{"id":15700,"date":"2019-09-06T14:54:18","date_gmt":"2019-09-06T12:54:18","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=15700"},"modified":"2019-09-05T16:01:34","modified_gmt":"2019-09-05T14:01:34","slug":"wacker-praesentiert-hochleistungsadditiv-fuer-thermoplastische-elastomere","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=15700","title":{"rendered":"WACKER pr\u00e4sentiert Hochleistungsadditiv f\u00fcr thermoplastische Elastomere"},"content":{"rendered":"<p><strong> Der M\u00fcnchner Chemiekonzern WACKER pr\u00e4sentiert auf der 21. internationalen Messe f\u00fcr Kunststoff und Kautschuk K 2019 ein neues Additiv f\u00fcr thermoplastische Polyurethane. Das unter dem Namen GENIOPLAST<sup>\u00ae<\/sup> Pellet 345 erh\u00e4ltliche Siliconprodukt verringert die H\u00e4rte dieser Kunststoffe, macht sie elastischer und verbessert ihre Eigenschaften. Formteile erhalten dadurch eine Oberfl\u00e4che, die sich angenehm weich anf\u00fchlt und best\u00e4ndiger gegen Kratzer, Abrieb und Verschmutzungen ist. Das neue Additiv l\u00e4sst sich leicht in thermoplastische Polyurethane einmischen und verursacht weniger unerw\u00fcnschte Nebenwirkungen als herk\u00f6mmliche Siliconprodukte. Die K 2019 findet vom 16. bis 23. Oktober in D\u00fcsseldorf statt. <\/strong><\/p>\n<p>Mit GENIOPLAST<sup>\u00ae<\/sup> Pellet 345 erweitert der M\u00fcnchner Chemiekonzern sein Portfolio siliconbasierter Additive f\u00fcr die Kompoundierung thermoplastischer Kunststoffe. Das Produkt wurde speziell zur Modifizierung von thermoplastischen Polyurethanen \u2013 kurz: TPU \u2013 entwickelt. Es eignet sich prinzipiell aber auch zum Einsatz in anderen thermoplastischen Elastomeren. Das in Pelletform angebotene Additiv kann zum Beispiel auch die Eigenschaften von thermoplastischen Polyamid- und Copolyester-Elastomeren deutlich verbessern.<\/p>\n<p>GENIOPLAST<sup>\u00ae<\/sup> Pellet 345 ist ein Silicon-Copolymer, das wie ein Thermoplast verarbeitet werden kann. Organische Polymersegmente machen GENIOPLAST<sup>\u00ae<\/sup> Pellet 345 so weit mit thermoplastischen Polyurethanen kompatibel, dass es sich \u2013 anders als gew\u00f6hnliche Silicone \u2013 beim Einmischen sehr fein und gleichm\u00e4\u00dfig in der Polyurethanmatrix verteilt. Zugleich wird es durch physikalische Wechselwirkungen an die Matrix gebunden und kann daher nicht migrieren. In Europa ist GENIOPLAST<sup>\u00ae<\/sup> Pellet 345 auch f\u00fcr Lebensmittelanwendungen zugelassen.<\/p>\n<p>Der Zusatz von GENIOPLAST<sup>\u00ae<\/sup> Pellet 345 verleiht der Oberfl\u00e4che von thermoplastischen Polyurethanen eine h\u00f6here Gl\u00e4tte und verbessert dadurch ihre Kratz- und Abriebfestigkeit. Zus\u00e4tzlich wird die Oberfl\u00e4che best\u00e4ndiger gegen\u00fcber Verschmutzungen durch Lebensmittel und Kosmetika. Diese Wirkungen werden bereits mit Einsatzmengen zwischen 3 und 5 Prozent erreicht.<\/p>\n<p>Eine Zugabe von mehr als 10 Prozent wirkt sich auf die H\u00e4rte und die mechanischen Eigenschaften des thermoplastischen Polyurethanelastomers aus. Der Kunststoff wird weicher und elastischer. Wird die Einsatzmenge des Additivs um 10 Prozent erh\u00f6ht, sinkt die H\u00e4rte um etwa 5 Punkte auf der Shore-A-Skala. Mit zunehmender Weichheit verliert der Kunststoff zwangsl\u00e4ufig etwas an mechanischer Festigkeit. Im Vergleich zu anderen siliconbasierten Technologien, die zur H\u00e4rtereduzierung von TPU-Kunststoffen bekannt sind, f\u00e4llt diese unerw\u00fcnschte Nebenwirkung beim Einsatz von GENIOPLAST<sup>\u00ae<\/sup> Pellet 345 jedoch gering aus.<\/p>\n<p>Kunststoffartikel, die aus Mischungen eines TPU mit dem neuen Additiv hergestellt werden, erhalten eine samtig-weiche, sich trocken anf\u00fchlende Oberfl\u00e4che. Endverbraucher erwarten solch eine Oberfl\u00e4che vor allem bei Artikeln, die sie im Gebrauch immer wieder ber\u00fchren oder die sie direkt am K\u00f6rper tragen.<\/p>\n<p>Das pelletf\u00f6rmige Additiv l\u00e4sst sich leicht dosieren und problemlos mit g\u00e4ngigen Compoundierextrudern in thermoplastische Polyurethane einmischen. Die erhaltenen Compounds k\u00f6nnen durch Spritzgie\u00dfen oder Extrusion zu Formteilen oder Folien weiterverarbeitet werden. Da das Additiv die guten Haftungseigenschaften des Kunststoffs nicht beeintr\u00e4chtigt, sind die Compounds auch f\u00fcr den Zwei-Komponenten-Spritzguss geeignet. Somit lassen sich Hart-Weich-Verbunde beispielsweise mit einer haptisch besonders angenehmen Weichkomponente kosteng\u00fcnstig realisieren.<\/p>\n<p>Mit diesem Eigenschaftsprofil erweitert GENIOPLAST<sup>\u00ae<\/sup> Pellet 345 die Anwendungsm\u00f6glichkeiten der thermoplastischen Polyurethane. TPU-Formteile, die sich angenehm anf\u00fchlen und die auch nach l\u00e4ngerem Gebrauch sch\u00f6n aussehen sollen, werden vor allem in der Unterhaltungs- und Mikroelektronik und in der Sportartikelbranche ben\u00f6tigt. Typische Beispiele sind Armb\u00e4nder von Smart-Watches und anderen Wearables, abrieb- und verf\u00e4rbungsresistente Schutzh\u00fcllen von Smartphones oder Griffe von Sportartikeln und Werkzeugen.<\/p>\n<p>Mehr Infos unter <a title=\"www.wacker.com\/k2019\" href=\"http:\/\/www.wacker.com\/k2019\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">www.wacker.com\/k2019<\/a> .<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der M\u00fcnchner Chemiekonzern WACKER pr\u00e4sentiert auf der K 2019 ein neues Additiv f\u00fcr thermoplastische Polyurethane. 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