{"id":15041,"date":"2019-08-05T16:05:25","date_gmt":"2019-08-05T14:05:25","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=15041"},"modified":"2019-08-02T13:07:13","modified_gmt":"2019-08-02T11:07:13","slug":"massgeschneiderte-recompounds-ersetzen-neuware","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=15041","title":{"rendered":"Ma\u00dfgeschneiderte Recompounds ersetzen Neuware"},"content":{"rendered":"<div class=\"row\">\n<div class=\"large-12 columns\">\n<div class=\"ngn-description ngn-box ngn-block\">\n<p>In Deutschland fallen j\u00e4hrlich fast 6 Mio. Tonnen Kunststoffabf\u00e4lle an und davon entfallen etwa 5 Mio. Tonnen auf Materialien, die durch den Ge- und Verbrauch von Kunststoffprodukten entstehen. Stoffe, die fr\u00fcher als Abfall bezeichnet wurden, gelten heute als wertvolle Rohstoffe, deren Wiederverwendung hilft, die Ressourcen zu schonen.<\/p>\n<p>Nicht erst seit dem Thema Marine Littering ist Recycling ein gesellschaftspolitisches Thema. 2015 wurden bereits 46 Prozent der Kunststoffabf\u00e4lle werkstofflich oder rohstofflich verwertet. Aus Klima- und Umweltschutzsicht ist ein Erh\u00f6hen dieser Recyclingquoten aber absolut notwendig. Mahlgut und Regranulat aus recycelten Kunststoffabf\u00e4llen von Industrie und Handel ist deshalb heute immer mehr gefragt. Mit der Nutzung von Regranulat tragen die Kunststoffverarbeiter aktiv zum Umweltschutz bei. Kunststoffwertstoffe, die ohne Weiterverarbeitung Abfall w\u00e4ren, werden so effizient recycelt und k\u00f6nnen dem Produktionsprozess zeitnah wieder zugef\u00fchrt werden. Dies senkt effektiv die Beschaffungs-, Produktions- und Transportkosten. Das aus Aussch\u00fcssen der Kunststoffindustrie hergestellte Mahlgut, kann bei vielen Fertigungsprozessen wieder zum Einsatz kommen. Voraussetzung daf\u00fcr ist allerdings eine fachgerechte Aufbereitung des Ausgangsmaterials zu einem sauberen und damit gleichwertigem Sekund\u00e4rrohstoff. Solche Sekund\u00e4rrohstoffe haben nat\u00fcrlich den Vorteil eines kosteng\u00fcnstigeren Substitutes, welches zudem direkt, also schnell in der Produktion wieder einsetzbar ist. Mahlgut hat unterschiedliche und unregelm\u00e4\u00dfige Teilchengr\u00f6\u00dfen von 2 mm bis 5 mm und kann Staubanteile enthalten.<\/p>\n<p>Wie bereits aus dem Namen Regranulat ersichtlich wird, handelt es sich um eine Form von Granulat, also einer Form \u00e4hnlich wie Sand oder Kies, was den Transport des Granulats vereinfacht. Das Kunststoffgranulat, oder in unserem Fall auch das Rohmaterial, ist die urspr\u00fcngliche und auch typische Form eines thermoplastischen Kunststoffs. Das Regranulat ist dann wiederum ein recyceltes Produkt aus einem solchen thermoplastischen Kunststoff. Dieses Regranulat verf\u00fcgt \u00fcber die gleichen Eigenschaften wie das Granulat. Ausgangsmaterial f\u00fcr das sogenannte \u201eRegranulieren\u201e, ist jedoch ein sortenreines Mahlgut. Regranulat hat eine gleichm\u00e4\u00dfige Korngr\u00f6\u00dfe und keinen Staubanteil. Die RDG Kunststoffe GmbH in Kraftisried hat sich auf das Einmahlen, das Regranulieren und die Compoundierung von hochwertigen, technischen Kunststoffen spezialisiert und leistet deshalb auch einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz. Das Allg\u00e4uer Unternehmen sieht sich als Partner, wenn es um die Aufbereitung von Kunststoffen geht. Gerade im Bereich der technischen Kunststoffe verf\u00fcgt man \u00fcber ausgewiesenes Know-how und langj\u00e4hrige Erfahrung. Neben dem Einmahlen von Produktionsresten, Anfahrteilen und Anfahrklumpen liegt der Schwerpunkt in der professionellen Aufbereitung von Aramid und Glasfasern, Farbbatches oder Mineralstoffen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"row\">\n<div class=\"large-12 columns\"><\/div>\n<\/div>\n<div class=\"row\">\n<div class=\"large-12 columns\">\n<div class=\"ngn-description ngn-box ngn-block\">\n<p><b>Fact &amp; Figures<\/b><\/p>\n<p>RDG Kunststoffe erarbeitet gemeinsam mit seinen Kunden f\u00fcr jeden Anwendungsfall das richtige Produkt. Bei gr\u00f6\u00dferen Entwicklungsumf\u00e4ngen verf\u00fcgt man \u00fcber ein hervorragendes Netzwerk in r\u00e4umlicher N\u00e4he zum Standort, um ein passgenaues, prozessf\u00e4higes und wissenschaftlich basiertes Compound zu entwickeln und herzustellen. Zertifiziert ist man nach DIN EN ISO 9001:2015. Mit Wirkung zum 1. Juli 2018 \u00fcbernahm Mathias Fr\u00f6hlich, einer der drei Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der RDG Kunststoffe, die Anteilsmehrheit an dem Regranulierer und Compoundeur und h\u00e4lt damit 67 Prozent. Mit der jetzigen \u00c4nderung der Eigent\u00fcmerstruktur gab der Gesellschafter Rajmund Zvanic seine Anteile vollst\u00e4ndig an Fr\u00f6hlich ab und Gesellschafter Dieter Freiberger verringerte seine Gesch\u00e4ftsanteile auf 33 Prozent.<\/p>\n<p><b>Kontakt:\u00a0<\/b><a href=\"http:\/\/www.rdg-kunststoffe.com\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">www.rdg-kunststoffe.com<\/a><\/p>\n<p>Quelle: KPA<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Deutschland fallen j\u00e4hrlich fast 6 Mio. Tonnen Kunststoffabf\u00e4lle an und davon entfallen etwa 5 Mio. 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