{"id":14850,"date":"2019-07-26T08:42:12","date_gmt":"2019-07-26T06:42:12","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=14850"},"modified":"2019-07-25T13:57:11","modified_gmt":"2019-07-25T11:57:11","slug":"kompletter-freihandel-mit-den-usa-bleibt-das-ziel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=14850","title":{"rendered":"Kompletter Freihandel mit den USA bleibt das Ziel"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li><strong>Bericht der EU-Kommission ist nur ein Hoffnungsschimmer<\/strong><\/li>\n<li><strong>Industriebranchen dies- und jenseits des Atlantiks w\u00fcrden vom Abbau aller Industriez\u00f6lle profitieren<\/strong><\/li>\n<li><strong>Positiv: Verhandlungen \u00fcber technische Regelungen kommen voran<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Der Bericht der EU-Kommission zu den Verhandlungen und zu den k\u00fcnftigen Handelsbeziehungen mit den USA ist ein Hoffnungsschimmer \u2013 mehr jedoch nicht. Zu gro\u00df ist die Zahl der Baustellen in den bilateralen Handelsbeziehungen zwischen der EU und den USA. Diese reichen von Strafz\u00f6llen auf Stahl und Aluminium \u00fcber die angedrohten Z\u00f6lle auf Automobile bis zum WTO-Streitschlichtungsfall Airbus\/Boeing. Aber auch der seit 2008 mit einem Kompromiss ausgesetzte, von der EU verlorene WTO-Streitfall der Einfuhrverbote von gentechnisch ver\u00e4nderten Pflanzen sowie die angek\u00fcndigte Untersuchung des US-Handelsministeriums wegen der Digitalsteuer in Frankreich haben handelspolitischen Sprengstoff.<\/p>\n<p>Schon lange fordert der VDMA deshalb ein schlankes Freihandelsabkommen der EU mit den USA, das alle Industriez\u00f6lle abbaut und Erleichterungen bei den nicht-tarif\u00e4ren Handelshemmnisse schafft. \u201eDeshalb ist es bedauerlich, dass die EU und die USA bisher noch keine Verhandlungen f\u00fcr den Abbau aller Industriez\u00f6lle begonnen haben. Davon w\u00fcrden viele Industriebranchen und damit die Besch\u00e4ftigten dies- und jenseits des Atlantiks enorm profitieren. Eine vollst\u00e4ndige Beseitigung der Zollh\u00fcrden w\u00fcrde allein im europ\u00e4ischen Maschinenbau trotz bereits niedriger Zolls\u00e4tze zu Kosteneinsparungen von 900 Millionen Euro pro Jahr f\u00fchren\u201c, sagt Ulrich Ackermann, Leiter Au\u00dfenwirtschaft des VDMA.<\/p>\n<p>Erfreulich ist, dass dagegen die Verhandlungen \u00fcber die Konformit\u00e4tsbewertungen vorankommen. \u201eDie unterschiedlichen technischen Regelwerke in der EU und den USA sind das Haupthemmnis im bilateralen Maschinenhandel und damit Knackpunkt der Verhandlungen. Da diese Fragen separat verhandelt werden, sind hier bilaterale Vereinbarungen ohne Ergebnisse beim Zollabbau m\u00f6glich\u201c, erkl\u00e4rt Ackermann. Heute kostet eine f\u00fcr den US-Markt produzierte Maschine zwischen 5 und 18 Prozent mehr als die vergleichbare Maschine f\u00fcr die EU. \u201eDen Unternehmen w\u00e4re bereits viel geholfen, wenn das geplante transatlantische Handelsabkommen die gegenseitige Anerkennung von Konformit\u00e4tsbewertungen vorantreiben w\u00fcrde. Das Freihandelsabkommen mit Kanada k\u00f6nnte hier als Vorlage dienen\u201c, erl\u00e4utert der VDMA-Au\u00dfenhandelsexperte.<\/p>\n<p><strong>USA wichtigster Markt weltweit<\/strong><br \/>\nF\u00fcr Deutschland sind die USA der wichtigste ausl\u00e4ndische Exportmarkt im Maschinenbau. Von Januar bis Mai 2019 stiegen die Ausfuhren noch einmal um 11,7 Prozent auf 8,5 Milliarden Euro an. Gleichzeitig ist der US-Maschinenbau der drittwichtigste ausl\u00e4ndische Lieferant f\u00fcr Deutschland und Europa. Au\u00dferdem sind die USA der gr\u00f6\u00dfte ausl\u00e4ndische Investitionsstandort f\u00fcr die deutsche Investitionsg\u00fcterindustrie. Der deutsche Maschinenbau bietet aktuell rund 115.000 hochqualifizierte Arbeitspl\u00e4tze in den USA an.<\/p>\n<p>Quelle: VDMA<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Bericht der EU-Kommission zu den Verhandlungen und zu den k\u00fcnftigen Handelsbeziehungen mit den USA ist ein Hoffnungsschimmer&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":6409,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-14850","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14850","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=14850"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14850\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":14851,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14850\/revisions\/14851"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/6409"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=14850"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=14850"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=14850"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=14850"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}