00fcr geschlossene Kreisl\u00e4ufe m\u00fcssen alle Beteiligten in der Wertsch\u00f6pfungskette zusammenarbeiten \u2013 das schlie\u00dft auch die Endverbraucher ein. Es gilt, gemeinsam an allen entscheidenden Schritten des Kreislaufs wie der Herstellung der Produkte, der Gebrauchsphase und der Entsorgung zu arbeiten.<\/p>\n<p>Quelle: Schall Messen<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Weiterentwicklung im Galopp: Alles, was Rang und Namen hat in der Kunststoffverarbeitung, wird sich zur 27. 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