{"id":16420,"date":"2019-10-08T07:55:02","date_gmt":"2019-10-08T05:55:02","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=16420"},"modified":"2019-10-07T12:57:16","modified_gmt":"2019-10-07T10:57:16","slug":"arburg-auf-der-formnext-2019","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=16420","title":{"rendered":"Arburg auf der Formnext 2019"},"content":{"rendered":"<p>Neue Technologien und Fokus Medizintechnik<\/p>\n<ul>\n<li>Ausblick: Freeformer 300-4X mit zus\u00e4tzlicher Achse f\u00fcr additive Fertigung faserverst\u00e4rkter Bauteile<\/li>\n<li>Hochtemperatur-Kunststoffe: Materialspektrum um PEI erweitert<\/li>\n<li>Sonderfl\u00e4che Medizintechnik: AKF-Verfahren f\u00fcr Reinraumanwendungen pr\u00e4destiniert<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Auf der Formnext vom 19. bis 22. November 2019 in Frankfurt a. M., Deutschland, pr\u00e4sentiert Arburg in Halle 12.1 auf seinem nochmals deutlich vergr\u00f6\u00dfertem Stand D 121 neue Potenziale des Arburg Kunststoff-Freiformens (AKF). Erstmals auf einem Arburg AM-Stand gibt es eine Sonderfl\u00e4che zum Thema Medizintechnik. Gezeigt werden vier Freeformer, darunter technologische Weiterentwick\u00adlungen und ein Ausblick zum Thema Faserverst\u00e4rkung. Au\u00dferdem k\u00f6nnen die Besucher eine Vielzahl an Bauteilen aus Originalmaterialien in Augenschein nehmen. Eine Auswahl davon l\u00e4sst sich an vier interaktiven Stationen testen.<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong>\u201eAls Weltleitmesse f\u00fcr die additive Fertigung ist die Formnext f\u00fcr uns die perfekte Plattform, neue Produkte, Anwendungen und Entwicklungen f\u00fcr die Zukunft des Arburg Kunststoff-Freiformens zu pr\u00e4sentieren. Auf dem um rund 30 Prozent erweiterten Arburg-Messesstand k\u00f6nnen die Besucher unsere Innovationen und Bauteile live erleben und anfassen\u201c, betont Lukas Pawelczyk, Abteilungsleiter Vertrieb Freeformer bei Arburg. \u201eBesonders in der Medizintechnik sind mit dem AKF-Verfahren Anwendungen m\u00f6glich, die mit keinem anderen Verfahren machbar sind. In einem speziell ausgezeichneten Standbereich sind dazu konkrete Beispiele zu sehen.\u201c<\/p>\n<p><strong>Medizintechnik: Bauteile aus Originalmaterial<\/strong><\/p>\n<p>Auf der Sonderfl\u00e4che Medizintechnik verarbeitet ein Freeformer 200-3X ein resorbierbares PLLA und zeigt dabei die Vorteile des AKF-Verfahrens f\u00fcr diese anspruchsvolle Branche auf. Das offene System ist f\u00fcr die Medizintechnik pr\u00e4destiniert, da sich damit auch biokompatible, resorbierbare und sterilisierbare FDA-zugelassene Original\u00ad-Kunststoffgranulate wirtschaftlich z. B. zu individuell angepassten Orthesen oder Implantaten verarbeiten lassen.<\/p>\n<p>Der Freeformer ist zudem mit einigen kleineren Anpassungen f\u00fcr den Einsatz im Reinraum geeignet, wie Kunden bereits unter Beweis gestellt haben. Er arbeitet emissionsarm und staubfrei und der Bauraum ist generell in Edelstahl ausgef\u00fchrt. Eine optionale Robot-Schnittstelle erm\u00f6glicht eine Automatisierung der additiven Fertigung und die Integration des Freeformers in IT-vernetzte Fertigungslinien. Die Prozessqualit\u00e4t l\u00e4sst sich zuverl\u00e4ssig dokumentieren und die Bauteile bei Bedarf eindeutig r\u00fcckverfolgen.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><strong>Fortschritte in der Freeformer Maschinentechnik<\/strong><\/p>\n<p>Die beiden Freeformer 200-3X und 300-3X decken ein breites Spektrum f\u00fcr die industrielle additive Fertigung ab. W\u00e4hrend der Freeformer 200-3X standardm\u00e4\u00dfig mit zwei D\u00fcsen ausgestattet ist, kann der Freeformer 300-3X drei Komponenten zu komplexen Funktionsbauteilen in belastbarer Hart-Weich-Verbindung mit St\u00fctzstruktur verarbeiten. Auf der Formnext 2019 wird auf der gro\u00dfen Maschine am Beispiel von f\u00fcr die Luft- und Raumfahrt zugelassenem Ultem 9085 demonstriert, wie sich komplexe Bauteile aus Hochtemperatur-Werkstoffen fertigen lassen. Die Bauraumtemperatur betr\u00e4gt in diesem Fall rund 180 Grad Celsius. Mit einem weiteren neuen Exponat bietet Arburg zudem einen technologischen Ausblick, wie sich im AKF-Verfahren faserverst\u00e4rkte Bauteile realisieren lassen.<\/p>\n<p>Aber auch den bew\u00e4hrten Freeformer 200-3X entwickelt Arburg kontinuierlich weiter. An einem solchen Exponat k\u00f6nnen die Fachbesucher die Technik des Systems genau unter die Lupe nehmen. Der Freeformer 200-3X ist inzwischen mit dem gleichen einteiligen D\u00fcsensystem ausgestattet wie sein gro\u00dfer Bruder. Zudem steht ein umfangreiches Software-Update zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p><strong>Vielf\u00e4ltige Bauteile und interaktive Stationen<\/strong><\/p>\n<p>Den AKF-Experten im Arburg Prototyping Center (APC) ist es gelungen, mit einem Freeformer 200-3X ein weiches TPU-Material (Desmopan) mit eingebetteten Carbon-Anteilen zu verarbeiten. Der additiv gefertigte Dehn-Mess-Streifen ist ein flexibles und gleichzeitig elektrisch leitf\u00e4higes Zwei-Komponenten-Funktionsbauteil. Das ist bislang einzigartig in der Welt der additiven Fertigung.<\/p>\n<p>Dieses und weitere spannende Bauteile f\u00fcr die Branchen Medizintechnik, Automotive, Luft- und Raumfahrt und Elektronik k\u00f6nnen die Fachbesucher auf der Formnext 2019 an insgesamt vier interaktiven Stationen selbst testen.<\/p>\n<p>Quelle: Arburg<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf der Formnext vom 19. bis 22. November 2019 in Frankfurt a. 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