{"id":16479,"date":"2019-10-09T16:11:28","date_gmt":"2019-10-09T14:11:28","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=16479"},"modified":"2019-10-09T16:18:54","modified_gmt":"2019-10-09T14:18:54","slug":"siegwerk-und-apk-arbeiten-gemeinsam-an-der-verbesserung-des-kunststoffverpackungsrecyclings","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=16479","title":{"rendered":"Siegwerk und APK arbeiten an der Verbesserung des Kunststoffverpackungsrecyclings"},"content":{"rendered":"<p><em>Im Kampf gegen den Plastikm\u00fcll haben sich Siegwerk und APK zusammengeschlossen, um Kunststoffverpackungen recyclingf\u00e4higer zu machen und sie im Sinne der Kreislaufwirtschaft weiter zu optimieren.<\/em><\/p>\n<p>Siegwerk, einer der f\u00fchrenden Anbieter von Druckfarben f\u00fcr Verpackungsanwendungen und Etiketten, und die APK AG, ein Spezialist f\u00fcr die Produktion hochwertiger Kunststoffgranulate aus Kunststoffabf\u00e4llen, wollen sich gemeinsam den Herausforderungen des Plastik-Recyclings stellen und die Recyclingf\u00e4higkeit von Kunststoffverpackungen im Sinne einer Kreislaufwirtschaft weiter optimieren.<\/p>\n<p>Plastikm\u00fcll ist eines der gro\u00dfen Probleme unserer Zeit. Weltweit fallen j\u00e4hrlich fast 80 Millionen Tonnen Kunststoffverpackungsm\u00fcll an, wovon aktuell nur etwa 10% der eingesetzten Ressourcen durch Recycling wiedergewonnen werden. Die restlichen 90% werden verbrannt, deponiert oder gelangen unkontrolliert in die Umwelt. \u201eWir stehen hier vor einer sehr gro\u00dfen Herausforderung, die wir in kurzer Zeit l\u00f6sen m\u00fcssen\u201c, sagt Dr. J\u00f6rg-Peter Langhammer, Head of Global PSR + Sustainability bei Siegwerk. In Europa lag die Recyclingquote von Kunststoffverpackungen 2017 bei 41,9% und soll laut EU-Beschluss bis zum Jahr 2025 auf 50% ansteigen. \u201eDas Thema Plastik-Recycling ist ein so komplexes Thema, dass es nicht durch einen Industrie-Player oder einen Industriezweig allein gel\u00f6st werden kann\u201c, f\u00fcgt Klaus Wohnig, Sprecher des Vorstands der APK AG, hinzu. \u201eDie derzeitige Diskussion, auch in der \u00d6ffentlichkeit, ist vorrangig auf die Herausforderungen fokussiert, wie die Industrie in m\u00f6glichst kurzer Zeit eine nachhaltige Plastics Circular Economy etablieren kann.\u201c<\/p>\n<p>Polyolefine, ein Sammelbegriff f\u00fcr die Kunststoffarten Polyethylen (PE) und Polypropylen (PP), geh\u00f6ren dabei zu den am meisten verwendeten Rohstoffen im Verpackungsbereich und werden aufgrund ihrer Vielseitigkeit f\u00fcr unterschiedlichste Anwendungen, wie z.B. Frischhaltefolie, Tragetaschen, Flaschen, Lebensmittelverpackungen u.v.m., eingesetzt. Wenn man beachtet, dass die Recyclingquote f\u00fcr Produkte aus Polyolefinen in Europa in 2017 bei unter 40% lag, wird die L\u00fccke zur Erreichung der hohen Recyclingquote f\u00fcr Kunststoffverpackungen von 50% bis zum Jahr 2025 immer deutlicher. \u201eDie Industrie muss zwingend L\u00f6sungen f\u00fcr ein Recycling von Polyolefinen angehen\u201c, f\u00fcgt Langhammer hinzu. \u201eDie Herausforderung besteht hierbei vor allem darin, Recyclate in einer Qualit\u00e4t herzustellen, dass sie wieder zur Produktion hochwertiger Verpackungen eingesetzt werden k\u00f6nnen.\u201c Ein Gro\u00dfteil heutiger Recyclate ist dabei noch nicht f\u00fcr den Einsatz von Verpackungen geeignet und wird entsprechend aus dem Verpackungskreislauf herausgenommen.<\/p>\n<p>Druckfarben spielen bei der Herstellung von Kunststoffverpackungen eine wesentliche Rolle. So sind sie nicht nur f\u00fcr das Erscheinungsbild und die Funktionalit\u00e4t der Verpackung entscheidend, sondern auch f\u00fcr ihre Recyclingf\u00e4higkeit. \u201eInsbesondere Druckfarben, aber auch Pigmente, sowie die organischen Reste aus dem sogenannten \u201aPost-Consumer Waste\u2018 stellen eine Herausforderung dar, wenn es darum geht, ein m\u00f6glichst vielseitig wieder einsetzbares Rezyklat herzustellen\u201c, erkl\u00e4rt Wohnig. Mit Newcycling<sup>\u00ae<\/sup> hat APK ein L\u00f6sungsmittelverfahren entwickelt, das das Polymer l\u00f6st und reinigt und so die selektive Trennung von Polymeren in gemischten Kunststoffabf\u00e4llen erm\u00f6glicht. Das Resultat sind sortenreine Granulate mit Neuwarencharakter. \u201eDruckfarben sind hier eine ganz besondere Herausforderung, die wir nur mit einem Partner l\u00f6sen k\u00f6nnen, der Experte auf diesem Gebiet ist\u201c, sagt Wohnig. \u201eWir freuen uns, diesen Experten in Siegwerk gefunden zu haben.\u201c Als Spezialist f\u00fcr Verpackungsdruckfarben setzt sich Siegwerk stets daf\u00fcr ein, den \u00f6kologischen Fu\u00dfabdruck seiner Druckfarben und -lacke immer weiter zu verbessern und die Zukunft der Verpackung mit innovativen und nachhaltigen Farbl\u00f6sungen aktiv mitzugestalten. \u201eNachhaltigkeit bedeutet f\u00fcr uns Fortschritt\u201c, erkl\u00e4rt Langhammer. Siegwerk verfolgt bereits verschiedene Ans\u00e4tze zur Entfernung von Druckfarbe in den verschiedenen Recyclingprozessen, um die Recyclatqualit\u00e4t gezielt zu verbessern. \u201eHierzu m\u00fcssen wir die M\u00f6glichkeiten des Recyclings verstehen und w\u00fcnschen uns die Bereitschaft, auch dort neue Wege zu gehen, um die Recyclingf\u00e4higkeit zu erweitern. Das macht die Zusammenarbeit mit APK f\u00fcr uns sehr wertvoll\u201c, so Langhammer weiter.<\/p>\n<p>Mit der Zusammenarbeit sehen beide Unternehmen die M\u00f6glichkeit, mit vereinten Kr\u00e4ften den Herausforderungen im Plastik-Recycling entgegenzutreten, um Kunststoffverpackungen zirkul\u00e4rer zu machen und sie damit f\u00fcr eine nachhaltigere Zukunft zu optimieren. \u201eWenn wir das erreichen, wird auch wieder \u00fcber die positiven Eigenschaften von Kunststoffverpackungen gesprochen, die im aktuellen Plastik-Bashing leider zu kurz kommen\u201c, fasst Wohnig zusammen.<\/p>\n<p>Quelle: APK<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Siegwerk, einer der f\u00fchrenden Anbieter von Druckfarben f\u00fcr Verpackungsanwendungen und Etiketten, und die APK AG&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":16480,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-16479","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16479","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=16479"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16479\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":16498,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16479\/revisions\/16498"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/16480"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=16479"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=16479"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=16479"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=16479"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}