{"id":14655,"date":"2019-07-17T15:34:35","date_gmt":"2019-07-17T13:34:35","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=14655"},"modified":"2019-07-18T12:40:31","modified_gmt":"2019-07-18T10:40:31","slug":"arburg-auf-der-k-2019-zwei-sichten-auf-die-eine-welt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=14655","title":{"rendered":"Arburg auf der K 2019: Zwei Sichten auf die eine Welt"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li>\u201earburgXworld\u201c: Neue digitale Produkte und Services<\/li>\n<li>\u201earburgGREENworld\u201c: Circular Economy und Ressourcen-Effizienz<\/li>\n<li>Trends im Spritzgie\u00dfen: Neue Maschinen, Features und L\u00f6sungen f\u00fcr \u201esmarte\u201c Kunststoffverarbeitung<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong><em>Der Messeauftritt von Arburg auf der Weltleitmesse K 2019 vom 16. bis 23. Oktober 2019 in D\u00fcsseldorf, Deutschland, steht ganz im Zeichen der Themen Digitalisierung und Circular Economy. Mit \u201earburgXworld\u201c und \u201earburgGREENworld\u201c liefert Arburg dabei Antworten auf wichtige und dr\u00e4ngende Fragen f\u00fcr die Welt der Kunststoffverarbeitung und -nutzung. Und diese Welt wird immer multiperspektivischer. Ziel ist dabei stets, Ressourcen zu schonen und damit erheblich zur Produktionseffizienz beizutragen. Die Fachbesucher erleben in Halle 13, Stand A13, dass Arburg sich traditionell als Vorreiter intensiv mit wichtigen Zukunftsthemen auseinandersetzt, Antworten auf aktuelle Fragen hat und konkrete L\u00f6sungen f\u00fcr die Praxis anbietet. Dazu tragen zahlreiche Neuheiten in Sachen Maschinen, Verfahren sowie digitale Produkte und Services bei.<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>\u00a0<\/em><\/strong>\u201eAls Weltleitmesse ist die K-Messe das wichtigste Forum, um bedeutende Visionen und Innovationen zu pr\u00e4sentieren. Alle drei Jahre blickt die Kunststoffwelt nach D\u00fcsseldorf, um zu sehen, wohin die Reise in Zukunft geht\u201c, macht Michael Hehl, gesch\u00e4ftsf\u00fchrender Gesellschafter und Sprecher der Arburg-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung den Wert der K f\u00fcr das Schwarzw\u00e4lder Unternehmen deutlich. \u201eDabei wird unsere eine Welt immer komplexer und perspektivenreicher, so dass die Herausforderungen entsprechend immer gr\u00f6\u00dfer werden.\u201c Letztendlich gehe es immer darum, die M\u00f6glichkeiten des wichtigen Wertstoffs Kunststoff sinnvoll auszusch\u00f6pfen, effizient zu produzieren und Ressourcen zu schonen. Wie das in der Praxis aussehen kann, zeige Arburg anhand zukunftsweisender Exponate und Anwendungen.<\/p>\n<p><strong>Im Fokus: Digitalisierung und Circular Economy<\/strong><\/p>\n<p>\u201eWir besch\u00e4ftigen uns mit den zwei wirklich herausragenden Themen unserer Zeit: der Digitalisierung und dem sinnvollen Einsatz und der Wiederverwertung von Kunststoff,\u201c unterstreicht Juliane Hehl, die als gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Gesellschafterin die Bereiche Marketing und Technik verantwortet, die Dualit\u00e4t des Ansatzes. \u201eIn Sachen Digitalisierung zeigen wir ganz wichtige Fortschritte. Die Idee der \u201aarburgXworld\u2018 steht dabei f\u00fcr sehr viel mehr als das gleichnamige Kundenportal\u201c. Neu im digitalen Produkt- und Service-Spektrum seien z. B. der F\u00fcllassistent und der Plastifizierassistent sowie die erweiterte Connectivity der Allrounder. Dar\u00fcber hinaus gebe es auch f\u00fcr das Kundenportal weitere Apps und Funktionalit\u00e4ten.<\/p>\n<p>\u201eWir begr\u00fc\u00dfen es sehr, dass Circular Economy ein derart wichtiges Thema der K 2019 ist\u201c, erg\u00e4nzt Juliane Hehl, da Umweltschutz und Ressourcenschonung tief in der Unternehmensphilosophie verwurzelt seien. \u201eIn D\u00fcsseldorf k\u00f6nnen wir der Fachwelt unsere \u201aarburgGREENworld\u2018 erstmals intensiver pr\u00e4sentieren und anhand verschiedener Beispiele aufzeigen, die auch im Rahmen des internationalen Arburg Packaging Summits im Juni 2019 diskutiert wurden, wie L\u00f6sungen in der Praxis konkret aussehen k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p><strong>Eintauchen in die digitale Arburg-Welt<\/strong><\/p>\n<p>Der Messestand \u201e13A13\u201c auf der K 2019 bietet so viel digitale Arburg-Welt wie nie zuvor. An insgesamt zehn interaktiven Stationen der \u201eRoad to Digitalisation\u201c erfahren die Besucher mehr zu \u201eSmart Machine\u201c, \u201eSmart Production\u201c und \u201eSmart Services\u201c. Dazu z\u00e4hlen z. B. der neue \u201ePlastifizierassistent\u201c zur Materialaufbereitung und f\u00fcr Predictive Maintenance an der Schnecke sowie der Steuerungs-Simulator. Auch die bew\u00e4hrten sechs Assistenzpakete, das Arburg Leitrechnersystem ALS, das Arburg Turnkey Control Module ATCM und der Arburg Remote Service ARS sind auf der K 2019 vertreten. Alle Spritzgie\u00dfexponate sind mit einer sogenannten \u201eBasis Connectivity\u201c ausgestattet, d. h. sie verf\u00fcgen \u00fcber ein IIoT-Gateway und k\u00f6nnen \u00fcber Schnittstellen einfach und standardisiert mit den \u00fcbergeordneten Systemen ARS und \u201earburgXworld\u201c Kundenportal vernetzt werden.<\/p>\n<p><strong>Neue Apps im Kundenportal \u201carburgXworld\u201d <\/strong><\/p>\n<p>Seit M\u00e4rz 2019 ist das Kundenportal \u201earburgXworld\u201c f\u00fcr Kunden in Deutschland verf\u00fcgbar. Die Resonanz ist hervorragend. Neben kostenfreien Funktionen wie die zentralen Apps \u201eMachine Center\u201c, \u201eService Center\u201c, \u201eShop\u201c und \u201eCalendar\u201c wird es ab der K\u00a02019 weitere kostenpflichtige Angebote geben, die erheblichen Mehrwert bieten. Neu ist z. B. der \u201eSelf Service\u201c, das \u201eDashboard\u201c zum Maschinenstatus, der Steuerungs-Simulator, das Sammeln von Prozessdaten und die Maschinenauslegung. Zudem ist das Kundenportal ab der Messe international in 18 Sprachen verf\u00fcgbar.<\/p>\n<p><strong>\u201eSmarter\u201c Allrounder kennt das zu produzierende Bauteil<\/strong><\/p>\n<p>Eine besonders \u201esmarte\u201c Anwendung zeigt Arburg an einem elektrischen Allrounder 570 A mit 2.000 kN Schlie\u00dfkraft und Gestica-Steuerung. In diese ist der neue F\u00fcllassistent integriert, d.\u00a0h. der Allrounder \u201ekennt\u201c das Spritzteil, das er produzieren soll \u2013 eine Uvex-Brille aus PA12.<\/p>\n<p>Den F\u00fcllassistent hat Arburg mit dem Aachener Kooperationspartner Simcon entwickelt. Auf den Technologie-Tagen 2019 wurde diese erstmals an einem produzierenden Allrounder dargestellt, die Anwendung auf der K 2019 geht noch einen Schritt weiter: Das offline erstellte Simulationsmodell und die Bauteilgeometrie werden direkt in die Steuerung eingelesen. An der Gestica-Steuerung wird in Echtzeit der F\u00fcllgrad des Bauteils in Relation zur aktuellen Schneckenposition als 3D-Grafik animiert. Zusammen mit Simcon wurde die Funktionalit\u00e4t des F\u00fcllassistenten erweitert, um ein gr\u00f6\u00dferes Werkzeug- und Materialspektrum abzudecken. Der Maschinenbediener kann interaktiv am Gestica-Bildschirm die Ergebnisse der offline erstellten Simulation mit dem F\u00fcllverhalten des letzten Zyklus vergleichen. Daraus resultieren Vorteile in Sachen R\u00fcstzeit, Sicherheit und Effizienz.<\/p>\n<p>Der elektrische Allrounder 570 A ist in eine Turnkey-Anlage integriert. Mit ihm werden anspruchsvolle Brillen in einer Zykluszeit von rund 45 Sekunden gespritzt. Entnahme und Zuf\u00fchrung zur optischen Pr\u00fcfung, Lasermar\u00adkierung und Verpackung \u00fcbernimmt ein Sechs-Achs-Roboter. Zudem ist die Fertigungszelle mit dem Scada-System Arburg Turnkey Controle Module (ATCM) ausgestattet, das u. a. eine hundertprozentige R\u00fcckverfolgbarkeit der Teile erm\u00f6glicht.<\/p>\n<p><strong>Circular Economy in der Praxis<\/strong><\/p>\n<p>Zum Thema pr\u00e4sentiert Arburg auf der K zwei Anwendungen.<\/p>\n<p>Bei der Produktion von Bechern aus PP wird rund 30 Prozent Rezyklat eingesetzt. Bei diesem Praxisbeispiel f\u00fcr eine geschlossene Kreislaufwirtschaft kooperiert Arburg mit der Firma Erema (Halle 9, Stand C05), die rezykliertes PP zur Verf\u00fcgung stellt. In einer Zykluszeit von rund vier Sekunden werden je acht Becher auf einem hybriden Allrounder 1020 H gespritzt. Diese neue Baugr\u00f6\u00dfe im Maschinenportfolio wird als Packaging-Version vorgestellt. Das Exponat verf\u00fcgt \u00fcber einen lichten S\u00e4ulenabstand von 1.020 Millimetern, 6.000 kN Schlie\u00dfkraft und eine neue Spritzeinheit der Gr\u00f6\u00dfe 7000. Diese ist auch f\u00fcr den Allrounder 1120 H verf\u00fcgbar und bietet ein maximales Schussgewicht von rund 4.200 Gramm Polystyrol.<\/p>\n<p>Bei der zweiten Circular-Economy-Anwendung wird ein PCR-Material (Post-Consumer-Rezyklat) aus Haushaltabf\u00e4llen eingesetzt, um ein technisches Produkt zu fertigen. Das am Markt verf\u00fcgbare PCR wird von einem elektrischen Zwei-Komponenten Allrounder 630 A im Profoam-Sch\u00e4umverfahren verarbeitet, das zweite Material ist TPE. Gespritzt wird ein Maschinent\u00fcrgriff, dessen zwei H\u00e4lften im Werkzeug montiert werden. Danach erfolgt das teilweise Umspritzen des Griffs mit der weichen Komponente.<\/p>\n<p>Diese Anwendung veranschaulicht, wie sich PCR-Material in den Kreislauf zur\u00fcckf\u00fchren l\u00e4sst, um hochwertige, langlebige Funktionsteile herzustellen.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><strong>Premiere: arburgGREENworld<\/strong><\/p>\n<p>Mit diesen Anwendungen zeigt Arburg seine Kompetenz in Sachen Circular Economy und Ressourcenschonung auf. Zahlreiche Aktivit\u00e4ten \u2013 sowohl f\u00fcr Kunden, also auch interne \u2013 wurden in dem neuen Programm \u201aarburgGREENworld\u2018 geb\u00fcndelt, die auf vier S\u00e4ulen beruht. Die ersten drei S\u00e4ulen \u201eGreen Machine\u201c, \u201eGreen Production\u201c und \u201eGreen Services\u201c beziehen sich auf die Angebote f\u00fcr Kunden und die vierten S\u00e4ule \u201eGreen Environment\u201c subsummiert die Arburg-internen Prozesse.<\/p>\n<p><strong>Innovative Anwendungen und Verfahren<\/strong><\/p>\n<p>Wie sich mittels IMSE-Technologie (Injection Moulded Structured Electronics) funktionale In-Mould-Produkte erzeugen lassen, demonstriert ein elektrischer Allrounder 470 A mit 1.000 kN Schlie\u00dfkraft. Dazu werden Folien mit integrierten elektronischen Funktionen ins Werkzeug eingelegt und mit PC hinterspritzt. Als Demonstrator produziert die Spritzgie\u00dfmaschine in einer Zykluszeit von rund 75 Sekunden ein Nachtlicht.<\/p>\n<p>Mikroschalter aus temperfreiem LSR fertigt ein elektrischer Allrounder 270 A, ausgestattet mit einer Mikrospritzeinheit der Gr\u00f6\u00dfe 5 mit 8-Millimeter-Schnecke, 8-fach-Werkzeug und LSR-Kartusche. Das Spritzteilgewicht betr\u00e4gt lediglich 0,009 Gramm, die Zykluszeit rund 20 Sekunden. Die Spritzteile werden von einem Multilift 3+1 entnommen, im Greifer optisch gepr\u00fcft, nach Kavit\u00e4ten getrennt abgelegt und schlie\u00dflich in Papierbeutel verpackt. Solche Mikrobauteile werden in den Bereichen Automotive und Medizintechnik eingesetzt.<\/p>\n<p>Das Umspritzen von Hybridbauteilen demonstriert ein vertikaler Allrounder 375 V mit 500 kN Schlie\u00dfkraft, der mit einem auf dem Maschinenst\u00e4nder montierten Multilift Select Robot-System kompakt automatisiert ist. Die Einlegeteile werden auf einer Rolle bereitgestellt und die Kontakte in einer Zykluszeit von rund 15 Sekunden zu Hybridsteckern umspritzt.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus wird mit einem neuen Freeformer ein technologischer Ausblick darauf gegeben, wie sich k\u00fcnftig im Arburg Kunststoff-Freiformen (AKF) faserverst\u00e4rkte Bauteile realisieren lassen.<\/p>\n<p><strong>Prominent: 20 Arburg-Maschinen auf der K 2019<\/strong><\/p>\n<p>Insgesamt demonstrieren auf dem Arburg-Stand acht Allrounder und ein Freeformer neue Maschinentechnik sowie innovative Anwendungen und Verfahren. Elf weitere Maschinen sind auf Partnerst\u00e4nden zu sehen. Damit decken die 20 Arburg-Exponate auf der K 2019 ein breitgef\u00e4chertes Verfahrensspektrum ab, darunter z. B. D\u00fcnnwandspritzgie\u00dfen, Hybridtechnik, Inmould-Labeling und Folientechnik, Mehrkomponenten-Spritzgie\u00dfen inklusive Sandwichverfahren, Mikro-Spritzgie\u00dfen, Profoam-Sch\u00e4umtechnik, W\u00fcrfeltechnik ebenso wie die Verarbeitung von LSR, magnetischen Kunststoffen, Biokunststoffen und Rezyklaten. Die Anwendungen kommen aus allen wichtigen Branchen und Trendthemen auf: Automotive und E-Mobility, Elektronik, Leichtbau, Medizintechnik und Verpackung. \u201eUnd das ist noch nicht alles\u201c, verspricht Juliane Hehl. \u201eLast but not least werden wir in D\u00fcsseldorf ein weiteres Ass aus dem \u00c4rmel sch\u00fctteln und laden das Fachpublikum ein, sich auf dem Messestand selbst ein Bild zu den neuen Maschinen, Verfahren und Anwendungen zu machen.\u201c<\/p>\n<p>\u00dcber Arburg<\/p>\n<p>Das deutsche Familienunternehmen Arburg geh\u00f6rt weltweit zu den f\u00fchrenden Maschinenherstellern f\u00fcr die Kunststoffverarbeitung. Das Produktportfolio umfasst Allrounder-Spritzgie\u00dfmaschinen mit Schlie\u00dfkr\u00e4ften zwischen 125 und 6.500 kN, Freeformer f\u00fcr die industrielle additive Fertigung sowie Robot-Systeme, kunden- und branchenspezifische Turnkey-L\u00f6sungen und weitere Peripherie.<\/p>\n<p>Eine erstklassige Kundenbetreuung vor Ort garantiert das internationale Vertriebs- und Servicenetzwerk: Arburg hat eigene Organisationen in 26 L\u00e4ndern an 34 Standorten und ist zusammen mit Handelspartnern in \u00fcber 100 L\u00e4ndern vertreten. Produziert wird ausschlie\u00dflich im deutschen Stammwerk in Lo\u00dfburg. Von den insgesamt rund 3.000 Mitarbeitern sind rund 2.500 in besch\u00e4ftigt, weitere rund 500 in den weltweiten Arburg-Organisationen. Arburg ist dreifach zertifiziert nach ISO 9001 (Qualit\u00e4t), ISO 14001 (Umwelt) und ISO 50001 (Energie).<\/p>\n<p>Weitere Informationen \u00fcber Arburg finden Sie unter www.arburg.com<\/p>\n<p>Quelle: Arburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Messeauftritt von Arburg auf der Weltleitmesse K 2019 vom 16. bis 23. 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