{"id":15038,"date":"2019-08-05T10:03:29","date_gmt":"2019-08-05T08:03:29","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=15038"},"modified":"2019-08-02T13:05:14","modified_gmt":"2019-08-02T11:05:14","slug":"kunststoff-systemloesungen-im-sinne-der-natur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=15038","title":{"rendered":"Kunststoff-Systeml\u00f6sungen im Sinne der Natur"},"content":{"rendered":"<div class=\"row\">\n<div class=\"large-12 columns\">\n<div class=\"ngn-description ngn-box ngn-block\">\n<p>Biopolymere und biobasierte Kunststoffe werden immer h\u00e4ufiger zur Herstellung von Produkten eingesetzt. Mittlerweile haben die sogenannten Biokunststoffe in den verschiedensten Industriebereichen Anwendungsfelder gefunden, beginnend bei technischen Anwendungen in der Automobilindustrie, Gartenbau, Verpackungsindustrie bis hin zum Baugewerbe. Je nach Verwendung werden sowohl biologisch abbaubare als auch nicht biologisch abbaubare Polymere eingesetzt.<\/p>\n<p>Um die Entsorgung zu erleichtern, die Abh\u00e4ngigkeit von fossilen Ausgangsstoffen zu verringern und Kunststoffprodukte nachhaltiger und umweltfreundlicher zu gestalten, treibt man die Forschung und die Entwicklung von Biopolymeren voran. Biopolymere sind durch ihre Herstellung auf Basis nachwachsender Rohstoffe und\/oder durch ihre biologische Abbaubarkeit nachhaltig und umweltschonend. F\u00fcr den Begriff Biopolymer gibt es aber bisher keine einheitliche Definition. Am h\u00e4ufigsten werden modifizierte St\u00e4rke und Cellulose als Ausgangsstoffe f\u00fcr Biopolymere verwendet. Dar\u00fcber hinaus sind oft auch Polymilchs\u00e4uren (PLA) und Polyhydroxyalkanoate (PHA) als Basis zu finden. Biologisch abbaubare Produkte werden au\u00dferdem durch die Kombination von Polymeren aus fossilen und nachwachsenden Rohstoffen, sogenannte Blendsysteme, hergestellt. Zudem werden auch die Fasern einiger Pflanzenarten, wie Hanf, Holz oder Flachs, als Verst\u00e4rkungs- oder F\u00fcllkomponenten in eine Polymermatrix eingebracht.<\/p>\n<p>Durch die Zugabe von Additiven und Zusatzstoffen erreicht man auch das Biopolymere vielf\u00e4ltige neue Eigenschaften bekommen. Im Vergleich zu konventionellen Kunststoffen k\u00f6nnen so auch ganz neue und spezifische Materialeigenschaften, wie z. B. gute Bedruckbarkeit, Lichtbest\u00e4ndigkeit, Wasserdampfdurchl\u00e4ssigkeit oder auch biologische Abbaubarkeit, geschaffen werden. Auch heute gebr\u00e4uchliche Massenkunststoffe, wie PP, PE, PET oder PVC k\u00f6nnen vor allem aus Bioethanol hergestellt werden. Vorteil dieser sogenannten Drop-in-Biokunststoffe ist, dass die Herstellung und Verarbeitung nur am Anfang angepasst werden muss, sonst jedoch identisch zu den fossilen Varianten verl\u00e4uft. Die Verarbeitbarkeit auf konventionellen Anlagen der Kunststoffindustrie ist dadurch m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Die Verarbeitung von Thermoplasten aus nachwachsenden Rohstoffen geh\u00f6rt zu einem Spezialgebiet der Polymold Technology GmbH aus P\u00e4hl. \u201eDiese Kunststoffe sind nicht als Ersatz, sondern als Erg\u00e4nzung zu sehen. Je nach Erfordernis kann eine l\u00e4ngere Lebensdauer der \u201eBio-Formteile\u201c erreicht oder auch eine biologische Abbaubarkeit gew\u00e4hrleistet werden. Aus Pflanzen gewonnene Werkstoffe setzen nach ihrem Gebrauch nur so viel CO<sub>2<\/sub> frei, wie sie in ihrer Wachstumsphase aus der Atmosph\u00e4re entnommen haben \u2013 das hei\u00dft, sie sind \u201eweitestgehend CO<sub>2<\/sub>-neutral,\u201c erkl\u00e4rt Peter Mallmann, einer der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Polymold Technology.<\/p>\n<p>Der Umweltaspekt wird besonders beim oberbayerischen Unternehmen gro\u00dfgeschrieben. \u201eWir haben uns zus\u00e4tzlich zu den Anforderungen der ISO 9001 dem Umweltprogramm \u00d6KOPROFIT angeschlossen und erf\u00fcllen damit bereits ca. 60 Prozent der Kriterien einer ISO Zertifizierung nach 14001 (Umweltmanagementsystem). \u00d6KOPROFIT deckt Umweltthemen und unter anderem auch Themenschwerpunkte und Ma\u00dfnahmen zur Kosteneinsparung mit ab. Das kommt wiederum unseren Kunden zugute,\u201c so Josef Irion, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Polymold Technology.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"row\">\n<div class=\"large-12 columns\">\n<div class=\"ngn-description ngn-box ngn-block\">\n<p><b>Im Detail &#8211; \u00d6KOPROFIT<\/b><\/p>\n<p>\u00d6KOPROFIT steht f\u00fcr <b>\u00d6ko<\/b>logisches <b>Pro<\/b>jekt <b>F<\/b>\u00fcr <b>I<\/b>ntegrierte Umwelt-<b>T<\/b>echnik) und ist ein Kooperationsprojekt zwischen Kommunen und der \u00f6rtlichen Wirtschaft mit dem Ziel der Betriebskostensenkung unter gleichzeitiger Schonung der nat\u00fcrlichen Ressourcen. Dabei sind produzierende Unternehmen, Dienstleister und Sozialeinrichtungen wie auch Handwerker gleicherma\u00dfen angesprochen. Das Projekt wurde Anfang der 1990iger Jahre in Graz (\u00d6sterreich) entwickelt. Das urspr\u00fcnglich \u00f6sterreichische Projekt verbreitete sich schnell auch international.<\/p>\n<p>Quelle: KPA<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Biopolymere und biobasierte Kunststoffe werden immer h\u00e4ufiger zur Herstellung von Produkten eingesetzt. 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