{"id":15525,"date":"2019-08-30T14:27:53","date_gmt":"2019-08-30T12:27:53","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=15525"},"modified":"2019-08-28T12:39:55","modified_gmt":"2019-08-28T10:39:55","slug":"im-einsatz-fuer-den-gewaesserschutz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=15525","title":{"rendered":"Im Einsatz f\u00fcr den Gew\u00e4sserschutz"},"content":{"rendered":"<p><strong>Kanuten und Kunststofferzeuger sensibilisieren mit Videos f\u00fcr einen achtsameren Umgang mit M\u00fcll<\/strong><\/p>\n<p>Neben dem Klimawandel ist die \u201eVerm\u00fcllung\u201c der Meere eine der dringlichsten Heraus-forderungen unserer Zeit. Wie geht der Verband der Kunststofferzeuger nun damit um, dass der von ihm repr\u00e4sentierte Werkstoff viel zu oft achtlos entsorgt in der Umwelt und dann h\u00e4ufig in den Gew\u00e4ssern landet? Eine von mehreren Ma\u00dfnahmen, die PlasticsEurope Deutschland unterst\u00fctzt, ist die Sensibilisierung der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger daf\u00fcr, achtsamer mit Abf\u00e4llen jeglicher Art umzugehen \u2013 also informieren, aufkl\u00e4ren, zum Handeln bewegen. Zusammen mit dem Deutschen Kanu-Verband, dessen Hauptsponsor der Kunststofferzeuger-Verband mit der Sponsoringinitiative Team Kunststoff ist, hat PlasticsEurope Deutschland jetzt mehrere kurze Filme zum Gew\u00e4sserschutz ver\u00f6ffentlicht. In den jeweils etwa 60 Sekunden langen Clips geben Athletinnen und Athleten der Kanu-Sprint-Nationalmannschaft ihre Sicht auf das Littering-Problem preis und erkl\u00e4ren, wie sie es mit dem Umweltschutz halten. Tenor der Botschaften: Nicht Kunststoff ist das Problem, sondern der unachtsame Umgang damit, wenn er zu M\u00fcll wird. Eine Botschaft, die sicher f\u00fcr jeden gilt, der sich in der Natur bewegt, egal ob Leistungs- oder Freizeitsportler, Spazierg\u00e4nger oder Autofahrer.<\/p>\n<p>Die Kurzfilme mit den Nationalmannschafts-KanutInnen sind unter www.plasticseurope.de und www.team-kunststoff.de online verf\u00fcgbar und werden dar\u00fcber hinaus \u00fcber die Social-Media- und weitere Digitalkan\u00e4le der beteiligten Verb\u00e4nde verbreitet.<\/p>\n<p><strong>Kunststofferzeuger gegen M\u00fcll im Meer<\/strong><\/p>\n<p>Studien zufolge gelangen weltweit etwa 80 Prozent der Meeresabf\u00e4lle vom Land ins Wasser. Einer der Gr\u00fcnde daf\u00fcr: eine fehlende Infrastruktur f\u00fcr die Abfallerfassung und Verwertung. Weltweit haben Milliarden Menschen keinen Zugang zu kontrollierter M\u00fcllentsorgung. Daher sind weltumspannende Anstrengungen f\u00fcr ein besseres Abfallmanagement n\u00f6tig, an denen sich die Kunststofferzeuger beteiligen. So haben Kunststoffverb\u00e4nde weltweit im M\u00e4rz 2011 mit einer globalen Deklaration L\u00f6sungen gegen Meeresm\u00fcll ins Rollen gebracht. 75 Organisa-tionen aus 40 L\u00e4ndern haben die Deklaration bereits unterzeichnet und f\u00f6rdern rund 355 Projekte, darunter effektives Abfallmanagement zur effizienten Verwertung sowie die Auf-kl\u00e4rung der Menschen vor Ort. Seit 2013 engagieren sich zudem weltweit f\u00fchrende kunststoff-erzeugende Unternehmen und ihre Organisationen im \u201eWorld Plastics Council\u201c f\u00fcr Ma\u00dfnahmen zur St\u00e4rkung der Kreislaufwirtschaft und zur Bek\u00e4mpfung von Meeresm\u00fcll. Auch bei den j\u00fcngsten Beratungen der G7- und G20-Staatengemeinschaften zu M\u00fcll im Meer war der Verband der Kunststofferzeuger beteiligt und brachte erste Erfahrungen und Ergebnisse aus den Projekten ein. Ebenfalls seit 2013 setzt sich die kunststofferzeugende Industrie mit Operation Clean Sweep f\u00fcr die Vermeidung von Granulatverlusten ein. Ziel des internationalen Programms ist es, f\u00fcr den richtigen Umgang mit Kunststoff-Granulaten in jedem Schritt der Herstellungs- und Lieferkette zu sensibilisieren.<\/p>\n<p>Quelle: PlasticsEurope<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neben dem Klimawandel ist die \u201eVerm\u00fcllung\u201c der Meere eine der dringlichsten Heraus-forderungen unserer Zeit. 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