{"id":16645,"date":"2019-10-16T16:14:53","date_gmt":"2019-10-16T14:14:53","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=16645"},"modified":"2019-10-16T16:14:53","modified_gmt":"2019-10-16T14:14:53","slug":"k-2019-kunststoffindustrie-stellt-auf-kreislaufwirtschaft-um","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=16645","title":{"rendered":"K 2019: Kunststoffindustrie stellt auf Kreislaufwirtschaft um"},"content":{"rendered":"<p>\u2022 Kunststoff- und Gummimaschinenbauer liefern Technologien zur Umsetzung der Kreislaufwirtschaft<br \/>\n\u2022 Ganzheitliches Denken und Handeln erschlie\u00dft Kunststoffabf\u00e4lle als wertvolle Ressource<br \/>\n\u2022 Exportstopp von Altkunststoffen in L\u00e4nder mit geringeren Umweltstandards als in Europa<br \/>\n\u2022 VDMA Circular Economy Forum auf der K 2019 als Info-Point<\/p>\n<p>Der Messe-Auftritt des VDMA Kunststoff- und Gummimaschinen auf der K 2019 steht ganz im Zeichen der Kreislaufwirtschaft. Der Fachverband und seine Mitgliedsunternehmen stehen geschlossen hinter dem Konzept, und das machen sie mit dem Auftritt auf der K 2019 deutlich. Sie zeigen, dass sie Verantwortung \u00fcbernehmen, die Probleme zu bew\u00e4ltigen, die durch das Wegwerfen von Kunststoffabf\u00e4llen entstehen. \u201eKunststoff ist ein wertvoller Werkstoff, aber er muss im Sinne der Kreislaufwirtschaft richtig entsorgt und wiederverwertet werden\u201c, erkl\u00e4rt Ulrich Reifenh\u00e4user, der Vorstandsvorsitzende des Fachverbandes. \u201eDie Hersteller von Kunststoff- und Gummimaschinen verstehen sich als wichtiger Partner der Kreislaufwirtschaft f\u00fcr die Kunststoffindustrie. Wir liefern die notwendigen Technologien zur Umsetzung. Das gilt f\u00fcr alle Verarbeitungsschritte, f\u00fcr die Produktherstellung genauso wie f\u00fcr die Aufbereitung der Abf\u00e4lle und die Regranulierung. Wir sind davon \u00fcberzeugt, dass Kreislaufwirtschaft nur gelingen kann, wenn alle Partner des Kreislaufs zusammenarbeiten, um Technologieentwicklung und Know-how-Transfer voranzubringen\u201c, betont Reifenh\u00e4user.<\/p>\n<p><strong>Ganzheitliches Denken und Handeln notwendig<\/strong><br \/>\nGanzheitliches Denken der gesamten Kunststoffindustrie ist hierf\u00fcr erforderlich. Neben dem sparsamen Einsatz des Werkstoffes schon bei der Produktion m\u00fcssen nach der Gebrauchsphase die Kunststoffabf\u00e4lle als wichtige Ressource behandelt werden. Diesen Prozess zu f\u00f6rdern und auch mitzuhelfen, gute Verwertungsmodelle zu generieren, ist das oberste Ziel. Hier liegen auch Chancen f\u00fcr neue Gesch\u00e4ftsmodelle. Die Missst\u00e4nde durch die Verm\u00fcllung k\u00f6nnen nur im globalen Ansatz beseitigt werden. Es gilt, die guten Beispiele f\u00fcr M\u00fcllsammelsysteme und Kunststoffrecycling in die Welt zu tragen. Auch hier k\u00f6nnen die Maschinenhersteller als weltweit agierende Akteure einen wichtigen Beitrag leisten.<\/p>\n<p><strong>Forderungen an die Politik<\/strong><br \/>\nEine weitere wichtige Voraussetzung f\u00fcr das Gelingen der Kreislaufwirtschaft sind die rechtlichen Rahmenbedingungen, die f\u00fcr die Unternehmen \u2013 Kunststoffverarbeiter, Recycler und auch die gro\u00dfen Markenhersteller \u2013 Planungssicherheit schaffen. Die europ\u00e4ische Politik ist ein wichtiger Player im Gesamtkonzept. Auf die politische Agenda geh\u00f6rt:<br \/>\n\u2022 Der VDMA unterst\u00fctzt die Festlegung in der EU-Kunststoffstrategie, insgesamt 10 Millionen Tonnen Rezyklate in neuen Produkten bis zum Jahr 2025 anzustreben. Dabei muss es f\u00fcr die verschiedenen Abnehmerbranchen angepasste Regelungen geben. Eine Quote kann beispielsweise bei Verpackungen die richtigen Anreize setzen.<br \/>\n\u2022 Der VDMA fordert den Stopp des Exports von Altkunststoffen in L\u00e4nder au\u00dferhalb der EU, die geringere Umweltstandards haben als in Europa.<br \/>\n\u2022 Der VDMA tritt daf\u00fcr ein, keine nationalen Alleing\u00e4nge bei der Regelung der Kreislaufwirtschaft zuzulassen; vielmehr ist nur eine europ\u00e4ische L\u00f6sung sinnvoll.<\/p>\n<p><strong>VDMA Circular Economy Forum auf der K 2019<\/strong><br \/>\nDer VDMA Kunststoff- und Gummimaschinen hat mit Mitgliedsunternehmen des Lenkungskreises Marketing das Konzept f\u00fcr die Verbands-Pr\u00e4senz auf der \u201eK\u201c entwickelt, das auf drei S\u00e4ulen ruht: Erkl\u00e4ren \u2013 Zeigen \u2013 Dialog f\u00f6rdern! \u00dcber 20 Aussteller \u2013 Mitgliedsunternehmen, aber auch Markenartikler und Partner wie Procter &amp; Gamble, SSI Sch\u00e4fer oder Dekura \u2013 erl\u00e4utern in einer Galerie im VDMA Pavillon anhand von guten Praxisbeispielen die wichtigen Schritte des Kreislaufs. Das t\u00e4gliche Messeprogramm im Pavillon bietet den Messebesuchern Gelegenheit, Experten aus Maschinenbau, Verarbeitung, Verb\u00e4nden und Politik zu treffen, in den zahlreichen Talks und Pr\u00e4sentationen neue Ideen und Technologien kennenzulernen, aber auch Meinungen von Personen zu h\u00f6ren, die nicht unmittelbarer Teil der Kunststoffindustrie sind.<\/p>\n<p>Viele VDMA-Mitgliedsunternehmen zeigen an ihren St\u00e4nden auf der K 2019, welche Technologien, aber auch Materialinnovationen sie f\u00fcr die Kreislauff\u00fchrung von Kunststoffen parat haben, sie sind mit einem Kurzprofil im Online-Messeflyer des Fachverbandes vertreten.<\/p>\n<p>Weitere Informationen zur Messe und zum Programm finden Sie unter plastics.vdma.org<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Messe-Auftritt des VDMA Kunststoff- und Gummimaschinen auf der K 2019 steht ganz im Zeichen der Kreislaufwirtschaft. 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