{"id":16692,"date":"2019-10-17T12:55:18","date_gmt":"2019-10-17T10:55:18","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=16692"},"modified":"2019-10-17T12:55:18","modified_gmt":"2019-10-17T10:55:18","slug":"henkel-beteiligt-sich-an-basf-projekt-zu-chemischem-recycling","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=16692","title":{"rendered":"Henkel beteiligt sich an BASF-Projekt zu chemischem Recycling"},"content":{"rendered":"<p><strong>Erste Henkel-Flaschen aus chemisch-recyceltem Kunststoff<\/strong><\/p>\n<p>Erstmals hat Henkel gemeinsam mit dem Verpackungshersteller Alpla Flaschenk\u00f6rper auf Basis chemisch recycelten Kunststoffs hergestellt. Beim chemischen Recycling kann gemischter Kunststoffabfall hochwertig wiederaufbereitet werden, der bisher nicht recycelt wird. Das Pilotprojekt mit Flaschen von Perwoll ist Teil des ChemCycling-Projekts der BASF.<\/p>\n<p>\u201eWir sehen gro\u00dfes Potenzial im chemischen Recycling als Erg\u00e4nzung zum mechanischen Recyclingprozess\u201c, sagt Dr. Thorsten Leopold, Leiter der internationalen Verpackungsentwicklung Home Care bei Henkel. \u201eDas mechanische Recycling st\u00f6\u00dft irgendwann an seine Grenzen, da nicht alle Kunststoffabf\u00e4lle wieder hochwertig recycelt werden k\u00f6nnen. Mithilfe des chemischen Recyclings k\u00f6nnen fossile Ressourcen durch recyceltes Material aus Kunststoffabfall ersetzt werden. Daher ist das Projekt ein wichtiger weiterer Schritt, um eine Kreislaufwirtschaft f\u00fcr Kunststoff zu f\u00f6rdern \u2013 davon ausgehend evaluieren wir weitere M\u00f6glichkeiten f\u00fcr den Einsatz von chemisch recyceltem Kunststoff in unseren Produktverpackungen.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDas Pilotprojekt mit der Perwoll-Flasche von Henkel hat gezeigt, dass Produkte auf Basis von chemisch recycelten Rohstoffen \u00fcber die gleiche hohe Qualit\u00e4t und Leistungsf\u00e4higkeit verf\u00fcgen wie Produkte aus fossilen Rohstoffen. Beim ChemCycling wird der Anteil des in der Produktion verwendeten recycelten Materials \u00fcber den Massenbilanzansatz rechnerisch dem Endprodukt zugewiesen. Dies kann unseren Kunden helfen, ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen\u201c, sagt Anja Winkler, BASF Head of Global Key Account Management Henkel Home &amp; Personal Care.<\/p>\n<p>\u201eDer Vorteil des chemischen Recyclings liegt darin, dass die Ressource Kunststoff dem Wertstoffkreislauf dauerhaft erhalten bleibt und der darin enthaltene Kohlenstoff wieder genutzt wird. So kann das chemische Recycling erprobte Technologien wie das mechanische Recycling erg\u00e4nzen. Die Qualit\u00e4t der getesteten Materialien hat uns \u00fcberzeugt,\u201c sagt Nicolas Lehner, Chief Commercial Officer von Alpla.<\/p>\n<p>Chemisches Recycling als sinnvolle Erg\u00e4nzung<br \/>\nBeim mechanischen Recycling werden sortierte Kunststoffabf\u00e4lle zerkleinert, gereinigt und wieder zu Granulat verarbeitet. Die Herausforderung ist dabei, dass die Qualit\u00e4t des resultierenden Rezyklats nur so gut sein kann wie die des \u201eEingangsmaterials\u201c. Verunreinigter Kunststoff sowie ein Mix aus verschiedenen Farben und Materialien k\u00f6nnen die Qualit\u00e4t des Rezyklats negativ beeinflussen und den Recyclingprozess erschweren. Hinzu kommt, dass Kunststoff im mechanischen Recyclingprozess nicht unendlich wiederaufbereitet werden k\u00f6nnen. Durch chemisches Recycling werden Kunststoffabf\u00e4lle, die durch mechanisches Recycling nicht recycelt werden, wieder dem Kreislauf zugef\u00fchrt. Bei ChemCycling werden thermochemische Verfahren genutzt, um Plastikabf\u00e4lle in Pyrolyse\u00f6l umzuwandeln. Dieser sogenannte Sekund\u00e4r-Rohstoff dient dann als Rohmaterial f\u00fcr die chemische Industrie und k\u00f6nnen in der Herstellung von Kunststoff z. B. f\u00fcr Verpackungen eingesetzt werden. Die aus diesen chemisch-recycelten Materialien hergestellten Verpackungen sind von gleicher Qualit\u00e4t wie solche, die auf Neukunststoff basieren. Folglich k\u00f6nnen fossile Rohstoffe eingespart und Abf\u00e4lle reduziert werden.<\/p>\n<p>Engagement f\u00fcr eine Kreislaufwirtschaft f\u00fcr Kunststoff<br \/>\nDie Zusammenarbeit mit BASF und Alpla im Rahmen des ChemCycling-Projekts ist ein weiteres Beispiel f\u00fcr das Engagement von Henkel im Bereich nachhaltige Verpackungen. Bei der Umsetzung der Verpackungsstrategie hat das Unternehmen bereits zahlreiche Fortschritte erzielt: Schon heute bestehen viele Produktverpackungen aus 100 Prozent recyceltem Kunststoff. Dabei verwendet Henkel zu 99 Prozent Plastikabf\u00e4lle aus Endverbraucher-Haushalten (Post-Consumer-Rezyklat). Au\u00dferdem arbeiten die Verpackungsexperten von Henkel daran, die Recyclingf\u00e4higkeit der Verpackungen weiter zu erh\u00f6hen \u2013 zum Beispiel indem erstmals recyclingf\u00e4hige schwarze Verpackungen entwickelt wurden oder perforierte Sleeves eingesetzt werden, die bei der Entsorgung der Flasche einfach entfernt werden k\u00f6nnen. Zuletzt hat Henkel sein eigens entwickeltes Software-Tool zur Bewertung der Recyclingf\u00e4higkeit von Verpackungen (EasyD4R) auch f\u00fcr andere Unternehmen kostenfrei zur Verf\u00fcgung gestellt.<\/p>\n<p>Um Fortschritte hin zu einer Kreislaufwirtschaft voranzutreiben, setzt Henkel zudem auf Partnerschaften entlang der Wertsch\u00f6pfungskette: So ist das Unternehmen beispielsweise Mitglied des Rezyklat-Forums, der globalen Alliance to End Plastic Waste (AEPW) und der New Plastics Economy (NPEC).<\/p>\n<p>Vorstellung auf der K2019 Messe<br \/>\nDas Pilotprojekt pr\u00e4sentiert Dr. Thorsten Leopold von Henkel gemeinsam mit BASF auf der K2019 Messe in D\u00fcsseldorf am 23. Oktober 2019 an Stand C21\/D21 in Halle 5 bei einem Live-Talk.<\/p>\n<p>Weitere Informationen zu den Fortschritten und Aktivit\u00e4ten von Henkel im Bereich Plastik finden Sie unter www.henkel.de\/plastik.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erstmals hat Henkel gemeinsam mit dem Verpackungshersteller Alpla Flaschenk\u00f6rper auf Basis chemisch recycelten Kunststoffs hergestellt&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":16693,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-16692","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16692","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=16692"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16692\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":16694,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16692\/revisions\/16694"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/16693"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=16692"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=16692"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=16692"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=16692"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}