{"id":16128,"date":"2019-09-23T09:29:51","date_gmt":"2019-09-23T07:29:51","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=16128"},"modified":"2019-09-23T09:29:51","modified_gmt":"2019-09-23T07:29:51","slug":"die-evolution-der-matratze","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=16128","title":{"rendered":"Die Evolution der Matratze"},"content":{"rendered":"<p>Von der Weichschaumauflage zum Hightech-Produkt<\/p>\n<p>Digitale Formulierungshilfe \/ CO2 als Rohstoff \/ Verbesserte Recyclingf\u00e4higkeit \/ Matratzen heute: so bequem und umweltvertr\u00e4glich wie nie zuvor<\/p>\n<p>Jeder Mensch verbringt einen betr\u00e4chtlichen Teil seines Lebens im Bett. Schlafkomfort, Bequemlichkeit und gesundheitliche Aspekte wie &#8220;R\u00fcckenfreundlichkeit&#8221; sind daher wichtige Kriterien, die Matratzen aus Polyurethan (PU)-Weichschaumstoffen f\u00fcr Kunden attraktiv machen. In j\u00fcngerer Zeit kommen noch Aspekte wie Umweltvertr\u00e4glichkeit und geringe Emissionen hinzu. Der Polyurethan-Pionier Covestro erz\u00e4hlt auf der K 2019 , wie rasant sich dieser Werkstoff dank stetiger Innovationen aus den eigenen Laboratorien in den vergangenen Jahrzehnten ver\u00e4ndert hat, um immer neuen Anspr\u00fcchen zu gen\u00fcgen &#8211; und welche Pl\u00e4ne das Unternehmen f\u00fcr die Weichschaumstoffe von morgen hat.<\/p>\n<p>&#8220;Die Matratzen von heute haben mit den ersten Weichschaumstoffen aus Polyurethan-Bausteinen der fr\u00fchen 1960er Jahre so wenig gemein wie aktuelle Sportwagen mit Oldtimern aus dieser Zeit&#8221;, sagt Dr. Lutz Brassat, Polyurethan-Weichschaumstoff-Experte bei Covestro. Schon bald nach der Entdeckung und Weiterentwicklung der ersten PU-Weichschaumstoffe durch den Leverkusener Chemiker Dr. Otto Bayer und fortschrittliche Maschinenbauer erkannte man, wie gut sie sich als Schlafunterlage eigneten. &#8220;Dabei waren ihre Komforteigenschaften aus heutiger Sicht miserabel. Au\u00dferdem mussten sie wegen der damals \u00fcblichen Additive, die bei ihrer Herstellung zum Einsatz kamen, vor dem Einsatz gut bel\u00fcftet werden&#8221;, sagt Brassat.<\/p>\n<p>Seitdem haben die Polyurethan-Entwickler viel getan, um die ersten PU-Weichschaumstoffe nach und nach zu dem High-End-Produkt zu entwickeln, das wir heute kennen. Dies illustriert auf dem Covestro-Messestand A 75 in Halle 6 eine Installation, die fr\u00fche Weichschaumstoffe den aktuellen Highlights gegen\u00fcberstellt &#8211; und auf Displays die Entwicklung weiterdenkt: Die M\u00f6bel der Zukunft werden nicht nur bequem, sondern auch recyclingf\u00e4hig sein und zum Teil aus alternativen Rohstoffen hergestellt.<\/p>\n<p>Neue Rohstoffe f\u00fcr immer neue Marktanforderungen<br \/>\nBeispiele f\u00fcr bisherige &#8220;Wegmarken&#8221; der stetigen Evolution im Weichschaum-Sektor bei Covestro sind optimierte Rohstoffe und Verfahren f\u00fcr die Herstellung hochelastischer Kaltschaum-Matratzen und die Einf\u00fchrung von Polyolen f\u00fcr die Produktion viskoelastischer Schaumstoffe, die den Auflagedruck des schlafenden K\u00f6rpers noch besser verteilen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&#8220;Andere Entwicklungen waren vielleicht weniger spektakul\u00e4r, jedoch nicht weniger wichtig&#8221;, so Brassat, &#8220;zum Beispiel die Bereitstellung wasserbasierter Klebstoffe, mit denen sich Matratzen aus verschiedenen Schaumstoffen unterschiedlicher Dichte zu orthop\u00e4disch besonders hochwertigen Multizonen-Matratzen zusammenf\u00fcgen lie\u00dfen, ohne dass dadurch Ergebnisse von Emissionsmessungen negativ beeinflusst werden.&#8221;<\/p>\n<p>Mit anderen Innovationen gelang es, die Lebensdauer der Polyurethan-Matratzen zu erh\u00f6hen und ihre guten Eigenschaften \u00fcber eine immer l\u00e4ngere Zeit zu erhalten. Durch die aktuelle &#8220;Bed in a Box&#8221;-Technologie wird auch der Transport effizienter &#8211; dazu werden die Matratzen beim Hersteller aufgerollt; beim Kunden entfalten sie sich dank der minimierten Druckverformungsreste aktueller, leichter High-End-Schaumstoffe ohne sp\u00e4tere Komforteinbu\u00dfen schnell zu ihrer urspr\u00fcnglichen Gr\u00f6\u00dfe.<\/p>\n<p>&#8220;Die Evolution ist noch lange nicht zu Ende&#8221;<br \/>\nDie j\u00fcngsten Highlights f\u00fcr die Herstellung besonders smarter Weichschaum-Matratzen sind ein &#8220;Digital Product Finder&#8221;, der es Schaumstoff-Herstellern erlaubt, die optimalen Rohstoffe f\u00fcr ihre Produkte zu ermitteln, und cardyon\u00ae Polyole, die zu einem Teil auf CO2 als Rohstoff basieren.<\/p>\n<p>Ebenfalls im Fokus: PU-Rohstoffe und Fertigungsverfahren, die einige technische Herausforderungen der beliebten viskoelastischen Matratzen elegant l\u00f6sen. Sch\u00e4ume mit einer erh\u00f6hten Luftzirkulation erm\u00f6glichen ein besonders angenehmes Schlafklima; dar\u00fcber hinaus sind ihre viskoelastischen Eigenschaften weniger temperaturempfindlich als die ihrer Vorg\u00e4nger. Hinzu kommen weiter verringerte Emissionen durch reaktive Katalysatoren, die beim Sch\u00e4umen in die Polymerkette eingebaut werden.<\/p>\n<p>&#8220;All diese Verbesserungen von der ersten, kurzlebigen Weichschaum-Unterlage hin zum aktuellen Hochleistungsprodukt mit Polyolen wie Softel\u00ae VE-1800, haben sich \u00fcber Jahre in kleinen, aber wichtigen Schritten vollzogen. Den meisten ist gemeinsam, dass sie bei Covestro vorangetrieben wurden und noch werden&#8221;, sagt Lutz Brassat. &#8220;Und wir arbeiten hart daran, dem Verbraucher auch in den kommenden Jahren zu einem optimalen Schlaf zu verhelfen. Die Evolution der Matratze ist noch lange nicht zu Ende!&#8221;<\/p>\n<p>Quelle: Covestro<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jeder Mensch verbringt einen betr\u00e4chtlichen Teil seines Lebens im Bett. 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