{"id":15233,"date":"2019-08-14T11:45:59","date_gmt":"2019-08-14T09:45:59","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=15233"},"modified":"2019-08-14T11:45:59","modified_gmt":"2019-08-14T09:45:59","slug":"ein-blick-in-die-zukunft-von-robotik-und-ki","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=15233","title":{"rendered":"Ein Blick in die Zukunft von Robotik und KI"},"content":{"rendered":"<p><strong>Sonderschau und FabLab L\u00fcbeck vereinbaren Kooperation<\/strong><\/p>\n<p>Der Markt von 3D-Druckern w\u00e4chst. Im Jahr 2018 nutzten bereits rund 28 Prozent der Industrieunternehmen in Deutschland den 3D-Druck. L\u00e4ngst lassen sich mit der Technik filigrane Bauteile f\u00fcr verschiedenste Anwendungen teils individualisiert, teils in Serie herstellen. Junge Forscher des FabLab L\u00fcbeck e.V. zeigen auf der Sonderschau der Kunststoffmesse K, wohin die Reise bei der Verkn\u00fcpfung von additiver Fertigung, Robotik und modernen Werkstoffen wie Kunststoff geht und stellen im Oktober ihren Mensch-Roboter vor.<\/p>\n<p>Das FabLab umfasst Informatik, Ingenieur- und Psychologie-Studenten, die in der offenen Hightech-Werkstatt Themen wie 3D-Druck und Robotik miteinander vereinen und fach\u00fcbergreifend vorantreiben. Ein Leuchtturmprojekt der Nachwuchsforscher ist der Bau eines humanoiden Roboters, bei dem alle K\u00f6rperteile wie Kopf, H\u00e4nde, Arme und Torso mittels 3D-Druck separat gefertigt und zusammengesetzt werden. Zum Leben erweckt wird der humanoide Roboter durch das Zusammenspiel modernster Technik. Kunststoff nimmt als Werkstoff hierbei eine Sonderrolle ein, mit dem sich die verschiedensten Bauteile \u2013 vom High-Tech-Instrument bis zum mechanischen Element \u2013 einfach, pr\u00e4zise und schnell fertigen lassen.<br \/>\nInspiriert wurden die jungen T\u00fcftler vom franz\u00f6sischen Designer Ga\u00ebl Langevin, der mit \u201eInMoov\u201c 2012 einen menschlich anmutenden Roboter kreierte und seither weltweit Nachahmer fand. Um Greifbewegungen ausf\u00fchren zu k\u00f6nnen, wird der Roboter der L\u00fcbecker Nachwuchsforscher zudem mit Kameras und spezieller Software ausgestattet. Verschiedene Gesten wie \u201eshake hand\u201c und \u201emove arm\u201c k\u00f6nnen so gesteuert und umgesetzt werden. Damit alles ineinandergreift, sind unterschiedlichste Bauteile n\u00f6tig. Allein der Kopf des Roboters besteht mit Nacken aus rund 50 kleinen Einzelteilen: Getriebe, Zahnr\u00e4nder \u2013 alles kommt aus dem 3D-Drucker. Das Material, aus dem der Roboter besteht, ist vielseitiger Kunststoff.<\/p>\n<p>Die Sonderschau \u201ePlastics Shape the Future\u201c, die auf der Kunststoffmesse K gezeigt wird, ist das passende Podium, um die Arbeit der jungen Forscher weltweit bekannt zu machen. \u201eDie K ist f\u00fcr uns eine hervorragende Plattform, um unsere Forschungsergebnisse einem breiten Publikum zu pr\u00e4sentieren und darzustellen, was mit der Verkn\u00fcpfung von 3D-Druck und Robotik zuk\u00fcnftig alles m\u00f6glich ist\u201c, sagt Ian P\u00f6sse, Gr\u00fcnder und Vorstandsmitglied des FabLab e.V. Deshalb wird es bei \u201ePlastics Shape the Future\u201c ganz praktisch zur Sache gehen. Es wird gedruckt, geschliffen und geschraubt. \u201eDas Zusammensetzen des Roboters kann hautnah bestaunt werden\u201c, freut sich FabLab-Projektleiterin Natascha Koch.<\/p>\n<p>PlasticsEurope unterst\u00fctzt die jungen Forscher und bietet ihnen auf der bevorstehenden K-Messe ein besonderes Podium. T\u00e4glich werden sie auf einer eigenen Fl\u00e4che ihre Innovation pr\u00e4sentieren und vor Ort die 3D-Fertigung praktisch vorstellen. \u201eWir m\u00f6chten mit der Partnerschaft verdeutlichen, dass uns der Austausch mit jungen Forschern ein wichtiges Anliegen ist und gleichzeitig aufzeigen, wie der moderne und innovative Werkstoff Kunststoff und der 3D-Druck unsere Zukunft gestalten k\u00f6nnen. Dabei ist der 3D-Druck einer der wesentlichen Schl\u00fcsselfaktoren f\u00fcr die Industrie 4.0. Ich bin schon sehr gespannt, was wir zu sehen bekommen und freue mich auf die praktischen Vorf\u00fchrungen der jungen Forscher\u201c, sagt Dr. R\u00fcdiger Baunemann, Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer von PlasticsEurope Deutschland.<\/p>\n<p><strong>FabLab L\u00fcbeck<\/strong><\/p>\n<p>Im Oktober 2014 wurde das Fabrikationslabor (FabLab) der Hansestadt vom TZL (Technikzentrum L\u00fcbeck) gegr\u00fcndet. In direkter Nachbarschaft zum st\u00e4dtischen Universit\u00e4tscampus k\u00f6nnen hier junge T\u00fcftler und Erfinder industrienahe Produktionstechniken ausprobieren. In der offenen Hightech-Werkstatt fertigen Studierende und andere Interessierte Funktionsmuster und Prototypen; daf\u00fcr nutzen sie unter anderem 3D-Drucker, Laser-Cutter und CNC-Maschinen, mit deren Hilfe sie hoch individualisierte Modelle (Rapid Manufacturing) erstellen. Das FabLab L\u00fcbeck ist ein eingetragener Verein, der aktuell etwa 60 Mitglieder ganz unterschiedlicher Fachrichtungen vereint.<\/p>\n<p><strong>Die K Sonderschau<\/strong><\/p>\n<p>Die Weltleitmesse der Kunststoffindustrie \u201eK\u201c findet vom 16. bis 23. Oktober 2019 in D\u00fcsseldorf statt. Die dort gezeigte Sonderschau \u201ePlastics Shape the Future\u201c ist ein Projekt der deutschen Kunststoffindustrie unter Federf\u00fchrung von PlasticsEurope Deutschland und der Messe D\u00fcsseldorf.<br \/>\nDie Sonderschau versteht sich als Podium f\u00fcr L\u00f6sungsans\u00e4tze und Antworten auf aktuelle gesellschaftliche Str\u00f6mungen und Diskussionen. Brennende Themen wie Kreislaufwirtschaft, Marine Litter und Ressourcenschonung auf der einen Seite sowie Werkstoffinnovation und Digitalisierung auf der anderen Seite werden detailliert er\u00f6rtert. Dabei will \u201ePlastics Shape the Future\u201c nicht nur eine internationale Informations- und Networking-Plattform bieten, sondern mit Impulsreferaten und Diskussionsrunden auch verst\u00e4rkt Politik und gesellschaftlich relevante Gruppen einbinden.<\/p>\n<p>Weitere Informationen zur K Sonderschau von Messe D\u00fcsseldorf und deutscher Kunststoffindustrie gibt es unter www.plasticsshapethefuture.de oder www.plasticseurope.org.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Markt von 3D-Druckern w\u00e4chst. 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