{"id":16458,"date":"2019-10-08T15:28:54","date_gmt":"2019-10-08T13:28:54","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=16458"},"modified":"2019-10-07T15:29:57","modified_gmt":"2019-10-07T13:29:57","slug":"basf-investiert-in-quantafuel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=16458","title":{"rendered":"BASF investiert in Quantafuel"},"content":{"rendered":"<div class=\"title aem-GridColumn aem-GridColumn--default--12\"><\/div>\n<div class=\"text component aem-GridColumn--default--none aem-GridColumn--default--9 aem-GridColumn aem-GridColumn--offset--default--0\">\n<div class=\"textbody\">\n<div class=\"cmp-text\">\n<ul>\n<li><b>Investition ist wichtiger Meilenstein f\u00fcr ChemCycling<sup>TM<\/sup>-Projekt der BASF und weiterer Schritt in Richtung Kreislaufwirtschaft<\/b><\/li>\n<li><b>BASF erh\u00e4lt Vorkaufsrecht f\u00fcr chemisch recyceltes Pyrolyse\u00f6l und aufgereinigte Kohlenwasserstoffe aus Quantafuel-Anlage in Skive\/D\u00e4nemark<\/b><\/li>\n<li><b>Gemeinsame Weiterentwicklung des Herstellungsprozesses f\u00fcr aufgereinigte Kohlenwasserstoffe ist vorgesehen<\/b><\/li>\n<\/ul>\n<p>BASF SE (\u201cBASF\u201d) wird 20 Millionen \u20ac in Quantafuel investieren, ein auf die Pyrolyse von gemischten Kunststoffabf\u00e4llen und die Aufreinigung des Roh\u00f6ls spezialisiertes Unternehmen mit Sitz in Oslo\/Norwegen. Die Investition wird \u00fcber die Zeichnung neuer Aktien und \u00fcber eine Wandelanleihe get\u00e4tigt. Gemeinsam wollen die Partner die beim chemischen Recycling genutzte Technologie von Quantafuel \u2013 bestehend aus einem integrierten Pyrolyse- und Aufreinigungsprozess \u2013 weiterentwickeln und so die daraus resultierenden Produkte f\u00fcr den Einsatz als Rohstoffe in der chemischen Industrie optimieren. In einem zweiten Schritt strebt Quantafuel an, die gemeinsam weiterentwickelte Technologie an Dritte zu lizenzieren.<\/p>\n<p>Quantafuel plant, im 4. Quartal 2019 im d\u00e4nischen Skive eine Pyrolyse- und Aufreinigungsanlage mit einer Nennkapazit\u00e4t von rund 16.000 Tonnen pro Jahr in Betrieb zu nehmen. Als Teil der Investitionsvereinbarung wird BASF mit Produktionsstart der Quantafuel-Anlage in Skive f\u00fcr mindestens vier Jahre ein Vorkaufsrecht f\u00fcr die gesamte Menge an Pyrolyse\u00f6l und aufgereinigten Kohlenwasserstoffen aus dieser Anlage erhalten. BASF wird diese Sekund\u00e4rrohstoffe im Rahmen ihres ChemCycling<sup>TM<\/sup>-Projekts nutzen, um den Markt f\u00fcr chemisch recycelte Kunststoffe mit ausgew\u00e4hlten Kunden zu entwickeln. Am BASF-Verbundstandort Ludwigshafen werden die Sekund\u00e4rrohstoffe in die Produktion eingespeist und dabei fossile Ressourcen teilweise ersetzen. Sobald die Quantafuel-Anlage in D\u00e4nemark ihre volle Kapazit\u00e4t erreicht, will BASF erste kommerzielle Mengen von Ccycled<sup>TM<\/sup>-Produkten, das hei\u00dft Produkten auf Basis von chemisch recycelten Kunststoffabf\u00e4llen, an ausgew\u00e4hlte Kunden liefern. Um die kommerzielle Verf\u00fcgbarkeit von Ccycled-Produkten weiter zu erh\u00f6hen, streben BASF und Quantafuel au\u00dferdem den Bau von gemeinsamen Produktionsanlagen zur Herstellung von aufgereinigten Kohlenwasserstoffen auf Basis chemischer Recyclingverfahren an.<\/p>\n<p>\u201eDie Investition unterstreicht das Engagement von BASF bei der nachhaltigen Nutzung von Ressourcen und der Entwicklung einer Kreislaufwirtschaft f\u00fcr Kunststoffe\u201c, sagt Hartwig Michels, President Petrochemicals, BASF. \u201eDie Partnerschaft ist dar\u00fcber hinaus ein erster Schritt zum Aufbau einer breiten Lieferbasis f\u00fcr Ccycled-Produkte. So k\u00f6nnen wir unsere Kunden dabei unterst\u00fctzen, ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.\u201c<\/p>\n<p>\u201eWir f\u00fchlen uns nat\u00fcrlich geehrt, dass sich BASF dazu entschieden hat, sowohl finanzielle als auch personelle Ressourcen zu investieren. Es ist unser Bestreben, das f\u00fchrende Technologieunternehmen f\u00fcr das Recycling eines breiten Spektrums von gemischten Kunststoffabf\u00e4llen basierend auf unserem einzigartigen Aufreinigungsverfahren zu werden\u201c, sagt Kjetil B\u00f8hn, CEO von Quantafuel. \u201eUnser langj\u00e4hriger strategischer Partner Vitol S.A., der weltgr\u00f6\u00dfte unabh\u00e4ngige Energieh\u00e4ndler, hat sich bereit erkl\u00e4rt, unsere bestehende Kooperation zu \u00f6ffnen, um die Zusammenarbeit zwischen BASF und Quantafuel zu erm\u00f6glichen. Wir haben damit die Grundlage geschaffen, Produktionskapazit\u00e4t in einem Ma\u00dfstab aufzubauen, der einen bedeutsamen Einfluss auf die globalen Umweltherausforderungen durch Kunststoffabf\u00e4lle haben k\u00f6nnte.\u201c<\/p>\n<p>BASF hat ihr ChemCycling-Projekt im Jahr 2018 mit dem Ziel gestartet, aus Kunststoffabf\u00e4llen hergestellte Recyclingrohstoffe in der Verbundproduktion einzusetzen. Gemeinsam mit Kunden aus verschiedenen Branchen hat BASF bereits erste Prototypen auf Basis von chemisch recycelten Kunststoffabf\u00e4llen hergestellt \u2013 einschlie\u00dflich Lebensmittelverpackungen, f\u00fcr die besonders hohe<br \/>\nQualit\u00e4ts- und Hygienestandards gelten. Der Anteil des recycelten Rohstoffs wird dem Endprodukt \u00fcber ein zertifiziertes Massenbilanzierungsverfahren zugeordnet.<\/p>\n<p>Damit sich der Markt f\u00fcr chemisch recycelte Produkte voll entwickeln kann, m\u00fcssen neben technologischen Herausforderungen auch noch regulatorische Fragen gekl\u00e4rt werden. \u201eAuf der regulatorischen Seite ist eine technologieoffene Definition von Recycling durch die Beh\u00f6rden notwendig, sodass chemische Recyclingverfahren bei der Berechnung von Recyclingquoten ber\u00fccksichtigt werden k\u00f6nnen\u201c, sagt Michels. \u201eDar\u00fcber hinaus sollten Anreize f\u00fcr die Verwendung recycelter Produkte unabh\u00e4ngig von der zur Herstellung genutzten Recyclingart gelten, und wir brauchen auch die volle Akzeptanz von Massenbilanzans\u00e4tzen.\u201c<\/p>\n<p>Quelle: BASF<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BASF wird 20 Millionen \u20ac in Quantafuel investieren, ein auf die Pyrolyse von gemischten Kunststoffabf\u00e4llen und die Aufreinigung&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":10597,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-16458","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16458","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=16458"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16458\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":16459,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16458\/revisions\/16459"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/10597"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=16458"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=16458"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=16458"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=16458"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}