{"id":16281,"date":"2019-09-25T15:16:30","date_gmt":"2019-09-25T13:16:30","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=16281"},"modified":"2019-09-25T15:16:30","modified_gmt":"2019-09-25T13:16:30","slug":"continental-erhoeht-wettbewerbsfaehigkeit-nachhaltig-und-gestaltet-offensiv-die-zukunft-der-mobilitaet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=16281","title":{"rendered":"Continental erh\u00f6ht Wettbewerbsf\u00e4higkeit nachhaltig und gestaltet offensiv die Zukunft der Mobilit\u00e4t"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li><strong>Vorstand und Aufsichtsrat beraten die \u201eStrategie 2030\u201c und das Strukturprogramm \u201eTransformation 2019 \u2013 2029\u201c<\/strong><\/li>\n<li><strong>Solide Bilanzstruktur und organisatorische Neuaufstellung als Ausgangsbasis <\/strong><\/li>\n<li><strong>CEO Dr. Elmar Degenhart: \u201eWir sehen im fundamentalen Technologieumbruch in unseren Industrien vor allem eine betr\u00e4chtliche Wachstumschance und gehen die sich abzeichnende Krise in der Autoindustrie offensiv an\u201c<\/strong><\/li>\n<li><strong>Senkung der Bruttokosten um rund 500 Millionen Euro j\u00e4hrlich ab 2023 <\/strong><\/li>\n<li><strong>Bis 2029: Ver\u00e4nderung von weltweit insgesamt bis zu 20.000 Arbeitspl\u00e4tzen bei gleichzeitigem Ausbau von Wachstumsfeldern<\/strong><\/li>\n<li><strong>Nachhaltige, j\u00e4hrliche Investitionen in zweistelliger Millionenh\u00f6he in Qualifizierungsoffensive f\u00fcr Mitarbeiter<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>In der Sitzung des Aufsichtsrats der Continental AG am 25. September 2019 haben dessen Mitglieder und der Vorstand \u00fcber die <strong>Continental-Strategie 2030<\/strong> und das Programm zur strukturellen <strong>Transformation 2019 \u2013 2029<\/strong> beraten. Dieses von der Unternehmensleitung bereits Ende Juli 2019 angek\u00fcndigte, weltweite Programm dient der nachhaltigen St\u00e4rkung der Wettbewerbsf\u00e4higkeit des Unternehmens und der Sicherung seiner Zukunftsf\u00e4higkeit. Continental reagiert damit zum einen auf die R\u00fcckg\u00e4nge in der weltweiten Automobilproduktion und zum andern auf die verst\u00e4rkte Kundennach\u00acfrage nach digitalen L\u00f6sungen. Dar\u00fcber hinaus tr\u00e4gt das Programm mehreren Entwicklungen Rechnung, die parallel verlaufen: einer zunehmend digitalisierten Arbeitswelt, der sich abzeichnenden Krise in der Autoindustrie und dem durch versch\u00e4rfte Abgasgesetze beschleunigten Technologiewandel im Antriebsbereich.<\/p>\n<p>Die strukturelle <strong>Transformation 2019 \u2013 2029<\/strong> zielt vor allem auf zwei Effekte ab: die Steigerung von Effizienz und Produktivit\u00e4t mittels Organisations- und Portfolioanpassungen sowie eine verst\u00e4rkte Konzentration auf die entscheidenden Wachstumsfelder der Zukunft. Damit plant Continental ab 2023 ihre Bruttokosten um rund 500 Millionen Euro j\u00e4hrlich zu senken. Das Unternehmen rechnet daf\u00fcr mit einem Aufwand in H\u00f6he von etwa 1,1 Milliarden Euro innerhalb der zehnj\u00e4hrigen Laufzeit. Die Mehrheit dieser Aufw\u00e4nde werden zwischen 2019 und 2022 ergebniswirksam. Continental schlie\u00dft zus\u00e4tzliche Projekte nicht aus, falls die Wirkung des jetzigen Programms nicht ausreichen sollte.<\/p>\n<p><strong>Weltweit bis 2029: Ver\u00e4nderung von bis zu 20.000 Arbeitspl\u00e4tzen bei gleichzeitiger Entstehung neuer Arbeitspl\u00e4tze<\/strong><\/p>\n<p>Im Zuge des Strukturprogramms \u00a0werden nach erster Analyse in den kommenden zehn Jahren weltweit voraussichtlich bis zu 20.000 Arbeitspl\u00e4tze von derzeit mehr als 244.000 von Ver\u00e4nderungen betroffen sein, darunter etwa 7.000 von mehr als 62.000 in Deutschland. Bis Ende 2023 sind es voraussichtlich rund 15.000 Arbeitspl\u00e4tze, davon etwa 5.000 in Deutschland. Damit einher geht ein paralleler Ausbau des Portfolios auf Softwarebasis. In diesem Bereich und auf den entscheidenden Wachstumsfeldern werden in den kommenden Jahren neue Arbeitspl\u00e4tze in hoher Zahl entstehen.<\/p>\n<p>Die Auswirkungen der Transformation auf die betroffenen Arbeitspl\u00e4tze sind vielf\u00e4ltig. Zum einen geht es um deren Wegfall aus einer Reihe von Gr\u00fcnden. Dazu z\u00e4hlen ein geringeres Gesch\u00e4ftsvolumen infolge schw\u00e4cherer M\u00e4rkte und auslaufender Gesch\u00e4ftsaktivit\u00e4ten. Zum andern ergeben sich Ver\u00e4nderungen aus eventuellen Ver\u00e4u\u00dferungen von Gesch\u00e4ftsteilen und (Teil-)Segmenten an Externe. Weitere Ver\u00e4nderungen sind die Folge von Verlagerungen von Arbeitspl\u00e4tzen an andere Continental-Standorte und damit der Sicherstellung von Marktn\u00e4he und\/oder erh\u00f6hter Wettbewerbsf\u00e4higkeit. \u00a0Andere Ver\u00e4nderungen ergeben sich aus dem Transfer von Arbeitspl\u00e4tzen in Zukunftstechnologien wie Elektromobilit\u00e4t. Nicht zuletzt ergeben sich Ver\u00e4nderungen aus einer schwindenden Zahl von traditionellen Aufgaben und T\u00e4tigkeiten durch die Umstellung auf die digitale Arbeitswelt und die strukturelle Ausrichtung auf die Anforderungen von Industrie 4.0.<\/p>\n<p><strong>\u201eWie vor zehn Jahren werden wir ein weiteres Mal gest\u00e4rkt aus der Krise hervorgehen\u201c <\/strong><\/p>\n<p>Der Continental-Vorstandsvorsitzende Dr. Elmar Degenhart unterstrich in diesem Zusammenhang die Handlungsst\u00e4rke des Unternehmens: \u201eMit unserer organisatorischen Neuaufstellung, unserer soliden Bilanzstruktur und unserer Strategie 2030 sind wir auf die kommenden Herausforderungen gut vorbereitet. Wir sehen in dem fundamentalen Technologieumbruch in unseren Industrien vor allem eine betr\u00e4chtliche Wachstumschance. Wir gehen dar\u00fcber hinaus mit unserem Strukturprogramm die sich abzeichnende Krise in der Autoindustrie offensiv an und werden wie vor zehn Jahren aus ihr ein weiteres Mal gest\u00e4rkt hervorgehen.\u201c<\/p>\n<p>Er f\u00fcgte hinzu: \u201eDie Mobilit\u00e4t der Zukunft sch\u00fctzt das Klima dreifach: das \u00f6kologische, das wirtschaftliche und das soziale Klima. Das nennen wir gesunde Mobilit\u00e4t. Darauf richten wir uns aus. Die Technologien daf\u00fcr ver\u00e4ndern sich in unseren Industrien zum Teil disruptiv. Auf den ma\u00dfgeblichen Technologiefeldern sind wir bereits sehr gut positioniert.Mit unserer Strategie und unserem Strukturprogramm stellen wir daf\u00fcr die n\u00e4chsten, entscheidenden Weichen und schaffen Klarheit f\u00fcr alle: Mitarbeiter, Kunden, Investoren, Gesch\u00e4ftspartner und andere.\u201c<\/p>\n<p><strong>Pr\u00fcfung von Strukturanpassungen an Standorten in Europa und den USA <\/strong><\/p>\n<p>Vorstand und Aufsichtsrat haben in der Sitzung vom 25. September beschlossen, notwendige Strukturanpassungen an folgenden Standorten zu pr\u00fcfen:<\/p>\n<p>In <strong>Babenhausen <\/strong>(Deutschland) beabsichtigt der Gesch\u00e4ftsbereich Instrumentation &amp; Driver HMI sich bis Ende 2025 schrittweise aus der Serienproduktion zur\u00fcckzuziehen. Um au\u00dferdem die Kosten in der Entwicklung auf ein wettbewerbsf\u00e4higes Niveau zu senken, plant der Gesch\u00e4ftsbereich bis Ende 2021 bestimmte Forschungs- und Entwicklungsarbeiten von Babenhausen an andere Standorte zu verlagern. Betroffen w\u00e4ren von beiden Ma\u00dfnahmen laut erster Planung insgesamt \u00fcber 2.200 Arbeitspl\u00e4tze.<\/p>\n<p>Der beschleunigte Umstieg auf die Zukunftstechnologien der Elektromobilit\u00e4t hat Auswirkungen auf die folgenden vier Standorte:<\/p>\n<ol>\n<li>In <strong>Roding<\/strong> (Deutschland) mit derzeit rund 540 Arbeitspl\u00e4tzen soll 2024 die Produktion und Entwicklung von hydraulischen Komponenten f\u00fcr Benzin- und Dieselmotoren (Hochdruckpumpen) eingestellt werden. Davon w\u00e4ren voraussichtlich rund 320 Arbeitspl\u00e4tze in der Produktion betroffen. F\u00fcr die weiteren rund 220 Arbeitspl\u00e4tze ist ein \u00dcbergang in funktionsnahe Aufgabenfelder vorgesehen.<\/li>\n<li>In<strong> Limbach-Oberfrohna<\/strong> (Deutschland) mit derzeit rund 1.230 Arbeitspl\u00e4tzen soll das Gesch\u00e4ft mit hydraulischen Komponenten f\u00fcr Dieselmotoren (Injektoren) 2028 auslaufen. Davon w\u00e4ren voraussichtlich rund 860 Arbeitspl\u00e4tze in der Produktion betroffen. F\u00fcr die weiteren rund 370 Arbeitspl\u00e4tze ist ein \u00dcbergang in funktionsnahe Aufgabenfelder vorgesehen.<\/li>\n<li>Am Standort <strong>Pisa <\/strong>(Italien) mit derzeit rund 940 Arbeitspl\u00e4tzen soll die Produktion hydraulischer Komponenten f\u00fcr Benzinmotoren (Injektoren) zwischen 2023 und 2028 auslaufen. Davon w\u00e4ren rund 500 Arbeitspl\u00e4tze betroffen. F\u00fcr die weiteren rund 440 Arbeitspl\u00e4tze ist ein \u00dcbergang in funktionsnahe Aufgabenfelder vorgesehen.<\/li>\n<li>Dar\u00fcber hinaus werden in K\u00fcrze Gespr\u00e4che aufgenommen mit dem Ziel, den Standort <strong>Newport News, Virginia<\/strong>, in den USA in 2024 mit derzeit rund 740 Arbeitspl\u00e4tzen zu schlie\u00dfen. Hier werden hydraulische Komponenten f\u00fcr Benzinmotoren (Injektoren) produziert.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Bestehende Kundenauftr\u00e4ge werden trotz der geplanten Ver\u00e4nderungen erf\u00fcllt.<\/p>\n<p>Zugestimmt hat der Aufsichtsrat der Schlie\u00dfung des Standortes <strong>Henderson, North Carolina<\/strong>, in den USA. Dort produzieren derzeit rund 650 Mitarbeiter hydraulische Bremssysteme. Das Werk konnte in den vergangenen Jahren kein neues Kundenprojekt gewinnen.<\/p>\n<p>Die Unternehmensleitung informierte den Aufsichtsrat dar\u00fcber hinaus \u00fcber die geplante Einstellung der Produktion von Lkw-Reifen am Standort <strong>Petaling Jaya<\/strong> in Malaysia mit derzeit 270 Mitarbeitern bis Ende 2019.<\/p>\n<p>Alle weiteren Projekte \u00fcber die genannten hinaus werden \u00fcber die Laufzeit des Strukturprogramms im Detail noch ausgearbeitet und danach bekannt gegeben. Dazu geh\u00f6ren einige, bereits festgelegte Projekte, die mit anderen strategischen Optionen zusammenh\u00e4ngen wie zum Beispiel dem m\u00f6glichen Verkauf von einzelnen Gesch\u00e4fts- und Teilsegmenten. Aus verhandlungstaktischen Gr\u00fcnden nennt das Unternehmen hierzu derzeit keine weiteren Details.<\/p>\n<p>Unternehmensleitung und Arbeitnehmervertreter werden \u00fcber die Ergebnisse der gemeinsamen Gespr\u00e4che gesondert zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt 2019 berichten.<\/p>\n<p>Der Vorstandsvorsitzende Elmar Degenhart sagte: \u201eUnser Strukturprogramm ist auf schnelle Wirkung angelegt, damit wir erfolgreich in die Zukunft einer gesunden Mobilit\u00e4t durchstarten. Wie unsere Industrien sind wir zu einem \u00e4u\u00dferst hohen Anpassungstempo gezwungen. Es verlangt von uns h\u00f6chste Konzentration. Die konsequente Umsetzung des Strukturprogramms wird uns bis an die Leistungsgrenze fordern und manchmal wahrscheinlich dar\u00fcber hinaus.\u201c<\/p>\n<p>Er f\u00fcgte hinzu: \u201eEs ist unsere feste Absicht, unsere betroffenen Mitarbeiter so gut wie m\u00f6glich zu sch\u00fctzen und ihnen Zukunftsperspektiven zu bieten. Wir werden in den kommenden Jahren f\u00fcr unsere strukturelle Transformation die nat\u00fcrliche Fluktuation und den demografischen Wandel nutzen. Dar\u00fcber hinaus werden wir zus\u00e4tzliche Ma\u00dfnahmen ergreifen, um die Besch\u00e4ftigungsf\u00e4higkeit unserer Mitarbeiter zu sichern und zu erh\u00f6hen.<\/p>\n<p>Betriebsbedingte K\u00fcndigungen werden f\u00fcr uns das allerletzte Mittel der Wahl sein. Wir k\u00f6nnen sie derzeit aber nicht ausschlie\u00dfen. Wenn sie unumg\u00e4nglich sein sollten, wollen wir unsere ausscheidenden Mitarbeiter unterst\u00fctzen, so gut wir k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p><strong>Wichtige Ma\u00dfnahmen: Qualifizierungsoffensive und Ausbau des internen Arbeitsmarkts <\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr die Transformation von Arbeitspl\u00e4tzen in die Zukunft hat Continental eine umfassende Qualifizierungsoffensive f\u00fcr die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufgesetzt. Bereits im April 2018 hatten Unternehmen und Arbeitnehmervertreter daf\u00fcr den Grundstein mit einer Eckpunktevereinbarung zum Programm <strong>\u201eContinental in Motion\u201c <\/strong>gelegt. Dieses Programm wird nun weiter ausgestaltet, um mit einem ganzheitlichen Konzept die anstehenden Ver\u00e4nderungen gemeinsam mit den Mitarbeitern zu meistern. Zu <strong>\u201eContinental in Motion\u201c<\/strong> geh\u00f6ren derzeit drei wesentliche Elemente: das j\u00fcngst gegr\u00fcndete Institut f\u00fcr Technologie und Transformation (CITT), ein konzernweiter Qualifizierungsprozess sowie der Ausbau des unternehmensweiten Arbeitsmarkts. Das Programm wird kontinuierlich um Bausteine f\u00fcr bestimmte Mitarbeitergruppen erweitert.<\/p>\n<p>Mit dem CITT bietet Continental einen eigenen Bildungstr\u00e4ger f\u00fcr ma\u00dfgeschneiderte Qualifizierungen der Mitarbeiter an. Dabei werden im ersten Schritt speziell die an- und ungelernten Mitarbeiter in Deutschland adressiert.<\/p>\n<p>Ein konzernweiter Qualifizierungsprozess soll sicherstellen, dass jeder Mitarbeiter, zukunftsgerichtet qualifiziert wird, um die eigene Besch\u00e4ftigungsf\u00e4higkeit zu erh\u00f6hen. Die Eckpunkte daf\u00fcr sind bereits vereinbart. Grundlage sind die im Rahmen der strategischen Personalplanung ermittelten Bedarfe und Entwicklungen.<\/p>\n<p>Mit dem konzerninternen Arbeitsmarkt haben Unternehmen und Konzernbetriebsrat einen einheitlichen und transparenten Prozess geschaffen, um Mitarbeiter auf freie oder freiwerdende Stellen in anderen Konzerngesellschaften zu vermitteln. Damit geht das Unternehmen weit \u00fcber die gesetzlichen Rahmenbedingungen hinaus.<\/p>\n<p>\u201eAls Sozialpartner bei Continental \u00fcbernehmen wir mit <strong>\u201aContinental in Motion\u2018 <\/strong>vorausschauend Verantwortung. Wir gestalten damit den Wandel aktiv, anstatt ihn geschehen zu lassen,\u201c sagte Personalvorstand Dr. Ariane Reinhart und erg\u00e4nzte: \u201eIn diese ganzheitliche Form der Qualifizierung investieren wir ab sofort j\u00e4hrlich einen zweistelligen Millionenbetrag. Wir erm\u00f6glichen damit weltweit den Erhalt der Besch\u00e4ftigungsf\u00e4higkeit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Arbeitsplatz. Das ist eine \u00e4u\u00dferst wichtige Initiative, gerade in Zeiten akuten Fachkr\u00e4ftemangels und mit Blick auf unser k\u00fcnftiges Wachstum auf neuen, digitalen Feldern.\u201c<\/p>\n<p><strong>Strategie 2030: Sechs Mal profitables Wachstum f\u00fcr dreifachen Klimaschutz <\/strong><\/p>\n<p>Das Strukturprogramm Transformation 2019 \u2013 2029 ist Bestandteil der Continental-Strategie 2030. Diese Strategie zielt auf Spitzenpositionen des Unternehmens in Qualit\u00e4t, Finanzst\u00e4rke und Innovationskraft. Das Technologieunternehmen baut daf\u00fcr konsequent seine St\u00e4rken auf den entscheidenden Wachstumsfeldern aus. Damit nimmt Continental Kurs auf eine fortgesetzte, \u00fcberdurchschnittlich steigende Wertschaffung.<\/p>\n<p>\u201eWir sorgen mit unseren L\u00f6sungen f\u00fcr sicheres, sauberes und intelligentes Fahren und daf\u00fcr, dass sich die Menschen ihre individuelle Mobilit\u00e4t leisten k\u00f6nnen. Damit tragen wir entscheidend zum dreifachen Klimaschutz bei: zum Schutz des \u00f6kologischen Klimas, des gesellschaftlichen Klimas und des wirtschaftlichen Klimas\u201c, sagte Degenhart.<\/p>\n<p>Zu den entscheidenden Wachstumsfeldern geh\u00f6ren f\u00fcr Continental besonders die folgenden:<\/p>\n<ol>\n<li>Funktionsl\u00f6sungen f\u00fcr das <strong>assistierte<\/strong> und <strong>automatisierte Fahren<\/strong>. In diesen Bereichen z\u00e4hlt Continental bereites heute zu den Marktf\u00fchrern. Nach eigenen Sch\u00e4tzungen verdoppelt sich der Markt f\u00fcr assistiertes, automatisiertes Fahren etwa alle f\u00fcnf Jahre auf etwa 30 Milliarden Euro im Jahr 2025. Allein in den Jahren 2018 und 2019 erhielt Continental Auftr\u00e4ge f\u00fcr Technologien rund um das assistierte und automatisierte Fahren in H\u00f6he von durchschnittlich etwa drei Milliarden Euro. Continental rechnet mit starkem Wachstum mit Systemen f\u00fcr das assistierte Fahren und einem Umsatz allein 2019 von rund zwei Milliarden Euro.<\/li>\n<li>Gleiches gilt f\u00fcr das <strong>vernetzte Fahren<\/strong>. Mit \u00fcber 20 Jahren Erfahrung und mehr als 33 Millionen vernetzten Fahrzeugen bietet Continental hier die komplette Funktionskette an: von der Antenne bis zum Display, von der Sicherheitssoftware bis zum elektronischen Steuerger\u00e4t.<\/li>\n<li>Integrierte Systeml\u00f6sungen auf Softwarebasis: Dazu z\u00e4hlen in wachsendem Ma\u00dfe<strong> Dienstleistungen f\u00fcr Mobilit\u00e4tskunden<\/strong>. Dieser Markt besteht heute noch aus einem Umsatz von etwa 30 Milliarden US-Dollar. Es zeichnet sich aber bis 2030 bereits ein Volumen von etwa 1.500 Milliarden US-Dollar ab.<\/li>\n<li>Dar\u00fcber hinaus f\u00f6rdert das Technologieunternehmen das organische Wachstum in seinem <strong>Reifengesch\u00e4ft <\/strong>mit dem Ziel, weltweit zu den Top 3 zu geh\u00f6ren. Zwischen 2011 und 2018 investierte Continental bereits \u00fcber eine Milliarde Euro in die Erweiterung von Produktionskapazit\u00e4ten.<\/li>\n<li>Hinzu kommt der Ausbau des <strong>Gesch\u00e4fts mit Industrie- und Endkunden <\/strong>(unter anderem F\u00f6rderb\u00e4nder, Schl\u00e4uche, Ersatzreifen und Autoersatzteile) jenseits des Erstausr\u00fcstungsgesch\u00e4fts mit Automobilherstellern. Dazu z\u00e4hlen zum Beispiel die Landwirtschaft, die Ausr\u00fcster des Schienenverkehrs, der Bergbau oder die Bauindustrie. Anvisierter k\u00fcnftiger Anteil am Konzernumsatz: 40 Prozent, aktuell rund 30 Prozent). Damit beabsichtigt das Unternehmen, die Abh\u00e4ngigkeit vom konjunkturabh\u00e4ngigen Erstausr\u00fcstungsgesch\u00e4ft mit Automobilherstellern weltweit zu verringern.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Gleichzeitig programmiert Continental ihre <strong>Division Powertrain<\/strong> (k\u00fcnftig: Vitesco Technologies) auf profitables Wachstum mit Elektromobilit\u00e4t. Ausgehend von ihrer starken Kompetenz im Bereich Elektronik, Sensorik und Aktuatoren ist Continental einer der wenigen Systemanbieter f\u00fcr Hochvoltkomponenten und L\u00f6sungen f\u00fcr die Hybridisierung. Im vergangenen Jahr belief sich der Auftragseingang im Antriebsgesch\u00e4ft insgesamt auf rund 11 Milliarden Euro, davon entfielen rund 2 Milliarden Euro auf den Bereich der Elektromobilit\u00e4t.<\/p>\n<p>Continental entwickelt wegweisende Technologien und Dienste f\u00fcr die nachhaltige und vernetzte Mobilit\u00e4t der Menschen und ihrer G\u00fcter. Das 1871 gegr\u00fcndete Technologieunternehmen bietet sichere, effiziente, intelligente und erschwingliche L\u00f6sungen f\u00fcr Fahrzeuge, Maschinen, Verkehr und Transport. Continental erzielte 2018 einen Umsatz von 44,4 Milliarden Euro und besch\u00e4ftigt aktuell mehr als 244.000 Mitarbeiter in 60 L\u00e4ndern und M\u00e4rkten.<\/p>\n<p>Quelle: Continental<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Sitzung des Aufsichtsrats der Continental AG am 25. 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