{"id":15734,"date":"2019-09-09T08:01:56","date_gmt":"2019-09-09T06:01:56","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=15734"},"modified":"2019-09-06T14:09:43","modified_gmt":"2019-09-06T12:09:43","slug":"evonik-investiert-in-chinesisches-3d-druck-start-up-zur-herstellung-medizinischer-implantate","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=15734","title":{"rendered":"Evonik investiert in chinesisches 3D-Druck Start-up zur Herstellung medizinischer Implantate"},"content":{"rendered":"<p>Evonik Venture Capital hat in ein chinesisches 3D-Druck Start-up investiert, das Implantate f\u00fcr die Neuro- und Wirbels\u00e4ulenchirurgie herstellt.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Die von Meditool im 3D-Druck hergestellten Implantate f\u00fcr die Neuro- und Wirbels\u00e4ulenchirurgie erm\u00f6glichen eine schnellere Genesung der Patienten und verringern die Operationsrisiken<\/strong><\/li>\n<li><strong>Durch die Investition in eine innovative Anwendung f\u00fcr Hochleistungspolymere st\u00e4rkt Evonik seinen Wachstumskern Smart Materials<\/strong><\/li>\n<li><strong>Meditool mit Sitz in Schanghai ist die erste Direktinvestition von Evonik Venture Capital in China<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<section class=\"beo-section\">Essen und Schanghai (China). Evonik Venture Capital hat in ein chinesisches 3D-Druck Start-up investiert, das Implantate f\u00fcr die Neuro- und Wirbels\u00e4ulenchirurgie herstellt. Die Technologie erm\u00f6glicht eine schnellere Genesung und weniger Nachuntersuchungen der Patienten sowie ein verringertes Operationsrisiko f\u00fcr \u00c4rzte. Evonik ist der Hauptinvestor der mit einem hohen einstelligen Millionen-Euro-Bereich ausgestatteten Finanzierungsrunde.\u201eDas ist unsere erste Direktinvestition in China und die erste Direktinvestition nach Auflage unseres zweiten Venture Capital Fonds, den wir in diesem Jahr initiiert haben\u201c, sagt Bernhard Mohr, Leiter von Evonik Venture Capital. \u201eMeditool ist ein Beleg daf\u00fcr, wie Evonik sich durch Wagniskapital den Zugang zu disruptiven Technologien sichert.\u201c<\/p>\n<p>Meditool entwickelt eigene Hardware- und Softwaresysteme, die Bilder g\u00e4ngiger Magnetresonanztomographen (MRT) und Computertomographen (CT) direkt lesen und verarbeiten k\u00f6nnen. Aus diesen Daten generiert die Software ein druckbares 3D-Modell und sendet es an einen Drucker. Dieser fertigt die Implantate im 3D-Druck mit dem von Evonik gelieferten Hochleistungspolymer Polyetheretherketon (PEEK).<\/p>\n<p>\u201eDie Technologie von Meditool passt perfekt zu unserer Strategie, unser Gesch\u00e4ft auf Hightech-Anwendungen f\u00fcr unsere 3D-Druckmaterialien auszuweiten\u201c, so Thomas Grosse-Puppendahl, Leiter des Innovationswachstumsfelds Additive Manufacturing. \u201eMedizinische Anwendungen sind dabei von besonderem Interesse f\u00fcr uns. Unsere Hochleistungspolymere haben sich bereits als zuverl\u00e4ssige Implantat-Materialien bew\u00e4hrt, unter anderem im Dentalbereich.\u201c<\/p>\n<section class=\"beo-areamain\">\n<section class=\"beo-section\">F\u00fcr Patienten und \u00c4rzte sind 3D-gedruckte PEEK-Implantate im Vergleich zu Metall, der derzeit \u00fcblichen L\u00f6sung f\u00fcr den Orthop\u00e4die-Implantat-Markt, revolution\u00e4r. Der 3D-Druck erm\u00f6glicht eine individuelle Anpassung, sodass beispielsweise eine Platte exakt auf die Sch\u00e4delform des Patienten abgestimmt werden kann. Dadurch verringert sich die Wahrscheinlichkeit weiterer Eingriffe, um die Gr\u00f6\u00dfe, Form oder Position des Implantats anzupassen. Dar\u00fcber hinaus besitzt PEEK eine geringere W\u00e4rmeleitf\u00e4higkeit als Metall. F\u00fcr Patienten, die hohen oder niedrigen Temperaturen ausgesetzt sind, besteht dadurch nicht die Gefahr, dass sich das Implantat stark erw\u00e4rmt oder abk\u00fchlt. Ferner ist das Material biokompatibel und folglich nicht sch\u00e4dlich f\u00fcr lebendes Gewebe. CT- und MRT-Untersuchungen sind nach der Operation ebenfalls m\u00f6glich.\u201eMeditool geh\u00f6rt zu den Vorreitern bei der Entwicklung von 3D-Druckverfahren f\u00fcr medizinische PEEK-Implantate\u201c, sagt Ken Jin, Mitbegr\u00fcnder und Chief Technology Officer von Meditool. \u201eEvonik ist dabei unser zuverl\u00e4ssiger Partner f\u00fcr qualitativ hochwertige Materialien. Die Investition gibt uns einen zus\u00e4tzlichen Schub, innovative L\u00f6sungen f\u00fcr Patienten und Chirurgen in China und dem Rest der Welt zu entwickeln.\u201c<\/p>\n<p>\u201eChina ist ein bedeutender Wachstumsmarkt f\u00fcr Evonik und einer der wichtigsten Innovationstreiber weltweit\u201c, sagt Claas Klasen, Regional President Evonik Asia Pacific North. \u201eChina \u00fcberspringt derzeit nicht nur einzelne Schritte technologischer Entwicklungen, seine Gr\u00f6\u00dfe und eine wachsende Mittelschicht kurbeln die Nachfrage rasant an.\u201c China ist der zweitgr\u00f6\u00dfte Markt f\u00fcr medizinische Implantate weltweit mit erwarteten j\u00e4hrlichen Wachstumsraten von 10 bis 15 Prozent.<\/p>\n<p>Die Venture-Capital-Einheit von Evonik hat bereits in zwei Fonds in China investiert. Meditool ist die erste Direktinvestition. Zu den Mitinvestoren z\u00e4hlen ZN Ventures, Morningside Ventures und Puhua Capital.<\/p>\n<p>Evonik Venture Capital \u00fcbernimmt auf dem Weg des Konzerns zum besten Spezialchemieunternehmen der Welt die strategische Aufgabe, den Zugang zu disruptiven Technologien und innovativen Gesch\u00e4ftsmodellen zu sichern und die digitale Transformation zu unterst\u00fctzen. Hierf\u00fcr hat Evonik Anfang 2019 seinen zweiten Venture Capital Fonds mit einem Volumen von 150 Millionen Euro aufgelegt und damit das verwaltete Volumen an Wagniskapital auf 250 Millionen Euro ausgeweitet und damit mehr als verdoppelt.<\/p>\n<p>Evonik vermarktet sein Hochleistungspolymer Polyetheretherketon unter dem Namen VESTAKEEP\u00ae.<\/p>\n<\/section>\n<\/section>\n<\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Evonik Venture Capital hat in ein chinesisches 3D-Druck Start-up investiert, das Implantate f\u00fcr die Neuro- und Wirbels\u00e4ulenchirurgie herstellt&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":15735,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-15734","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15734","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=15734"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15734\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":15736,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15734\/revisions\/15736"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/15735"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=15734"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=15734"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=15734"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=15734"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}